Buddha

0917: Der Sinn des lachenden Buddhas.

Der Sinn des lachenden Buddhas.

Nicht umsonst wählen die Buddhisten
eine besondere Darstellung Buddhas,
nämlich des dicken, lachenden Buddhas.
Eine lachende Seele, eine strahlende Seele –
die ist ein Stückchen Gottes Liebe, Gottes Wahrheit.

Elia

Elia. Herzlich willkommen, liebe Freunde.

Hajo. Grüß Gott, Elia.

Inge. Hallo.

E. Hallo, Inge. Wie schön, dass du da bist. Nicht nur hier. Nicht nur jetzt. Wie schön, dass du da bist. Dass du das in deinem Leben möglichst oft fühlst, das ist der Sinn all der Anstrengungen, die jenseitig wie diesseitig gemacht werden.

Denn die Fröhlichkeit einer Seele ist etwas, das eine hohe Dimension hat. Weit über euer Bewusstsein hinaus wirkt es nicht nur auf Erden, sondern auch im Jenseits Wunder.

Eine lachende Seele, eine strahlende Seele – die ist ein Stückchen Gottes Liebe, Gottes Wahrheit.

Nicht umsonst wählen die Buddhisten eine besondere Darstellung Buddhas, nämlich des dicken lachenden Buddhas. Kennst du den?

I. Ja.

E. Das kommt dem europäischen Auge sehr seltsam vor. Und doch liegt darin eine große Weisheit: lachende, strahlende Fülle. Das große JA im Leben.

Hätte die Menschheit das, sie würde das Leben nicht mehr knechten und schänden, sondern sie würde alles tun, um diese Freude zu halten.

Das Gute in der Welt kommt nicht aus dem Opfer, sondern aus der Freude. Das hat schon Jesus versucht, den Menschen zu erklären. Aber sie stellten sich bis heute taub.

Gottes Weg ist der Weg, der leicht fällt – ist der Weg, der voller Ruhe ist und voller Lachen. Gottes Weg ist das Einfache und nicht das Schwere.

Und Gottes Weg ist das Nehmen und nicht der Verzicht.

Inge, um das kennenzulernen und weiterzugeben, bist du in diese Welt gekommen. Und darum freuen wir uns, dass du da bist. Nun richte bitte deine erste Frage an mich.

I. Kannst du mir etwas zu meiner Seele sagen?

E. Ich hab schon recht viel gesagt. Deine Seele hat etwas verloren auf dem Weg durch die Inkarnationen: Vertrauen.

Sie hatte es sogar gänzlich verloren: Vertrauen in sich, Vertrauen in die Menschen, Vertrauen in Gott.

Etwas Schlimmeres kann man kaum verlieren. Und sie ist dabei, dieses Vertrauen wieder aufzubauen, in sich und in anderen.

Sie hat viel gelernt auf ihrem Weg zu diesem Thema. Und sie hat jetzt die Chance, zum ersten Mal, auf eine Weise auf dieses Thema zu schauen, die ihr bis jetzt verschlossen war, nämlich in großer Klarheit, intelligent und mit einem Wissen, das ihr vorher so nie zur Verfügung stand: Vertrauen haben in die Wirkung des Lebens.

Vertrauen haben darin, dass letztlich das Gute und das Sinnvolle siegt.

Diese Sehnsucht, dieses Vertrauen zurückzuerlangen, war der tiefste Grund für dich, wieder zu inkarnieren, und noch einer, den du noch gar nicht ganz begreifst: Deine Seele liebt die Menschen, trotz allem.

Sie sucht in jedem Menschen einen Weg, zu einem Ja zu ihm kommen. Sie sucht so sehr danach. Und es betrübt sie jedes Mal wieder, wenn es nicht möglich ist.

Dieses Ja zum Menschen kennenzulernen, ohne sich dabei aufzuopfern und ohne dabei ungerecht zu werden, auch das ist etwas, was sich deine Seele vorgenommen hat.

Liebe zu den Menschen, die mehr ist als lieb sein. Dazu muss sie den Weg der Weisheit gehen, und das weiß sie. Und das ist der Grund, warum dich Weisheit so fasziniert, warum du von Menschen, die dir als weise erscheinen, so berührt wirst. Sie sind wie Wegweiser auf deinem Weg.

So gilt es, zwei Dinge in dir wachsen zu lassen: Vertrauen und Liebe.

Ein Vertrauen, das da ist, obwohl es schwierig ist. Und eine Liebe, die da ist, obwohl es schwierig ist. Noch bist du nicht so weit, dass ich dir hier alles erklären kann, was es zu beiden Themen zu erklären gibt.

Aber ich möchte, dass du das begreifst, was deine Seele trägt, was sie in ihrem tiefsten Kern ist: Eine Liebende bist du, eine Vertrauende bist du. Und wer so ist, der lebt dann glücklich, wenn er diese Liebe gibt und nimmt, wenn er dieses Vertrauen gibt und nimmt.

So ist dein Leben, das du jetzt führst, eine große Chance reich, satt und zufrieden zu werden als Seele.

Dieser Weg ist steinig. Dieser Weg ist anstrengend. Diesen Weg geht man weite Strecken allein. Aber ist das Ziel erreicht, geht dieser Weg durch eine ganz spezielle Form von Paradies auf Erden.

Das ist, was ich zu deiner Seele dir sagen möchte. Wenn du wieder hierher kommst, dann möchte ich … Hajo, ich möchte, dass ihr das in der Akte vermerkt …

Hajo. Ja.

E. … dass Uta dir deine Seele zeigt. Du wirst sie sehen können. Und ich möchte, dass du sie siehst. Du wirst sie spüren können und ich möchte, dass du sie spürst. Damit nie wieder irgendjemand – auch du selbst nicht – über diese Seele sagen kann: Die ist mir nichts, die ist mir zu klein. Ja?

I. Mhm. Ja.

E. Gut. Deine nächste Frage, bitte.

I. Hat die Farbe, Blau, etwas mit mir zu tun?

E. Ja. Sie ist die Farbe deiner Seele in vielen Blaufacetten: Vom hellen Blau bis hin zum Marineblau, von fast Türkis bis hin zum fast Lavendel schillert deine Seele blau, ist eine Form deines Ichs.

Und bei der blauen Farbe geht es auch um Vertrauen, Souveränität, Stabilität, Treue, Wärme, Güte und Autorität.

Nicht umsonst tragen viele Menschen, die Autorität symbolisieren – wie z. B. Flugzeugkapitäne – blau. Blau und Vertrauen gehören zusammen. Verstehst du?

I. Mhm. Ja.

E. Die nächste Frage?

I. Wozu wird mir meine mediale Begabung bewusst?

E. Um dir den Weg, Vertrauen zu gewinnen, zu erleichtern. Um dir die Vielfalt, die Geborgenheit annehmen kann, deutlich zu machen.

Das Vertrauen in einen Menschen, das kann das Schicksal zunichtemachen. Das Vertrauen in die Wahrheit, dass du nie allein bist und nichts in deinem Leben sinnlos war, das kann dir niemand nehmen.

Doch im Medialen liegt der Weg, dies wieder und wieder zu erfahren. Und dabei kannst du gleichzeitig anderen Menschen dienen, die wie du auf der Suche danach sind, worauf sie vertrauen dürfen, worauf sie hoffen dürfen. Dazu dient dir die Medialität.

Wer erlebt, dass Engel ihm gut sind, wer erlebt, dass Verstorbene ihm gut sind, der findet ein Vertrauen, das auch in schwersten Zeiten trägt.

Und weil du ein Mensch bist, der in der Lage ist, aus seinen Erfahrungen zu lernen, der in der Lage ist, aus Niederlagen Antrieb für Wachstum zu machen, darum gaben wir dir die Erkenntnis deiner eigenen Medialität frei.

Du bist nun würdig, zu sehen: zu sehen, wie eingewoben alles miteinander ist.

Es mag das Leben schwere Prüfungen auferlegen. Es mag ein Mensch jahrzehntelang das Gefühl haben, dass eine Hemmung nach der nächsten kommt und eine Niederlage sich an die andere reiht und eine Not der nächsten folgt.

Und doch kann ein solcher Mensch im Vertrauen sein und sich geborgen wissen und Frieden haben. Aber um das in der ganzen Fülle zu begreifen, da brauchst du die Erkenntnis deiner Medialität. Denn die Worte hörst du, aber was fehlt, ist das Erlebte. Und dieses Erleben, danach hat deine Seele sich gesehnt. Ja?

I. Mhm. Ja.

E. Gibt es noch eine Frage, Inge?

I. Nein.

E. Dann danke ich dir für deinen Mut. Ich danke dir für deine Offenheit uns gegenüber. Und ich danke dir für deine Vorsicht im Umgang mit uns. Nicht jeder Mediale tut dies.

Nicht jeder Mediale begreift, dass wir auch Seelen sind: verletzbar, zart und dass auch wir schutzbedürftig sind.

Hier danke ich dir ganz besonders im Namen von Frank. Ja? Gut.

Inge ich wünsche dir eine friedliche, erfüllte Heimreise. Und ich freue mich auf unser Wiedersehen. Guten Abend, Inge.

Inge & Hajo. Guten Abend, Elia.