Destruktiven

0166: Die Destruktiven und die Destruktivität

Es handelt sich um die Abspaltung einer Energieeinheit,
die man nicht menschlich nennen kann.

Ich möchte sie einstweilen die Destruktiven nennen.

Channeling mit Elia


Zu Gast sind Anton, Harald und Eva

Elia: Ich möchte euch auf Umstände aufmerksam machen, die eurer Aufmerksamkeit bisher entgangen sind.

Ihr fragt euch, was den Ereignissen von Mittwochnacht und gestern Abend zu Grunde liegt.

Anton hat euch gesagt, seinem Empfinden nach handelt es sich um keine menschliche Wesenheit.
Das ist korrekt.

Es handelt sich um die Abspaltung einer Energieeinheit, die man nicht menschlich nennen kann.
Ich möchte sie einstweilen die Destruktiven nennen.

Ich möchte nicht sagen: die Bösen.
Ich möchte nicht in Gut und Schlecht werten.
Und das begründe ich damit, dass es Gut und Schlecht nicht gibt.
Aber es gibt Destruktion, genauso wie es Evolution gibt.

Ziel des Seins, allen Seins, ist die stetige Evolution.
Niemand, auch ich nicht, kann euch sagen, ob es ein Ende dieser stets fortschreitenden Bewegung gibt, ob es je aufhört, dass sich Eines ums Andere erweitert, vervollkommnet und durch Veränderung zu immer größerer Vervollkommnung wächst.
Ich weiß nicht, ob dieses zeitlich je aufhört.

Ich weiß auch nicht, ob es wie ein Puls ist, der anschwillt und wieder enger wird, um wieder anzuschwellen, um wieder enger zu werden.

Ich weiß auch nicht, ob es sich um eine Kreisbewegung handelt, in der stets aufs Neue in immer höher werdenden Spiralen der Anfang und das Ende einander berühren, um wieder von vorne zu beginnen.

Doch soviel weiß ich, dass aus meiner Perspektive heraus, die ja der euren überlegen ist, es kein Ende gibt.
Und es gibt, soweit ich es weiß, darum kein Ende, weil es eine stetige Notwendigkeit der Fortbewegung gibt.

Und diese Notwendigkeit entsteht letztlich aus der destruktiven Kraft heraus.

Was sich nicht permanent erneuert und vervollkommnet, was sich also nicht – sagen wir – im Jetstream der Evolution befindet, das unterliegt der Destruktion, dem Zusammenfall, dem Hineinwachsen ins Nichts.

Hier das lebendige Leben, dort das stets sterbende Nichts.

Aus dieser Destruktion heraus entsteht aber erst die Notwendigkeit und damit die tatsächlich stattfindende Lebendigkeit.
Ähnlich wie in der Natur: Erst muss etwas vergehen, damit etwas Neues kommt.

Ist dieses alles in der rechten Ordnung, so befinden wir uns in einem Kreislauf der Ausgeglichenheit.
Der aber nie so ausgeglichen ist, dass es einen Stillstand gibt.
Immer gibt es die Not, die zur Wende zwingt.

Ich weiß, dass dies sehr theoretisch ist, aber ich muss so weit ausholen, um euch zu erklären, was es eben mit diesen Phänomenen, die ihr erlebt habt, auf sich hat.

So wie ich, so wie ihr – als Seelen und damit Teilen Gottes – Teil der evolutionären Kräfte seid, so gibt es auch Teile der destruktiven Kräfte.

Ist nun auf der Seite der evolutionären Kräfte ein Übergewicht zu erwarten, so wird an einem gewissen Punkt die destruktive Kraft sich bemerkbar machen und versuchen, in ihrem Sinne – wobei dies sehr gewagt ist, von einem Sinn zu sprechen, einen Sinn hat die Destruktion nicht aus sich selbst heraus – diese evolutionäre Weiterbewegung aufzuhalten.

Man könnte versucht sein zu behaupten, sie bemühe sich, einen Wettkampf zu gewinnen.

Es ist also, wenn ich es personalisiere – und ich bitte euch sehr, dies nur als Beispiel zu nehmen, es handelt sich nicht um eine Personifizierung – diese Triebkraft, nennen wir es doch so, versucht nun, den Sieg über die evolutionäre Richtung zu erlangen.

Vorausgesetzt, es ist schon ein Ungleichgewicht vorhanden.

Ist nun bei euch ein Ungleichgewicht entstanden?
In der Tat, natürlich ist dieses, was hier stattfindet, ein Ungleichgewicht.
Ungewöhnlich mehr Seelen werden hier in ihre Evolution gebracht, als dies üblicherweise an anderen Punkten der Fall ist.

Und damit zieht diese Macht, die dadurch entsteht, diese Energie, die dadurch entsteht, die destruktive Energie als Kontrollinstanz an.

Dies ist ein völlig natürlicher Prozess, der euch bisher gänzlich eurer Aufmerksamkeit entgangen ist.
Warum ist es euch entgangen?
Weil in der bisherigen Vorgehensweise die destruktive Kraft mittels scheinbar sehr natürlicher Begebenheiten aufgetreten ist:
Das Internet, das nicht funktioniert, die Kopfschmerzen, die hindern, seine Arbeit zu tun, die Nachbarn, die so laut sind, dass keine Konzentration möglich ist.

Sie alle wissen natürlich nicht, dass sie dem destruktiven Jetstream damit folgen.
Dennoch ist es so.

Doch ich war bemüht darum, euch klar zu machen, dass es diese Kräfte gibt, diese Polarität, scheinbar, ich sage scheinbar, weil es in Wahrheit ja eine Einheit ist.
Es ist ein Naturgesetz, um das ihr nicht herumkommt.
Niemand von euch.

Das, was hier gestern durchkommen durfte, war in der Tat eine Komprimierung so negativer destruktiver Energien, dass sie scheinbar über Intelligenz verfügte, dass scheinbar zielgerichtet vorging.
Und dass sie dieses eine Mal gänzlich ohne natürliche Träger auskam.

Ein natürlicher Träger wäre der Nachbar, der Krach macht.
Dieses ließ ich zu, damit ihr euch, lieber Hajo, der Tatsache bewusst seid, dass es auch Menschen gibt, die solche negativen Energien manipulieren.

So wie ihr mit uns kommuniziert, so wie ihr der Kanal seid, durch den die evolutionären Kräfte wirken können, so gibt es auch menschliche Kanäle, die bereit sind, sich den destruktiven Kräften in solcher Weise zur Verfügung zu stellen.

Und diese richten ihr Kanalrohr gezielt auf eben jene, die in besonderer Weise in der Lage zu sein scheinen, den evolutionären Kräften zum Sieg zu verhelfen.
Schwer zu sagen, wer manipuliert wen…
Manipuliert der negativ eingestellte Mensch die destruktiven Kräfte oder manipulieren die destruktiven Kräfte ihn.

Darüber zu urteilen, steht uns nicht zu, auch mir nicht.

Wichtig für euch, und Harald, das sage ich besonders dir:
Ihr seid in Gott.
Wer will euch etwas tun?
Ihr seid mit dem, was ihr tut, Teil der Evolution, die aus Gott entspringt und letztlich in Gott mündet.
Wer will euch je schaden?

Diese destruktiven Kräfte, obgleich sie um Sieg bemüht sind, sind weder fähig noch geeignet, zu siegen.
Sie sind Animation, weiterzugehen, aber sie sind weder Ziel noch Sinn des Seins.

Sie sind wohl Teil des großen Ganzen, aber sie sind nicht Ziel.

Aus ihrem eigenen Verständnis heraus, aus ihrer eigenen Strebung heraus meinen sie, dass die Destruktivität das wahre Ziel wäre.

Im Unterschied zu den konstruktiven Kräften, besitzt die destruktive Kraft keinerlei Möglichkeit, sich mit Gott zu verbinden.
Sie besitzt keinerlei Möglichkeit zur Empathie.
Sie besitzt keinerlei Möglichkeit, in weiten Visionen vorzugehen.
Sie ist auf sich selbst in ihrer Wahrnehmung begrenzt.
Sie ist auf die Destruktion begrenzt.
Und sie weicht in dem Maße schnell, in dem man begreift, dass alles, was nicht destruktiv ist, zwangsläufig siegen muss.

Anton hat gestern vier Engel wahrgenommen.
Dies, damit ihm bewusst wird, dass er in der Lage ist, mit diesen Kräften zu arbeiten für die evolutionären Kräfte.
Damit ihm bewusst wird, dass er nicht einen einsamen Kampf zu kämpfen hat, sondern gerade so, wie ihr Kanal des Göttlichen ist.

Diese vier Engel haben – wenn ihr so wollt – die Macht des Guten symbolisiert.
Sie haben Energien kanalisiert, die – eben weil sie aus Gott und zu Gott hin sind – so viel mächtiger sind, als jede destruktive Kraft sein kann.

Das sollte ihm fühlbar bewusst werden.
Ihr selbst habt, obwohl ihr gespürt habt, dass da etwas ist, was negativ ist, weder Anzeichen von persönlicher Angst noch Anzeichen von Wut gehabt.
Vielmehr habt ihr zur gleichen Stunde beieinander gesessen und herzlich gelacht.

Und das wahrlich war das Beste, was ihr tun konntet.
Das hat mit Glauben zu tun und mit Frieden haben und der inneren Gewissheit, dass ihr in Gott gut geborgen seid.

Es gab einmal eine Geschichte, da ging einer namens Daniel und wurde verurteilt, von den Löwen gefressen zu werden.
Er ging in die Löwengrube hinein und alle Welt erwartete, dass diese hungrigen Bestien sich nun auf ihn stürzten und zerfleischten.
Aber er wusste, er war in Gott.
Kein Haar wurde ihm gekrümmt.

Da nahm ihn der böse König und stellte ihn in einen Feuerring.
Und alle Welt erwartete, nun würde Daniel verbrennen.
Doch selbst die Flammen hielten ein.
Und obwohl sie lichterloh brannten, wurde ihm wiederum kein Haar gekrümmt.

Dies, weil er in Gott war.
Dies euch zum Zeichen, dass, so sehr sich destruktive Kräfte auch verbünden mögen, sie können euch kein Haar krümmen.

Aber sie stellen sich ein, je mehr ihr Träger der Liebe Gottes seid.

Dies ist so, dies war so und wird immer so sein.
Ich kann dies nicht verhindern und vermeiden, denn es ist Teil eines Naturgesetzes.
Es ist Teil der Evolution.

Ich kann es sowenig vermeiden, wie ich es vermeiden könnte, dass, wenn ihr in einem Cabrio fahrt, der Fahrtwind weht.

Aber mehr Aussage als das hat es nicht.

Dieses Destruktive hat weder Auftrag noch Recht noch Macht, das zu zerstören und zu vernichten, was wir hier beginnen, aufzubauen.

Es sei denn, ihr ließet euch auf die Macht der Angst ein.
Denn wo Angst ist, ist keine Liebe.
Und wo die Liebe weicht, da können wir nicht durchkommen.
Ich danke euch.

Nun muss ich gehen.
Auf Wiedersehen, Freunde.

Auf Wiedersehen, Elia.