Das Gesamtselbst ist eine Teilaspektierung von Gott

Das Gesamtselbst ist eine Teilaspektierung von Gott

Gott ist in euch und in jedem anderen in die Materie geboren.

Was ist göttliche Liebe?
Es ist die Zusammenfassung einer Energie,
die stets fördert, bewahrt, verbindet.

Jedes Gesamtselbst ist einer Seelenfamilie zugeordnet
und jede Seelenfamilie ist Träger
einer bestimmten göttlichen Struktur und Energie.
Und alle Seelenfamilien zusammengefasst sind göttliches Sein.

Elia


Hajo: Du hattest letztens gesagt, es geht darum, dass das Göttliche in der Materie wirkt. Könntest du das bitte spezifizieren, was mit den göttlichen Fähigkeiten genau gemeint ist, die wir hier wirken lassen sollen?

Elia: Das werde ich sehr gerne tun. „Was ist göttlich“, das ist wohl die Frage.
Ihr seid nicht in der Lage, es voll zu erfassen, selbst ich bin nicht in der Lage, es voll zu erfassen. Aber ich versuche, es vereinfacht auf einen Kern zu bringen, damit ihr euch vorstellen könnt, worum es sich ansatzweise handelt.

Es sind alle Kräfte, die man im weitesten Sinne als konstruktiv, schöpfend bezeichnen kann.
Es sind alle Kräfte, die man im weitesten Sinne als erhaltend, bewahrend, beschützend bezeichnen kann.
Und es sind alle Kräfte, die man im weitesten Sinne als verbindend zwischen Unterschieden bezeichnen kann.

Ich möchte hier nur ungern das Wort Liebe gebrauchen, dennoch handelt es sich darum.

Was ist Liebe? Ich sprach euch davon. Was ist göttliche Liebe? Es ist die Zusammenfassung einer Energie, die stets fördert, bewahrt, verbindet. Jeder von euch ist eingebunden – auch davon sprach ich soeben – in das Konzept eines Gesamtselbstes, eines Gesamtbewusstseins.

Dieses Gesamtselbst könnt ihr sehen als eine sich entwickelnde Teilaspektierung Gottes. Es hat noch nicht seine volle Entfaltung erreicht.

Schaut euch die Evolution an. Schaut euch an, wie aus einem simplen Gras, das überall wuchs oder nicht wuchs, durch Pflege, Ergänzung, konstruktive Förderung des Umfeldes, konstruktive Förderung mit anderen Arten aus diesem Gras der Steinzeit der Weizen eurer Zeit wurde.

Dieses ist auch euer Weg. Es geht darum, eure Seins-Person in ganzer Fülle zu leben.

In jenem Steinzeitgras waren alle Fähigkeiten des Weizens angelegt, doch fehlte es an dieser oder jener Verbindung, doch war in dieser und jener Stelle im Genom ein Schwachpunkt, ein Hemmnis, doch bot das Umfeld in dieser und jener Weise nicht die optimale Bedingung, sodass die Anlage zum Weizen nur ansatzweise zu leben war. Nun aber, nachdem alles vollendet wurde, ist der Weizen in seiner ganzen Kraft und Stärke und Schönheit vollendet geschaffen.

Ihr habt die Anlage, einen göttlichen Aspekt zu leben. Es geht darum, diese Göttlichkeit in ein Umfeld zu bringen, in dem es gut gedeiht, es geht darum, Hemmnisse bei der Entwicklung zu überwinden, es geht darum, Verbindungen zu schaffen, die Anlagen zu ihrem Optimum zu bringen. Dies ist ein Entwicklungsprozess, in dem wir uns befinden.

Ihr habt in euch – wie jenes Graskorn – die Anlage zum göttlichen Mensch sein. Es bedarf eines langen Weges, diese Anlage zum Tragen zu bringen. Jene Dinge, die erwähnt wurden, die Zauberkräfte, vor denen euch gleichzeitig angst ist und nach denen ihr euch sehnt, sie gehören dazu. Doch es gehört auch dazu ein verändertes Bewusstsein, dessen Tiefe und Umfang noch nicht erreichbar ist.

Gleichwohl: Es ist göttlicher Wille, göttliche Intension, dass diese Entwicklung des Menschen, des Humanoiden stattfindet.
Und sie wird stattfinden!

Denn was für euch linearer zeitlicher Ablauf ist – ja selbst für mich zwar kein Zeitablauf, aber eine Bewusstseinserweiterung ist – dies ist aus Gott heraus gesehen bereits geschehen und vollkommen beendet.

Ihr kennt die Genesis und dort steht: Gott sah, dass es gut war und er ruhte von seinen Werken. Dies ist so! Und gleichzeitig innerhalb eures linearen Ablaufes ist es noch nicht erreicht.

Begreift, ihr Lieben, dass die Wahrheit in eurem zeitlichen Ablauf nicht die göttliche Wahrheit ist.

Wenn ich euch davon sprach, dass ihr göttliche Kräfte erreichen könnt, so ist damit gemeint, dass ihr – gleichwohl eure Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist – ihr dennoch fähig seid, begabt seid, große Teile eures eigentlichen Seins in die Materie zu bringen.

Hierbei handelt es sich – nur ganz am Rande – nicht um die Beherrschung der Materie durch den Geist. Das sind Taschenspielertricks. Viel entscheidender ist das Bewusstsein, das ihr erreichen könnt, wenn ihr euch seht, wie ihr gedacht seid und wenn ihr begreift, dass jeder euch gleich wert ist.

Wenige erreichen diesen Punkt schon in eurer Zeit, viele versuchen es durch Anstrengung, Beherrschung ihrer selbst.
Der einzige Weg jedoch ist der, sich von der Angst zu lösen, die euch in der Materie erwächst. Angst ist es, die euch verhindert, zu eurer vollen Ganzheit zu kommen.

Was aber löst Angst aus? Ich sage es und ihr habt es tausend Mal tausend Mal gehört und doch nicht begriffen.

Angst wird nur durch Liebe überwunden: Liebe zu euch, Liebe zu euren Nächsten, Liebe zu allem, was ist, Liebe in den göttlichen Plan.
Liebe als Motor, als Energie.

Jeder von euch gehört dadurch, dass er einem Gesamtselbst teilhaftig ist, zu einer ganz bestimmten Form göttlicher Energie.
Ich sprach euch einst von Engeln und davon, dass sie eine ganz bestimmte Form Göttlichkeit sind.

Und auch ihr seid eine bestimmte Form Göttlichkeit. Gott ist in euch und in jedem anderen in die Materie geboren.

Er ist, der in euch, durch euch, mit euch inkarniert. Ihr seid in eurem so Sein ein Teil seines Seins.

Jedes Gesamtselbst ist einer Seelenfamilie zugeordnet, und jede Seelenfamilie ist Träger einer bestimmten göttlichen Struktur und Energie, und alle Seelenfamilien zusammengefasst sind göttliches Sein.

Schaut, wie vielfältig Gott ist. Ihr wollt ihn erkennen. Ihr wollt ihn zuordnen.

Wenn ihr das wollt, dann schaut auf eure Vielfalt und dann bedenkt, dass die humanoide Form des Seins nur ein Teilaspekt des Göttlichen ist.