Belt

0500: Ihr werdet mehr und mehr von Psychopathen geführt!

Ihr werdet mehr und mehr von Psychopathen geführt!

Ob in der Politik, im Handel, in der Medizin, in der Religion:
Die großen Bosse müssen schon den Psychopathen in sich zeigen,
um die Anerkennung zu finden,
WIRKLICH ein erfolgreicher Boss zu sein.

 DIE MENSCHEN tun sich Böses an?
Gemessen an der Zahl aller Menschen ist es tatsächlich
nur ein verschwindend kleiner Teil, der grausam wirkend ist.

Aber dieser kleine Teil hat eine noch nie! da gewesene Möglichkeit,
das Bewusstsein riesiger Menschenmengen zu manipulieren.

Und DAS ist das eigentliche Problem!
Das IST MÜLL!

Schutzengelkontakt

Ich bitte Elia, mich mit Samuel, dem Guide von Richard zu verbinden, Richard bittet um diesen Kontakt.

Ich sitze auf einer Bank, es ist Nacht. Unter mir sehe ich eine riesige Stadt, Lichter brennen vereinzelt in Häusern.

Aber es brennen auch Feuer überall, soweit ich sehen kann. Der Himmel ist von einer dreckigen, orangenen Farbe, keine Sterne, kein Mond, der Gestank, der von dort unten zu mir kommt, ist beißend und eklig süß, hier mag ich nicht sein.

Samuel: Nein, hier mag niemand sein.

Uta: Ach Samuel, es ist schön, dass du da bist, aber warum hast du mich hierher geführt? Was für eine Stadt ist das da unten und wann?

Samuel: Die Welt! Das ist die Welt, wie sie zu sein scheint: Morden und Brennen.
Oder der Mensch, wie er sich gegenseitig sieht: Morden, Brennen und Finsternis.

Uta: so?!

Samuel: Ob es die Wahrheit ist, willst du wissen?

Uta: ja!

Samuel: nein, oh nein!
Es ist der Anblick der größten Täuschung, die der Mensch erliegen kann.
Aber bedenke: Was ihr euch vorstellen könnt, ist gefährlicher weise möglich, sich zu realisieren.
Und viele, viel zu viele stellen sich die Welt so vor!

Vorstellung ist im Grunde auch nichts anderes als die Magie der Alten.

Uta: Aber Samuel, viele Menschen können sich vieles vorstellen, das realisiert sich doch nicht ALLES?!

Samuel: Ist das so? Dann lass uns einmal überlegen: Erinnerst du dich an den uralten Film von Fritz Lang: Metropolis?
Ein Film, der lange vor dem Zweiten Weltkrieg gemacht wurde.

Ein Mensch im Räderwerk einer gigantischen Maschinerie, in der er ein NICHTS ist, ein austauschbares Rädchen der Maschine.
Der alles tut, sich mehr und mehr hetzt, um zu überleben.

Fast 90 Jahre ist dieser Film alt!
Und wer Augen hat, zu sehen, und einen Verstand, um zu verstehen, der sieht: So ist es HEUTE, Mensch zu sein!

Ganz egal, welche berufliche Position einer hat, fast schon ganz egal, wo er lebt.

Ganz egal, welcher Religion oder Philosophie er angehört, ob er arm oder reich ist, krank oder gesund, ungebildet oder im Genuss höchster Ausbildung: Er IST in dieser Langschen Maschinerie, er ist der Hauptprotagonist, der versucht, seine Menschlichkeit zu leben in einem unmenschlichen System.

Uta: Ja, ich weiß, das ist niederschmetternd wahr.
Aber sind wir zusammen, damit du Richards Traurigkeit noch größer machst?

Samuel: Nein, nein, ganz sicher nicht. Wir sind da, um ihm die Ehre der Wahrheit zu zeigen: Wahrheit statt Täuschung.

Metropolis ist ein Film, nichts weiter, nur ein Film.
Der allein hätte NIE eine Realität schaffen können.
Realitäten entstehen durch VIELE.

VIELE Seelen laden ein BILD auf, eine Fiktion, eine Theorie, eine Idee.
Sie laden Visionen auf und erst dadurch verdichtet sich das, was völlig Nichtmateriell war, zur Materie. Verstehst du, was ich meine?

Uta: Ich versuche es: Weil viele Menschen in den Zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts ein Bild, eine Vision oder meinetwegen auch den Film Metropolis in ihrer Ideenwelt hatten, hat sich das weltweit realisiert?

Das scheint mir weit hergeholt, ich bin sicher, dass man diesen Film in China der damaligen Zeit nicht gesehen hat.

Samuel: Hm, hm, so, wie du es verstanden hast, ist es natürlich nicht schlüssig. Denn Fritz Lang schuf den Film schließlich auch aufgrund einer Vision / Fantasie, die er hatte.
Die Frage ist: von wem oder was?

Du nennst es gerne „Zeitgeist“ und mit diesem Begriff will ich gerne weiter arbeiten, auch wenn es sich als Ursache nicht um einen Geist handelt, sondern um ein Regelelement der Evolution. Aber dazu später mehr.

Halten wir fest: Ihr habt viele Beispiele dafür, dass eine „Idee“ sich materialisiert.
Jule Vernes Idee eines U-Bootes, das ganze Ozeane durchkreuzt zum Beispiel.
Star Treck Machers Vision einer Uhr, mit der man telefonieren kann, um ganz aktuell zu sein.
Dürers Vision einer Flugmaschine.

Die Visionen, die ihr habt, sind das, was sich materialisieren KANN, nicht muss, aber KANN.

Richard, das kannst du gerne auch medizinisch betrachten: Du nennst es „self filling prophecie“.

Es geht mir darum, lieber Freund, dein Bewusstsein darauf zu lenken, dass der GEIST die Materie schafft, nicht umgekehrt.

Uta: Samuel, du willst mir doch jetzt nicht etwa mit Positivem Denken als Wunschkonzert Programm kommen?

Samuel: Hm, die Entwicklerin dieser These hatte keinesfalls Unrecht, sie hat nur einige Faktoren nicht bedacht.

Aber Recht hatte sie mit der Behauptung, dass eure Erwartungen in der Lage sind, Realität zu werden.

Unter welchen Bedingungen sie Realität werden, davon ahnte sie allerdings nichts.

Das finstere Bild der Welt, das Bild der Menschheit entspricht derzeit der „Vorstellung“ sehr, sehr vieler Menschen.

Das allein würde GAR NICHTS materialisieren!

Der „magische“ Punkt ist der, ob diese Bilder mit Emotionen geladen werden. Solange das nicht der Fall ist, ist ein Bild ein Bild und bleibt es auch.

In den Höhlen von Carnac malten Steinzeitmenschen FREUDIG! enthusiastisch, begeistert – nenne es, wie du willst – reiche Jagdbeute für ihren Clan.

UND sie fanden diese Tiere, ALLE! Sie wurden ALLE satt.

Schon sehr, sehr früh in der menschlichen Geschichte wurde der Zusammenhang zwischen emotional geladener Vorstellung und Realisierung bemerkt und genutzt.

Eure ganze Menschheitsgeschichte ist gar nicht nachvollziehbar ohne dieses „Werkzeug“ der Zukunftsgestaltung.
Aber ihr habt das vergessen, was nicht bedeutet, dass es nicht wirkt.

Ich möchte ein Beispiel nennen, das möglicherweise eingängiger ist: In den frühen 80-iger Jahren wurde fast weltweit die Serie „Dallas“ gesendet.

J. R. war der durch und durch negative „Held“, er erlaubte sich ein völlig egoistisches Vorgehen, er war ganz eindeutig ein Psychopath.

ABER! Er faszinierte die Zuschauer, er begeisterte sie sogar. Kaum jemand fand ihn, wie er es verdient hätte, abstoßend und widerlich.

Das Ergebnis? Ihr werdet mehr und mehr von Psychopathen geführt!

Ob in der Politik, im Handel, in der Medizin, in der Religion: Die großen Bosse müssen schon den Psychopathen in sich zeigen, um die Anerkennung zu finden, WIRKLICH ein erfolgreicher Boss zu sein.

Wohlgemerkt: Es ist NICHT die Serie, es ist NICHT die fiktive Persönlichkeit J. R.
Es sind die vielen, millionenfachen Emotionen wie Bewunderung und Zustimmung, die in den Seelen der Zuschauer entstanden, die diesen ZEITGEIST in die Materie trieben!

Uta: oh, oh, oh.

Samuel: Woran denkst du, wenn du „oh, oh, oh“ sagst, das kann mein Richard nicht deuten?

Uta: Daran, dass die meisten Menschen derzeit sehr, sehr finstere Vorstellungen über die Zukunft haben.

(Statt etwas zu sagen, zeigt er nur auf die brennende Metropole unter mir.)

Samuel: Das ist gefährlich! Und DARUM bin ich da.
Es ist gefährlich, wenn die Menschen solche Vorstellungen mit ihren Emotionen der Angst und des Abscheus aufladen. Es ist gefährlich für das Kollektiv und es ist gefährlich für den Einzelnen.

Uta: Hm, hm, was ist dagegen zu tun?

Samuel: REALISTISCH werden!

Uta: heißt?

Samuel: schau!
Er zeigt mir erneut die Stadt unter mir, aber jetzt ergibt sich ein anderes Bild: Zwar brennen hier und da Feuer, aber die sind deutlich kleiner. Es sind sehr viel mehr Lichter in intakten Häusern an und ganz deutlich gibt es beleuchtete Straßen und Autos fahren.

Die Infrastruktur scheint intakt zu sein.

Vereinzelt und in großen Abständen, aber anscheinend verknüpft miteinander gibt es Lichtkegel, strahlende Pyramiden, die dem Ganzen trotz der brennenden Gebäude Struktur geben.

Und tatsächlich sehe ich, wie einzelne Lichtstrahlen, die aus diesen pyramidenartigen Gebäuden heraus kommen, die Feuer immer wieder löschen.

Uta: Das ist die Realität?

Samuel: Das ist die Realität! Es ist besser, nicht wahr?

Uta: Ja, es stinkt auch nicht und ich kann Sterne sehen, wenn auch nur wenige.

Samuel: Sterne sind da, Ordnung ist da und wirkt, Orientierung ist möglich.
Aber es ist NOCH NICHT hell und es GIBT diese stinkenden, verheerenden Brände.

Wenn du da unten in der Stadt leben würdest, was würdest du tun?
Ich würde mich an den Pyramiden orientieren, sie scheinen Feuer zu löschen.

Und es sieht so aus, als ob dies die Gebäude waren, aus denen die Energie kommt, um Licht anmachen zu können.

Ja, da würde ich versuchen, mit in Kontakt zu kommen, ansonsten scheint es mir immer noch gefährlich, da unten zu leben, wünschen würde ich mir das nicht.

Und schön ist es ja auch nicht gerade, was ich da sehe, der Himmel ist immer noch nicht ein schöner Nachthimmel.

Samuel lächelnd: Du kannst es dir vielleicht nicht vorstellen: Aber es war dein Wunsch, da unten zu sein.
Wer sind die Brandleger? Weißt du das?

Uta: Die Menschen, die der destruktiven Energie folgen.

Samuel: Ja, und wer sind die Kraftwagenfahrer?

Uta: Die Menschen, die noch keinen Platz gefunden haben, um zu parken, aber sie sind zu einem unterwegs?

Samuel: Fast. Einige wissen, wohin, andere fahren nur so herum, um sich ein Bild zu machen, keiner von ihnen hat schon SEINEN PLATZ.
Wer sind die, die in ihrer Wohnung Licht haben?

Uta: Das weiß ich nicht zu deuten.

Samuel: Es sind die Menschen, die den Mut aufbringen, die Realitäten des menschlichen Seins anzusehen…
Und wer sind die Pyramiden?

Uta: Ich weiß nicht, es müssen Große sein, aber ich kenne keine Großen der Menschheit, die so leuchten.

Samuel lächelt: Dann meinst du natürlich, dass die Anzahl der Pyramiden übertrieben wäre, ich verstehe.

Du hast Recht, die „Großen“, die du meinst, sind eher unter den Brandstifter zu finden, nicht unbedingt diejenigen, die den Brand legen, aber doch diejenigen, die andere dazu ermuntern.

Nein, die Pyramiden, das sind diejenigen, die sich von Gott inspirieren lassen.

Eine Pyramide ist in sich ganz leer, bis auf ihre innerste geheime Kammer des Friedens sind die leer.
Sie erwarten nichts, sie fordern nichts, sie fürchten nichts, aber sie hoffen Gutes allezeit und öffnen sich dem in allem, was kommen mag.

Sie sind im Positiven sind leer und DARUM können sie gefüllt werden mit dem, was aus der Ordnung des Himmels auf die Erde einwirkt und den Evolutionsprozess in Gang hält.

Uta: Entschuldige, dass ich dich unterbreche, aber da erlöscht plötzlich das Licht einer der Pyramiden, ist der Mensch, der die war, gestorben?

Samuel: Nein, das nicht. Hättest du sie eine Weile lang beobachtet, hättest du gesehen, dass sie immer weniger strahlt und immer weniger Verbindungen hatte.

Diese Pyramiden sind offen, musst du wissen, da gibt es keine Tür, die sie verschließen könnten außer zu ihrer innersten, geheimen Kammer. Und in dieser Pyramide wurde von Außen alles Mögliche hinein getragen, mehr und mehr und mehr.

Uta: Da war sie nicht mehr leer genug, um die Gottesenergie – oder wie du sagst – die Inspiration aufrecht zu erhalten?

Samuel: genau! Pyramiden müssen gar nicht viel tun, sie müssen nur SEIN und schon wirken sie.

Aber eins ist Pflicht: Sich leer zu halten, offen zu bleiben, aber sich dennoch leer zu halten.
Natürlich darf jeder kommen, aber niemand darf seinen Müll darin „ent-sorgen“.
Tut es einer doch, darf es nicht in der Pyramide bleiben!

Uta: Die müssen also ständig „sauber“ machen in ihrem Inneren?

Samuel: Ja, das ist, was sie zu tun haben.
Die Fahrer müssen beobachten und ein Ziel für sich suchen.

Die Wohnungsbesitzer den Mut haben, JEDE Ecke ihrer Wohnung zu beleuchten, um die Wohnung schön und gesund zu erhalten.

Und die Pyramidenbesitzer müssen sauber machen, jeden Tag zu jeder Zeit.

Uta: Was ist mit denen, die kein Licht in ihrer Wohnung haben?

Samuel: Hm, entweder schlafen sie oder sie meinen, dass es reicht, im Dunkeln herumzutappen, weil sie auch in dieser Weise finden, was sie finden wollen.
Was durchaus stimmt: Was sie wollen, finden sie, aber nicht unbedingt, was sie brauchen.

Uta: Kann man diese Stadt verlassen?

Samuel: Ja, sieh mal da drüben!
Er zeigt auf eine Autobahnabfahrt: Einige Autos fahren dort mit heller Innenbeleuchtung hinaus, andere haben nicht einmal einen Scheinwerfer an. Aber denen voraus fährt jeweils ein Wagen mit Blaulicht.

Neben denen gibt es auch Fußgänger, die auf dem Standstreifen gehen, manche haben eine Laterne, andere gehen an der Hand anderer.

Uta: Das sind die Sterbenden?

Samuel: So ist es.
Die, die geboren werden, siehst du da!
Er zeigt mir am anderen Ende der Stadt eine Autobahnauffahrt.

Alle Wagen sind nicht nur innen hell erleuchtet, sondern strahlen derart hell, dass sie einen weiten Streifen rechts und links der Fahrbahn erleuchten.

Die Neugeborenen, alle beginnen so! Aber dann hängt alles davon ab, wo sie sich einparken und ob sie bereit sind, Licht anzumachen, oder sogar noch mutiger sind und beginnen, ihr Innerstes leer zu machen.

Uta: Aus jeder Wohnung kann eine Pyramide werden?

Samuel: Ja!

Uta: Das sind starke Bilder, Samuel, ich danke dir sehr!

Samuel: Es sind Bilder, die die Realität darstellen!
Das ist das Bild der Menschheit und! es ist gleichzeitig das Bild JEDES einzelnen lebenden Menschen.

Ob ein Mensch Brandstifter ist oder Pyramide, hängt ganz davon ab, wo er „wohnt“.
Da, wo er wohnt, ist da, wo sein Hauptaugenmerk liegt!

Kein Karma, kein Engel bestimmt darüber, sondern die Seele selbst.

Euer Karma kann euch einen guten oder belasteten Ausblick aus eurer Wohnung schaffen, aber niemals daran hindern, euren Wohnungsbereich zu wechseln.

Kein Engel kann euch das LICHT anhaltend anknipsen, damit ihr realistischer werdet.

Kein Gott wird euch den Müll aus der Pyramide entfernen, es ist euer Wille, der darüber entscheidet.

Uta: Aber der Wille wird doch so sehr von unbewussten Mustern geprägt!

Samuel: Deshalb gibt es doch die Pyramiden!

Uta: Die Sorgen dafür, dass der Strom fließt, es hell werden kann für den, der will.

Samuel: Ja!
Erinnerst du dich an das erste Bild?

Uta: Es gab keine Pyramiden.

Samuel: Das DARF nicht passieren!
Ihr dürft euch nicht zumüllen lassen und ihr dürft den Müll nicht aufbewahren!

Uta: Der Müll sind die Visionen einer verkommenen, verdorbenen Menschheit oder eines verkommenen, verdorbenen, unwerten oder ohnmächtigen ICHS?

Samuel: Ja!

Uta: Ich verstehe, lieber Samuel.
Puh!
Das ist sehr, sehr weittragend.
Ich hoffe, dass Richard damit gedient ist und es nicht zu theoretisch ist.

Samuel: Richard hat sich sehr weiter entwickelt, es ist wirklich keine Zeit, ihm noch Babybrei zu geben.

Jetzt ist es Zeit, zu lernen, harte Nüsse zu knacken, schließlich ist er bereit, eine Pyramide zu sein.

Aber das Wissen hinkt erheblich hinter der Wahrnehmungsfähigkeit her und deshalb – NUR deshalb – ist es überhaupt möglich, dass sich Müll in seiner Pyramide sammelt.

Er weiß einfach nicht, was Müll ist und was die wertvollen Artefakte, er braucht dringend Hilfe!

Uta: Einen Fachmann für Müllentsorgung?

Samuel: Eher eine Fachfrau.
Ihr habt euch beide gewaltig weiterentwickelt, ihr wisst, dass es ZEIT ist!

Wie unterscheidest DU denn Müll von Artefakten?

Uta: Daran, ob das, was da liegt, erstens nützlich ist.
Und zweitens mich so fasziniert und begeistert, dass ich mein ICH freudig vergesse, solange ich mich damit auseinandersetze.

Müll ist, was mich ängstigt, was in mir Ekel erregt, was in mir Wut erzeugt oder schlimmer noch Verbitterung.
So ungefähr.

Samuel: Vergiss nicht die Resignation.

Uta: Stimmt, aber die ist sehr selten bei mir, ich weiß, was ich dann zu denken habe.

S. Da kannst du Richard sehr hilfreich sein, er weiß es nicht. Er weiß vieles noch nicht.
Es ist unmöglich, alles, was er wissen muss, dir jetzt zu diktieren, es würde ein sehr dickes Buch werden.

Richard, mein Freund meiner Seele, jetzt ist es Zeit, dich zu entscheiden: Lernen oder in die Vorstellungen des Kollektivs gehen.

Ich musste diese Krise zulassen, damit du verstehst, dass es jetzt die Zeit ist, sich zu fragen: WO und als WAS in der Stadt, die Welt heißt, willst du wohnen.

Der Standort der Wohnung bestimmt darüber, welche Aussicht man hat.

Du entscheidest, lieber Freund.
Ich hoffe, dass ich dir jetzt helfen konnte, zu verstehen, WORUM es geht.

Darüber hinaus wählte ich diese Bilder als Schlüssel für sehr weitreichendes, tiefgründiges Wissen über das Mensch sein in deiner Zeit.
Ein Schlüssel, mit dem du deine Arbeit bereichern, vielleicht sogar neu definieren kannst, wir werden sehen.

Uta: Danke, Samuel, ich würde jetzt gerne die Fragen von Richard an dich stellen.

Samuel: Sehr gerne, soweit ich sie beantworten darf.

Uta: Richard fragt, ob seine Überlegung, nach dem Facharzt für innere Medizin eine weitere Ausbildung in Psychosomatik / Psychiatrie zu machen, ein guter Weg sei und hofft, dass es keine Fehlentwicklung ist.

Samuel: Hm, Richard, als C. G. Jung Freud fand, war er sich von Anfang an unsicher, ob dessen Thesen WIRKLICH das sind, was er finden wollte.
Ob das die Antwort war auf seiner Suche nach der Möglichkeit, ein System zu finden, das dazu dient, Menschen zu helfen, deren Psyche große Lasten trug.

Tatsächlich waren Freuds Thesen NICHT die Antwort.
Aber eine Weile lang dessen Weg zu analysieren, war SEHR wichtig für ihn. Nur so konnte er SEIN System aufbauen.

Dein Ziel ist in jedem Fall richtig, Richard, aber DEIN Ziel wird NICHT die „Wohnung“ anderer sein!

Aber den Weg, den sie gegangen sind und benutzten, zu analysieren, das Gute zu nehmen und das Schlechte ihres Systems zu lassen, das kann durchaus die günstigste Voraussetzung dafür sein, DEINES auf kürzestem Weg finden zu können.

Uta: Richard schreibt: Ich finde es unbefriedigend, in der Psychiatrie, dass öfters einfach Antipsychotika verabreicht werden.

In der Akutphase macht das ja durchaus Sinn, aber ist es möglich, Schizophrenie z. Bsp. mit kognitiver Verhaltenstherapie zu lindern / heilen?

Samuel: Hm, Richard, dass Depressionen das Ergebnis von Gedanken und Urteilen des DENKENS sind, also innerhalb des Bewusstseins stattfinden, zeigt, dass HIER! kognitive Methoden auch helfen können.

Aber Schizophrenie ist eine Wirkung des UNBEWUSSTEN und kann also nur mit Methoden geheilt / gelindert werden, die das UNBEWUSSTE reorganisieren!

Mehr darf ich dir dazu nicht sagen, nicht ICH bin der Forscher (lächelt), ich bin nur ein Anstoßgebender.

Im Grunde sind Schizophrene „erkrankte Magier“: Sie führen nicht mehr die magischen Energien, sondern werden von ihnen geführt.

Der „Geist“, der nicht das ERGEBNIS ihrer Vorstellungen ist, sondern der „Machthaber“ über diese.

Ihr wisst zu wenig über die nichtmateriellen Existenzen, zu wenig über die WIRKKRÄFTE des Unbewussten.

Jeder, der eine „Vision“ einer Wahrheit kreiert, ohne sich dessen BEWUSST zu sein, ERZEUGT eine nichtmaterielle Realitäts-„Person“.

Gibt er ihr zu einer Zeit, in der er noch ein magisches Ich-Bild hat, MACHT, dann wird dieser UNGEIST zu einer Zeit wieder zu wirken beginnen, die der entspricht, in der er „geschaffen“ wurde.
Vom Unbewussten INS Unbewusste erkrankend wirkend…

Kognitiv könnt ihr da keine bleibenden Erfolge haben.
Der Weg der Heilung KANN doch nur vom Unbewussten ins Unbewusste sein.

Und wieder habe ich dir eine harte Nuss zu knacken gegeben, und das auch noch sehr gerne!

Lieber Bruder meiner Seele, ich KANN dir nicht sagen, wie die Lösung ist, weil es DEINE Arbeit ist, sie zu suchen.

Das ist doch so, als gingen wir zwei Angeln und ICH knüpfe dir MEINEN Fisch an DEINEN Haken!

Das darf ich nicht, ich verderbe dir doch ALLES damit (lächelt).

Uta: Richard fragt, wie er seinem Bruder helfen kann?

Samuel: Oh, du tust es schon, indem du ihn ernst nimmst.

Aber, Richard, versuch, dir nicht vorzustellen, wie er zu korrigieren ist. Sondern versuch, dir wieder und wieder vorzustellen, wie er SEIN Licht heller und heller macht.

Und versuche, dich darüber zu freuen, wenn du es „siehst“.
Aber ob er das dann annimmt, liegt nicht an dir!

Uta: Richard schreibt: Mir wird es schwer ums Herz, wenn ich sehe, was auf der Welt passiert. Ich kann es kaum fassen, mit welcher Grausamkeit und Brutalität die Menschen sich vernichten. Es macht mich traurig und mutlos. Ich frage mich ernsthaft, wohin das alles führen soll?

Lieber Bruder, du hast durchaus Grund traurig zu sein: Es IST traurig.
Es ist schon WIEDER! Traurig, zu sehen, was einige Menschen anderen antun.

Aber was NICHT gepflegt werden darf, ist MUTLOSIGKEIT, das bringt auch die hellste Pyramide zum Erlöschen!

Es ist NICHT dein kosmischer Auftrag, da zu leben, wo du DIREKT und mächtig auf diese Entwicklung einwirken kannst.

Aber da, wo dieser UNGEIST der absoluten Missachtung des Wertes einer Seele im kleinen Rahmen wirkt, kannst du durchaus einwirken und tust es doch auch!

Um es noch einmal ausdrücklich zu betonen: Nicht das ist einzig wirksam, was Massenwirksamkeit hat.
JEDE einzelne WIRKUNG multipliziert sich letztlich auch zur Masse, das ist nur eine Frage der Zeit.

Zugegeben: In einer Zeitmessung, für die ihr nur das Wort UNENDLICHKEIT habt… dennoch versuch, das zu verstehen, bitte.

Aber, Richard, es ist wirklich nötig, das ZU SEHEN, die REALITÄT zu sehen.

DIE MENSCHEN tun sich Böses an?
Hm, hm, nein, nein.
Gemessen an der Zahl aller Menschen ist es tatsächlich nur ein verschwindend kleiner Teil, der grausam wirkend ist.

Aber dieser kleine Teil hat eine noch nie da gewesene Möglichkeit, das Bewusstsein riesiger Menschenmengen zu manipulieren, und DAS ist das eigentliche Problem!
Das IST MÜLL!

IHR MÜLL, der in euren Pyramiden landet.

Aber ist es REALITÄT?
Ist die Realität nicht die, das bei Weitem die meisten Menschen von zwei guten Strebungen erfüllt sind: das Streben nach persönlichem Glück und! das Streben, Mitgefühl zu leben?
Doch!

Das BÖSESTE, das die Wenigen erreichen können, ist, euch den realistischen Blick auf diese Tatsache zu verfinstern!

Uta: Richard schreibt weiter: Liebe Freunde, ich möchte den weiteren Weg mit euch gehen und manchmal habe ich sogar das Gefühl, begleitet zu werden, besonders, wenn es still wird um mich.

Samuel: IN DIR, Richard, IN DIR! Wenn du leer wirst, dürfen wir füllen.

Uta: Richard weiter: Angesichts der dramatischen Situation auf der Welt und den vielen traumatisierten und wehrlosen Seelen, die täglich Unfassbares leiden müssen, möchte ich mit der mit einer Liedpassage meinen Teil beenden.

Und ich hoffe, dass es allen ein Licht im Herzen aufgehen lassen: Lass warm und hell die Kerzen heute flammen, die du in unsere Dunkelheit gebracht, führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen, wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht…

Samuel, lass mich in der Realität antworten: Seele, sehe auf dein Licht, das Gott aus seinem Lichte in dich legte, damit es leuchte hell und klar als kleines Teil des seinen…

Leuchte hinaus in deine Nacht und in die Finsternis des Nächsten.
Und wenn der erste Morgen einst erwacht, ist dir die Dunkelheit nur Traum gewesen…

Richard, nun ist es Zeit, zu lernen.
Das Licht, das ungelernt leuchtet, erschöpft sich schnell.
Nun ist es Zeit, zu wachsen.

Vieles, so vieles gibt es zu lernen: vom Rhythmus der Kräfte, vom SEIN als Wesen, das rein spirituell ist und doch Mensch wurde, um zu dem Erwachsenen Kind Gottes zu werden, warum die Erde die antiautoritäre Schule zukünftiger Götter ist.

Es ist zu lernen, WARUM Zuversicht BEGRÜNDETE Hoffnung ist.
Es ist zu lernen, Zeitgeister einzuordnen.
Und es ist zu lernen, was die innersten Gesetze des Universums sind.

Ich habe heute den Anfang damit gemacht, dir FESTE NAHRUNG zu geben.

Ob es davon mehr sein darf oder Brei genügt, das steht dir ganz und gar frei, meine geliebter Bruder meiner Seele.

Hab Dank für deine Liebe und Treue.
Hab Dank für deinen Mut, NICHT stehen zu bleiben.
Dein Engel Samuel!