Referenz

0444: Wie die Auswirkungen sind, wenn man als Paar ein Dual ist.

Wie die Auswirkungen sind, wenn man als Paar ein Dual ist

Eure Ahnenlast: Seid gefälligst so normal wie alle anderen auch.

Aber ihr strebt ein Ziel der Abnormalität an.
Ihr strebt etwas an, das euch aus der Gleichheit herausnimmt.

Elia

Zu Gast sind Annalena und Herbert.

Elia: Kommen wir zur nächsten Frage, bitte.

Annalena: Ja, wir hatten grad das Thema von Dualseelen.

Ich würde gern wissen, also ich hab das Gefühl, dass wir einen gemeinsamen Zweck zu erfüllen haben, dass auch unser gemeinsamer Sohn, der unerwartet gekommen ist, eine Rolle spielt.

E: Deine Frage ist: Sind wir ein Dual?

A: Ja.

E: Wie sagte ich eingangs? Ihr seid gekommen, um den Menschen in ihrer Dunkelheit ein Licht zu sein. Ein Licht.

Ja, ja, ihr gehört zur Gattung der Duale. Ihr seid ein Gesamtselbst, eine Einheit, aber nicht gleich.

Ihr seid wie Zwillinge, ihr seid wie Yin und Yang, ihr seid wie hell und dunkel.
Und ihr bleibt immer in dieser Dualität.

Die meisten Menschen, die geboren werden, haben in sich selbst diese Dualität.
Sie haben männliche und weibliche Energieanteile.

Ihr aber seid als Seelen weiblich und männlich und nur in der Vereinigung ganz.
Ihr seid niemals, niemals getrennt.

Erinnert euch: Ihr wart unglückliche Menschen. In euch war eine Sehnsucht, die mit euren Wahrheiten nichts zu tun hatte.
Diese Sehnsucht war so tief vergraben, dass sie nicht einmal in Worte gekleidet werden konnte.

Ein vages Gefühl, dass es da irgendwo irgendwas geben müsste. Eure Seelen haben immer voneinander gewusst.

Ihr seid eins. Und dennoch ist jeder für sich eine eigene eigenständige Persönlichkeit.

In der Dualität liegt eine ungeheure potenzielle Kraft.

Ich möchte euch einige Duale vorstellen:
Schubert und seine Klara waren zum Beispiel ein solches Dual.
Goethe und seine letzte Frau waren ein Dual.
Picasso und seine erste Frau waren ein Dual.
John F. Kennedy und Jackie waren ein Dual.

Ich könnte noch viele Beispiele nennen: Vielleicht eines der Berühmtesten über die Epochen hinweg waren Cäsar und Kleopatra. Immer waren sie am Höhepunkt ihrer Kraft, solange sie zusammen waren. 

Es ist nicht garantiert, dass dieses Beieinander sein auch glücklich ist, denn solange beide Dualpaare noch sehr viel zu lernen haben, sind es häufig sogar tragische Beziehungen.

Dann lernt die jeweilige Seele durch die Tragik, sich weiterzuentwickeln.

Doch aus diesem Stadium seid ihr erfreulicherweise längst heraus gewachsen.

Wenn ihr euch als Einheit begreift, dann beinhaltet das auch die gegenseitige Wertschätzung des Fremdartigen.

Liebe scheint das Prinzip der Resonanz zu sein: Zwei Gleiche treffen sich.

Bei einem Dual steht eine ganz andere Erfahrung dahinter:
Sie sollen und können lernen, dass der wahre Wert in dem Ergänzenden liegt. 

Wenn ihr euch umschaut in der Natur, dann könnt ihr überall Beispiele finden darüber, dass Leben nur dort kräftig ist, wo sich Ergänzendes zusammenschließt.

So ist denn euer Auftrag ein sich ergänzender.

Achtet eure Dualität als Quelle eurer Kraft, mit der ihr nach außen wirken könnt.
Lehren und Geborgenheit vermitteln, das sind zwei scheinbar nicht einfach zu verbindende Aspekte.

Der Vater, die Mutter, das Väterliche, das Mütterliche, der Mann, die Frau, ganz ursprünglich solltet ihr diese Energien betrachten, nicht wertend, nicht mindernd, sondern in ihrer ganzen Kraft.

Es ist nicht richtig, wenn du, mein Freund, deine weibliche Seite erst einmal kennen lernen musst und auslebst. Hör nicht auf solche Ratschläge.
Es ist nicht richtig, liebe Freundin, wenn du erst einmal deine männliche Seite auslebst.
Das ist nicht richtig.

Ihr seid ganz Mann und ganz Frau und gemeinsam erreicht ihr miteinander den Gipfel eurer Mitmenschlichkeit. Habt ihr mich verstanden?

Annalena und Herbert: Ja.

E: Darf ich euch noch ein wenig dazu erklären?

A: Gern.
H: Ja.

E: Achtet eure Körperlichkeit. Sie ist ein Kraftquell für eure Seelen.
Im Augenblick der Vereinigung eines Duals seid ihr rückverbunden mit eurem Gesamtselbst.
Alle Kraft, alle intuitiven Fähigkeiten eurer Seele sind euch dann gegenwärtig.

Ihr werdet das erleben und erlebt haben, dass hier eine neue Dimension der Körperlichkeit gefunden wurde. Dies ist eine Auswirkung der Dualität. Ja?

Achtet dies, vergeudet es nicht. Sondern nutzt es als Kraftquelle und auch, um eure Ideen fließen zu lassen. Es ist ein Zugang zum unbewussten Höheren Selbst, der dann offen ist.

Hast du noch eine Frage?

A: Ja, als wir uns kennen gelernt haben, da dachte ich, uns steht die Welt offen.

Und trotzdem habe ich das Gefühl, es ist richtig, dass wir zusammen sind, aber die Art und Weise, irgend etwas ist nicht in Ordnung.
Mich zieht es eher weg. Ich hab das Gefühl, da ist irgendwas – ich kann das nicht mit Worten beschreiben – was nicht dahin gehört, sei es der falsche Ort oder wir setzen unsere Fähigkeiten nicht ein. Es ist wie eine Dunkelheit.

E: Es ist eine Dunkelheit, ja, aber die Dunkelheit stammt nicht vom Ort, gleichwohl es gäbe bessere. Sondern sie ist vorrangig darauf zurückzuführen, dass ihr beide innerhalb eurer Ahnenreihe gehemmt seid, der Eine sowohl wie der Andere.

Ihr habt beide eine Ahnenlast, die euch hemmt, euch so zu profilieren, wie ihr es könntet.

Ich könnte es übertrieben so formulieren: Seid gefälligst so normal wie alle anderen auch.

Aber ihr strebt ein Ziel der Abnormalität an. Ihr strebt etwas an, das euch aus der Gleichheit herausnimmt.

Damit werte ich nicht!
Ich weiß, dass ihr das auch nicht tut und dass ihr ganz gewiss nicht auf dem Weg seid, euch zu überhöhen, aber im Sinne eurer Ahnenaufträge steht es euch nicht zu, eine derartige Position in der Gesellschaft einzunehmen.
Das hemmt bei beiden, ja? Bei beiden.

Und hier solltet ihr ansetzen, diese Hemmung aufzulösen, denn das braucht ihr nicht tragen. Das ist das Eine.

Das Andere liegt vor allem bei dir begründet in einer anderen Inkarnation, in der du natürlich involviert warst, wie könnte es anders sein, aber die hauptsächlich dich trifft.

Du bist bei Weitem noch nicht bereit, dich soweit fallen zu lassen, wie es nötig wäre, um deine Medialität zu leben. Du versuchst, dir immer noch einen Rest zu bewahren und das macht die Arbeit dann sehr schwierig für dich.
Das macht es auch schwierig für dich, fokussiert wahrzunehmen, ja?

Immer dann, wenn du an das ganz Tiefe kommst, der Kontakt besonders gut ist, dann schwingst du wieder zurück in deins.

Du bist sehr medial, aber sehr wenig überzeugt davon. Wenn du dann medial arbeitest, kannst du nicht gleichzeitig deine Medialität anzweifeln und mit ihr arbeiten. Das schließt sich aus.

Du darfst ja gerne zweifeln, später, wenn du gearbeitet hast, da darfst du wieder zweifeln. Hier liegt in dir eine immense Scheu davor, dass das, was du sagst, so viel Gültigkeit hat, dass andere Menschen daraufhin ihr Leben verändern.
Es ist eine große Scheu in dir.

Darin liegt allerdings auch eine große Selbstüberschätzung, denn der Mensch hört, was er will.
Dies sage ich, leidvoll geprüft: Der Mensch hört, was er will!

Es ist deine Arbeit und deine Funktion, den Menschen zu helfen, mehr zu hören als das Bisschen, was sie wollen. Motivation und Klärung, beides gehört zusammen und beides funktioniert zusammen.

Was gestern war, ist vorbei, auch das ist ein Thema, dem ihr euch beide annähern solltet. Was gestern war, ist vorbei. Wenn die Verantwortung für das, woran man glaubt, so schwer wiegt, dass man von da an sehr vorsichtig wird, irgendetwas zu glauben, dann stimmt etwas mit diesem Glauben nicht.

Denn verantwortlich – letztlich – ist immer der Glaubende selbst oder Gott.

Ja, aber du, mein Freund, du als Seele hast sehr große Angst, an etwas zu glauben, das sich im Nachhinein als Katastrophe und als Ursache für den Niedergang anderer Menschen erweist.
Auch das solltet ihr klären.