0117: Der Körper ist NICHTS! Was für eine Lüge!

Der Körper ist NICHTS! Was für eine Lüge!

So wird es gesagt in allen Religionen, in allen Wissenschaften.

Der Körper ist völlig hilflos, der Körper ist dumm.
Der Körper sucht die Lust und damit seinen eigenen Untergang.
Und dies weltweit seit Jahrtausenden: Dein Körper? Unwichtig! Fehlkonstruktion!

Nur so war und ist es möglich, Menschen dazu zu bewegen,
ihre Gesundheit – ja, ihr Leben – zu opfern!
Und ohne Widerstand hinzunehmen,
dass ihre körperliche Lebenskraft ausgebeutet und missbraucht wird.

Hör auf dich als Körper,
gib der Intuition ihre Leben bewahrende Stellung.

Lust und Abscheu – rein instinktiv – sind ein wunderbares Regulativ,
ein lebensförderndes Regelsystem,
das da ist, um dein Leben zu erhalten.

In dir IST das Wissen, was dir gut tut und was nicht,
was dir in Krankheit hilft und was nicht.

Aber es ist wirklich nicht leicht, dem zu vertrauen.
Denn es gibt so viele Richtlinien,
wie es Gesundheitsexperten gibt.

Und DIE sind die nicht so viel klüger als deine Lust oder Unlust?
Nein, sind sie nicht.

Schutzengelkontakt

Ich bitte Elia, mich mit dem Guide von Angelika zu verbinden.

Ich gehe einen sehr schmalen Pfad entlang, über mir eine steile Felswand, unter mir eine Tiefe deren Grund ich nicht sehen kann. Es ist nicht schön hier zu gehen, es grau und kalt.

Eine fahle Wintersonne, sie schafft es nur stellenweise, den Nebel, der sich unter mir bildet, zu lösen. Eigentlich bin ich viel zu müde um hier zu gehen, das Land so fremd, die Landschaft so ohne Aussicht… warum hier?

Zweifel entstehen: Ist das wirklich ein Ort, den Guide von Angelika zu finden? Bin ich in die Irre geraten, habe ich mich zu sehr beeinflussen lassen, weil Angelika schrieb, sie habe sicher einen anderen Guide inzwischen?

So bleischwer wie der Nebel legt sich der Zweifel über meine Seele…

Gerade, als ich entschlossen bin, das Reading abzubrechen, hüstelt jemand hinter mir. Ich drehe mich um.

Vor mir steht ein Mann: Klein ist er, kleiner als ich, also höchstens 160cm. Seine Augen sind tief Grün, sein Haar war sicher einmal rot, jetzt ist es fast grau.

Er trägt eine Hose aus Cord und darüber ein Tweed Jackett, das seine besten Zeiten längst hinter sich hat. in der Hand hält er eine graue Mütze, auch aus Tweed. Er ist wenig sorgfältig rasiert und was den Pulli angeht, den er unter dem Jackett trägt, nun ja: Zumindest hat irgendjemand die zwei Löcher darin sehr sorgfältig gestopft.

Dennoch: Der da vor mir steht, sich die kleine Brille abnimmt und die Augen reibt, wie es Menschen mit Sehschwäche oft tun, der ist weder klein noch arm. Er ist so warm, so tief, so gut, dass ich ihn am Liebsten in die Arme nehmen möchte.

Uta: Bist du der Guide von Angelika?

Der Guide nickt, setzt sich die Brille wieder auf.

Ist es dir zu viel?

Uta: Was?

Guide: Dies hier (macht eine ausholende Bewegung).

Uta: Ich möchte hier nicht bleiben…

Guide: Nein, niemand möchte hierbleiben.

Uta: Was ist das hier?

Guide: Hm… die einen sagen die Welt, die anderen sagen Illusion und wieder andere sagen: ein Übergang.

Uta: Was sagst du?

Guide: Alles, was man hineindeutet, ist dem wahr, der es deutet, nicht wahr?

Uta: Ja… vermutlich ist das genauso, also was deutest du?

Guide: Für mich? Oh! Für mich ist es der kürzeste Weg nach Hause gewesen: Da drüben über die Brücke, dann rechts den Weg hinunter und wir sind da, wo ich zuhause war.

Also, Wanderin, wo BIST du nun? Wie be-deutest du diesen Weg?

Uta: Es ist der kürzeste Weg zu dir!

Guide: Exakt!

Er legt mir die Hand auf die Schulter, nimmt mich dann bei der anderen Hand, fest und warm ist sein Händedruck.

Er führt mich: Ich habe keine Angst mehr, abzustürzen, keine Angst, auf falschem Weg zu sein, keine Angst, dass es einfach nicht aufhört, kalt und dunkel zu sein. Diese Hand, die mich hält, führt gut.

Mühelos erreichen wir in kurzer Zeit ein kleines Tal. Ein kleines, weiß gestrichenes Haus mit einem Dach, aus Stroh oder Binsen, das ist schwer zu sagen. Eine leuchtend blau gestrichene Holztür. Ein Hund kommt zu uns gelaufen, begrüßt den Mann freudig, im Hintergrund sind Schafe.

Der Mann streift seine lehmigen Stiefel vor der Tür ab. Im Inneren ein einziger Raum: Küche, Wohnzimmer, Schlafzimmer in einem.

Ich darf mich auf ein Sofa setzen, das hier und da völlig durch gesessen ist. Er legt einige Torfstücke in einen eisernen Herd, setzt eine Emaille Kanne auf, stellt zwei Tassen hin…

Guide: Wir werden Tee trinken, wir werden Brot teilen, wir werden beieinander sein. Wir werden so tun, als wäre ich in einem Leibe. Ich werde das sein – im Leibe – weil es die Bedeutung ist, die ich der Situation gebe: Ich „spreche“ mit dir / ihr.

Uta: Aber du bist nicht im „Leibe“.

Guide: Nein, natürlich nicht, du doch auch gerade nicht.

Uta: Aber doch, klar!

Guide: Nein, denn deinem Leibe gibst du gerade gar keine Bedeutung (lächelt).

Er stellt mir eine Tasse Tee hin, dann setzt er sich zu mir. Er zieht aus seiner Jackettasche eine Pfeife, stopft sie, wie mir scheint, ZU akribisch… endlich brennt sie. Er lehnt sich zurück, schließt die Augen, zieht den Rauch ein, lässt ihn genussvoll los.

Ohne die Augen zu öffnen, spricht er weiter: Ah… ja! DAS habe ich geliebt im Leibe. Nein, nein, wenn ich dir „im Leibe“ diktiere, meine ich das auch und nicht im „Leben“. Im Leben bin ich auch ohne Leib…

Ja, ich weiß, du weißt das!

Gut also: Ich, das heißt, als ich dieser Leib war, hieß Cory (der Name ist so schwer zu verstehen: Angelika, Cory Shenahan oder so ähnlich).

Während ich das schreibe, öffnet er ein Auge und schaut zu mir: Oh, Schwierigkeiten mit gälischen Namen? Tja, na, soll Angelika mich rufen, wie sie mag! Kein Problem.

Hm… wo war ich? Oh ja!

Also das hier, ich meine ALLES: das Haus, die Schafe, die Pfeife, mein Hund… meine Heimat, ich habe es geliebt.

Nein, Moment: HABE ich es geliebt? Ich denke schon, nur war das alles so selbstverständlich, dass ich mir keinerlei Gedanken darüber gemacht habe. Ich gab dem Ganzen gar nicht die Bedeutung „Liebe“.

Und ich gab ihm die Bedeutung: MEIN LEBEN. Und DAS, oh ja, das habe ich sehr geliebt.

Angelika, das hier war Schottland ganz hoch im Norden, da, wohin nie einer kam, also freiwillig. Du auch nicht! Aber irgendwann warst du da:

Die alte Lady aus dem Feindesland. Dein Mann war einer dieser Pastoren, die uns den Katholizismus „austreiben“ sollten. Dummerweise – oder um ehrlich zu sein glücklicherweise – war seine irdische Mission damit erfüllt, hierher zu ziehen. Er starb, kaum, dass ihr Zeit hattet, eure Kisten auszupacken.

Das war hart für dich. Aber du warst damals schon eine hartnäckige Seele, die sich weigerte, sich unterkriegen zu lassen. Das hat nicht jedem unten in der Stadt gefallen, es wurde viel gespottet über dich.

Ich hatte schon so einiges von dir gehört, alles ziemlich komische Sachen. Eines Tages hatte ich unten zu tun und sah mir das Haus an, in dem du lebtest. Und es hat mir sehr gefallen, was ich sah! Ich fand es nicht komisch, sondern bemerkenswert.

Wie du versucht hast, Kartoffeln anzubauen, wie du versucht hast, einen notdürftigen Zaun um deine Hühner zu ziehen und wie du versucht hast, BLUMEN!!! – muss man sich mal vorstellen: Geranien in den Highlands – zu ziehen.

Bemerkenswerte Lady, dachte ich, sehr, sehr bemerkenswert hartnäckig! Was sie gut findet, macht sie einfach! Ja… gefiel mir gut, Angelika!

Guide lächelt: Gefällt mir immer noch sehr gut.

Zieht an seiner Pfeife.

Um es kurz zu machen: Du und ich, wir wurden Freunde. Richtige, echte Freunde! Warum? Na, weil wir zusammenpassten. Die komische englische Lady und der schrullige alte Corry (lacht).

Heute weiß ich, was sie vermutet haben, WAS wir miteinander treiben, wenn wir stundenlang uns einander besucht haben. Aber davon kann gar keine Rede sein! Nein, das Thema Geschlechtlichkeit hatte für uns beide keine Bedeutung mehr.

GEREDET haben wir miteinander und wir haben uns unser Leben erzählt.

Ach was! Nicht unsere Lebensläufe, da wäre nicht sonderlich viel zu erzählen gewesen. Sondern über unsere Bedeutungen, die wir den Dingen unseres Lebens gaben, darüber haben wir viel, viel miteinander geredet.

Jetzt bin ich also wieder bei dir zu Gast.

Hm, hm… ich bin nicht eingewechselt worden, das kann man so nicht sagen. Theodora ist dir immer noch nah, ich bin auch nicht DAZU gekommen.

Es ist, wie du es spürst, einfach nur ein Bedeutungswechsel da. Nicht wir geben unserer Art und Weise eine andere Bedeutung, Angelika, sondern du. Und deshalb bin ich jetzt „der“ Guide.

Also, komm, lass uns beide mal sehen, ob wir es noch zustande bringen, uns über die Bedeutungen dessen, was du erlebst, miteinander zu reden! Uta, sei so gut, altes Mädchen, lies mir vor, was sie schreibt.

Uta: Okay, du unterbrichst mich, wenn du etwas zu sagen hast?

Guide nickt.

Angelika: Ihr Lieben alle miteinander, ich grüße Euch und freue mich sehr darüber, wieder von Euch so wertvolle Hinweise zu bekommen wie bisher. Ich genieße es derzeit, arbeiten zu gehen, da ich jetzt endlich in der Weiterbildungsakademie bin und so – wie es aussieht – auch in Kürze die Akademie leite.

Das heißt für mich: Ich gestalte das Lernen im Unternehmen ganz wesentlich und die Interessen meines Chefs, die meinen sehr ähnlich sind, können nun im Sinne der Mitarbeiter umgesetzt werden.

Guide: Ja, Angelika, genieße deine Herausforderungen… das ist klug.

„JETZT“! Genieße dieses JETZT!
Und genieße es, dass du nie so ganz wissen wirst, was morgen die Herausforderung ist.

Du wirst sehen: Da kommst du durch die Arbeit ZU DIR. Dein Weg mit DIR selbst. Hm, hm… das wird spannend.

Angelika: Wie geht es meinem Papa? Hat er seine Wut von vor 12 Jahren verarbeiten können? Was macht er? Ich muss oft weinen, wenn ich an ihn denke. Ich bin traurig, wenn ich an sein Leben denke.

Und ich hätte ihm mehr Erfüllung und Liebe gewünscht für sein Leben. Vielleicht weiß ich aber auch nicht alles.

Guide: Angelika, DU bist es, die seinem Leben und seiner Wut die Bedeutung von Sinnlosigkeit gibt. Nicht er oder besser gesagt: nicht sein Selbst. Er hat seine Erfahrung gemacht mit SICH. Er hat das in sein ganzes Selbst mit hineingebracht. Wichtige Erfahrungen sind nicht zwangsläufig schöne.

Es ist nicht so, dass er es so leben musste, auch beim ihm spielen seine Bewertungen seiner Lebensumstände eine so große Rolle.

Also, Angelika, traurig sein um sein vertanes Leben? Es ist nicht vertan. Traurig sein um vertane Erwartungen? Vielleicht, ja, kann sein.

Was, wenn er nur einen wirklichen großen Fehler gemacht hätte? Wenn das, was es ihm wert gewesen wäre, darin Erfüllung zu finden, da gewesen wäre und er hätte es einfach nicht gemerkt?

DAS wäre wirklich bedauerlich. Das IST bedauerlich, eine bedauerliche Erfahrung mit sich.

Aber die Erfahrung war unvermeidbar. Aus Erkenntnis wird Bedauern und aus Bedauern Erfahrung und aus Erfahrung wird ein verändertes Wahrnehmen.

Das ist der „Schmetterlingsweg“. Kannst du dir vorstellen, dass ein Schmetterling bereut, eine Raupe gewesen zu sein? Dass er darüber zornig ist? Na Quatsch! Natürlich nicht! Schmetterlinge verstehen vielleicht mehr als Menschen… könnte ich mir vorstellen.

Wenn wir leiblich sind, neigen wir dazu, unsere Fehler entweder zu bedauern und uns Vorwürfe zu machen. Oder wir schieben das Resultat unserer Fehler anderen in die Schuhe (wem auch immer, bei Ermangelung von Ursachen gerne auch Gott oder dem Schicksal, das es so schlecht mit uns meint).

So oder so: Wir neigen dazu, eine Tatsache zu bedauern, die notwendig ist bei der Entfaltung unseres Ichs: Fehler machen, Herausforderungen nicht gewachsen zu sein… so was mögen wir nicht eingestehen.

Lieber sind wir wütend. Schade, wirklich schade! Diese Einstellung verlängert den Weg.

Also komm: Wenn du meinst, traurig sein zu müssen um ihn, dann darum, dass er sich schwer damit getan hat, das, was gut war, zu sehen, wert zu schätzen und anzunehmen.

Wenn du dich fragst, wie es ihm „heute“ geht: Angelika, welches „Heute“ meinst du? In seinem „Heute“ geht es darum, zu entdecken, dass er KEINE „Raupe“ mehr ist. Schön! Findest du nicht auch?

Angelika: Ich vermute, dass ich heute den Namen eines weiteren Schutzengels kennenlerne, da ich den Eindruck habe, es beginnt eine völlig neue Phase in meinem Leben.

Guide: Ja, hast schon gemerkt, dass ist nicht so einfach, gälische Namen in einem norddeutschen Hirn zu finden. Angelika, gib mir einfach den Namen, den du magst.

Du brauchst einen Namen, ich nicht. Ich brauch nicht einmal deinen Namen. Denn meine Weise, dich zu kennen, ist eine innere Wahrnehmung. Ich nehme dich, dein ganzes Selbst in mir wahr. So viele Leben, so viele Namen (lächelt), keiner, der auch nur annähernd dich erklärt.

Angelika: Ich bin rundum zufrieden, auch Dank Eurer Unterstützung. Daher sind meine Themen heute andere. Bis auf Hinweise, die zu meiner Tätigkeit und unserer Gesundheit interessant wären, stehen für mich heute die Flüchtlingsfrage und die Radikalisierung als Fragen an.

Guide: Zur Gesundheit möchte ich dich auf etwas aufmerksam machen, das ich während des ganzes Readings hier schon angedeutet habe. Aber ob du um die Bedeutung weißt?

Angelika, genauso wie deine Stimme Ausdruck deiner psychischen Verfassung ist, genauso ist der Körper der Menschen Ausdruck ihrer Seele.

Der Körper ist entfernt so eine Art Mietwohnung, aus der man auszieht, wenn der Mietvertrag abgelaufen ist. Aber du kennst das: Da nimmt sich der nächste Mieter so eine lange bewohnte Wohnung und irgendwie ist der vorhergehende Mieter scheinbar noch da.

Was ist die Ursache? Selbst wenn alle äußerlichen Merkmale wie die alten Tapeten, oder Möbel und Teppiche entfernt sind: Es dauert eine ganze Weile, bis der neue Mieter zuhause ist. Was aber spürt der eigentlich? Den alten Mieter?

Ja! Durchaus! Was immer Menschen „bewohnen“, es wird mehr und mehr geprägt von ihrem Geist.

Gesundheit ist eigentlich etwas sehr Selbstverständliches. Ihr seid eben vom ersten Atemzug an beides: Fleisch und Geistwesen, beides zusammen und beides ist gleich wertvoll.

In eurer Bedeutung trennt ihr das, aber in Wahrheit findet eine Trennung erst im Ableben statt. Nur das so zu sehen, pah, das ist so lange her im menschlichen Bewusstsein!

Dass der Körper irgendwas Untergeordnetes ist, wird seit Jahrtausenden den Menschen erzählt. Aber das ist so wenig wahr wie, dass die Natur mit ihren Tieren, ihren Pflanzen, ihren Planeten etwas Untergeordnetes wäre.

Da, wo ihr „Natur“ seid – nämlich in eurem körperlichen Ausdruck – seid ihr genauso „heilig“ wie euer „Heiligstes“: eure Seele.

Diese Unterscheidung aber in „Übergeordnet und Untergeordnet“, die macht es ziemlich schwer, gesund zu bleiben.

Damit meine ich nicht nur dich selbst: Ich finde, dass du schon viel Wert schätzender bist, was deinen Körper angeht. Sondern es ist die allgemeine Bedeutung, die eure ganze Gesellschaft dem Körper gibt: eine Art Maschine mit viel zu kurzem Verfallsdatum? So in etwa.

Nie wisst ihr, wann und wie euch diese Maschine im Stich lässt? Ja? Dann ist der Körper aber eine Art „Feind“ oder nicht?

Hm… aber aus unserer Sicht ist euer Körper EINE der Ausdrucksformen eures Ichs.

Du möchtest Gesundheit genießen können? Gut. Dann ist der erste Rat, den ich dir gebe: Dann halte es doch einmal für sehr wahrscheinlich, dass dein Körper etwas sehr Heiliges ist.

Wenn das so ist, würde das bedeuten, dieses Heilige zu schützen, zu fördern, zu lieben. Eine entschieden bessere Einstellung als ihn zu fürchten, oder? Alles andere ergibt sich daraus.

Aber, Angelika, wir beide sind nicht naiv und waren es nie. Es ist eine Sache, deine eigene Einstellung zum Körper zu verbessern, da bist du ohnehin schon längst auf der richtigen Spur.

Es ist eine andere Sache, wie deine Gesellschaft damit umgeht. Und damit meine ich NICHT irgendwelche Anhänger diverser Ernährungswege.

Sondern ich muss leider sagen: Eine echte Wertschätzung der Körperlichkeit ist nicht einmal im Ansatz im Bewusstsein gerade der Menschen, die aufgrund ihrer Entscheidungen Einfluss auf eure Körper nehmen.

Von der Nahrungsmittelindustrie bis hin zu Städteplanern oder Umwelt relevanten Interessensgemeinschaften: Nirgendwo spiegelt sich in ihrer Entwicklung und in ihren Entscheidungen der Wunsch, die Unversehrtheit der menschlichen Natur als Wesen, das sowohl Fleisch als auch Seele ist, wider.

Nicht einmal jene, die sich als Alternativen zu dieser Sicht verstehen, können sich der vermeintlichen Wahrheit entziehen, dass eure Körper und die in ihm liegenden Bedürfnisse weniger wertvoll sind als eurer Verstand oder eure Seele.

Aber dein Körper UND deine Seele sind EINS, solange du lebst. Wenn es deinen Körper nach mehr Ruhe gelüstet, dann auch deiner Seele. Wenn deine Seele eine Lust nach Licht hat, dann auch dein Körper. Es gibt keine Trennung!

Der Körper ist nicht weniger heilig oder gar gefährlich und böse, weil er instinktiv ist, weil er unlogisch ist… gerade sein Instinkt ist Teil der Logik.

Der Körper ist NICHTS! Was für eine Lüge!

Der Körper ist völlig hilflos, der Körper ist dumm, der Körper sucht die Lust und damit seinen eigenen Untergang. So wird es gesagt in allen Religionen, in allen Wissenschaften.

Und dies weltweit seit Jahrtausenden: Dein Körper? Unwichtig! Fehlkonstruktion!

Nur so, Angelika, war und ist es möglich, Menschen dazu zu bewegen, ihre Gesundheit – ja, ihr Leben – zu opfern! Ohne Widerstand hinzunehmen, dass ihre körperliche Lebenskraft ausgebeutet und missbraucht wird.

Dein Leben in deiner Kultur ist per se gesundheitlich anstrengend. Das ist so. Welchen Rat also von mir? Steig aus, zieh auf eine abgelegene Insel? Ernähre dich natürlich? Es gibt keine Insel mehr, die völlig unbelastet wäre.

Also mein Rat: Hör auf dich als Körper… gib der Intuition ihre Leben bewahrende Stellung. Lust und Abscheu – rein instinktiv – sind ein wunderbares Regulativ, ein Leben förderndes Regelsystem, das da ist, um dein Leben zu erhalten.

In dir IST das Wissen, was dir gut tut und was nicht, was dir in Krankheit hilft und was nicht.

Aber es ist wirklich nicht leicht, dem zu vertrauen. Denn es gibt so viele Richtlinien, wie es Gesundheitsexperten gibt.

Und DIE sind die nicht so viel klüger als deine Lust oder Unlust? Nein, sind sie nicht.

Wie alle anderen auch hast du ein Warnsystem, du hast auch einen „Reparaturservice“, gib ihm Zeit.

Vor allem aber versuch, zu verstehen: Wenn auch die ganze Welt der Ansicht ist, dass der Körper entweder etwas sei, das man sich untertan zu machen habe, um gesund zu bleiben, oder dass der Körper der Seele absolut untergeordnet ist: Glaub das NICHT!

Deine Seele und dein Körper, so lange du lebst: Beides ist EINS und beides ist heilig!

Und noch etwas: Du bist NICHT allein verantwortlich für deine Gesundheit. Glaubst du, wir hätten daran kein Interesse, wie es dir körperlich geht?

Doch, Angelika, aber natürlich haben wir das! Natürlich ist es so viel einfacher, euch auf euren Weg zu euch selbst zu helfen, wenn es euch körperlich gut geht. Und wir helfen sehr gern.

Du weißt, unsere Wege und Mittel sind manchmal „kleine Wunder“ und manchmal auch die selbstverständlichsten Begegnungen. Aber wir brauchen euer JA! zu solcher Hilfe. Aufzwingen können wir nichts.

Versuch, uns zu hören, wenn wir dich warnen, versuch, uns zu hören, wenn wir dir etwas anbieten. Nein, nicht mit deinen Ohren, sondern mit deiner Intuition.

Generell gilt: Da euer Körper „Natur“ ist, braucht er Natürliches. Wenn aber Erkrankungen Folge von „Unnatürlichem“ sind, braucht ihr „unnatürliche“ Heilmittel. Auch sie sind dann Teil des Ganzen, das danach strebt, Leben zu erhalten.

Aber was immer du für dich körperlich tun möchtest: Bitte tu es, weil DU SELBST dein Körper bist. Er ist DU! Er „gehört“ dir.

Niemand anderes hat ein Recht, ihn zu benutzen: Weder für seine Gier noch für seine Religion noch für seine Wissenschaft. Er ist dein vom ersten Atemzug bis zum Letzten.

Angelika: Ich bin ja mit einem Moslem zusammen und an Zufälle glaube ich nicht.

Guide: Zufall geht davon aus, dass Leben aufgrund eines prinzipiellen, immanenten Chaos stattfindet: Eine sehr unsinnige Vorstellung fernab der Realität der Natur.

Alles, was IST, hat eine Ursache.

Angelika: Bevor ich ihn kennen lernte, erlebte ich eine Messe in der Orthodoxen Kirche, wo über den Islam hergezogen wurde, bzw. die Orthodoxen über den Islam gestellt wurden.

Mit diesem Erlebnis und den Erzählungen vom Antek aus dem Krieg in Ex-Jugoslawien kann ich nachvollziehen, weshalb sich Moslems radikalisieren. Nur das Verständnis hört natürlich auf bei den Handlungen, die der IS vollzieht.

Ich bin kein Fan von Frau Merkel, doch ich ziehe den Hut vor Ihr, wie sie die Flüchtlingsfrage durchzieht. Würde mir natürlich wünschen, sie hätte das Thema schon viel früher besser organisiert.

Mache mir aber auch sorgen, dass sie aufgrund des Drucks Flüchtlingslager außerhalb der EU oder an den Grenzen der EU extremer fördert, um das „Problem“ nicht im Land zu haben. Das sind gefühlte Gefängnisse und würde eine Radikalisierung eher fördern.

Guide: Angelika, du hast das sehr gut durchdacht.

Vielleicht kann ich deinem Blick auf Ursachen und Wirkungen noch etwas erweitern.

Ja, natürlich gibt es eine Ursache, dass Antek und du zusammengefunden habt. Es gibt eine ganz einfache Ursache: Liebe. Nein, nicht nur!

Aber auch die Anziehung, die eure Körper auf sich derart ausübten, dass alle Hormone euch ineinander verliebt machen. Dass eure körperliche Natur auf ein systemerhaltendes Verschmelzungspotenzial umschalteten.

Aber wäre es nur das gewesen, wäre die Verschmelzungsbereitschaft flüchtig geblieben. Natürlich ist die treibende Ursache auch eine eurer Seelen gewesen und nicht NUR eurer in der heutigen Bewusstheit.

Aber ihr seid keine Insel, ihr seid als Paar Teil eines übergeordneten Netzwerks vieler anderer Beteiligter. Auch hier geht die Beziehung weit über das, was euch gegenwärtig bewusst ist, hinaus.

Antek und du als Paar seid ein Teil: Ein Teil eurer Zeit, ein Teil von Gemeinschaften, ein Teil einer Gesellschaft. Damit sage ich gar nichts Neues.

Aber, Angelika, das Entscheidende ist nicht nur die Tatsache, dass ihr – so unterschiedlich eure Sozialisation in der Kindheit war – ihr heute ein Paar seid. Sondern dass ihr dadurch, dass ihr euch liebt und alle vermeintlichen Grenzen zwischen euch, all diese „Regeln“, die dazu sagen: „Das geht nicht gut!“, ein lebender Beweis für die Ungültigkeit solcher Regeln seid.

Das ist sicher ganz unbedeutend, weltweit gesehen. Aber, Angelika, IHR – Antek und Du – habt einen Bewusstseinswandel durch eure Liebe erfahren und ihr lebt das Ergebnis dieses Wandels.

Das wieder führt bei denen, die mit euch zu tun haben, zum Anreiz, dass eigene Bewusstsein für ein inniges Miteinander zweier Menschen aus unterschiedlichem kulturellem Hintergrund zu hinterfragen.

Stell dir das Bewusstsein aller lebenden Menschen deiner Zeit vor wie einen riesigen Ozean. Der hat eine ganz bestimmte Zusammensetzung: So und so viel Mineralien, so und so viel Wasser, so und so viel Organismen. Südseewasser ist nicht Polarwasser, wie du weißt.

Also stell dir vor, das Bewusstsein der Menschheit wäre der Südpazifik.

Und jetzt stell dir vor, in diesem Wasser findet nun eine Veränderung statt: Vielleicht steigt der Anteil freischwebender Mikroorganismen an… das Wasser = das Bewusstsein verändert sich.

Jeder lebende Mensch ist ein Teil dieses Ozeans, was ihm bewusst ist, ist Teil des Bewusstsein – Meeres.

Das ganze Meer nimmt Einfluss auf ihn, aber er nimmt auch Einfluss auf das Ganze.

Jetzt ist wichtig, sich der unglaublich großen Menge an Wasser klar zu werden!

Ein einziges Eimerchen Wasser, das eine andere Zusammensetzung hat als das restliche Meer, bewirkt keine Veränderung der Gesamtzusammensetzung.

Aber je mehr „Eimerchen“ in dieses Meer fließen, umso größer die Veränderung der Zusammensetzung.

Wenn du denken solltest: Dann ist unser Anteil aber wirklich sinnlos, dann muss ich dir sagen: Gewandeltes, kollektives Bewusstsein wird wirklich nicht in Lebensspannen gemessen, sondern in Äonen.

Es sei denn – tja, es sei denn – die Wandlung ist derart umgreifend in ihrer Wirkung auf jedes einzelne Bewusstsein, auf jedes Eimerchen, dass „es“ schnell zu gehen hat, weil gar nichts anderes bleibt, um lebenserhaltend zu sein…

Worum es im Wesentlichen geht: Bewusstseinsveränderung im Kollektiv der Menschheit.

Lass uns nun jeden einzelnen Punkt betrachten und auf das dahinterliegende Bewusstsein eingehen.

Ganz egal, ob wir den orthodoxen Prediger nehmen oder die IS oder die rechtsnationalen Menschen in deinem Land: Sie tragen ein Bewusstsein in sich, das ein WIR dadurch definiert, dass es andere ausgrenzt.

Dieses Gemeinschaftsbewusstsein ist also eng gefasst, sehr begrenzt – ja mehr noch – es ist ABHÄNGIG von der Ausgrenzung anderer!

Es ist die Natur der Menschen, ein WIR zu wollen, dem es sich zugehörig weiß. Das ist archetypisch und einfach ins Mensch sein eingebunden: Ich gehöre zu einem WIR und DESHALB bin ich geschützt, selbst dann, wenn meine individuelle Kraft nicht reicht.

So begegnet der Mensch der Angst davor, zu schwach zu sein, um überleben zu können (er IST tatsächlich zu schwach, um anders als in einer Gemeinschaft alt werden zu können).

Aber statt die Gemeinschaft im gemeinschaftlichen Mensch sein zu suchen, separieren sich Gemeinschaften, nehmen irgendeinen gemeinsamen Nenner, der sie verbindet.

Wir, die Europäer, wir, die Christen, wir, die Moslems, wir, die Fans von FC Bayern, wir, die Vegetarier… usw.

WIR hat einen Inhalt, wer zu diesem Wir gehört, stimmt einer festgelegten Ordnung zu. Ein Vegetarier gehört nicht mehr zu diesem Wir, wenn er Fleisch ist, ein Moslem gehört nicht mehr zum Wir, wenn er…

Tja! Wenn was?

Wenn sich diese im Wir akzeptierten Ordnungen aber als NICHT mehr für alle verbindlich herausstellen? Und wenn es einigen Vegetariern nun doch erlaubt ist, hin und wieder Fleisch zu essen? Wenn es den Christen doch erlaubt ist, verbindlichen Gesetzen zuwider zu leben?

Dann wird es schwierig mit dem Erhalt des WIR.

Aber da gibt es eine einfache Lösung: Es wird nicht mehr definiert, was alle als verbindlich betrachten: Wir Christen glauben alle daran, dass wir vor Gott nur dann Bestand haben, wenn wir zum Abendmahl gehen…

Wir FC Bayern Fans sind alle ausschließlich vom Sieg unserer Mannschaft begeistert, nicht dem Sieg anderer Vereine…

Wenn diese Regeln nicht mehr allgemein im Wir gelten, dann gibt es eine Lösung: Das WIR wird darüber definiert, was in ihm NICHT vorhanden ist:

Wir Christen beten NICHT nach Mekka ausgerichtet…

Und wir Vegetarier töten niemals Tiere…

Wir Bayern Fans jubeln nicht, wenn Schalke gewinnt.

Soweit klar? Gut! Aber JETZT kommt das Entscheidende hinzu:

Die Beurteilung des WIR…

WIR = GUT, alles was außerhalb dieses WIR ist = BÖSE!

Nicht ANDERS, sondern BÖSE!

Böse heißt Leben zerstörend und gut heißt Leben erhaltend.

Im Bewusstsein des Einzelnen: Das WIR, zu dem ich gehöre, ist gut.

Das WIR derer, die nicht in meinem WIR sind = Böse. Böse, bedrohlich.

Angelika, dieses Bewusstsein ist im weltweiten Kollektiv die absolute Mehrheit.

Und es ist dieses Bewusstsein, das tatsächlich lebensfeindlich ist.

Dass Ursache ist für das, was stattfindet und niemand, der davon unberührt bliebe.

Selbst jetzt, wo sich in deinem Land zwei generelle Ausrichtungen ausprägen, sind sowohl die Befürworter einer unbegrenzten Aufnahme von Flüchtlingen als auch diejenigen, die Aufnahme von Flüchtlingen absolut ablehnen, genau in der gleichen Bewusstseinsfalle, die keine Lösung bringt, sondern Chaos.

Es ist im weltweiten Kollektiv des menschlichen Bewusstseins eine generelle Änderung des Begriffes WIR nötig.

Selbst die Begrenzung auf „menschliches“ Bewusstsein als Identifikator für das schützende, Leben spendende WIR ist zu eng gefasst. Denn es schließt das Bewusstsein aller Wesen aus, die NICHT menschlich sind.

Ein schneller Wechsel des Meereswassers wird Not – wendig. Aber genau DAS muss erst einmal im Kollektiv bewusst sein.

Ist es dir schon bewusst?

Mehr als anderen, ja, durchaus. Trägst du zur Veränderung bei? Ja, durchaus. Aber mehr ist für dich und Antek „nicht drin“, ist nicht eure Aufgabe! Das, was sich anbahnt, ist GROSS, so empfindest du es und du hast recht.

Es ist größer, als es dem menschlichen Verstand zugänglich ist. Und es ist KEINESFALLS NUR seine Angelegenheit. Zeit zu beten!

Gebete sind Eimer voller Wasser im Meer des kollektiven Bewusstseins.

Zeit, um wahrhaftig zu reden und zu handeln = viele solcher Taten sind Flüsse ins Meer des kollektiven Bewusstseins.

Hohe Zeit, bewusster zu werden!

Angelika: Im letzten Reading ging es um die Begeisterung der positiven und negativen Wesensmerkmale. Grundsätzlich habe ich das verstanden. Wie begeistert man aber eine positive Wesenseigenschaft, wenn eine Rede gehalten wird?

In einem Dialog, kann ich den Menschen gegenüber fragen, was er braucht. Wie erkenne da ist unser Anteil ich bei einer größeren Gruppe, einem Volk was sie erlebt haben und eventuell deswegen brauchen? Bzw. bezüglich der Realität, wann es nötig ist den Stein zu werfen? Es findet so viel Nocebo anstelle von Placebo statt.

Angelika! Nicht das, was trennt, ist interessant, sondern was archetypisch menschlich ist, was für den Steinzeitmenschen genauso gültig war wie für den Bewohner einer Penthaus-Wohnung im Westend: Was das ist?

Geborgenheit zu haben durch Gemeinschaft inclusive der Erlaubnis, zu sein, wer man ist. Das eigene Leben mitbestimmen zu können, es gestalten zu können nach dem, was die innersten individuellen Bedürfnisse sind.

Nachvollziehbarkeit von Ursache und Wirkung. Einflussmöglichkeit auf diese Zusammenhänge. Würde, die unabhängig davon ist, was geleistet werden kann.

Die Nutzung der Individuation des Einzelnen als wesentlicher BESTANDTEIL des Kollektivs, statt als Störfaktor ausgelöscht bzw. unterdrückt zu werden.

ABER! Angelika, Begeisterung kannst du nur in dem Maß die Tür öffnen, in dem Ängste, die daran hindern, überwunden werden können.

Dein Maß ist das Maß an Bewusstsein, das die anderen haben. Nicht deines!

Mag schon sein, dass die Erfolge da eher klein sind…
Aber wer sagt denn, dass ein kleiner Schritt zu wenig ist?
Wer sagt denn, dass ein Eimerchen im Meer ein NICHTS ist?
Wer sagt denn, dass ihr ganz allein WIRKUNG verursacht?

Es gibt auch den nicht materiellen Teil bewusster Wesen…
Solange es euch darum geht, INDIVIDUELL Leben fördernd, Entfaltung fördernd zu wirken, wirkt ihr MIT am großen Weltenplan der Schöpfung. Eimerchen für Eimerchen…

Angelika, du hast, was du an Bewusstsein in dir trägst, davon schüttest du immer ins Kollektiv deinen Teil ein, solange es ist, was DEIN ist.
Ist es aber Bewusstsein, das nicht aus deinem Ich kommt, sondern das in dich von außen hineingeschüttet wird, was nützt es?

SELBST-Erhalt, das wird oft ganz falsch als Egoismus belegt.
Aber das SELBST, das tiefste, innerste ICH BIN – Bewusstsein, das ist eben TEIL der Schöpfung, ist heilig, muss erhalten werden, muss durch andere Selbste vergesellschaftet werden und wird NUR so zu dem WIR, das wirklich glücklich macht.

Ich weiß, du wirst über das, was ich schrieb nach zu denken haben. Im Grunde müsste ich dir ein Buch schreiben, das geht nicht.
Aber wir finden Wege: Solange du suchst, wirst du auch finden.

Dein?
Ja, jetzt bin ich gespannt, wie du mich nennen magst!
In Liebe!