Über die Achte Ebene des Jenseits

Über die Achte Ebene des Jenseits 

Keine Ebene der Bewusstseinsentfaltung ist mit solchen Vorurteilen, Ängsten und Fehlwahrnehmungen blockiert wie die Achte Ebene.

In der Achten Ebene geht es um Macht und die Grenzen von Macht.

Elia

Elia: Guten Morgen, liebe Freunde.

Hajo und Conny: Guten Morgen, Elia.

Elia: Wie schön, dass wir uns treffen an diesem Tag. Und wie schön, dass sich alles so gestaltet, dass es gut ist. Darum wird es heute gehen.

Nicht wahr, Conny?

Conny: Ja.

Elia: Ich bitte dich, stell mir die Frage.

Conny: Elia, wir bitten dich darum, uns etwas über die Achte Ebene mitzuteilen.

Elia: Ja. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen.

Jahrelang konnte ich dieses Thema nicht umfassend über Uta vermitteln. 
Das hat etwas damit zu tun, dass ich erst abrufen können muss, was in ihr ist. Und wenn dies durch Blockaden, Fehlwahrnehmungen und Ängste blockiert ist, ist es unmöglich.

Keine Ebene der Bewusstseinsentfaltung ist mit solchen Vorurteilen, Ängsten und Fehlwahrnehmungen blockiert wie die Achte Ebene.

In der Achten Ebene geht es um Macht und die Grenzen von Macht.

Es geht nämlich um die Bedingtheiten, die Allem, was ist, umgeben sind. Nichts was existiert, existiert ohne Rahmenbedingungen.

Es kann die Sonne nicht scheinen, ohne dass es eine Nacht gibt.

Es kann nichts nass sein, ohne dass etwas trocken ist.

Alles, was ist, wird auch durch das beschrieben, was es nicht ist, nicht sein kann und wozu es nicht gehört. Also ist alles Sein von etwas Anderem bedingt.

Einer der größten Fehler der Wahrnehmung besteht darin, dass die Bedingtheit stets an Gegenteiliges geknüpft ist.

Dieser Fehler führt zur Wahrnehmung der Dualität. Und diese Wahrnehmung ist ganz spezifisch für den sogenannten kultivierten Menschen.

Es ist wahr: Wenn etwas „Etwas“ ist, ist es etwas „Anderes“ nicht. Das ist die eine Bedingung.

Aber die andere Wahrheit ist: Etwas kann nur sein, wenn auch etwas Anderes dazukommt.

Deine Rose wird nicht blühen, wenn sie nicht in Erde kommt. Dein Mittagessen wird nicht schmecken, wenn nicht Salz zum Essen getan wird. Nähe wirst du nicht spüren, wenn du niemanden zum Umarmen findest.

Auch das ist Bedingtheit, auch das beschreibt die Schöpfung. Das nennen wir das Netzwerk.

Auf der einen Seite gibt es Grenzen, Abgrenzung und auf der anderen Seite gibt es Unterstützung und Miteinander. Alles das sind die Bedingungen des Seins und jedes Sein ist ganz individuell.

Ich kann der Lehrer an Utas Seite nicht sein, wenn Uta nicht inkarniert ist.

Esther kann dein Lehrer nicht sein, wenn du nicht inkarniert bist.

Tom kann dein Ehemann nicht sein, weil er nicht inkarniert ist, wohl aber dein Mann im Himmel. Verstehst du, was ich meine?

Conny: Hm.

Elia: Alles miteinander – inklusive der Grenzen, die jedem individuell gesetzt sind – sind gut, sind Liebe.

Wenn ihr nach der Liebe Gottes sucht – und hier meine ich Gott nicht als Person, sondern als „Alles in Allem“ – wenn ihr nach dieser Liebe sucht, dann findet ihr sie, je besser ihr darauf achtet, wie wunderbar und selbstverständlich sich alles ergänzt, was zueinander gehört und sich alles abgrenzt, was einander schadet.

Das ist Liebe. Und diese Liebe – wir können sie auch Frieden nennen, Harmonie – diese Liebe erzeugt ein unendliches Wachstum!

Es entfalten sich daraus immer neue Möglichkeiten, immer neue Wunder. Es ist ein Prozess, der unendlich ist und in die Unendlichkeit geht. Dieser Prozess ist zeitlich nicht begrenzt.

Aber diese Liebe – zu dieser Art von Begrenzung und Förderung – die ist im menschlichen Bewusstsein keinesfalls mehr selbstverständlich.

Es gibt in vielen Religionen den Mythos der gefallenen Götter, der gefallenen Engel, der gefallenen Menschen. Im Christentum wird von Erbsünde gesprochen.

Das ist alles falsch!

Nicht falsch ist, dass das menschliche Bewusstsein sich von diesem Harmoniebewusstsein abgetrennt hat.

Dass die Begrenzungen natürlich und dazu da sind, das Wachstum zu sichern und zu fördern und durch unnatürliche Begrenzungen verfälscht werden.

Dass die Förderungen, die das gegenseitige Wachstum fördern sollen, verfälscht wurden und dass das scheinbare Fördern in Wahrheit zerstörerisch ist.

Dieses Bewusstsein ist dadurch entstanden, dass im menschlichen Bewusstsein eine Urangst aufgetaucht ist. Und diese Angst heißt Isolation: „Wir Menschen ganz allein in einem feindlichen, gefährdeten unberechenbaren Kontinuum.“

Der Mensch ist durch diesen Gedanken des Allein seins aus der Liebe gefallen, aus dem Bewusstsein der Harmonie.

Begrenzung ist nicht mehr Schutz, sondern Machtmissbrauch. Förderung ist nicht mehr die Förderung zum Guten, sondern zum Missbrauch der Gier allein: „Ich allein gegen das Universum. Das Universum gegen mich!“

Das Erste, was einem Menschen passiert, der die Körperlichkeit ablegt, der ins Licht geht, ist, dass er in diese Harmonie zurückkehrt. Er erlebt sich nicht mehr allein. Und er erlebt Grenzen und Förderung nicht mehr als etwas, das er bekämpfen muss oder das er erstreben muss.

Sondern er ist mit allem verbunden, was gut ist und er weiß sich geborgen. Er erfährt Sinn!

Aber so ist es nicht in der Inkarnation. Hier wird er mit Grenzen konfrontiert, die ihm wie ein Gefängnis erscheinen. Und hier wird er mit Ansprüchen konfrontiert auf Förderung, die ihm als Last erscheinen.

Verdreht ist die Wahrheit, dass ihr als Menschen ein harmonischer Teil des Ganzen seid. Lüge über Lüge, Missbrauch über Missbrauch ist in das kollektive Bewusstsein der Menschen gedrungen.

Und es ist Teil unserer Aufgabe als eure Guides, euch aus der Fehlwahrnehmung heraus zu begleiten.

Ein langer Weg, mitunter ein Weg über unzählig viele Inkarnationen. Denn was es braucht, ist das Loslassen von der Vorstellung, an allem Schuld sein zu können und dass ihr ganz allein verantwortlich seid.

Ich möchte dieses Channeling Stück für Stück aufbauen, denn auch wenn ich jetzt versucht habe, alles zusammen zu fassen, sind doch viele Einzelelemente besonders zu beleuchten.

Die erste Fehlwahrnehmung – und die Verheerendste von allen – ist die Wahrnehmung, dass Menschen außerhalb von Gott existieren: Das ist nicht wahr.

Ihr tragt Teile des Göttlichen Bewusstseins. Aber ihr tragt mit dem, was ihr erlebt, erfahrt, fühlt, auch zur Erweiterung dieses Bewusstseins bei.

Ihr seid ein Teilbewusstsein, ihr seid nicht außerhalb dieses Bewusstseins.

Was aber sehr wohl außerhalb dieses Bewusstseins ist, das sind eure Gedanken. Eure Gedanken können ganz weit entfernt von Gottes Bewusstsein sein.

Nahe seid ihr, wenn ihr fühlt, was in einer Situation wahr ist.

Wenn das Fühl-Wahr in euch laut wird, lauter noch als eure Gedanken, lauter noch als eure Urteile und Bewertungssysteme, lauter noch als alle Gesetze, die man euch beigebracht hat.

Fühl-Wahr!

Die Christen bezeichneten dies als Heiligen Geist.

Der Heilige Geist ist nichts weiter als das Göttliche Bewusstsein in seiner Wirkung in euch. Der Heilige Geist kann euch antreiben, Dinge zu tun, die ihr in euch nie vermutet hättet.

Schöne Dinge.

Wahre Dinge.

Mutige Dinge.

Kleine Dinge, große Dinge.

Und ihr werdet, wann immer ihr diese Dinge tut, weil Gottes Geist euch treibt, zutiefst erfüllt sein, zutiefst wissen: Das ist ganz und gar richtig.

Gottes Geist kann euch befähigen, Urteile, Vorurteile, Ängste zu überwinden, von denen ihr nie geglaubt hättet, dass ihr sie hinter euch lassen könnt.

Wunderschön ist es, in Gottes Geist zu leben. Und es ist ganz leicht: Jedes Kind tut das. Jedes kleine Kind ist getrieben von Gottes Geist.

Der Erwachsene nicht mehr. Der Erwachsene ist überwiegend getrieben von Ansprüchen, Regeln und Ängsten. Das ist nicht seine Schuld, das ist die Wirkung von Jahrtausenden voller Manipulationen Mächtiger.

Wobei die Mächtigen auch von nichts Anderem getrieben sind als von der Angst, sich gegen die Folgen der Getrenntheit von Gott sich wehren zu müssen.

Wer Macht will und Macht missbraucht, der tut das nur aus einem einzigen Grund: Weil er nicht glaubt, dass er in der Schöpfung seinen richtigen Platz finden kann. Weil er nicht glaubt, dass er ein erfülltes Leben leben kann voller Harmonie, voller Frieden.

Und je größer die Angst ist, umso größer der Hunger nach Macht, Bedeutung und auch die Angst vor Ohnmacht und Ausgeliefert sein.

Lang kann der Weg sein, der euch daraus löst. Der kürzeste Weg: Folgt eurer innerer Wahrnehmung für das, was in einer Situation als richtig empfunden wird. Nicht gewusst wird, sondern empfunden wird.

„Wie fühlt sich diese Situation für mich an? Bin ich in Frieden, oder nicht?“

Dann ist der Weg ganz kurz.

Es ist der Weg eines Kindes. Ein Kind akzeptiert seine Grenzen. Ein Kind ist bereit, zu erkennen, dass es Dinge noch nicht kann, noch nicht schafft. Ein Kind ist bereit, Erfahrungen damit zu machen, Dinge sein zu lassen, die ihm keine Freude bereiten.

Aber ein Kind ist auch bereit, mutige Dinge zu wagen: Es ist bereit, zu lernen, immer wieder neu, jeden Tag in jeder Situation.

Wenn ihr in dieser Offenheit bleibt, bleibt ihr im Geist Gottes. Wenn ihr das nicht tut, müsst ihr euch den Grenzen des kollektiven Bewusstseins unterwerfen.

Dann seid ihr Regeln unterworfen, die nicht Gottes Regeln sind, die nichts mit euch und eurer Natur zu tun haben; die nicht individuell sind, sondern kollektive Ansprüche darstellen, denen ihr auf Gedeih und Verderb unterworfen seid.

Es ist eine Art Wahnsinn, der hier greift und der äußerst ansteckend ist.

Ein Wahnsinn, der Menschenleben opfert. Ein Wahnsinn, der Talente zunichtemacht, Freude zerstört, Liebe zerstört, Hoffnung zerstört.

Ein Wahnsinn, der demütigt in der schlimmsten Form, nämlich in der Form der Selbstablehnung.

Man erzählt euch, dass ihr Sünder seid von Geburt an. Wie kann das sein?

Wie kann je etwas in der Schöpfung geboren werden, das falsch ist? Es gibt keinen Irrtum Gottes!

Man erzählt euch, dass ihr zu schwach seid, um gut zu sein. Wie kann das sein, da doch in der Schöpfung alles gut ist?!

Jedenfalls so lange es in seinen natürlichen Grenzen handelt und lebt und sich der Unterstützung und der Liebe dessen freut, was ihm zukommt.

Die Achte Ebene bedeutet, dass ihr euch der tatsächlichen Grenzen bewusst werdet und dass ihr euch der tatsächlichen Unterstützungsbedürftigkeit klar werdet.

Ja, nichts in der Schöpfung existiert ohne Unterstützung und nichts in der Schöpfung existiert ohne Grenze.

Ja, keiner von euch ist ganz unabhängig: Die Schöpfung ist ein Netzwerk gegenseitiger Abhängigkeiten.

Aber nein, das bedeutet nicht Unfreiheit, im Gegenteil: Sich dieser Abhängigkeiten ganz bewusst zu sein, ist Freiheit!

Ihr müsst nicht alles alleine schaffen. Ihr seid nicht aufgerufen, euch unablässig selbst zu überwinden. Ihr seid nicht aufgefordert, ganz allein für die Schöpfung zu sorgen.

Ihr seid einfach nur ein Teil. Und jeder Teil von euch – von all den Milliarden Menschen – ist ganz einmalig.

Es gibt keine zweite Conny, keinen zweiten Hajo, keine zweite Uta.

Unter Milliarden Menschen gibt es euch kein zweites Mal.

Es wird euch nie wieder so geben, wie ihr jetzt seid. Es gab euch weder vorher noch wird es euch nach eurem Tod je wieder genauso geben.

Ihr seid ganz einmalig. Und es ist wunderschön, wenn ihr diese einmalige Mischung, die ihr seid, lebt. Für alle ist das schön.

Aber ihr seid nicht besser und auch nicht schlechter als andere. Denn nicht einmal der Mensch ist besser als andere oder wichtiger.

Das ist nicht wahr, auch wenn euch viele Religionen das sagen. Der Mensch ist Mensch und insofern einmalig, eine einmalige Spezies. Aber die anderen Spezies sind auch einmalig.

Die Pflanzenwelt: eine Welt voller Einmaligkeit.

Die Tierwelt, die Mineralwelt: einmalig jedes einzelne Teil.

Aber es gibt nur eines, was wirklich wichtig ist: Dass alles miteinander wirkt.

Denkt ja nicht, dass ihr als Spezies in der Natur der Erde entbehrlich wäret. Das seid ihr nicht. Ihr fehlt, wenn ihr fehlt.

Ich höre oft den Satz: „Die Natur stört es nicht, wenn der Mensch nicht existiert.“ Das ist nicht wahr!

Ihr seid ein einmalig wichtiger Bewohner der Erde. Allerdings auch nicht mehr wert als die anderen Teile.

Ist es so schwer zu begreifen, dass der Sinn des Seins nur gefunden werden kann, wenn akzeptiert wird, dass eins vom anderen abhängt?

Dass euer ganzes Sein, eure ganze Existenz davon abhängt, dass auch andere Teile existieren?! Ist das so schwer?!

Nur dem Eitlen ist es schwer. Nur dem, der meint, alleine wichtig zu sein, ist das schwer.

Die Achte Ebene öffnet das Bewusstsein für die Freiheit, die durch Abhängigkeit entsteht. Das ist wahre Freiheit und wahres Glück!

Das ist ein Jubel in der Tiefe eures Seins, der kommt, wenn ihr das als wahr empfindet: Einmalig und doch gleichwertig, gleich wert mit allem anderen, was ist.

Materiell wie nicht materiell, organisch wie nicht organisch, sichtbar wie nicht sichtbar: gleichwert.

Wer das nicht versteht, versteht Gottes Liebe nicht.

Wenn ihr euch umschaut in der Natur, werdet ihr Millionen Beispiele für die Wahrheit dessen finden, was ich jetzt sage.

Eins zum Anderen gefügt.

Eins wie das Andere begrenzt.

Eins vom Anderen ergänzt.

Liebe über Liebe immerwährend.

Das ist Gottes Reich. Gottes Reich ist kein Land. Gottes Reich ist, dass dies sein darf.

Einmaliges fügt sich zum Einmaligem, zur Ganzheit. Dann ist alles gut.

Ihr braucht euch nicht schämen, weil ihr Grenzen habt.

Ihr braucht euch nicht schämen, weil ihr erst im Wachstum seid und längst nicht fertig.

Ihr braucht nicht die Last der Überhebung tragen.

Ihr dürft klein sein und seid doch in einer ganz speziellen, ganz einmaligen Stärke.

Das ist, was ich zur Achten Ebene sage.

Wer das Bewusstsein hierfür hat, dem fehlt die Angst.

Er verliert die Angst vor der eigenen Schwäche.

Er verliert die Angst vor der großen Einsamkeit.

Er verliert die Angst, ausgestoßen zu sein oder ein hoffnungsloser Fall.

Er verliert den Zwang, sich mehr abzuverlangen, als er leisten kann.

Und er verliert die Sorge darum, sich stets selbst erhalten und durchsetzen zu müssen.

Die Achte Ebene sagt: „Ja, du hast Grenzen. Es gibt Dinge, die brauchst du nicht, die kannst du nicht.
Und ja: Da, wo du nicht kannst, da gibt es die, die helfen.
Und ja: Du bist willkommen und wichtig.
Und ja: Du wirst gebraucht.“

Soviel heute zur Achten Ebene, liebe Conny.

Fortsetzung folgt…