Jenseitsebene

Das Jenseits: Jenseitsebene 7, die Ebene der Liebe

Channeling mit Elia:

Die siebte Ebene

Die Ebene der Liebe

Aus dem ICH und DU wird das WIR


Die siebte Ebene, die Ebene der Liebe.

Das klingt einfach, so leicht: Liebe.

Liebe als höchstes Ziel, an das die größten Erwartungen gebunden sind.

Warum folgt der sechsten Ebene, der Ebene der Pflichten und Arbeiten, der Ebene der Aufgaben, wohl nun die Ebene der Liebe?

Was mag das eine mit dem andern zu tun haben, warum baut die Liebe auf der Ebene der Aufgaben auf?

Wer sich als Seele erfahren hat in seinem Tun und erfüllen seiner Aufgaben, der hat auch die Fähigkeit, sich den Bedürfnissen der anderen, der Welt und Gottes zu öffnen.

Liebe und Hinwendung an das, was das Du braucht, ist untrennbar miteinander verbunden.

Doch im Gegensatz zum weltlichen Ablauf der Ebene ist die Liebe in unserer Ebene eben nicht an der Erfüllung von Aufgaben und Bedingungen geknüpft.

Wenn ihr liebt, dann könnt ihr die Antworten, warum ihr diesen und jenen Menschen liebt, beantworten.

Wenn ihr liebt, könnt ihr die Frage, warum ihr dieses und jenen liebt – Landschaft, Heimat, Hobby – beantworten: Ich liebe, weil ich dies und das und jenes besonders schätze.

Und im Umkehrschluss dazu: Ich liebe nur dann und nur solange, solange eben dieser andere, diese andere meine Bedürfnisse erfüllt.

Von einer selbstlosen Liebe kann hier keine Rede sein, selbst dann nicht, wenn vermeintliche Selbstlosigkeit der Liebe zugrunde liegt.

Wie oft erleben wir, dass Menschen sich in sogenannter selbstloser Liebe aufopfern.

Das ist gut…

Ist das gut?

Diese Form der Liebe kann schnell zu einem furchtbaren Machtinstrument missbraucht werden.

Doch diese so selbstlose Liebe stellt Bedingungen: Siehe, wie selbstlos ich liebe, dafür bist du mir Dank schuldig.

Wahre Liebe rechnet nicht, sie zieht keine Bilanz.

Es gibt kein Soll und Haben.

Es gibt nur und ausschließlich Liebe.

In diesem Bereich wächst die Seele über die Erfüllung ihrer Aufgaben und Fähigkeiten.

Sie wächst in diesem Bereich über all die Ebenen, die sie vorher genommen hat.

Sie lernt in der fünften Ebene aus sich selbst heraus zu handeln, zu schöpfen, zu gestalten, zu formen…

In der sechsten Ebene lernt sie ihre Potentiale einzusetzen, um zu helfen, zu stützen und aufzubauen.

Und hier nun in der siebten, da lässt sie all das los, um nichts anderes zu erleben als die Verschmelzung mit dem, was außerhalb von ihr ist.

Denn das ist Liebe.

In den ersten Ebenen bis zur sechsten hat die Seele stets ihre Grenze bewahrt.

Sie hat sich stets als allein in sich empfunden, auch dann und dort, wenn sie den anderen begegnet ist.

Sie hatte eine feste Ich-Begrenzung.

Auf der Ebene der Liebe wird diese Ich-Begrenzung zunehmend durchlässig.

Wo höre ich auf, wo fängst du an?

Die siebte Ebene ist die Ebene der seelischen Begegnung.

Hier geht es nicht mehr um Taten, es geht nicht um Wollen, nicht um Verstehen, nicht um Wirken, es geht nicht um Ziele, hier geht es nicht mehr um mein Ich, hier beginnt das Große WIR.

Das Ich wird nicht aufgegeben, das wäre falsch, sondern es wird – einer Perlenkette gleich, wo Perle für Perle aneinandergereiht ist, um ein großes Ganzes zu erkennen – mehr und mehr wahrgenommen.

Hier meine Seele, dort deine, verschmilzt zu einem immer größeren Wir.

Hier sind wir noch nicht auf der Ebene der Verschmelzung, aber wir sind auf der Ebene der Bewusstwerdung tiefster Gemeinschaft.

So bewusst war es der Seele noch nie in ihrem Werdegang.

Zwar lernte sie das Du des anderen zu schätzen…

Zwar lernte sie das Ich ohne Bewertung zu akzeptieren…

Zwar lernte sie, wie wichtig die Zusammenarbeit und das Zusammenwirken jedes einzelnen mit dem anderen ist…

Aber dass aus Ich und Du ein wahres Wir wird, das hat sie auf ihrem Weg aus der Inkarnation bisher in der ganzen Tragweite noch nicht erlebt.

Ich sagte euch: Inkarnationen ins Leben sind von jedem Niveau, von jeder Ebene heraus aus möglich.

Hier in die siebte Ebene gehen wenige.

Der Grund dafür ist Angst: Die Angst der menschlichen Seele, ihr Ich durch die Liebe zu verlieren.

Viele Menschenleben in tiefster Angst vor wahrer Liebe…

Diese Art der Liebe, die nicht rechnet, die keine Bilanz zieht, ist keinesfalls, keinesfalls eine schwärmerische Emotion…

Ein Verliebt sein, das blind macht für die Defizite des anderen.

Nein, Verliebt sein hat wenig mit dieser Art der Liebe zu tun.

Liebe, die genau sieht, was im anderen ist, was fehlt, was bizarr und merkwürdig ist, was fremd ist und dennoch liebt und gerade in diesem Fremden, Defizitären, Bizarren im anderen das eigene Bizarre, Defizitäre lieben lernt.

Schau, so sind wir und wir lieben uns.

Ich und Du, wir haben Defizite, Ich und Du, wir haben Befremdliches.

Und dennoch sind wir in tiefster Liebe miteinander verbunden und bilden damit ein Größeres, nämlich das Wir.

Ich sagte: Die Ich-Wahrnehmung wird nicht aufgegeben. Aber sie wird zu einer Wir-Wahrnehmung.

Darin liegt keinesfalls die Beschneidung des Ichs, sondern eine Erweiterung: Ich nehme dich ganz in mich auf, du nimmst mich ganz in dich auf, schau, wie groß wir dadurch werden.

Das lässt sich nicht in Worte kleiden, obgleich ich sie suche.

Was für ein wunderbares Bewusstsein, dieses WIR-Erlebnisses.

Unendlich groß ist das Potenzial der Seele, zu einem Wir zu wachsen.

Mehr und mehr und mehr Du´s nimmt das Ich in sich auf, von mehr und mehr Du´s wird das Ich in aller Liebe aufgenommen.

Dies ist eine Kraft, so mächtig und wunderbar, dass nichts ihm gleichkommt.

Viele Seelen, die aus dieser Ebene heraus neu inkarnieren, bleiben in einer undefinierbaren Sehnsucht. Niemals vergisst die Seele, was sie hier erlebt hat und es bleibt in ihr als Strebung, als Sehnsucht, dass sie trägt und führt durch ihre Leben, wie viele auch immer sie wählen mag.

Dies ist das erste Mal, dass sie begreift, dass sie mehr ist als sie selbst.

Dabei verliert sie keinesfalls das Bewusstsein ihrer eigenen Größe.

Sondern dieses Bewusstsein multipliziert sich mit jeder Begegnung, die ihr geschieht.

In euch allen liegt die tiefe Sehnsucht nach diesem WIR.

In euch allen liegt die tiefe Sehnsucht zu lieben, ohne zu rechnen…

Zu lieben ohne Bedingung und ebenso geliebt zu werden.

Nicht blind für das, was noch fehlt und dennoch liebend.

Nicht täuschend und getäuscht werden über die tiefsten Wahrheiten, sondern vielmehr der eigenen Wahrheit und der der anderen bewusst sein und dennoch liebend.

Dies ist die Ebene, in der Angst keinen Raum mehr hat.

Es wäre zu wenig gesagt, würdet ihr all dies nur auf die Begegnungen mit anderen Seelen beziehen.

Dieses WIR geht weit darüber hinaus.

Es kommt – wenn ihr so wollt – zu einer Art Identifizierung mit jeder Art von Du.

Mit Seelen anderer, aber auch mit allem, was lebt.

Haben wir auf der fünften Ebene zum Beispiel genießen dürfen, was Musik ist, so treffen wir hier auf der siebten Ebene die Musik als Teil von uns, wir sind das, was Musik ist, selbst.

Wir gehen auf in allem, was ist, ohne unser Ich dabei zu verlieren.

Ein Mensch – könnte er diese Bewusstseinsform bewahren – könnte nicht mehr unterscheiden zwischen dem, was außerhalb von ihm ist und dem, was er selbst ist.

Ein solcher Mensch geriete in einen ekstatischen Zustand.

Er würde spüren, dass er der Wind ist, der um ihn weht und die Musik, die er hört und die Wärme der Sonne, die er fühlt und die Erde, auf die er steht.

Er würde spüren, wie er teilhaftig von allem ist und alles, auch ihn in sich trägt.

Er würde seine Spuren in der Schöpfung sehen und die Spuren der Schöpfung in sich.

Dies wäre eine so gewaltige mystische Erfahrung, dass sie kaum zu tragen wäre.

Es bedarf besonderer, gesteigerter Energien, um diesen Zustand der Bewusstwerdung zu erreichen.

Glücklich, froh sind wir in allen Ebenen, die wir durchwandern, doch hier erreichen wir eine Glückseligkeit, die kaum mehr zu beschreiben ist.

Woran liegt das? Es liegt daran, dass es unserem tiefsten Wesen entspricht.

Keine Seele, auch nicht eine einzige, ist im isolierten Zustand des Bewusstseins so, wie es ihrem Wesen entspricht.

Isolation, Ich-Zentriertheit ist im Gegenteil der tiefstmögliche Bewusstseinszustand, ist weit entfernt von der eigentlichen Wesenheit, der unsere Seele zugehörig ist.

Das Wesen der Seelen ist, ein WIR-Verständnis zu haben, um die Erweiterung des Ich´s um die Ergänzung mit dem Du zu leben.

Leben in seiner tiefsten und klarsten Form ist die Bewusstseinsentwicklung der siebten Ebene. Es geht um die Erweiterung der eigenen Göttlichkeit.

Die Göttlichkeit der menschlichen Seele ist eben nicht in der isolierten Ich-Haltung zu finden, sondern nur und ausschließlich über die Erweiterung es Ich´s mit dem Du.

Liebe in aller Wahrheit, das ist eine Form von Erlösung, die ich euch allen wünsche, die ihr dieses lest.

Lasst euch diese siebte Ebene Ziel werden, Ziel eurer seelischen Vollendung.

Es bleibt nicht bei der siebten Ebene, es geht auch darüber noch hinaus, aber wenigstens diese Ebene zu erreichen, das wünschen wir euch allen.

Wenigstens diese siebte Ebene in sich zu integrieren, ist Ziel der Evolution.

Es geht um die Integration des Du´s in euch und euer Ich in all die vielen Wir´s.

In diesem Sinn wünsche ich euch Mut, denn lieben zu dürfen, braucht es sehr viel Mut.

Ich danke dir.

Hajo: Ich danke dir.