Sterben

0878: Der Tod ist eine Illusion, dein Ich ist ewig…

Es liegt Angst vor der Ich-Auflösung vor,
die Ursachen sind so unterschiedlich wie die Folgen.

Erleben, dass das Jenseits wunderbar ist
und das Gegenteil von Ich-Auflösung

Du lebst, du hast immer gelebt und du wirst immer leben.

Die Ewigkeit ist eine Realität, die Wichtigste überhaupt für dich.

Der Tod ist eine Illusion, dein Ich ist ewig.

In jedem eurer Atemzüge ist das Tor zum Tod.

So nah ist er euch in jeder Sekunde eures Lebens.

Schutzengelkontakt

Ich bitte meinen Guide, mich mit dem Guide von Erika zu verbinden. Erika bittet um diesen Kontakt.

Ich stehe am Rand eines Felsen, ich will nicht zu nah an den Rand gehen, ich mag so was nicht…
Weit geht der Blick von hier, ich höre nichts als den Wind und den Ruf eines Vogels. Kaum merklich kommt jemand, stellt sich still neben mich und fängt dann an, mit einer Trommel einen langsamen Rhythmus zu schlagen. Ich drehe mich zu ihm. Ein alter Mann mit grauem langen Haar, er trägt ein gestreiftes Hemd, eine Weste und eine braune Hose.

Um seine Stirn hat er ein rotes Tuch gebunden. Er ist ein Indianer, seine Augen sind geschlossen, sein Gesicht ist der untergehenden Sonne zugewandt. Er scheint ganz in seinen Rhythmus versunken zu sein, wiegt sich hin und her, summt eine monotone Melodie dazu…

Schließlich wird er still, legt die Trommel zur Seite und setzt sich vor mir auf den Boden. Ich setze mich ihm gegenüber. Die Sonne ist fast verschwunden. Die Welt um uns herum färbt sich in Violett- und Blautöne.

U: Bist du Erikas Guide?

G: Oh, ja, (lächelt) mein Name? Nenn mich Sam, Sam, das ist in Ordnung. Es ist unwichtig, weißt du, der Name, der sagt nichts.
Was sagt Erika? Nichts, es gibt Millionen Erikas.

Sie hatte so viele Namen, sie hieß Antoine und George, sie hieß Stefanie und Brigitte, sie hieß Ann und Rebecca, sie war weiss und braun, sie war groß und klein, sie war reich und arm…
Nichts, das alles sagt nichts!
Alles was zählt, das Einzige, was wirklich wichtig ist, ist die Sicherheit, die ihr fühlt, wenn ihr sagt: ICH BIN.

Leben, lebendig sein, nichts sonst sagt etwas, außer den Gefühlen, die ihr damit verbindet.

Er schweigt, legt seinen Kopf schräg, als ob er lauscht, schließt die Augen dabei…

S: Hörst du es?

U: Nein? Was soll ich hören? Da ist nichts.

S: Dann hörst du es ja doch!
Das NICHTS! (Er lächelt).
Was fühlst du, wenn du nichts hörst?

U: Das ist schön, friedlich.

S: Was du FÜHLST, nicht, wie du es findest, das Gefühl zu haben!

U: Oh… Frieden, Geborgenheit.

S. Hm, hm. Als du heute Nacht deinen Mann nicht atmen hörtest, als es ganz still war, was hast du da gefühlt?

U: Panik, ich hatte Angst.

S: Um deinen Mann?

U: Ja.

S: Weil du Angst davor hattest, das Leben könne ihn verlassen haben?

U: Ja.

S: Dann kennst du das tiefste Gefühl, das Erika hat!
Stille, die zur Leere wird, ist beängstigend!

Die Stille hier, die lebt: Der Wind weht, du spürst die raue Wärme des Felsens unter deiner Hand, du hörst meinen Atem, die spürst den Pulsschlag des Lebens in dir, du fühlst die Gegenwart der Bäume hinter und unter dir.

Die Stille hier ist voller Leben, sie ist eine einzige Symphonie der Lebendigkeit.
Sie ist Fülle.

Was dich heute Nacht erschreckte, das war die Leere.

Das ist die Angst, die Erikas Seele in die tiefste Tiefe ihres Bewusstseins verbannt hat: Die Angst vor dem großen Nichts. Die Leere in sich und um sich herum.

Wenn ihr atmet, dann atmet ihr ein… und aus…
Ein… und aus, es liegt zwischen beiden eine winzige Pause, ein kleiner Stillstand…
Ein kleines NICHTS.
Ihr beachtet es nicht, es ist euch so vertraut, dass ihr eure Aufmerksamkeit nie darauf ausrichtet.

Aber dieses kleine, unbedeutende Nichts, wenn es sich ausdehnt und größer wird, dann ist es die Schwelle, die euch über den Regenbogen bringt.
Jeder Tod beginnt mit diesem kleinen Nichts, er dehnt es aus, weiter und weiter, bis ihr euren Körper verlasst.

So liegt in jedem eurer Atemzüge das Tor zum Tod.
So nah ist er euch in jeder Sekunde eures Lebens.
Erschreckt dich das?

U: Nein.

S: Nein, aber Erikas Seele erschreckt es.
Erikas Seele ist zu Tode erschreckt, als sie starb.
So sehr, dass sie nicht mitbekommen hat, was zwischen jenem letzten Ausatmen und dem ersten Einatmen in diesem Leben geschehen ist.

Sie hat nur eine Erinnerung, diese Erinnerung an ein Gefühl:
Das Gefühl, ins Nichts zu fallen, nichts zu sein, nichts, nichts, nichts.

Das Nichts, das sie wahrnahm, war nicht erfüllt mit Licht, Klang und Wärme, es war wirklich ein Nichts.
Sie hat sich furchtbar erschrocken!

U: Das heisst, ihre Probleme, die sie heute hat, basieren auf einem nicht verarbeiteten Schockerlebnis, als sie im letzten Leben gestorben ist?

S: Ja.

U: Aber, ist sie denn nicht ins Licht gegangen?

S: Doch, doch, aber sie tat es in einer inneren Erstarrung, aus der wir ihr nicht gänzlich heraushelfen konnten.
Sie hatte alles zugeführt bekommen, wozu wir fähig sind, aber es ist nur teilweise wahrgenommen worden.
Hast du schon einmal einen Menschen im Schockzustand erlebt?

U: Ja.

S: Wie hat er auf dich reagiert?

U: Hm, er schien völlig normal zu sein, es hat eine Weile gedauert, bis ich gemerkt habe, dass er sozusagen in einem anderen Film war.
Er gab mir richtige Antworten, aber er kannte sich überhaupt nicht mehr mit den Zusammenhängen aus, die Beurteilung dessen, was real war, war völlig verdreht. Er hatte einfach eine andere Realität.

S: Inwiefern?

U: Er hatte gerade einen Unfall gehabt, war mit einem Mofa über unsere Kühlerhaube geflogen und in einen Jägerzaun gefallen.

Er musste Schmerzen haben, aber er ignorierte das völlig. Er sprach von einem Fußballspiel, zu dem er will und warum er die Mannschaft X besser fand als die Mannschaft Y…
Er fragte, ob er wohl sein Mofa mitnehmen könnte und später reparieren. Es war, als ob er den Umstand, verletzt zu sein, einfach aus seiner Realität gestrichen hatte.

S: Hm, hm (nickt).
Manchmal streicht eine Seele die Realität, dass ihr Tod etwas mit ihr verändert hat, genauso aus ihrem Bewusstsein.

U: Aber ist sie dann nicht im Belt?

S: Manchmal, manchmal nimmt sie sich auch, so schnell sie kann, die nächste Inkarnationsmöglichkeit.
Dann gibt’s Probleme. Dann hat sie zwei Realitätsebenen: Die eine ist noch IM Trauma, die andere beginnt ein „Neues Leben“.
Sie setzt die Atmung fort und versucht, zu vergessen, dass es zwischen Aus- und Einatmen eine viel zu lange Pause gegeben hat.

Sie erinnert sich nur an die Leere und fürchtet sich so sehr davor.

Das Gefühl, wenn es hochkommt, macht etwas mit ihr, das unangenehm ist.

Es treibt sie dazu, diesem leeren Gefühl etwas entgegenzusetzen, die Leere mit IRGENDWAS zu füllen: SICH zu füllen.

Der Schock, aus dem wir sie nicht herausbekommen haben, ist die Wahrnehmung: ICH BIN NICHT!!! NICHT!!!

Das ist ein Irrtum! Wäre sie nicht so geschockt gewesen, sie hätte erlebt, dass diese Wahrnehmung falsch ist. Aber das ging leider nicht.
Verstehst du? Keine Seele hält das aus, das NICHTSEIN.
Es gibt nichts Furchtbareres als das!

U: Das ist doch schrecklich, wenn das so ist, wie hält sie das aus? Ich verstehe es nicht.

S. Sie ist sich dieser Tatsache nicht bewusst. Im Gegenteil, sie flieht diesen Schrecken, er erreicht sie nur in jenen Momenten, in denen sie sich vom bewussten Erleben ihres Jetzt trennt.

U: Wann macht sie das?

S: Das geschieht in Schlafphasen und es geschieht, wenn sie mit Eindrücken überflutet wird…
Und es geschieht, wenn sie anfängt, in jene Themen hineinzuspüren, die ihr Sein in der Ewigkeit berühren.
Es ist gut, das die Seele versucht, diesem Gefühl auszuweichen.
Man könnte sagen: Je intensiver sie sich lebendig fühlt, umso besser geht es ihr. Selbst in euren Augen negative Gefühle zu haben ist immer noch besser, als dem Gefühl der Leere zu begegnen.

U: Was kann man tun, um ihr zu helfen?

S: Wir tun gerade den ersten wichtigen Schritt: Wir machen ihr bewusst, worum es geht.

Der Tod wurde nicht als Übergang erlebt, als etwas, das wunderschön ist.
Ihre Seele hat durchaus Erinnerungen an das Licht, an die Geborgenheit, an die Liebe, die es hier gab.
Aber sie konnte das, was ihr geboten haben, nur sehr begrenzt empfinden, alle Glückselig war durchtränkt vom Gefühl des Schreckens, den sie einfach nicht abschütteln konnte.

Nun ist es wichtig, sich mit dem Sterben auseinanderzusetzen.
Sie fragt sich, was sie treibt, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen. Es ist der Versuch der Seele, das Puzzleteil zu finden, das verloren gegangen ist.
Zurück ins vollständige Erleben zu finden, darum geht es.

So, wie es jetzt ist, hält sie ihre Fähigkeit, zu erleben zu einem Teil zurück.
Alle Seelen, die ein Trauma erlitten haben, tun das.
Sie fühlen – wenn du so willst – mit angezogener Handbremse und es gibt nur wenige Situationen, in denen die Ereignisse derart drastisch sind, dass diese reservierte Haltung aufgegeben wird.

Aber das Leben kann nicht ununterbrochen derartige Ereignisse bereithalten, auch der Alltag, die einfachen alltäglichen Freuden wollen gehört werden.

Um euch einen anschaulichen Vergleich zu geben: Ihre Seele empfindet die „leisen“ Töne nicht, so wie ein Schwerhöriger die leisen Töne nicht hören kann. So wie er in einem Orchester nicht in der Lage ist, die feinen Klänge wahrzunehmen, fehlen ihr im Konzert des Lebens die kleinen Emotionen.

Das macht dieses Lebenskonzert auf eine eigenartige Weise dissonant.

Es ist ein Glück, das wir endlich in der Lage sind, ihr die Ursachen dafür mitzuteilen.

U: Aber die Ursache ist doch nicht zu verändern!

S: Doch! Es ist zu verändern, es ist eine Frage der Konzentration.

Sie muss begreifen, dass es nicht stimmt, dass sie die Fähigkeit, die leisen Gefühle zu fühlen, nicht hat.

Hier hinkt mein Vergleich mit dem Schwerhörigen, der ist aufgrund eines organischen Schadens tatsächlich nicht in der Lage, diese Töne wahrzunehmen.
Aber Erikas Seele ist doch vollständig, die ist nicht behindert, es fehlt ihr an nichts, um das wahrzunehmen, was es wahrzunehmen gilt!

Alles, was ihr fehlt, ist das Wissen um die Situation.

U: Dann reicht dieses Reading aus?

S: Nein, das kann es nicht und ich will dir erklären, warum: Wenn ein schwerhöriges Kind ein Implantat bekommt, mit dem es die vollständige Hörfähigkeit bekommt, dann bedeute das noch nicht, dass es von nun an die neuen Töne, die es hört, auch einordnen könnte.
Das Gehirn muss erst darauf trainiert werden, muss Areale der Verknüpfung aufbauen und erst nach einiger Zeit nach der OP wird es in der Lage sein, auch zu verstehen, was es hört.

Das gleiche gilt für Erika: Sie muss langsam lernen, ihre Konzentration auf die leisen seelischen Regungen zu lenken und muss sich die Zeit lassen, diese dann allmählich richtig zuzuordnen.

Bisher ist der Versuch der Seele, dies zu schaffen, immer aufgegeben worden, weil er mit der Angst verknüpft wurde, in die innere Leere zu stürzen, das NICHTS in sich zu fühlen statt der Freude, der Liebe, der Hoffnung, des Frohsinns…

Ganz allmählich, mit viel Geduld und Ausdauer kann die Seele vertrauen fassen.

Die Todesangst – und um nichts handelt es sich – kann überwunden werden. Es ist möglich: Nicht wie bisher durch den Versuch, sie zu unterdrücken, sondern durch Akzeptanz. Durch Erfahrung, nichts lehrt uns neue Wege so nachhaltig wie Erfahrung.

Dem NICHTS die Fülle entgegensetzen.
Erika, liebe, gute Seele, du hast die ganze Fülle des Lebens zur Verfügung und das Nichts ist eine Illusion, die du aufgeben darfst.

Halte die Lebendigkeit nicht zurück, du wirst sie nie verlieren, nicht einmal im Tod!

Du lebst, du hast immer gelebt und du wirst immer leben.
Die Ewigkeit ist eine Realität, die Wichtigste überhaupt für dich.

U: Du sagst, sie muss durch Erfahrung lernen, dass ihre Angst vor dem Nichts überflüssig ist…

S: Ja, wir in meiner Kultur hatten schamanische Wege dafür, ihr habt die Möglichkeit zur Regression.
Erleben, das der Tod eine Schwelle ist! Erleben, dass das Jenseits wunderbar ist und das Gegenteil von Ich-Auflösung.

Das ist ein guter Weg, den sie gehen kann, um überhaupt wieder Vertrauen in die Tatsache zu fassen, das sie ewig ist.

U: Mir ist aufgefallen, das einige Menschen fast suchtartig sich in vergangene Leben versetzen, sie alle scheinen mir so ein wenig reduziert in die Erlebnisfähigkeit ihres Alltags zu sein…

S: Ja, sie spüren sich nicht, sie versuchen, zu lieben, aber es befriedigt sie nicht…
Sie versuchen, sich zu freuen, aber es erreicht sie nicht, ihre Emotionalität ist reduziert, „taub“.

U: Liegt bei denen dann immer der gleiche Auslöser vor?

S: Nein, aber es liegt Angst vor der Ich-Auflösung vor, die Ursachen sind so unterschiedlich wie die Folgen.
Aber sie suchen natürlich immer wieder nach dem Beweis, dass es die nicht gibt und versuchen sich selbst immer wieder in vergangene Leben zu versetzen. Nur das trägt nicht!

U: Warum nicht?

S: Weil sie das Falsche suchen. Sie suchen in den vergangenen Leben nach Schuldigen für ihre geringe Emotionalitätsfähigkeit.
Aber es geht nicht um Schuld!

Die Ursache, die ihre Behinderung hat, ist einzig die Angst davor, ihr ICH zu verlieren, nichts anderes!

Wüssten sie darum, es wäre nicht notwendig, immer und immer wieder in der Geschichte ihrer Seele suchen zu wollen.
Was sie brauchen, ist die Bestätigung dafür, dass der Tod nicht existiert.

Erika, der Tod ist eine Illusion, dein Ich ist ewig.

Ich bin froh, dass ich endlich einen Zugang gefunden habe, es dir zu sagen, ich bin so froh!

Denn du bist aller Gefühle fähig, zu denen ein Mensch fähig ist!

Fühlst, was andere auch fühlen, aber du kannst die leisen Töne nicht wahrnehmen, manchmal kannst du das, aber dann kannst du sie nicht einordnen.

Hab Mut, wir schaffen das, wir sind da, um dir zu helfen.

U: Danke Sam, ich würde gerne die Fragen von Erika stellen.

S: Stell die Fragen, obwohl ich schon einige erklärt habe, will ich dennoch darauf eingehen. Weißt du, es ist sehr schwer zu verstehen, was ich ihr sage.

Sie quält sich schnell, kommt von einer Aussage allein zu so vielen Verknüpfungen, dass sie leicht verwirrter ist als zuvor.

Komm, meine Liebe, lass uns beginnen!
Weißt du, es drängt mich so sehr, ihr zu helfen, sie ist so eine wundervolle Persönlichkeit!
Wenn du ihre Seele sehen könntest, Tränen der Freude würdest du weinen, so wunderbar ist sie, es wird mir schwer, mich zu gedulden, bis es ihr endlich klar wird, bis sie endlich ihren Zugang zur Freude darüber findet, dass es sie gibt!

Und immer geben wird! Nie wieder, nie wieder soll sie sich selbst verlieren müssen.

U: Gut, dann fangen wir an: Sie fragt, warum du ihr Guide bist?

S: Sie war mein Enkel, sie war mein Sohn, sie war meine Frau, sie war meine Mutter, so viele Leben haben wir gemeinsam gelebt.
Ich habe dieses Mal darauf verzichtet, mit ihr zu inkarnieren, damit ich die Möglichkeit habe, ihr als Guide zu helfen.

U: Welche Aufgabe hat sie in diesem Leben?

S: Ihre Seele zu bilden, sich mit dem Wissen um den Sinn des Seins auseinander zu setzen.
Eine Fragende zu sein, nicht eine, die anderen zu sagen hat, was sie zu tun haben, sondern eine zu sein, die durch ihre Fragen sich entfaltet und anderen den Weg ebnet, auch für sich die wichtigen Fragen zu finden.
Du musst wissen, sie gehört zur Familie der Lehrer, alles was sie erlebt, ist so wichtig, nicht nur für sie, sondern auch für jene, denen sie mit der Fülle, ihrer Erfahrung helfen kann.

U: Welche Aufgaben hat sie aus früheren Leben mitgebracht?

S: Sie ist eine Seele, die voller Kräfte ist…
Sie ist eine Seele, die die wunderbare Fähigkeit hat, andere anzuspornen, aus sich selbst heraus gute Kräfte zu entfalten…
Sie ist eine, die Vertrauen hat, die Stärken des anderen und die Gabe, die an die Hand zu nehmen, wenn es nötig ist, aber auch wieder loszulassen, wenn es Zeit ist. Sie kann wie ein Baum sein, unter der sich der müde Wanderer legt.

Ja, so ist sie, wenn sie keine Angst mehr hat, in Wahrheit NICHTS zu sein.

U: Der Text, der folgt, ist zu lang, bitte lies ihn selbst und gib mir deine Antworten.

S: Die Schlafwandlung war Ergebnis der Konfrontation mit ihren Träumen, wie sagt man so schön: Der Schlaf ist ein kleiner Tod…
Ich hoffe, sie versteht das jetzt besser, was für eine Angst das war.

Ja, du hast, seit du lebst, deine Emotionen zurückgehalten, ich habe es dir erklärt, meine Freundin der Seele, aber du musst nicht in dieser „Halbherzigkeit“ bleiben.

Du hast keinen Mangel an Vertrauen in andere, sondern in das Leben überhaupt.

Ich bin zuversichtlich dass wir nun neue Wege finden werden.

Auch uns gegenüber MUSS das Misstrauen gewahrt bleiben, muss die Handbremse angezogen sein.
Wir wollen sie lösen, ja? Wir fangen einfach an.
Jene Zeit wäre ein Anfang gewesen, aber du hast früh aufgegeben, es dauert sehr lange, bis aus einem alten Muster der Wahrnehmung ein stabiles Neues wächst.

Du solltest jetzt nicht traurig sein, weil du es aufgegeben hast, sondern sehen, dass es der Beweis dafür ist, das du durchaus erste Schritte machen KANNST.

Die Angst zu vergehen, das Misstrauen, das nach INTENSIVEM Erleben unabdingbar ein Schock zu kommen hat, all das kannst du loslassen.
Aber das heisst nicht, dass deine Gedanken nicht doch über eine lange Zeit dich noch auffordern, in das alte Lebensgefühl zurückzukehren.

Die Frage ist nicht, ob solche Gedanken sein dürfen oder nicht, sondern welchen Wert sie haben. Du KANNST ihnen Folgen, du kannst sie aber auch vorbei ziehen lassen…

U: Sie sagt, sie hat eine gute Familie und wundert sich immer darüber, warum die sie lieben, obwohl sie so wenig zurück geben kann…

S: Die Familie beurteilt das anders (lächelt).
DU!!!! empfindest einen Mangel in dir, weil du weißt, dass du zu intensiveren Emotionen fähig bist.

U: Sie befürchtet, dass ihre Kinder sich durch ihr Verhalten nicht so entwickeln können, wie es sein sollte.

S: Deine Kinder sind Seelen, die dich als Mutter gewählt haben, Erika!
Du hättest dich nicht gewählt, stimmts? (Lächelt)
Deine Kinder sind klüger als du.
Nichts bleibt, wie es war! Und auch dass wussten die Seelen deiner Kinder.

U: Sie fragt, wie sie ihren Kindern helfen kann, ihren Weg zu finden…

S: Uta, ich müsste sehr viel dazu sagen, aber der Kontakt zu dir ist instabil.

U: Ja, das spüre ich auch, beenden wir das Reading.

S: Erika, ich WEISS, das du eine Seele voller Liebe bist, die Angst geht vorbei, es hört auf.
Es gibt genug Wege, aus einem Trauma zu entwachsen, der erste Schritt zur Heilung ist, zu erkennen, das man Hilfe braucht.
Wir helfen dir, nicht wahr, Uta?
Es gibt Wege zur Heilung?

U: Ja, Sam, ich muss mich verabschieden. Ich muss raus.