Geist Gottes

0662: Jesus – Was ihr tut, weil der Geist Gottes euch treibt…

Was ihr tut, weil der Geist Gottes euch treibt,
das ist recht getan.
Der Geist Gottes, das ist die Liebe!
Das ist so ein mächtiges Gefühl, getragen zu werden.
Dann sagst du und machst du Dinge,
die dich selbst erstaunen!
Und du tust es nicht, um irgendwas zu beweisen!
Du tust es auch nicht,
um irgendeinen Ehrgeiz zu befriedigen.
Sondern weil du LUST hast, es zu tun!
Gottes Geist zu folgen,
das erfüllt dich mit einem Gefühl tiefer Freude!

Schutzengelkontakt

Ich bitte meinen Guide, mich mit dem Guide von Anna zu verbinden. Anna bittet um diesen Kontakt.

Ich gehe an einer Kaimauer entlang, Gondeln liegen hier vor Anker. Links von mir sehe ich die Rialtobrücke in Venedig. Viele Menschen sind hier.

Die Kleidung würde ich den frühen Fünfziger Jahren zuordnen.

Ein junger Mann kommt zu mir, er trägt einen hellen Anzug, ganz leger mit offenem Hemd und keine Socken in den Schuhen. Sein Haar ist dunkel, seine Augen blau. Abgesehen von der entschieden zu großen Nase ein hübscher Mann.

G: Oh, danke, also ich finde, die Nase ist okay! (Er lacht.)

Ich würde dich gerne auf ein Gelati einladen, bedauerlicherweise kann ich den Geschmack nur noch in meiner Imagination beurteilen, da seid ihr klar im Vorteil. (Er macht Spaß.)

Aber vielleicht ist es ohnehin besser, wir gehen in meine Wohnung.

Die Szenerie verändert sich.
Wir sind jetzt in einem kleinen Zimmer mit Dachschräge, aus dem tief gelegten Fenster kann man von hier oben den Markus Platz sehen.

Es ist sehr einfach eingerichtet hier: ein Bett, ein Sessel, ein Schreibtisch, einige Bücher, eine Reproduktion eines Bildes, das glaube ich von Leonardo da Vinci ist.

Gott, der mit einem Finger Adam berührt und skurrilerweise ein rosa Plüschhase, der so gar nicht zum lässigen Bewohner dieses Zimmers passen will. Er nimmt ihn in die Hand, ganz zärtlich, streichelt die Ohren und sagt:

Guide: Der ist von meiner Schwester Tina. Sie hat ihn mir geschenkt, ehe sie starb, damit er auf mich aufpasst. Sie war damals acht Jahre alt und ich zehn.

Wir liebten uns, wir stritten uns, aber nichts konnte uns trennen, bis sie Kinderlähmung bekam.

Dieser Hase ist bei mir, so wie ihre Seele bei mir ist, aber der Mensch braucht einfach etwas, was er fühlen, sehen oder riechen kann. Deshalb trage ich ihn mit mir mit.

Glauben, das etwas ist, was niemand sonst sieht, hört, riecht. Das ist schwer. Das ist eine der schwersten Aufgaben der Inkarnation.

Aber ehe ich darauf zurückkomme, möchte ich mich meiner Anna vorstellen: Mein Name Ronald, dies hier ist die letzte Inkarnation.

Ich bin kein Italiener, ich bin Amerikaner, aber ich bin hierher gekommen, um die letzten Wochen meines Lebens hier zu beenden.
Ich habe Krebs.

Den hab ich mir eingefangen, weil ich als junger Soldat bei Atombombenversuchen in Nevada dabei war und viel zu ungeschützt war.

Wir werden alle sterben, alle, die mit mir waren und ich weiß das.
Ich bin schon traurig deswegen, nicht wegen mir, aber wegen der anderen.

Und weil ich nicht weiß, wie ich ihnen etwas von meiner Zuversicht, von meinem Glauben abgeben soll: Mich trägt das. ich weiß, dass es weitergeht…
Ich weiß es, weil ich Tina immer wieder sehe, spüre…

Und ich weiß es, weil ich so oft in meinem Leben eine innere Gewissheit hatte, das ich nicht allein bin, das ich geführt werde.
Dass es selbst in Zeiten, als ich es nicht wissen wollte, dennoch fühlte…

Aber wie soll ich es ihnen sagen? Das ist der Grund, warum ich abgehauen bin. Warum ich mich hierhin zurückgezogen habe, bis es vorbei ist.

Vor zwei Wochen geschah etwas, was mich einfach die Koffer packen ließ. Ich war zu Besuch bei Stan. Er war mein bester Kamerad damals.

Wir besuchten uns hin und wieder, als wir aus der Armee entlassen wurden. Das war nicht einfach, weil er in Texas und ich in Missouri lebte. Er hat eine liebe, süße Frau und zwei Söhne…

Stan, das war die Kraft in Person: Er war 1,98 m groß und so breit wie ein Kleiderschrank, alles Muskeln. Stan, das war der Spaßmacher bei uns in der Armee.

Er hatte es immer geschafft, die brenzlichsten Streitereien zwischen uns zu schlichten, weil er alles so lange verdrehte, dass wir lachen mussten. Stan, das war so `ne Art großer Bruder für mich, den ich mir immer gewünscht hatte.

Ich hab ihn so oft besucht, wie ich konnte, auch noch, als der Krebs ausbrach. Lymphdrüsenkrebs bei mir, Blutkrebs bei ihm. Wir trafen uns, um zu lachen, um diesem verdammten Feind ins Gesicht zu grinsen. Das tat uns gut.

Vor zwei Wochen war ich bei ihm. Ich hatte ihn drei Monate nicht mehr gesehen: Entweder er war im Krankenhaus oder ich, es hatte einfach nicht geklappt.

Als ich jetzt kam, da empfing mich seine Frau wortlos und mit zusammengepressten Lippen. Ich hörte ihn schon unten in der Diele nach ihr rufen in einem Ton, den ich so gar nicht von ihm kannte: böse, aggressiv…

Seine Frau antwortete nicht, sagte mir nur, dass ich ihn im Schlafzimmer finde. Was ich da sah, war wie ein Faustschlag in die Magengrube.

Er lag da wie eine überdimensionale Puppe: Völlig ausgemergelt, gestützt von Kissen, damit er nicht runterrutscht. Das Gesicht glich einem Totenschädel mehr als meinem Freund Stan.

Er lag da und schlug wütend mit der Faust aufs Deckbett, während er weiter nach seiner Frau schrie, bis er mich bemerkte. Da verstummte er und dann fing er an, zu weinen.

Das war nicht alles, was ich sah! Hinter ihm und um ihn herum standen andere.

Ich kannte diese anderen, es waren die von jenseits der Schwelle, wie ich sie nannte. Da stand seine Mom und da standen zwei, die leuchteten wie die Christbäume.

Ich sah ein Licht hinter ihm. Wie eine Brücke führte es nach oben und ich spürte die Kraft und Liebe, die davon ausging. Alle waren bereit, Stan mitzunehmen ins Wonderland.

Alle, nur nicht Stan! Wenn du denkst, das, was ich sah, sei was Besonderes gewesen: Nee, war es nicht! So was hatte ich schon öfter gesehen.

Und wenn schon nicht gesehen, dann gefühlt. Ich wusste es, dass es so war, das war keine Überraschung. Was mich überraschte, das war Stans Reaktion.

Verdammt noch mal, das MUSSTE er doch spüren!!!

Tat er aber nicht! Stan war wütend, Stan war beleidigt…
Und Stan hatte Angst…

Stan konnte und wollte nicht sehen, weil er sonst angefangen hätte, etwas glauben zu müssen, wofür es keinen Beweis und keine Sicherheit gab, dass es stimmte. Ich stand da und versuchte irgendwas zu sagen. Aber er wollte nicht …

Er ließ nicht zu, dass ich etwas anderes sagte, und tat als das, was ich immer sagte, wenn ich da war. Und ich hatte das DRINGENDE Bedürfnis ihn zu berühren, meine brennenden Hände auf seine Stirn zu legen und sein Herz und seine Füße.

Aber ich tat es nicht, was sollte er denken? Ich hatte ihn noch nie so berührt. So quälten wir uns beide durch eine Stunde, in der wir so taten, als wäre nichts da, worüber wir hätten reden sollen.

Die ganze Zeit hatte ich den Drang, es anzusprechen. Noch nie hatte es mich so sehr gedrängt. Aber es war unvernünftig, nicht wahr? Was sollte er von mir denken?

Er würde denken, dass mich der Krebs inzwischen schon verrückt gemacht hatte. Also schwieg ich.

Stan starb in der Nacht darauf. Ich sah ihn, ich wachte auf, weil er vor meinem Bett stand.

Der alte Stan stand da, groß und stark wie eh und je, grinste mich an und sagte: He, Mann, warum hast du es mir nicht gesagt, das es so! ist!

Ich soll dich daran erinnern, dass es deine Aufgabe ist, zu sagen, was du glaubst, und zu tun, wozu es dich treibt!

Das war’s!!!
Das war der Anlass, zu fliehen. Nicht mit mir! Und schon gar nicht so kurz vor meinem Tod!

Das war doch wohl komplett verrückt. Sollte ich vielleicht auch noch zu den anderen gehen und ihnen sagen, was ich sehe und ihnen meine Hände auflegen, damit sie leichter über die Schwelle kommen? So `ne Art Hebamme für den Tod?

Wer konnte so was überhaupt verlangen! Keiner, nee, nicht mit mir. Ich packte die Koffer und flog nach Venedig. Hier würde ich in Ruhe sterben können. DACHTE ich! Aber weißt du, was passierte?

Genau das Gleiche: Ich lernte Menschen kennen, die sterben würden und ich lernte Menschen kennen, die sehr krank waren, ich sah ihre Engel…

Ich fühlte, wie meine brennenden Hände aus den Taschen wollten, um sie ihren schmerzenden Körpern aufzulegen und ich war so wütend darüber!

Eines Nachts hatte ich einen Traum von Tina, sie sagte: Du musst das nicht tun, wonach dir ist.

Ich hätte dir ja auch nicht meinen Hasen geben MÜSSEN, damit er dich tröstet. Aber wenn ich es nicht getan hätte, dann hätte es MICH traurig gemacht.

Genauso wie es dich traurig macht, die anderen in ihrer Qual der Verzweiflung ungetröstet zu lassen. Überlege dir, was dir lieber ist: Sicher traurig zu sein oder vielleicht! auf Ablehnung zu stoßen.

Da fing ich an zu begreifen. Wusste ich denn wirklich, wie die Reaktion der anderen ausfallen würde? Nein!

Das wusste ich nicht, das glaubte ich. Ich hatte immer gedacht, dass mein Glauben mich lächerlich machen würde. In Wirklichkeit war meine Angst vor der Verurteilung lächerlich. DIE war reine Glaubenssache!

Nur weil andere nicht sehen, hören, riechen, was du wahrnimmst, bedeutet das noch längst nicht, dass es nicht wahr ist!

Das sage ich meiner lieben Kleinen: Ich kann dir das sagen, Anna, weil ich Experte dafür bin. Weil ich genau weiß, wie es ist, mit dem Zweifel an der eigenen Wahrheit zu leben. Und weil ich genau weiß, wie verkehrt das ist.

U: Bist du nach diesem Traum losgezogen und hast jedem, bei dem du etwas wahrgenommen hast, das gesagt? Oder hast du jedem, bei dem dir die Hände brannten, die Hand aufgelegt?

R. lacht: Nein, wirklich nicht!

Ich habe mich drauf verlassen, dass es dann, wenn es mich innerlich trieb, so wie es bei Stan war, das es dann richtig war.

Ich dachte, dann sind es die von jenseits der Schwelle, die das wollen und dann ist es auch gut.

U: Wie war die Reaktion der Menschen?

R: Hm, das ist ein wichtiger Punkt! Die Reaktion war unterschiedlich am Anfang: Damals sprach ich einfach drauf los.

Ich knallte ihnen ungefragt meine Wahrheit um die Ohren und das gab manchmal wirklich Ärger.

Dann lernte ich, sie vorher zu fragen, ob sie Interesse daran haben, wenn ich ihnen sagte, was ich wahrnehme und damit war ich den Ärger los.

Ich überließ die Entscheidung darüber, ob sie meine Wahrnehmung hören wollten oder nicht, ihnen. Ich überließ die Entscheidung darüber, ob sie meine heilenden Hände auf sich gelegt haben wollten, um den Schmerz zu lindern, ihnen.

Manche gab es, die wollten es sehr, sehr gern und bedanken sich für meinen Mut, sie gefragt zu haben.

Und andere wollten es nicht und ich war deswegen weder beleidigt noch traurig. Es war ihr Recht, ihre Wahrheit behalten zu wollen!

So wie es mein Recht war, meine Wahrheit NICHT weiterzusagen.

U: Das hört sich so an, als hättest du noch vielen Menschen helfen können, zu sterben. Ich denke, du warst selbst todkrank.

R. Lacht: Ja, war ich auch. Aber ich hatte fürs Sterben erst mal keine Zeit. Ich lebte noch drei Jahre und ich lebte gut. Dann ging es sehr schnell, meine Aufgabe war erfüllt.

U: Ronald, warum machst du das zum Thema für Anna?

R: Weil es auch für Anna darum geht: Die eigene Wahrheit sagen, ohne die der anderen zu verletzen. Das ist schwierig!

Anna hat mehrere Inkarnationen als jemand verbracht, der seine persönliche Wahrheit benutzt hat, ohne darauf zu achten, ob die anderen die überhaupt wollten. Das hat Unheil angerichtet, bei ihr und bei den anderen!!!

Sie hat auch ihre heilerische Gabe eingesetzt, ohne zu fragen, ob das überhaupt erwünscht ist. Und auch das hat Unheil angerichtet, bei ihr und anderen.

Die Seele hat sich dann gesagt: Nie wieder will ich meine Wahrheit sagen!
Nie wieder will ich meine heilerischen Gaben einsetzen!
Aber das hat auch Unheil angerichtet!

Bei ihr und anderen.

Jetzt ist sie gekommen, um den Mittelweg zu finden: Die eigene Wahrheit achten und die der anderen.

Es geht ganz einfach darum, zu sein, wer man ist. Zu tun, was man kann, ohne dass der Andere in seinem Recht eingeschränkt wird, genau das Gleiche zu tun.

U: Danke, Ronald, das war sehr interessant. Ich hoffe, dass du ihr damit einen wichtigen Hinweis gegeben hast.

R: Ich hoffe, dass sie damit von ganzem Herzen fröhlich wird, so wie ich es war, als ich’s endlich begriffen hatte. Du willst jetzt sicher ihre Fragen stellen?

U: Ja.

R: Ich möchte ihr noch sagen: Alles hat seine Zeit! Auch Gaben dieser Art müssen sich erst auswachsen. Hab Geduld mit dir!

Und ich möchte ihr sagen: Sie hat ein sehr starkes Potenzial verschiedener medialer Fähigkeiten. Wenn man die hat, sorgen wir dafür, dass die Möglichkeiten, sie zu verfeinern, auf euch zukommen!

Und zwar genau dann, wenn ihr auch reif dafür seid. Das Ganze ist ein Prozess, der über viele Jahre läuft und das ist gut so.

Jesus hat mal gesagt: Was ihr tut, weil der Geist Gottes euch treibt, das ist recht getan.

Der Geist Gottes, das ist die Liebe!

Das ist so ein mächtiges Gefühl, getragen zu werden. Dann sagst du und machst du Dinge, die dich selbst erstaunen!
Und du tust es nicht, um irgendwas zu beweisen! Du tust es auch nicht, um irgendeinen Ehrgeiz zu befriedigen. Sondern, weil du LUST hast, es zu tun!

Gottes Geist zu folgen, das erfüllt dich mit einem Gefühl tiefer Freude!!!

Die ist so schön, dass es gar nicht drauf ankommt, ob das erreicht wird, was du willst.
Es zu tun, ist das, was befriedigt.

Je öfter du dich traust, diesem Impuls zu folgen, umso sicherer lernst du, dich zu erkennen und von anderen Impulsen zu unterscheiden.

Beachte dies und beachte den gegenseitigen Respekt vor der individuellen Wahrheit und schon bist du auf dem besten aller Wege.

Ich sage nicht, dass es leicht ist!
Ein Heiler muss zuerst sich selbst heilen!!!
Ich sage nicht, dass es IMMER schön ist. Aber ich sage, es lohnt sich, es zu wagen.

U: Danke, dann die Fragen von Anna?

R: So, wie es geht, ja!

U: Okay. Sie fragt, welche Berufe zu ihr passen?

R: Alle, die mit Heilen und Begleiten Problem belasteter Menschen zu tun haben.

U: Was kann sie für ihre Gesundheit tun?

R: Der Kiefer schmerzt denen, die versuchen, ohne Biss durchs Leben zu kommen? He, Kleine, beißen ist erlaubt! (Manchmal!).

Der Bauchschmerz: Honey, du BIST eine Frau und es ist supertoll, eine Frau zu sein!!!

Und wenn das keiner kapieren will, dass es etwas mit Würde zu tun hat, dann musst wenigstens DU es kapieren.

Lust geben ist okay? Warum ist Lust nehmen dann NICHT OKAY? Hm?

Du wirst da noch vielmehr darauf achten müssen, deine Würde als Frau zu achten. Das heißt NICHT, auf deine Lust zu verzichten oder sie weniger ernst zu nehmen…

Sondern ganz im Gegenteil: Wenn du mit einem Mann schläfst und 80 % deiner Gedanken dabei darum kreisen, ob du es ihm auch richtig schön machst, dann finde ich, dass du da ziemlich schlecht bei abschneidest, oder?

Es geht da um dich, Mädchen! Die größte Freude macht einem Mann die Frau, der er Freude macht!!!

Du musst deine ganze Einstellung zum Thema Frau sein überprüfen, Anna! Du bist da schwer auf dem Holzweg. Hingabe ist OK, aber nicht Selbstaufgabe!!!
Das heißt: Du gibst und du nimmst, er gibt und er nimmt…
So geht das!!!

Du hast Angst vor deiner eigenen Kraft, du hast Angst vor deiner eigenen Lust…

Und du hast das übernommen von deinen Vorfahren.

Es gab eine Frau in deiner Ahnenreihe, die wurde vergewaltigt und niemand hatte Mitleid!

Frau sein steht seitdem unter einem dunklen Schatten. Eine lustvolle Frau sein erst recht.
Da liegt viel Ent – Täuschung.

Es ist wichtig, mein Mädchen, dass du das durchschaust.

Merkst du, wie „schwierig“ du manchmal bist? Da verstehst du dich dann selbst nicht! Das liegt daran, dass du es nicht selbst bist!!!

Du bist mit der Fähigkeit geboren, deine Lust zu leben und dabei für den Mann, den du liebst, eine wundervolle Partnerin zu sein.
Aber der Auftrag der Familie ist: Sei ein Opfer des Mannes! Du musst das nicht mitmachen, das ist nicht dein Lebensplan.

Der Schwindel? Willst du das wirklich wissen?

Wenn du die Ursache wirklich wissen wolltest, wäre dir nicht mehr schwindlig!

Deshalb sage ich es auch nicht, sondern ich stelle dir eine Frage und an dem Tag, an dem du die ehrlich beantwortest, kann der Schwindel aufhören.

Gibt es einen Menschen, der dir sehr wichtig ist? Der dir etwas vormacht, was seine Gefühle für dich angehen?

Und was ist DIR lieber: Weiter in der Illusion zu leben oder der Wahrheit ins Auge zu sehen?
Ich sage dir: Die Wahrheit ist weniger schlimm, als du denkst.

U: Wie ist das mit dem Schlaf?

R: Sie hat Angst!!! Sie hat Angst vor Veränderungen und sie hat Angst vor dem Unbewussten.

Das weckt! Keine dieser Ängste ist nötig! Aber sie sind da.

Sie vergehen, diese Ängste hören auf, einfach, weil sie erleben wird, dass sie unbegründet sind.

U: Welches ist ihre Seelenfamilie?

R: Heiler, wir sind Heiler.

U: Was ist ihre Lebensaufgabe?

R: Das habe ich gesagt. Die Mitte finden zwischen den beiden Polen. Die eigene Wahrheit als absolut anzusehen auf der einen Seite. Und sie völlig zu ignorieren auf der anderen Seite.

Es geht darum, wahrhaftig zu sein UND trotzdem tolerant, geduldig UND mitfühlend…
Ich finde, sie macht das supergut! Ich bin so glücklich damit, sie zu begleiten.

Ist sie nicht fantastisch? Kannst du dir vorstellen, wie sie mit Vierzig oder Fünfzig ist, wenn sie so weiter macht?!

U: Muss wegen der ganzen Unglücke ein Ahnenerbe bei ihnen aufgelöst werden?

R: Du weißt das doch schon, Anna! Vertrau deiner Intuition! Ganz sicher muss das gemacht werden, und zwar für beide Seiten!

U: Welche verstorbenen Vorfahren begleiten Anna und warum?

R: Eine Tante, der Urgroßvater und ein Kind.
(Ich bekomme hier nur ein Kind gezeigt, ein Junge ist das.)

Sie haben alle den gleichen Grund: die Liebe zu ihr. Aber sie sieht das falsch! Die hier sind immer da, die anderen manchmal…

Ihr habt überhaupt keine Ahnung, wie viele um euch sind!!!
Die einen wollen helfen. Die anderen lernen. Wieder andere wollen einfach nur zusehen, wie der Stamm wächst und sich verändert.

U: Sie fragt, wie sie endlich zu mehr Selbstbewusstsein kommt?

R: Honey! Was du lernen musst, ist: Aufzuhören, dich davor zu gruseln, das du bist, wie du bist! Alles, was menschlich ist, das ist gut! Auch an dir!

Du musst Frieden machen! Auch mit dem, was andere vielleicht! nicht verstehen können.
Das kann dir keiner abnehmen.

Eine Bitte habe ich: Trau dich ruhig auch mal, wütend zu sein oder egoistisch!

Flüchte dich nicht in Träumereien, nur, um vor Auseinandersetzungen zu fliehen. Das nagt dann wirklich an deinem Selbstbewusstsein!

Weißt du, Schatz: Du warst auch einmal ein Krieger! Und du warst sogar mehrmals ein Vater, der gut für seine Kinder sorgte. Das steckt als Fähigkeit in dir!!!

Aber du suchst den, der für dich und deine Bedürfnisse streitet, außen! Das wird nichts!

Ehe du ihn nicht innen gefunden hast, den tapferen Ritter! Und du suchst den väterlichen Freund außen, der auf dich aufpasst!

Das wird auch nichts! Ehe du ihn nicht in dir wiedergefunden hast.

Das bist du: Du bist dein bester Kämpfer für deine Rechte! Und du bist der beste Beschützer deiner Lebenskraft! Aber du musst es dir schon selbst erlauben, das zu sein.

Dass du dir hin und wieder Pausen gönnst und dir was träumst, das ist schon in Ordnung. Aber darüber darfst du eben nicht vergessen, auch deine EIGENMÄCHTIGKEIT zu entwickeln!

Dass du kein Selbstbewusstsein hast, das GLAUBST du nur! Du hast das schon, du erlaubst es dir nur nicht!

Und, ja, es ist schon ein wenig unbequem, aber es lohnt sich. So langsam darfst du aufhören, ein Mädchen zu sein.

So langsam darfst du dich auf den Weg machen, eine starke Frau zu sein: mit eigenen Werten, eigenen Urteilen und eigenen Zielen. Die um ihre Schwächen weiß, aber auch um ihre Stärken.

Ich wünsche dir viel, viel Lebensfreude auf diesem Weg und ja: Es IST ein Abenteuer!

U: Danke, Ronald, dann sind wir am Ende.

R: Ich liebe sie sehr, weißt du? Und ich wünschte, sie könnte sehen, was ich sehe: was für ein reiches, gutes, sattes Leben sie vor sich hat.

Hier! (Gibt mir den rosa Plüschhasen.)
Den schenke ich meiner Lieben ZURÜCK!