Lichtarbeit

0472: Dies ist die Lichtarbeit – Jedem Menschen zu helfen…

Dies ist die Lichtarbeit:

Jedem Menschen zu helfen, seinen inneren Meister zu erkennen.

Die Not eurer Zeit ist,
dass die Menschen in ihr Erwachsensein kommen, in ihre Kraft.

Die Zukunft ist ein wunderschönes Licht.

Die Zukunft ist der Weg zu euch hin und das ist ein gutes Ziel.

Elia


Zu Gast sind Ina und Klaus.

E: guten Abend, liebe Freunde.

H: guten Abend, Elia.

E: Viele Fragen bewegen euch nicht.

Dennoch steckt ihr in den Wolken, wie Nebel liegt es um euch.

Ein Meister fand einen Schüler.

Dieser Schüler sprach zu ihm: „Meister lehre mich, zu sein wie du.“

Daraufhin sagte der Meister: „Nicht wie ich, sondern ich lehre dich, deinen Meister in dir finden.“

So soll es sein.

Wann immer ihr arbeitet, soll es so sein.

In jedem Menschen ist sein eigener Meister, manchmal verborgen, manchmal gehindert, manchmal so leise, dass er kaum vernommen wird.

Dies ist die Aufgabe derzeit, dies ist die Lichtarbeit:

Jedem Menschen zu helfen, seinen inneren Meister zu erkennen.

Ja?

Dann lichten sich die Nebel.

Dann wird alles klar.

Dann wird Vieles möglich.

Und was nicht möglich wird, bleibt dennoch im Frieden.

Dies ist die Liebe, die es zu finden gilt.

Dies als Einführung für ein Wochenende, in dem ihr sehr viel erarbeiten müsst und gut lernen könnt.

Ich möchte nun zuerst eure Fragen hören.

Darf ich der Dame den Vorzug geben?

I: Ok, ich bin immer noch sehr orientierungslos und irre in meinem eigenen Universum rum. Ich würd gern wissen, wie ich selber eine Richtung für mich finde.

E: Nein, du hast schon längst eine Richtung gefunden.

Wovor du dich scheust, ist, dich festzulegen und dann den Erwartungen nicht entsprechen zu können.

Das ist ein Unterschied.

Wohin dein Herz dich zieht, das weißt du längst.

Was dich schreckt, ist, den Erwartungen und auch den eigenen Erwartungen nicht entsprechen zu können.

Deine jetzige größte Hürde ist, zuzulassen, dass wir dir nah sind, zuzulassen, dass nicht dein „ich will“ regiert, sondern unser „wir geben dir“.

Fürchtest du, uns dankbar sein zu müssen?

Das solltest du nicht, denn glaub mir, wir sind dir dankbar.

Begreife:

Wir haben keinen Mund, der Worte sprechen könnte.

Wir haben keinen Sinn, der tastet und umarmt.

Wir haben kein Gehirn, das etwas vermitteln könnte, es sei denn, du stellst uns deines zur Verfügung.

Verstehst du, was ich meine?

Niemals, niemals würden wir dich zwingen, aber wir bitten dich:

Sei unser Mund …

Stell deine Augen für unseren freundlichen Blick zur Verfügung …

Stell deine Hände für unseren warmen Händedruck zur Verfügung.

Verstehst du, was ich meine?

Wir müssen dir dankbar sein.

Fürchte dich nicht.

Glaubst du, dass wir nicht zu lenken wüssten, was du zu sagen hast?

Glaubst du, dass wir nicht sogar deine Fehler, die du machen könntest, einzusetzen wüssten?

Meinst du, ein Medium spricht von sich aus wahr oder unwahr, richtig oder falsch?

Wenn wir Menschen zu einem Medium führen, dann hat das einen Grund:

Im guten Sinn hat es den Grund, dass wir diesem Menschen über das Medium Dinge sagen können, die ihm gut tun.

Aber es kann auch der Grund sein, dass wir ihn an ein sehr schlechtes Medium führen, damit der Mensch aufhört, sich in Abhängigkeiten zu bringen.

Verstehst du?

Selbst Fehler sind dazu da, dass die Menschen lernen.

Kannst du das akzeptieren?

I: ja.

E: Aber worin liegt dann die Ehre eines Mediums?

In seiner Weisheit?

Nein, denn es ist nicht seine.

In seiner Güte?

Nein, es ist nicht seine Güte.

Die Ehre des Mediums besteht darin, dass es die Ehre zurückgibt an den, der fragt und seinen Engeln.

Verstehst du?

Es sind nicht viele, die diesen Weg gehen.

Magst du den gehen?

I: Ja, ich versteh immer noch nicht, was für ein Medium ich sein soll.

E: Ich habe dir schon einmal gesagt, du musst es selbst entscheiden.

Du stellst die Soll-Frage.

Und ich darf sie dir nicht beantworten.

Denn wenn ich sie dir beantworte, dann folgst du mir und nicht dir und deinem Meister in dir.

Die Antwort liegt doch schon in dir.

Du willst helfen, stärken, ermutigen, ja?

Das ist der Sinn.

Das ist die Antwort.

Und helfen, stärken und ermutigen, das kannst du nur, indem du den Menschen ihre innere Meisterschaft zurückgibst.

Ja?

Verstehst du?

I: ja.

E: Darum geht’s.

Und das ist der Sinn, dem zu folgen, was dir wahr ist, womit du am Morgen aufstehen und am Abend einschlafen kannst.

Darin liegt Frieden, einen anderen Menschen in seine Meisterschaft zu führen.

Ja?

I: Mhm.

E: Warum liegt darin Frieden?

Weil das die Not eurer Zeit ist.

Daran mitarbeiten, dass die Menschen in ihr Erwachsensein kommen, in ihre Kraft, ja?

Hast du noch eine Frage?

I: Ja, was mit persönlich schwer fällt, ist: Ich hadere immer mit der materiellen Welt und mit der geistigen Welt und mir macht dieser Druck auch zu schaffen, und auch dieser finanzielle Druck in der realen Welt.

E: ja.

I: Und ich weiß nicht, also ich bekomme diesen Knackpunkt bei mir selber nicht gelöst, damit die Dinge ins Fließen kommen.

E: Ich wünschte, ich könnte dir zusagen, dass du einen großen Geldgewinn machst und von da ohne finanzielle Sorgen bist.

Eure Zeit ist nicht so.

Ich wünschte auch, ich könnte Uta und Hajo mit Reichtümern überhäufen, aber ihr Lebensauftrag ist nicht so.

Unser täglich Brot gib uns heute.

Das ist im Grunde ein grausamer Satz, nicht wahr?

Täglich!

Da wird nicht gebetet:

Bitte gib uns für die nächsten 22 Jahre genug.

Sondern heute, täglich.

Ja?

Ich kann dir diese Last nicht abnehmen.

Ich kann dir die Last auch darum nicht abnehmen, weil sie dich zur Entwicklung treibt.

Stimmst du mir da zu?

Hier liegen Herausforderungen, in die Vorwärtsbewegung zu gehen.

Ja?

I: Mhm.

E: ja. Auch diese Wege zu finden, sich materiell abzusichern, ist eine wichtige Aufgabe.

Die wenigsten Medien gingen in die Öffentlichkeit mit ihrer Gabe, wenn sie nicht darauf angewiesen wären.

Sprich einmal mit Uta, frag sie einmal, was sie bewogen hat, letztlich in die Öffentlichkeit zu gehen.

Wie gerne hätte ich ihr in dieser Zeit ihre Sorgen und Nöte abgenommen.

Ich konnte es nur täglich, einen Tag nach dem anderen.

Und wie viel ist aus dieser Not geboren worden, ja?

Das ist ein Motor.

Also bitte, fass den Mut, dass wir euch niemals hungern lassen, obdachlos sein lassen, fass diesen Mut, dass das täglich Brot da sein wird.

Ja?

I: Mhm.

E: Hast du noch eine Frage?

I: ja. Ich hab’s dem Hajo vorhin auch schon gesagt. Ich seh vorm Einschlafen immer sehr viele Gesichter und sehr viele Menschen.

E: ja.

I: Warum ist das so?

E: Alle guten Medien tun das.

Deine Seele reist.

Du bist im Zustand zwischen wachen und schlafen und deine Seele reist über Zeit und Raum.

Achte einmal darauf, manchmal sind es ganz andere Länder, manchmal sogar ganz andere Zeitalter.

Achte mal auf die Gesichter, die du siehst.

Deine Seele tut das, weil es ihr gefällt.

Ja?

I: ja.

E: Das ist eine deiner Fähigkeiten.

Manchmal allerdings wirst du auch Dinge sehen, die eine Vorabschau sind.

Bitte fürchte dich dann nicht.

Du reist über Zeit und Raum und zwar völlig ungelenkt, niemand kann das bei einem Medium verhindern.

Manchmal werden es Dinge sein, die deine Seele aus einer naheliegenden Zukunft empfängt.

Dann bitte ich dich nur um eines:

Wenn es Dinge sind, die dich schrecken, dann bete für diese Menschen, die du gesehen hast, ja?

I: Mhm.

E: Gut. Über Zeit und Raum gehen wird noch eine Übung sein, die du zu lernen hast.

War das deine letzte Frage?

I: ja.

E: ja.

Dann möchte ich dich fragen.

Hast du eine Frage?

K: Lieber Elia, du hast die Fragen, die ich habe, vorher schon beantwortet.

E: So klug bin ich.

Unser Herz ist manchmal voller Angst auf die Zukunft gerichtet.

Das ist Mensch-Sein.

Viele Leben habe ich gelebt und nur selten ohne Sorge und Angst.

Mal betraf es die Finanzen, ein anders Mal die Beziehungen, ein anderes Mal die Verpflichtungen für Land oder Glauben.

Selten, sehr selten erleben Menschen Phasen ohne Sorgen.

Doch ihr müsst begreifen, dass diese Sorgen zum Mensch-Sein gehören und dass sie Motor sind für wichtige Entwicklungen.

Denn wenn wir uns sorgen, versuchen wir, sofern wir gesund sind, diesen Sorgen entgegenzuarbeiten.

Wir werden erfinderisch, unternehmungsfroh, mutig, fleißig genug, um den Sorgen zu entkommen.

Nur eines, das solltet ihr nie: Euch von den Sorgen erdrücken lassen.

Denn was immer geschieht, wohin auch immer der Weg euch führt, es ist euer Weg.

Und nichts geschieht, ohne dass die Seele davon profitiert.

Darum lernt in allem, was euch geschieht, das zu sehen, was ihr zu lernen habt. Dann wird vieles leichter.

Viele Sorgen verlieren an ihrem dämonischen Glanz und werden wieder, was sie sind: Antrieb, Dinge zu ändern oder aufzuhalten.

Ihr könnt niemals, solange ihr Menschen seid, gänzlich ohne Sorge sein.

Aber sich von seinen Sorgen beherrschen zu lassen, sich niederzudrücken und nicht mehr zu bewegen, das – das und nur das – ist eine falsch verstandene Sorge.

Noch einmal:

In allem, was euch begegnet, liegt etwas, das eure Seele gerade lernen möchte.

Und wenn sie es gelernt hat, seid gewiss, dann nähert sie sich dem nächsten Thema.

Aber ihr sollt eure Sorgen nicht alleine tragen.

Sondern werft sie auf uns, redet mit uns, schimpft ruhig über uns, bittet uns.

Ihr seid nicht allein.

Wer darum bittet, dass ihm geholfen wird, dem wird geholfen, wenn auch nicht immer in der Art und Weise, wie er es erwartet.

Ja?

Das bitte ich euch.

Fürchtet nicht die Zukunft.

Die Zukunft ist ein wunderschönes Licht.

Die Zukunft ist der Weg zu euch hin und das ist ein gutes Ziel.

Fürchtet nicht die Schwierigkeiten, denn ihr seid mit allem ausgerüstet, um aus Schwierigkeiten zu lernen.

Fürchtet euch nicht davor, optimistisch zu sein.

Denn ihr seid stark und ihr habt eure Hilfe bei euch, in euch selbst, eurer Fantasie, eurem Verstand und nicht zuletzt in eurer Liebe.

Darum:

Auch wenn ich euch nur versprechen kann, dass ihr euer täglich Brot habt, wir sind täglich bei euch.

Wenn ihr nun keine Fragen mehr habt, ist es Zeit, mich zu verabschieden.

Zum Ablauf, lieber Hajo.

H: Ja.

E: Das ist ein reines Lehrwochenende.

H: Mhm, und das heißt einfach nur unterrichten.

E: Unterrichten und experimentieren, ja.

H: ok.

E: Ihr beide seid Hoffnungsträger für uns, so wie wir für euch.

Ihr bittet uns ums täglich Brot, wir bitten euch, uns dabei zu helfen, den Menschen Anleitung dazu zu geben, ihren inneren Meister zu finden.

Ist es ein Geschäft?

K: Gut.

E: ja, gut.

Ja, macht doch ein Geschäft daraus.

Win-win-Situation sagen die Chinesen dazu.

Wir brauchen euch und ihr uns, weil wir eine Einheit sind.

Und das ist ein Geschenk für uns so sehr, wie für euch.

Gottes Segen wünsche ich euch.

H: danke dir, Elia.