Dämonen

0080: Was genau sind Dämonen?

Was genau sind Dämonen?

Ein Dämon kann eine Seele nur besetzen,
wenn er eingeladen wurde dazu!
Ich möchte von dem alten Glauben,
dass Dämonen der Gegenpart zu Engeln sind, Abstand nehmen.

Der Begriff Daimon stammt aus dem Griechischen
und bedeutet nichts weiter als Guide,
also ein Wesen, das stets bei einem inkarnierten Wesen anwesend ist.
Erst später in der Geschichte wurde dieser Begriff
für einen Begleiter eines jenseitigen Menschen genommen,
der teuflisch, satanisch, dämonisch ist.

Elia


Hajo: Was machen wir zuerst: die Dämonen oder den Neid?

Elia: Ich denke, wir machen zuerst die Dämonen.

Hajo: Gut, also, was sind Dämonen?

Elia: Ein Vorwort noch dazu: Ich möchte auf gar keinen Fall, dass hier mit dem Thema Dämonismus eine Angst geschürt wird, die nicht nötig ist, sie ist unsinnig. Es geht mir nicht darum, euren Lesern Ängste zu geben. Im Gegenteil: Es geht mir darum, zu befreien von Ängsten.

Ich bitte also den aufmerksamen Leser, nicht in Angst zu verfallen, von einem Dämon besessen zu sein.
Es ist sehr selten. Von 100.000 Seelen ist vielleicht eine vom Dämon besessen.
Das geschieht sehr, sehr selten und nur – wie ich immer schon sagte – wenn derjenige wirklich einverstanden ist.

Dass heißt, der Dämon fragt, ob er helfen darf und der Mensch stimmt dem zu. Das ist ein bewusster Vorgang, eine unbewusste Besessenheit gibt es nicht.

Und alle anderen haben vielleicht phasenweise, wenn sie sich sehr den destruktiven Kräften ergeben, eine Anhaftung, aber in dem Fall findet auch eine Auseinandersetzung mit dem Thema statt, die gewollt ist, die zum Lebensplan gehört. Es findet ein Kampf statt, bei dem euch auch eure Guides behilflich sind.

Eine Anhaftung allerdings kann unbewusst erfolgen. Das kann geschehen, wenn man sich in die destruktive Kraft hinein begibt mit allem, was man ist. Dann kann eine Anhaftung geschehen. Wenn man also sehr habsüchtig ist und diese Habsucht intensiv lebt, dann kommt es zu Anhaftungen.
Aber ansonsten, im Normalfall ist das nicht so.
Dann sind Dämonen sehr wohl in der Nähe und beobachten, aber mehr können sie nicht tun.

Hajo: Welche destruktiven Kräfte gibt es?

Elia: Es gibt sehr viele: Alles was euch hindert, der Mensch zu sein, für den ihr angelegt seid, sind destruktive Kräfte. Alles, was statt aufbauend zerstörerisch ist, ist eine destruktive Kraft. Das ist weit gefächert. Das sind natürlich eure klassischen Erbsünden, wie sie die katholische Kirche nennt.

Aber es sind auch Dinge wie zum Beispiel sehr geringe Eigenliebe. Sehr geringe Nächstenliebe, das ist destruktiv, natürlich.
Machthunger, das ist destruktiv.

Das sind Eigenschaften der Seele, die eine Veränderung eures Energiefeldes bewirken. Und auf die veränderte Energie reagieren derart einseitig destruktive Teilselbste, indem sie sich angezogen fühlen und partizipieren.
Ich bitte da sehr zu differenzieren.

Hajo: Und wie ist das mit Menschen, die mit Dämonen arbeiten?

Elia: Ja, das gibt es. Das sind die so genannten Schwarzmagier, die der Ansicht sind, sie können Dämonen beherrschen und benutzen, sie tun es, um anderen zu schaden. Deren Möglichkeiten sind sehr, sehr begrenzt. Das trifft dann eigentlich auch nur wieder diejenigen, die eine veränderte energetische Struktur im Sinne der Destruktivität haben.

In aller Regel schaden sich diese Menschen selbst, und zwar erheblich. Es ist einer der besten Wege, um selbst zum Dämon zu werden.

Aber das kommt vor, natürlich. Und ihr habt in eurer Gesellschaft eine – fast möchte ich sagen – religiöse Bewegung, die diesem Dämonismus zuspricht…
Die sehr destruktiv sind in ihren Taten, die selbst schreckliche Dinge tun aus ihrer Destruktivität heraus, die selbst alle besessen sind.
Und sie sind im Grunde Verlorene, aber sie sind durchaus gefährlich. Nicht weil es ihnen gelingen würde, Dämonen zu schicken dem, der unschuldig ist.
Oder sagen wir besser: der völlig unbefleckt ist von derart destruktiven Kräften.

Sondern weil sie Handlungen vollziehen, die sehr gefährlich sind und sehr verwerflich sind. Das ist dann ihre eigene Handlung und nicht dämonische Kräfte.

Was Dämonen angeht, gilt, was ich sagte: Ein Dämon kann eine Seele nur besetzen, wenn er eingeladen wurde dazu. Ich möchte von dem alten Glauben, dass Dämonen der Gegenpart zu Engeln sind, Abstand nehmen.

Der Begriff Daimon stammt aus dem Griechischen und bedeutet nichts weiter als Guide, also ein Wesen, das stets bei einem inkarnierten Wesen anwesend ist. Erst später in der Geschichte wurde dieser Begriff für einen Begleiter eines jenseitigen Menschen genommen, der teuflisch, satanisch, dämonisch ist.

Wir beziehen uns jetzt auf diese Begriffsdefinition des Teuflischen, des Satanischen, also des Destruktivem im Gegensatz zum Erbauenden, Engelgleichen.

Nun ist es so, dass wir „gute“ jenseitige Begleiter sind. Wir sind dies, weil wir ein Wissen gesammelt haben, das man mit Gotterkenntnis bezeichnen könnte im weitesten Sinne. Wer Gott begriffen hat, wer begriffen hat, was Gottes Geist wirkt, der wird niemals destruktiv sein können.
Der wird in der jenseitigen Entwicklung sich mehr und mehr zum Göttlichen hin entwickeln zu dem, was er an göttlichem Potenzial hat.

Die destruktiven jenseitigen Begleiter sind solche Verstorbenen, die diese Entwicklung bewusst ablehnen. Das ist selten, aber das gibt es auch.
Vergesst nicht, alles ist freiwillig. 
Diese jenseitigen Begleiter haben kein anderes Interesse als Destruktivität. Ihr Ziel, ihr Sinn des Seins liegt einzig und allein darin, zu verhindern, dass ihr Lebenden den Weg zum Göttlichen hin finden könntet.

Darin erleben sie ihren energetischen Gewinn. In aller Regel sind Jenseitige, die in diesem Zustand sind, innerhalb des Belts.

Aber ich sprach euch noch nie davon, jetzt wird es Zeit. Es gibt eine energetische Ebene, die im Bewusstsein noch unterhalb des Beltes anzusiedeln ist: Das ist die Fixierung des Bewusstseins ausschließlich aufs Destruktive hin, ein ausschließliches Fixiert sein auf Destruktivität.

Das sind wenige, die diese Entscheidung treffen, aber sie findet statt. Und der Weg dort heraus ist sehr, sehr lang.

So finden wir in diesem Bereich Seelen, die aus eurer Sicht schon sehr lange in diesem Bewusstseinszustand verharren. Diese Seelen nun – oder korrekter gesagt, diese Verstorbenen – sind böse. Hier hat das Wort Böse seine eigentliche Bedeutung.

Gleichwohl – um mich nicht misszuverstehen – dauern sie mich sehr. Ich bedauere diese Seelen. Nichts ist trauriger als der Teilaspekt eines Gesamtselbstes, der in diesem Zustand verharrt. Das Gesamtselbst kann sich nicht weiterentwickeln, solange dies andauert.

Es ist eine dramatische Stagnation. Und es zeigt aufs Deutlichste, wie überaus wichtig die Freiwilligkeit bewertet wird. Wie überaus wichtig das in Kauf genommen wird, dass die Entwicklung eines Gesamtselbstes blockiert wird, dass die Entwicklung einer Seelenfamilie davon negativ betroffen wird. Aber es geschieht.

Ich werde im Weiteren diese Verstorbenen als Dämonen bezeichnen, um euch klarer zu machen, mit welchen Kräften wir es zu tun haben. Aber ich möchte, dass ihr stets daran denkt, dass es auch nur Teilselbste sind, die gleichwohl in ihrer destruktiven Kraft nicht zu unterschätzen sind.

Nun: Diese Verstorbenen, die sich – wie alle anderen Verstorbenen auch – von euch angezogen fühlen, haben ihr Augenmerk darauf gerichtet, eure Vervollkommnung zu verhindern. Den Nutzen, den sie daraus ziehen, basiert darauf, dass sie bestrebt sind, zum Einen ihre niederen, destruktiven Kräfte befriedigt zu bekommen, zum Anderen Energie abzuzapfen, die von euch ausgeht.

Ein Dämon mag sich in der Nähe eines Menschen aufhalten, doch er vermag ihm nichts zu tun. Er vermag nicht einmal ansatzweise ihm Energie zu rauben, wenn dieser Mensch keinerlei Anteil an seiner speziellen Art der Destruktivität hat.

Nehmen wir einen Dämon, der sehr darauf aus ist, seine Habsucht zu befriedigen. Er ist nicht in der Lage, Verbindung mit eurer Energie aufzunehmen, wenn ihr gänzlich ohne Habsucht seid. Auch eure Guides werden euch vor Belastungen dieser dämonischen Kräfte beschützen.
Aber wenn ihr selber euch der Habsucht befleißigt, dann hat der Dämon eine Chance.
Gleiches zieht Gleiches an, das ist das Problem.

Wenn jemand von einem Dämon besessen ist, so gilt es zum Einen, herauszufinden, welche Struktur dieser Dämon hat: Was treibt ihn, was treibt ihn an?
Habsucht, Hass, Machthunger, was auch immer…
Das gilt es herauszufinden.

Und dann gilt es, gerade dieser Eigenschaft abzusagen und sie umzuwandeln – und das ist das Wichtige – in eine andere Form. So könnte aus Habsucht Freigiebigkeit werden, so könnte aus Hass Menschenliebe werden. Versteht ihr?

Ihr könnt einen Dämon nicht loswerden, wenn ihr nicht die eigene Struktur ändert.

Angst ist auch so eine dämonische Kraft. Ihr könnt die Angst nur überwinden, wenn ihr Mut habt.
Schaut, es gibt in eurer Gesellschaft sehr offenkundig das Phänomen von Phobien.

Nun will ich nicht damit sagen, dass jeder, der eine Phobie hat, einen Dämon hat. Aber jeder, der große Ängste hat, hat ganz sicher Jenseitige um sich, die diesen energetischen Zustand, den die Angst auslöst, für sich selbst benutzen, um diesen Zustand zu erhalten.

Vergesst nicht: Diese Verstorbenen wünschen nicht, dass der Zustand sich verändert, sie möchten in ihm verharren.

Ihr habt die Technik des Floatings bei solchen Phobien. Was wird da gemacht? Genau das, was ich sagte: Angst wird durch Mut ersetzt.
Wieso treibt das die Dämonen der Angst weg?  Ganz einfach: 
Eure Energie verändert sich und sie haben keine Möglichkeit mehr, von ihr zu partizipieren.

Es könnte ein weinig flapsig formuliert werden: Sie verlieren aus Langeweile das Interesse an euch. Immer besteht ein Zusammenhang zu eigenen seelischen Empfindlichkeiten. Und immer ist der Weg aus der Anhaftung die Umkehrung des Destruktiven in Positives, Aufbauendes.

Dämonen in diesem Sinne sind entweder sehr dumm, dann sind es Jenseitige im Belt, sehr eingeengt, und ihr könnt sie erkennen an ihrer wahrlich sehr dummen, einfältigen, unflätigen Sprache.

Oder sie sind sehr alt und damit schon sehr raffiniert, wenn auch einseitig.
Ich möchte hier einen Schnitt machen und ihr solltet euch zu diesem Thema Fragen stellen lassen.
Den Begriff Dämonen habe ich jetzt grob strukturiert und ich bitte euch, dass ihr euch Fragen ganz allgemeiner Art zu diesem Thema sammelt und überlegt und damit auch Zeit habt.

Wir werden das Thema mit der Beantwortung der Fragen später wieder aufgreifen.
Ich werde also über Dämonen wieder sprechen, wenn ihr mehr Fragen dazu gesammelt habt.