Körperliche Depression

0976: Die Krankheit körperliche Depression.

Hier geht es um die Krankheit „Depression“
in ihrer körperlichen Ausdrucksweise.

Gedanken erzeugen Gefühle?
Ja, in der Regel ist das so.

Aber wer eine körperliche Depression hat, bei dem ist es umgekehrt:
Die Gefühle erzeugen Gedanken.

Die Anleitung in einem Channeling von Elia für uns,
um einen Suizidalen aus dem Belt ins Licht zu bringen.

 

Elia: Das ist ein schwieriger Fall.

Hajo: Mhm.

Elia: Allerdings liegt heute eine Selbsttötung vor.

Hajo: Ja.

Elia: Aber eine infolge einer Krankheit.

Ich möchte das hier einmal ganz klar differenzieren: Die überwiegende Mehrheit derer, die sich töten, tun dieses, weil sie in diesem einen Moment ihres Lebens in einer außergewöhnlichen psychischen Belastungssituation sind.

Das kann Kummer sein, das kann eine Form von Wut sein, das kann Rache sein.

In jedem Fall handelt es sich um einen Affekt, etwas, dass sie so, wie es kommt, nicht wirklich wollen.

Sie möchten ein Signal setzen, sie möchten einen Punkt hinter einem viel zu langen Satz machen.

Aber hier liegt etwas Anderes vor.

Hier geht es um die Krankheit „Depression“ in ihrer körperlichen Ausdrucksweise.

Gedanken erzeugen Gefühle? Ja, in der Regel ist das so.

Aber wer eine körperliche Depression hat, bei dem ist es umgekehrt: Die Gefühle erzeugen Gedanken.

Und eben die Gefühle, die Gefühlswelt eines betroffenen Menschen ist erkrankt aufgrund hormoneller Zustände, die in der Regel schon so lange andauern, dass sie sich selbst darüber nicht im Klaren sind.

Ihnen fehlt sozusagen die Fähigkeit, Freude zu empfinden, und – und das ist besonders dramatisch in ihrem Leben, im positiven wie im negativen Bereich – sich betroffen zu fühlen.

Das Leben, wie es ist, perlt quasi an ihnen ab wie an einem Regenmantel die Regentropfen.

Und das ist eine ungeheure Belastung für sie: ein Taub sein, ein Taub sein der Emotionalität. Nur größte Reize durchdringen diesen Mantel und sind dann häufig zu schwierig, um sie bewältigen zu können.

Diese bedauernswerten Menschen sind krank. Und sie sind schwer krank, ohne es zu wissen und ohne es zu signalisieren. Letzteres liegt hier vor.

Er hat keine eindeutigen Signale seiner Erkrankung gegeben, weil er sie nicht empfunden hat. Nicht, weil er sie nicht wollte, sondern weil er sie nicht empfunden hat.

Bedrohlich, beängstigend: Hätte er das empfunden, er hätte es gesagt. Aber für ihn ist es nichts weiter als ein weiterer Tag in der empfundenen Sinnlosigkeit, in der empfundenen Unerreichbarkeit durch andere.

Er wusste sich geliebt. Aber er empfand nichts. Er wusste im Geist, er liebt, aber er empfand es nicht. Liebe betraf ihn nicht bis ins Innerste. Und letztlich ist er daran gestorben.

Ich möchte dir sagen, dass es wahrscheinlich sehr leicht wird, ihn ins Licht zu führen. Alles, was zählt, ist die Erlaubnis.

Er hält sich für einen Versager. Er hält sich für einen, der alle im Stich gelassen hat. Er hält sich für einen, der nichts wert ist. Es ist wichtig, Hajo, dass du ihm sagst, dass es niemand so sieht, gar niemand. Und es ist auch wichtig, dass du ihm sagst, dass es alle sehr bedauern, dass sie ihm nicht helfen konnten, aber dass ihm niemand böse ist, ja?

Hajo: Ja.

Elia: Und sag ihm auch, dass für ihn ein guter Platz im Licht ist.

Hajo: Ja.

Elia: Denn er ist völlig frei von Schuld. Er trug Last, aber keine Schuld. Willst du ihm das sagen?

Hajo: Ja.

Elia: Gut, dann ziehe ich mich jetzt zurück und ihr könnt mit eurer Arbeit beginnen.