Elia

0980: Du und ich, Bruder und Schwester, wir sind geliebte Kinder Gottes!

„Du und ich, Bruder und Schwester, wir sind geliebte Kinder Gottes!“

Das ist die frohe Botschaft von Jesus.

Schaust du dich um, überall siehst du Leid. Verzweiflung an sich selbst ist die tiefste Verzweiflung, zu der ein Mensch fähig ist.

Richten, Hinrichten, das ist das, was übrig geblieben ist von der frohen Botschaft.

Ist darum die Botschaft nicht mehr heilig? Doch, sie ist es! Es braucht viele Menschen, die dieses Licht wieder anmachen!

Es ist egal auf welcher Bühne dieses Licht nun steht. Es spielt keine Rolle, ob dieses Licht auf der Bühne der Esoterik steht,
des Buddhismus, des Katholizismus oder des Rationalismus.

Das ist nur die Bühne! Wichtig ist, dass das Licht wieder brennt.

Elia

Zu Gast ist Anita.

Elia: Guten Morgen, liebe Freunde.

Hajo und Anita: Guten Morgen, Elia.

Elia: Anita, so aufgeregt? Dabei sind wir uns sehr vertraut. Sehr vertraut.

Anita: Ich habe viel von dir gelesen, aber…

Elia: Ja. Aber immer hattest du das Gefühl, das ist mir vertraut.

Anita: Ja.

Elia: Ich freue mich so sehr, lieber Freund meiner Seele, dir in dieser Weise zu begegnen. Und ich möchte, wenn du es mir erlaubst, am Beginn dieses Morgens über unsere Vergangenheit reden. Darf ich das tun?

Anita: Ja, gern.

Elia: Wir waren Kameraden, du und ich.

Anita: Du und ich?

Elia: Ja. Wir waren Kameraden im Dienste eines gnadenlosen Königs. Und wir wehrten uns beide dagegen. Als alte Männer noch saßen wir gemeinsam am Kamin und sprachen über das größte Rätsel des Lebens: Was ist Gerechtigkeit?

Ich freue mich, ich freue mich, dir wieder zu begegnen in deiner Inkarnation.

Doch nun – verzeih mir meine Sentimentalität – werde ich, wie es mir denn zukommt, Lehrer sein und du Schüler. Und du wirst Fragen stellen und ich werde antworten. Und du wirst feststellen, dass die Antworten längst in dir sind.

Anita: Ich habe so viele Fragen, aber eigentlich ist das nur eine Frage, so habe ich das Gefühl.

Elia: Mhm. Wer bin ich?

Anita, wer bist du? Mensch, das zu allererst. Das ist das Wichtigste.

Das ist die größte und schwerste Aufgabe gleichzeitig. Aber das ist nur ein Teil.

Wer bin ich hinter dem, was ich über mich weiß?

Hinter dem, was man über mich sagen kann?

Hinter all den Fähigkeiten und Unzulänglichkeiten?

Was um Himmels Willen trieb mich, zu inkarnieren?

Ja, das ist wichtig, dass du dir diese Frage stellst.

Und sie steckt hinter allen Fragen.

Und sie kann nicht bearbeitet werden, wenn man sich nicht ihrer ganzen Tiefe bewusst ist.

Du stellst sie nicht aus Neugier, auch nicht aus Verzweiflung an dir. Sondern du hast das Gefühl, wenn du diese Frage nicht beantworten kannst, dann könnte es sein, dass du deinen Weg versäumst.

Was, Anita, verband uns in jener Inkarnation? Es ist ganz einfach: Liebe zum Leben – Respekt vor dem Göttlichen Plan, der nichts Anderes vorsieht, als dass alles, das was ist, gut ist.

Liebe und Respekt sind die Triebfedern unserer Seelen, sind der Grund, warum du inkarniert bist und sind der Grund, warum ich es nicht bin. Denn Liebe und Respekt müssen ganz unterschiedlich erfüllt werden.

Ich spreche nicht von dieser kindischen Liebe, die selbstverliebt und selbstvergessen alles wunderbar findet.

Sondern von einer Liebe, die voller Fürsorge ist, voller Hingabe an die Menschen, an die Welt.

Die Schöpfung, das Universum, all das ist wunderbar. Aber es ist noch klein. Es ist noch nicht erwachsen.

Die Schöpfung ist noch nicht abgeschlossen.

Und sie braucht unsere Liebe, unseren Willen, unsere Kraft, unseren Einsatz diesen Prozess zu schützen, zu fördern.

Ich wurde Lehrer, Lehrer vieler Menschen, weil ich sie liebe. Und weil ich mich so sehr danach sehne, dass endlich jeder ist, was er sein kann: frei und gut.

Du hast dich entschlossen, ins Leben zu gehen. Du hast dich entschlossen, dich noch weiter zu vervollkommnen, ehe du Lehrer bist.

Denn deine Angst, dominant und rigide über die Wahrheiten anderer zu richten, war nicht unbegründeter weise groß.

Erst, erst wolltest du Toleranz lernen, Geduld.

Das Lächeln der Weisen wolltest du finden. So hast du es damals ausgedrückt.

Das Lächeln der Weisen ist nie zynisch, ist nie überheblich, nie selbstgefällig. Das Lächeln der Weisen ist nachsichtig und wird zum Lachen der Freude.

Hast du eine Frage dazu?

Anita: Hm…

Hajo: Vielleicht darf ich kurz eine Frage stellen?

Elia: Ja.

Hajo: Es waren heute, so sagte Uta mir, einige destruktive Ereignisse in der Früh. Hängt das mit dem Tag heute zusammen?

Elia: Ja. Es geht darum, Anita in ihre Kraft zu bringen.

Hajo: Mhm.

Elia: Das würde bedeuten, dass die Schöpfung, dort wo Anita steht, ein Stückchen weiter gefördert werden kann.

Ich denke, ich muss dir nicht erklären, wie die Zusammenhänge sind. Anita in ihrer Ohnmächtigkeit zu erhalten, dient destruktiven Energien und Anita in ihre Macht zu bringen – die Macht der Liebe – dient der Schöpfung.

Anita: Ich habe schon das Gefühl, dass das Liebe ist. Aber ich kann das nicht loswerden.

Elia: Deshalb bist du doch da, Anita. Du bist ja auf dem Weg.

Ich denke, wir machen eine nachdenkliche Pause.

Hajo: Ja. Danke, Elia.

Elia: Bis gleich.

Elia: Deine nächsten Fragen, liebe Anita.

Anita: Ja, Elia. Das ist jetzt alles ein bisschen durcheinander, was ich fragen will.

Elia: Oh, ist es mir gelungen, dich zu verwirren? Es tut mir leid. Aber manchmal ist Verwirrung genau das Richtige, um zum eigentlichen Thema zu finden.

Anita: Ich möchte wissen, warum ich schon das Gefühl habe, ganz viel Liebe in mir zu haben, aber die ich nicht loswerden kann.

Und manchmal habe ich das Gefühl, überheblich zu sein und es auch noch toll zu finden.

Warum kann ich nicht mit einem strahlenden Lächeln auf andere Leute zugehen und ihnen…

Elia: …Zeigen, wie sehr du sie liebhast.

Anita: Ja, und warum tue ich es nicht?

Elia: Weil du es nicht glaubst. Weil dir die Urteile im Wege stehen: „Ich bin nicht gut genug. Ich bin nicht richtig genug.“

Dann versuchst, du deine Liebe klein zu machen, siehst die Fehler der anderen, nimmst überdeutlich Ablehnung wahr.

Schaust außen, wendest dich dem Innen ab als Schutz.

Ich möchte dem Tag nicht vorweggreifen. Aber ich möchte, dass ihr heute euch zwei Themen nähert aus vergangenen Inkarnationen.

Es ist wichtig, dass du aufhörst, über dich traurig zu sein, ja?

Es ist wichtig, dass du begreifst, wer du wirklich bist.

Ich möchte einige deiner Urteile über dich gerne revidieren.

Bist du überheblich? Manchmal bist du arrogant.

Warum? Um dich zu schützen.

Ist es berechtigt sich zu schützen? Ja, wenn man sich unterlegen fühlt.

Ist es berechtigt, sich unterlegen zu fühlen? Nein!

Anita, aber es ist klug, seine Kräfte einzuteilen!

Es gibt in dir die Fähigkeit, dass deine Seele die Seele des Gegenübers trifft. Ich möchte es einmal „Seelenkommunikationskraft“ nennen.

Du bist in der Lage, die Seelen deiner Mitmenschen zu verstehen, doch dazu musst du deine Seele frei lassen.

Aber es gibt auch die Begegnungen mit denen, die auf dem großen Maskenball des Lebens sich völlig mit ihrer Rolle identifizieren. Hier bleibt dir nichts Anderes übrig als ebenfalls eine Rolle zu spielen.

Sie geben dir nicht die Gelegenheit, sie geben dir nicht die Möglichkeit, dass du ihre Seele berühren kannst. Dürfen sie das? Was meinst du?

Anita: Hm…

Elia: Natürlich dürfen sie das. Natürlich dürfen sie, denn sie haben einen freien Willen.

Anita, viel seltener als du denkst, viel seltener wirst wirklich du abgelehnt. Was abgelehnt wird, ist, sich seelisch berühren zu lassen.

Aber kann das deine Aufgabe sein, kann das deine Lebensaufgabe sein, daran traurig zu werden, dass so viele bei ihrem Maskenspiel bleiben?

Nein, natürlich nicht.

Weißt du, erinnere dich, wie ging Jesus mit den Menschen um?

Ging er hin in seinen Heimatort und rüttelte jeden auf und sagte: „He, wach auf! Begreif endlich, ich bin der Messias. Ich habe dir eine so frohe Botschaft zu bringen. Du brauchst nicht mehr verbittert sein, du brauchst dich nicht mehr als Opfer fühlen.
Du brauchst dich auch nicht mehr zu schämen, weil du nicht perfekt bist.“

Nein, das tat er nicht. Das tat er nicht.

Er sagte, was er zu sagen hatte – ruhig, gelassen.

Denn er wusste: Was immer sein Gegenüber auch über ihn denken mochte, das, was er gesagt hatte, würde irgendwann, irgendwo für den Hörer aktuell sein.

Jesus brauchte die Anerkennung der anderen nicht. Die war ihm ganz egal.

Das hat seine Anhänger aufgebracht gegen ihn. Auch das war egal.

Denn worum es ging, worum es wirklich ging, war, wirklich zu helfen.

Wo kann man helfen, Anita?

Anita: Immer da, wo Menschen bedürftig sind.

Elia: Mhm. Da, wo es den Menschen auffällt, dass ihnen was fehlt. Ja? Geht ein Arzt durch die Stadt, hält die Passanten auf und sagt, „Moment einmal, sie haben so eine Gesichtsfarbe, das deutet darauf hin, dass sie vielleicht herzkrank sind?“

Tut er das?

Anita: Nein, das tut er nicht.

Elia: Nein, aber er könnte, denn er nimmt es tatsächlich so wahr. Aber er weiß darum, dass das so keine Wirkung hat und muss sich gedulden.

Er muss warten, bis man sich an ihn wendet, freiwillig.

„Mir ist nicht zum Wohle. Ich glaube, ich brauche Ihren Rat.“

Aber wann wenden sie sich an ihn? Wenn er mit ihnen gemeinsam im Kaffeehaus sitzt? Aber nein. Wenn er mit ihnen gemeinsam auf einem Fest ist? Nein.

Sondern in seiner Rolle, in seinem Teil des Maskenspiels.

Die Frage muss also sein, welche Rolle möchtest du spielen, Anita?

Ich denke, du möchtest eine Rolle spielen, die du wahrhaftig erfüllen kannst.

Und das ist, das ist das derzeitige Problem.

Keine Rolle, die du trägst, passt. Ja?

Anita: Ja, das stimmt.

Elia: Ja. Ja, bis jetzt wurden dir die Rollen ja auch zugeteilt.

Nun beginnt ein neues Leben. Das beginnt damit, dass du dir selber überlegst, welche Rolle am besten geeignet ist, die wahrhaftige Anita auszudrücken. Du bist mitten in den Überlegungen.

Es steht mir nicht zu dir zu sagen, tu dies und tu das nicht.

Ich möchte dich nur darauf hinweisen, wie wichtig es ist, dass letztlich – was immer du tust – eine Rolle ist.

Die wahre Anita kann diese Rolle mehr oder weniger gut ausfüllen. Und deshalb ist es sinnvoll nach einer Rolle zu suchen, in der das mühelos gelingt.

Ich sagte dir: Die Grundmotivation deiner Seele ist Liebe, ist, das zu fördern, was entsteht, was im Schöpfungsplan Gottes ist.

Du weißt von deinem Guide, dass du eine Kämpferseele bist.

Kämpferseelen haben eine Aufgabe: Nämlich für etwas einzutreten, für etwas mit ganzem Engagement da zu sein.

Und, Anita, genau das ist der Punkt, auf den ich dich aufmerksam machen möchte: Was sicher nicht gut geht, das ist alles das, was ein halbherziges Engagement von dir verlangt.

Ganzherzig engagiert sein, das brauchst du, um dich lebendig zu fühlen, um dich überhaupt zu fühlen. Ja?

Anita: Ja, das stimmt.

Elia: Ja. Da ist immer noch mein alter Kamerad in dir.

Also, nimm die Tatsache an, dass du um das Wohl und Wachsen der Seelen um dich herum sehr fürsorglich besorgt bist.

Das ist dir wichtig, dass sie in ihre Freiheit kommen, in ihr liebevolles Selbstbewusstsein.

Und damit stehst du im Einklang, im Gleichklang mit dem, den du so liebhast und der heute Jesus genannt wird.

Darum geht es. Das ist die frohe Botschaft.

Die frohe Botschaft ist weit mehr, als dass Jesus den Tod überwunden hätte.

Nein! Die frohe Botschaft ist, dass Jesus die Selbstverurteilung überwunden hat!

Die frohe Botschaft von Jesus ist: „Du und ich, Bruder und Schwester, wir sind geliebte Kinder Gottes!“

Schaust du dich um, überall siehst du Leid.

Verzweiflung an sich selbst ist die tiefste Verzweiflung, zu der ein Mensch fähig ist.

Richten, Hinrichten, das ist das, was übrig geblieben ist von der frohen Botschaft.

Ist darum die Botschaft nicht mehr heilig? Doch, sie ist es!

Es braucht viele Menschen, die dieses Licht wieder anmachen! Und es ist egal auf welcher Bühne dieses Licht nun steht.

Es spielt keine Rolle, ob dieses Licht auf der Bühne der Esoterik steht, des Buddhismus, des Katholizismus oder des Rationalismus.

Das ist nur die Bühne!

Wichtig ist, dass das Licht wieder brennt.

Das Licht, in dem jedem klar wird: „Du, lieber Bruder, liebe Schwester, bist Kind Gottes!“

Ich sagte am Anfang: Als alte Männer saßen wir am Kamin und redeten darüber, was Gerechtigkeit ist. Darum geht es immer noch.

Gerechtigkeit ist zu erkennen, dass wir alle Eins in Gott sind.

Geh in die Tiefe, Anita. Lerne die Gerechtigkeit kennen.

Doch ehe du dich auf deinen schönen Weg machst, überwinde deine Angst.

Glaub mir, kein Prediger – und sei er auch noch so begnadet, ist es, der selbst seine Worte lenkt.

Stundenlang mag er über den Text seiner Predigt nachdenken, aber wenn in seiner Gemeinde auch nur eine Seele sitzt, die unbedingt heute unbedingt eine gewisse Botschaft bekommen soll: Glaub mir, der Heilige Geist sorgt dafür, dass unser Prediger den Satz ausspricht, auch wenn er nicht in seinem Text festgehalten ist.

Vertrauen haben darin, dass, wer aus der Liebe heraus handelt, auch von ihr getragen wird, das ist die Nahrung deiner Seele, Anita.

Du versuchst, alles aus dir selbst heraus zu tun. Das kann nicht gehen.

Du bist Werkzeug, du bist Kanal, nicht die Quelle selbst.

Sich mit der Quelle wieder verbinden, dich selbst wieder als Kind ganz in die Liebe Gottes versinken, fröhlich sein im Unvollkommensein – weil Gott weiß das schon – das ist ihm schon klar, wie du bist.

Er liebt dich dennoch.

Kraft aus der Kraft nehmen.

Hoffnung aus der Liebe, die alles umschließt, auch dich – das musst du tun – und dann weiterleiten, sodass auch du am Ende deines Lebens sagen kannst: „Ja, habe ich viel Gutes getan?

Oh, es ist mir gar nicht aufgefallen. Eigentlich habe ich nur das weitergegeben, was ich selbst geerntet habe“.

Anita, das Gute schauen in deinem Leben – Gottes Spuren an deinem Strand – das ist Kraft, das ist auch Wahrheit – und das ist auch Gerechtigkeit. Wir müssen zum Ende kommen.

Gibt es noch eine Frage?

Anita: Ja. Ich hatte noch eine Frage zu dieser Kraft, weil ich immer geglaubt habe, sie wäre verbraucht. Aber ich muss sie nur wieder auffüllen, ja?

Elia: Ach, eigentlich brauchst du nur einen Weg finden, die Spuren in deinem Strand zu sehen. Sie ist nie verbraucht, Anita.

Deine Kraft ist verbraucht, weil du nicht mehr darauf geachtet hast, dass Gott jeden Tag in dein Leben wirkt. Ja?

Wie viel Wunderbares begleitet dich jeden Tag.

Mit den Augen eines Kindes schauen, nicht verschreckt, sondern verzaubert: Dann wirst du sehen, kommt es von ganz allein wieder in seinen Fluss. Ja?

Ihr Menschen macht es euch so schwer, weil ihr dazu erzogen werdet, dass alles aus euch herauskommen muss: Eure Kraft, eure Weisheit, eure Zuversicht.

Das stimmt nicht.

Ihr könnt nur sehr wenig aus euch schöpfen, ohne erschöpft zu sein.

Vertrauensvoll zulassen, dass Gott durch euch wirkt.

Dein Wille geschehe!

Ohne Angst, dass sein Wille geschieht, bedeutet: Ihm ganz vertrauen, dass sein Wille mit euch gut ist.

Anita, das ist nicht leicht.

Nicht, wenn man als Kind sehr, sehr enttäuscht wurde.

Aber Gott ist mehr als ein Vater.

Gott ist die Kraft, die alles Leben durchdringt.

Auch deins.

Und dass dieser Wille geschieht, ich denke, das ist nicht schwer, es zuzulassen.

Überprüfe dein Gottesbild. Es ist wichtig.

Arbeite daran. Bedenke, es ist ein Bild.

Ja, ihr werdet noch über einiges zu reden haben.

Hajo, hast du noch eine Frage?

Hajo: Ja, über was sollen wir denn reden?

Elia: Ich möchte, dass ihr jetzt über meine Worte nachdenkt.

Hajo: Genau.

Elia: Und ich möchte, dass heute Nachmittag – wenn möglich – zwei Regressionen gemacht werden.

Hajo: Also nicht heute Vormittag?

Elia: Nein, sondern jetzt bitte das Gespräch und heute Nachmittag möchte ich, dass Anita sich sieht, wie sie wirklich ist.

Hajo: Mhm.

Elia: Anita, nicht, was du verkehrt gemacht hast, sondern was du wirklich bist!

Noch einmal: Du hast die Fähigkeit, dass deine Seele die Seelen der anderen berührt. Und du bist gut genug, um damit umzugehen.

Du bist eine Liebende.

Aber du musst dich auch schützen, das ist wahr.

Zur rechten Zeit das Rechte sagen, das ist etwas, worum selbst ich allgegenwärtig bete.

Nun, auf Kamerad: ein neues Leben, ein neues Schlachtfeld, ein neuer Sieg.

Auf Wiedersehen.

Hajo: Auf Wiedersehen, Elia.

Anita: Dankeschön.