Magie

0706: Lichtarbeit – Der Kämpfer des Lichts muss Licht verwenden…

Der Kämpfer des Lichts muss Licht verwenden
und nicht Finsternis!
Und darum wird es gehen:
Es Licht werden zu lassen, in dir, mit dir und durch dich.

Elia

Zu Gast ist Ingrid.

Elia: Nun, deine erste Frage bitte.

Ingrid: Ich bin gekommen, weil destruktive Kräfte am Werk sind. Das kann ich nicht akzeptieren und ich brauche Hilfe, um auch meine Schwachstellen zu kräftigen und Aufklärungsarbeit zu leisten.
Was kann ich tun?

E: Zuerst einmal will ich dir ein Beispiel nennen:
Wer sich mit Geschichte auskennt, der hat gewiss einmal davon gehört, dass in grauer Vorzeit die Völker z.B. noch keine Pferde kannten. Sie lebten gut damit, es war in Ordnung.
Aber dann tauchte ein Volk aus den Städten Inner-Asiens auf – das waren übrigens nicht die Hunnen – das benutzte Pferde.
Dem König, der ein Land regierte in der Nähe Indiens, wurden von seinen Grenzen Dinge zugetragen, die er kaum fassen konnte: In Windeseile schien dieser unbekannte Feind von einem Ort zum anderen zu eilen, um Dörfer und Städte zu verheeren. Das schien ihm gar nicht möglich.
Dann berichtete man ihm davon, dass diese Menschen, die dies tun, auf seltsamen Tieren daherkämen, die mit dem Wind um die Wette laufen würden.
„Windvolk“ nannte man es darum.

So konnte es nicht weitergehen, das war dem König klar. Aber was sollte er tun?
Da ging er zu dem weisen Obersten Priester, den er hatte und fragte ihn:
„Was soll ich tun? Sie haben Tiere, die sind so schnell wie der Wind, und ehe ich noch genug Soldaten gesammelt habe, um meine Städte an der Grenze zu schützen, haben sie schon längst die Stadt verwüstet und die nächste Stadt meldet den Niedergang. Was soll ich nur tun?“

Da sagte der Priester: „Es ist ganz einfach. Du musst diese Tiere kennenlernen! Nur so wirst du die Lösung verstehen.“

Ingrid, du weißt viel zu wenig über die Tiere, die da geritten werden. Wissen hilft gegen Angst – das siehst du ganz richtig.
Wissen: Was brauchen diese Tiere, auf denen da geritten wird?
Wovon nähren sich eigentlich die dunklen Kräfte?
Was ist das tiefste Wesen des Destruktiven?
Was ist ihr Ziel, was ihre Quelle, was ihre Schwäche?

Ohne solche Kenntnisse gerätst du in Annahmen, Vermutungen und Vorurteile, in engste Befürchtungen und Unsicherheiten, die dich schwächen. Und darum ist es ganz wichtig, bei dem Basiswissen anzufangen.

Ähnlich wie der weise Priester dem König, rate ich dir jetzt: Lerne die destruktiven Kräfte verstehen. Was können sie und was nicht? Woher speisen sie ihre Kraft?
Was ist ihr Ziel?
Und worin liegt ihre Schwäche?
Was ist ihre Grenze, was ihre Möglichkeit?

All das sind Fragen, die du mir stellen musst. Auf diese Fragen kann ich antworten. Und mit diesen Antworten kannst du dann arbeiten, einverstanden?

I: einverstanden.

I: Ja, woher kommen die destruktiven Kräfte?

E: Ingrid, das Destruktive gehört zum kosmischen Allem.
Es ist Teil der evolutionären Entwicklung.
Es ist sogar – wenn man es genau nimmt – ein Werkzeug.
Dessen ist sich das Destruktive nicht bewusst!

Das Destruktive kann das Gute nicht sehen. Es ist ihm unmöglich. Es sieht nur sich.
Dennoch ist es Teil, es wird – wenn du so willst – gnadenlos missbraucht, damit Gutes entstehen kann.
Nehmen wir einmal diesen Tag. Vorgesehen war die Geburt eines Kindes. Aber die Geburt musste aus unterschiedlichen Gründen vorgezogen werden. Ganz gewiss haben weder Mutter noch Vater dem zugestimmt. Es ist ja eine unangenehme Entscheidung. Man könnte sagen – destruktiv.

Und doch ist das der Grund, warum du heute hier sitzt und nicht im Herbst.
Und auch das hat seinen Grund und zwar einen guten Grund: Damit dein Licht ganz schnell so kräftig wird, wie es sein muss. Verstehst du, was ich meine?

I: oh ja.

E: So ist es immer und stets. Das Destruktive ahnt dies nicht. Es kann nicht über die eigenen Interessen hinausschauen. Dazu ist es nicht fähig.
Aber es ist Bestandteil des guten Planes Gottes. Denn die destruktiven Kräfte, die machen etwas in den Konstruktiven: Sie verursachen ganz unterschiedliche Zustände in denen, die dem Licht folgen.
Sie wecken deren Kampfgeist und deren Mut oder deren Mitgefühl oder auch Klugheit.
Sie wecken deren beste Kräfte!

Denn jetzt ist es plötzlich kein Spiel mehr mit Möglichkeiten, sondern jetzt ist jeder, der dem Lichte zugeht, aufgefordert, alles in sich zu mobilisieren, was er an Gutem in sich trägt.
So gesehen lösen diese destruktiven Kräfte genau das Gegenteil von dem aus, was sie eigentlich bezwecken: Statt das Positive zu vernichten, überhöhen sie es, statt es umfassend dunkel werden zu lassen, wird es hell.

Wer auf die Geschichte der Menschheit guckt, mag daran zweifeln. Aber das ist sehr kurzsichtig. Die Wahrheit ist, dass das Positive mehr und mehr und mehr überwiegt.
Ich möchte nur ein Beispiel nennen:
Über die Jahrtausende war es in allen Völkern der Welt üblich, aus anderen Völkern oder aus eigenen Sondergruppen, wie z.B. den Armen, Sklaven zu rekrutieren. Die Versklavung des Mitmenschen war ethisch völlig berechtigt. Und über Jahrtausende unterlagen die Sklavengesetze einer gewissen Gleichgültigkeit im Bewusstsein der Menschen.
Bis der Missbrauch der Sklaven so drastische und so verheerende Auswirkungen annahm, dass sich plötzlich gute Menschen dagegen sträubten!
In ihnen wurde alles geweckt, was an Gutem in ihnen war: Mut und Gerechtigkeitssinn, Mitgefühl und Treue, Ausdauer und Geduld, Kampfgeist und vieles andere mehr. Auch wenn es scheinbar lange gedauert hat, fast zweihundert Jahre.
Aber letztlich hat es dazu geführt, dass heute das Land, in dem diese katastrophalen Sklavenverhältnisse stattfanden, einen Präsidenten hat, der eine schwarze Haut hat. Zweihundert Jahre gegen zehntausend Jahre menschlicher Entwicklung. In meinem Bewusstsein ist das schnell.

Das gleiche geschieht dir jetzt. Die Situation, so wie sie jetzt ist, fordert dich heraus, dein Allerbestes zu finden und zu geben, ja?

I: richtig.

E: Und damit ist auf der destruktiven Seite schon einmal der erste Dominostein gefallen. Aber es ist wichtig, dass dir das auch bewusst ist!
Es geht eben nicht einfach darum, dich zu schwächen – ganz im Gegenteil – sondern du bist herausgefordert, in deine Stärke zu kommen, ja?

I: ja.

E: gut. Die nächste Frage zu diesem Thema wäre dann …

I: mhmh. Was ist das Ziel, wo sind ihre Schwächen?

E: Das Ziel des Destruktiven ist ganz einfach: Zu verhindern, dass das Leben im Guten sich weiterentwickelt. Das Konstruktive, das soll verhindert werden.
So simpel ist es!

Das Gute und Starke in den Menschen, das Gute und Starke in der Schöpfung, das Gute und Starke bei den Tieren, das Gute und Starke sogar im Kosmos.

Es soll verhindert werden: Das Licht, die Liebe, die Kraft, die schöpferische Liebe zum Leben, die mütterliche Zuneigung, der positive Kampfgeist – all das, all das, wofür die Seelenfamilien stehen.

Ich möchte die jetzt nicht alle ausführen. Das könnt ihr ja ganz gewiss noch vertiefen.
Zu verhindern, dass die Entwicklung nach immer größerer Vollkommenheit weitergeht, das ist das Ziel der Destruktiven.
Sie wollen kein Wachstum!
Sie wollen den Niedergang. Das ist ihr Ziel. Das ist ihre Wahrheit. Sie wollen nicht Gottes Schöpfungsplan, sondern ihren Verweigerungsplan.

Nichts ist gut, nichts ist recht, niemand ist frei, das ist ihr Programm. Man könnte auch sagen, sie sind sozusagen das Schwarze Loch, in dem sich alles im Nichts auflösen wird.
Im Kleinen wie im Großen gilt es dies zu betrachten, denn wenn wir schauen, welche Früchte sie bringen, so wird immer zu sehen sein: Sie zerstören!
Sie zerstören die Lebensfreude, den Mut, das Mitgefühl, Geduld, Gerechtigkeit, Weisheit, Liebe, Eintracht, alles das zerstören sie.
Dies ist ihr Wesen.

Wesen kann man nicht ändern. Aber man kann diesem Wesen das eigene Gute entgegenhalten. Und das, meine Liebe, ist ein sehr wichtiger Punkt!

Wenn ich sage, im Wesentlichen ist es ihre Funktion, zu zerstören, was gut ist, dann kann das Gute nicht mit Zerstörung antworten. Dann darf das Gute nicht darin liegen, zu gleichen Verfahren zu kommen. Dann muss ja das Gute einen ganz anderen Weg gehen.
Und das ist wichtig!
Der ganz andere Weg, den sollst du lernen. Ich möchte dich heute nur darauf vorbereiten, dass das die Grundidee dieses Seminars ist.
Es geht nicht darum, dir Waffen zu schaffen – sondern Stärken.
Es geht nicht darum, zu zerstören.

Und ich will dich nicht im Unklaren darüber lassen, warum das nicht nötig ist:
Das Destruktive ist wie eine Kraft, die stets um sich frisst wie eine Maschine, die alles, was lebendig, gut, fröhlich, frei ist, um sich herum aufzufressen scheint.
Wenn dies aber nicht mehr geht, dann frisst es sich selbst!
Es beginnt immer, sich selbst zu zerstören. Zerstörung ist sein Wesen!
Lässt man es allein, zerstört es sich, gibt man ihm kein Futter, muss es sich fressen.

Mit Bedacht sage ich jetzt zu dir, wovon ich eben sprach:
„Das Wesen des Destruktiven“ gilt nicht einer Person, wohl aber den Energien, die auf diese Person Einfluss nehmen, ja?

I: ja.

E: gut. Der Kämpfer des Lichts muss Licht verwenden und nicht Finsternis!
Und darum wird es jetzt, heute, morgen und übermorgen gehen: Es Licht werden zu lassen, in dir, mit dir und durch dich.
Einverstanden?

I: einverstanden.