Suizid

0546: Ausnahmefälle in der Situation nach dem Tod durch Suizid

Ausnahmefälle in der Situation nach dem Tod durch Suizid:
Der gelebte Hass auf sich selbst, seine Ursachen und seine Auswirkung.

Diktat von Josef


Ihr habt nun bei der Trilogie von Annas Tod einen kurzen Überblick über die Strukturierung der psychischen Entwicklung der Seele nach dem Tod erhalten.

Dabei habe ich versucht, ein Gesamtbild zu entwerfen.

Jedoch bin ich im Wesentlichen nicht auf mögliche Variablen eingegangen, damit ihr nicht von der Vielzahl der Möglichkeiten verwirrt werdet.

Dennoch scheint es mir von Vorteil zu sein, mich nunmehr mit Ausnahmefällen und Sonderregelungen des traditionell Üblichen auseinander zu setzen.

Heute beginne ich mit dem überaus heiklen Thema des Suizids.

Wie ich mehrmals betonte, ist jeder Tod ein Planereignis.

Und jeder Aufenthalt im Jenseits bis zur Wiedervereinigung mit dem Gesamtselbst ist ebenso Teil eures individuellen Planes, wie auch euer Inkarniert sein im Diesseits.

Davon gibt es keinerlei Ausnahmen!

So wie es Inkarnationen gibt, die derart schwer und dramatisch sind, dass es euch schwer fällt, zu verstehen, weshalb sich eine Teilseele dazu entschließt, sie zu leben

So gehört auch die Zeit nach dem Übergang ins Jenseits und der dortige Ablauf und die Erlebnisse dort zu eurem ausgewählten Plan.

Und so gehört gerade jene Erlebniswelt, die eine Teilseele nach ihrem Selbstmord durchwandert, zu den an Schwere nicht zu überbietenden Planmöglichkeiten.

Diese Seelen wählten neben jenen, die sich als hasserfüllte Menschen inkarnierten, den schwersten Weg, der jenseits des Todes denkbar ist.

Darum wird mit größter Berechtigung um jeden gekämpft, der im Versuch steht, sich durch Suizid zu töten.

Denn wir hoffen bis zur letzten Sekunde, dass, wenn nicht die Tat, so doch die dahinter liegende Motivation geändert werden kann.

Der Plan, in diesem Moment zu sterben, würde nicht verändert.

Aber die Möglichkeit, in innerem Frieden zu gehen, kann bis zum Schluss verändert werden und wird es in der Tat sehr häufig.

Dies besagt im Übrigen, dass weitaus mehr Fälle eines suizidalen Geschehens letztlich „Unglücke“ sind.

Allerdings werdet ihr dies nur sehr selten erfahren, da der Augenblick der vollen Erkenntnis dessen, was mit ihm geschieht, nicht mehr vermittelt wird.

Viele Selbstmörder erkennen erst in letzter Sekunde, dass sie berechtigt sind, geliebt zu werden.

Das liegt dann an der für sie überwältigenden Erkenntnis ihrer Eingebundenheit in unsere Gemeinschaft.

In dem Fall nehmen sie uns an und gehen dann einen milderen Weg der Erkenntnis als jene, die sich so vollständig verwerfen, dass sie uns und unsere Gegenwart nicht akzeptieren können.

Gleichwohl ist kein Tod so schmerzlich wie jener, der durch eigene Hand ausgeübt wurde.

Die innere Bereitschaft zu sterben, liegt jedem Tod zugrunde.

Aber Suizid ist die Bereitschaft, zu töten, und zwar sich selbst, und das ist etwas anderes.

Wie bei allen Entscheidungen spielt die innere Motivation eine gewichtige Rolle.

Kein Selbstmord gleicht, was das angeht, dem anderen.

Ebenso wenig, wie andere Entscheidungen jemals identisch sind, selbst wenn sie im Ergebnis das gleiche Prinzip darstellen.

Wenn ein Suizid begangen wird, um sich selbst zu vernichten, so ist die Motivation Hass und es ist diese innere Grundeinstellung zu sich selbst.

Die bleibt auch dann, wenn der Übergang ins Jenseits vollzogen wurde.

Ob sich der Hass auf das eigene Selbst bezieht oder auf andere, die mit der Tat verletzt werden sollen, ist dabei fast unwesentlich.

Er bleibt als solches erhalten, da das Bewusstsein unverändert hinüber geht in die andere Dimension.

So wartet auf den Selbstmörder in keiner Form eine Erlösung, die vorrangig ein sich Lösen vom Hass wäre.

Vielmehr vertieft sich dieses negative Bewusstsein, ja manifestiert sich sogar in einem den inneren Vorgängen der Teilseele entsprechend spiegelndem Umfeld.

Wenn der Suizid jedoch geschieht, um andere zu schützen oder in auswegloser Situation.

Denken wir dabei an jene, die nur die Wahl haben, zu verbrennen oder sich in den Tod zu stürzen, so haben wir selbstverständlich eine andere Situation.

Merkt euch: Immer und in allen Dingen liegt das Erlebnis des Übergangs in eurer inneren Einstellung begründet.

Egal, welche Wahrheit auch immer eure eigene ist, wie auch immer ihr euch und eure Situation einschätzt.

Dies ist, was euch erwartet, wenn ihr in unsere Dimension übergeht.

Könnt ihr Liebe und Zuwendung annehmen, so werdet ihr umso leichter in jene Bereiche der inneren Zufriedenheit gelangen, als wenn ihr voller Bitterkeit und Hass seid.

Sei es auf euch selbst oder auf andere im Allgemeinen.

Eine weitere Ausnahme bilden hier jene, die auf Grund körperlicher Defizite den Suizid begehen.

Doch dies ist schon eine Grauzone, denn hier liegt der Körper mit dem Geist in Konflikt.

So kann es durchaus sein, dass hier Hass ein Motiv darstellt und URSACHE der körperlichen depressiven Lage ist.

In dem Fall gilt, was ich für alle anderen Selbstmörder als gültig erachte.

Suizid durch depressive Erkrankung KANN also jenseitig folgenlos bleiben, muss es aber nicht.

Jo