0775: Inkarnation – Die Erinnerungen eines Erwachsenen an die Zeit im Mutterleib.

Die Erinnerungen eines Erwachsenen an die Zeit im Mutterleib.

Ihr wisst, dass sich die emotionale Lage der Mutter
im Kind wiederspiegelt,

das in ihrem Leib heranreift und es ist bei Weitem nicht alles.
Die Seele des Kindes erlebt sehr viel mit, was die Mutter erlebt.
Und zwar aus seiner eigenen Perspektive.

Elia

Zu Gast ist Agnes.

H: Ich habe zu Anfang gleich eine Frage.
Und zwar dieses Erlebnis, das Agnes bei einer Trauerfeier für ihren Großvater war und das miterlebt hat, obwohl sie eigentlich noch im Bauch der Mutter war. Kann das sein?

E: Ja, das kann sein und es ist nicht einmal eine Ausnahme. Dass du es aber erinnerst, das ist eine Ausnahme. Dennoch ist diese Erinnerung so gut ins Bewusstsein zu bringen, wie die Erinnerung an alles, was ihr je erlebt habt.

Vergangene Leben, Erlebnisse zwischen den Leben, Erlebnisse im Mutterleib, all das ist erinnerbar.

Die Wahrnehmung der Seele ist sehr viel prägender, als in eurer Kultur erwartet wird.

Ihr wisst, dass sich die emotionale Lage der Mutter im Kind widerspiegelt, das in ihrem Leib heranreift und es ist bei Weitem nicht alles. Die Seele des Kindes erlebt sehr viel mit, was die Mutter erlebt und zwar aus seiner eigenen Perspektive.

Es ist nicht richtig, dass das Kind keine Ich-Wahrnehmung hätte.

Es ist nicht richtig, dass das Kind sich seiner Persönlichkeit nicht bewusst ist. Die Seele ist sich ihres Ichs immer bewusst.

Und da sie weit weniger als im erwachsenen Zustand in der Lage ist, sich über räumliche Begrenzungen hinwegzusetzen, ist sie in der Lage, an Ereignissen teilzunehmen, die in der Zeit der Schwangerschaft stattfinden, und zwar von außerhalb betrachtet.

Für die Seele ist das Sein im Mutterleib natürlich nicht sehr informativ. Aber sie will wissen, sie will beurteilen, wo hinein sie geboren wird.

Das ist ihr Recht.

Es ist – das dürfen wir nicht vergessen – immer noch ein Zustand, in dem sie in der Entscheidungsphase ist. Es kann sein und darf sein, dass sie sich in dieser Zeit gegen eine dauerhafte Inkarnation entscheidet.
Du hast erlebt, was du erlebt hast. Deine Seele war anwesend.

Viele Schwangere können das bestätigen. Sie empfinden die Anwesenheit einer weiteren Person in sich oder neben sich.

Es ist kein neues Phänomen. Es fehlt allerdings an einer wissenschaftlichen Akzeptanz.

Da wir aber auf dieses Gespräch hin dieses Thema ein wenig vertiefen möchten, ist es mein Vorschlag, wenn du dazu bereit bist, Agnes, dass eine Regression in die früheste Kindheit und in die vorgeburtliche Phase mit dir gemacht wird. Schau dir die Bedingungen an, zu denen du „ja“ gesagt hast. Ja?

A: ja.

E: Schau es dir an und beurteile es neu aus der Position der gereiften Agnes.