1056: Wie die Geschichte von Martin Luther King begann.

Die Geschichte von Martin Luther King
begann völlig unspektakulär,
ohne jeden Vorsatz, ohne ein Ziel.

Der Weg in die Gleichstellung der Rassen
begann aus einer ganz kleinen Angelegenheit heraus
und dadurch, dass jeder Beteiligte tat,
was gerade anstand…

Engelkontakt

Ich bitte meinen Guide mich mit Etréu, dem Guide von Ilona zu verbinden. Ilona bittet um diesen Kontakt.

Ich bin an einem Ort voller Menschen, Tausende sind hier. In der Ferne sehe ich das Kapitol, ein klarer, schöner Tag.
Die Menschenmenge ist gerade weit weg genug von mir, um einzelne Stimmen nicht mehr hören zu können. Ich sitze auf einem Stück Rasen, in der Sonne neben mir sitzt Etréu und hält in den Händen ein kleines, sehr altmodisches Transistor-Radio, er dreht ein wenig an der Skala herum. Schließlich höre ich eine klare, warme Männerstimme, sie spricht viel zu schnell und zu laut Englisch, ich kann kaum folgen.

Dann hebt Etréu den Zeigefinger und ich höre:„I have a dream!!!!!!!!!!“
Aber ich sehe, wie die Menschen rufen: More, more…
Wie als Antwort: I HAVE A DREAM…

Er stellt das Radio ab…

U. Martin Luther King?

E. ja!

U. Der ist die Antwort auf Ilonas Nöte?

E. Nein, nicht er als Person, sondern dieser Augenblick hier. Dieser eine Moment, in dem das Universum die Erde küsst. Der Moment größter Einigkeit zwischen Anführer und Nachfolgenden, der goldene Moment der Einheit in Begeisterung.

Martin hatte nie vor, der Anführer einer Bewegung zu werden, im Gegenteil!
Martin wollte einfach nur ein gutes Leben, im Frieden, in seinem Glauben und mit seiner Familie, nichts weiter.
Nie im Leben hätte er sich überhaupt für fähig gehalten, ein Anführer anderer Menschen zu sein…

Das ist schwer zu verstehen, aber seit euch im Klaren darüber: Die wirklich großen Menschen der Geschichte hielten sich selbst nie für groß!

Ilona, ich will dich hiermit wirklich nicht dazu bewegen, ein großer Mensch in der Geschichte der Menschheit zu werden, darum geht es mir nicht.
Es geht mir darum, dir verständlich zu machen, WIE ein Mensch zur größten Begeisterung seiner Seele kommen kann und wie nicht.

Ah ja, ich weiß ja, du hast andere Sorgen. Warte bitte ab, du wirst bald verstehen, was ich meine…

Uta, kennst du Martins Gegenpart innerhalb der Bürgerbewegung?

U. Nein, das waren die Black Panther, aber wer sie angeleitet hat, habe ich vergessen.

E. Malcolm X. Beide hatten durchaus das gleiche Ziel: Sie wollten die Apartheid in den USA aufgehoben sehen. Aber während Malcolm stets nur eins war, GEGEN die Apartheid, war Martin FÜR die Gleichstellung aller Rassen.

Heute hat sein Land einen farbigen Präsidenten, vor vierzig Jahren noch eine völlig unvorstellbare Vision…

Martins Traum beginnt, sich zu erfüllen, und das ist nur möglich, weil er in seinem Herzen niemals irgendeinem Menschen etwas Böses gewünscht hat, aber aus ganzem Herzen das wirklich Gute herbeiwünschte!

Seine Geschichte begann völlig unspektakulär, ohne jeden Vorsatz, ohne ein Ziel. Der Weg in die Gleichstellung der Rassen begann aus einer ganz kleinen Angelegenheit heraus und dadurch, dass jeder Beteiligte tat, was gerade anstand…

Es war ein Abend, wie jeder Abend. Eine sehr, sehr müde Farbige stieg in den Bus, der sie wie gewöhnlich nach Hause bringen sollte. Den ganzen Tag hatte sie hart gearbeitet, sie war Schneiderin und ernährte mit ihrem spärlichen Gehalt ihre Kinder.
Wie gewöhnlich waren die Sitzplätze der Farbigen schon besetzt. Sie musste sich in die Zwischenzone setzen, dass bedeutete, sobald ein Weißer ihren Platz beanspruchen würde, mussten alle, die dort saßen, aufstehen, damit der Weiße keinerlei Kontakt zu einem Farbigen haben musste.

Wie gesagt, sie war einfach nur müde! Die Füße schmerzten, der Rücken brannte. Rosa, war durchaus eine Frau, die gegen die Rassengesetze war, aber in jenem besonderen Moment spielte das keine Rolle, das war nichts weiter als ihre innere Wahrheit.

In ihr war es einfach wahr, dass jeder Mensch – gleich welcher Hautfarbe – die gleichen Pflichten und Rechte hatte.

Ilona, dir sind auch viele Dinge wahr, zum Beispiel, dass jeder Arbeitgeber auch eine Fürsorgepflicht hat und das jedes Unternehmen eine Pflicht gegenüber der Gesellschaft hat, doch darüber später mehr.

Kehren wir zu Rosa zurück.
Wie gesagt, Rosa war einfach am Ende ihrer Kraft und genau in diesem Moment steigt ein Weißer in den Bus und beansprucht den Sitzplatz, die anderen in der Reihe stehen auf, stellen sich in den Mittelgang. Und Rosa? Die sagt einfach, was wahr ist in ihr: Sie sagt NEIN!

Weder tut sie das aus Kalkül, noch aus einem unsinnigen Trotz, für den hätte sie an diesem Abend wirklich keine Kraft gehabt.
Sie sagt Nein, weil ihre Füße Nein sagen.
Sie sagt Nein, weil ihr Rücken Nein sagt.
Sie sagt auch Nein, weil es in ihr wahr ist, dass sie unter Ungerechtigkeit leiden soll…

Der Busfahrer ruft die Polizei und Rosa wird verhaftet.
Das hätte das Ende der Geschichte sein können, wenn nicht in der gleichen Stadt ein junger Baptisten-Prediger gelebt hätte, zu dessen Gemeinde Rosa gehörte.

Richtig! Martin! Martin war einfach nur sauer! Oh, er konnte so, so sauer sein, und wenn er das war, ganz egal, worum es ging, dann wurde er bockig. Das waren so Wesenszüge an ihm…

Und während er sich noch lautstark über die Busgesellschaft aufregte, sagte er unter vielem anderen „Unsinn“: Was würden die denn machen, wenn kein einziger Schwarzer mehr in ihre Busse steigt?!

Aus diesem einen Satz entstand alles andere, was ihr je über Martin Luther King und die Bürgerrechtsbewegung gehört habt.
Rosa und Martin, sie WOLLTEN nie berühmt werden, sie wollten einfach nur eins: das, was ihnen eben gerade richtig erschien!

Martin organisierte Helfer, das war ganz einfach für ihn, denn er war wirklich nicht der Einzige, der sich über die Ungerechtigkeit der Busgesellschaft empörte. Sein Gedanke, dass jeder Farbige der Busgesellschaft viel zu wichtig sein müsste, um einen Boykott auszuhalten, falls alle mitmachen, fand viele Begeisterte…

Weißt du, warum Martin so viele Menschen begeistern konnte? Weil er selbst begeistert war!

Er war einfach begeistert von dem Traum einer amerikanischen Gesellschaft, in der alle Menschen – ob Schwarz oder Weiß – die gleichen Rechte hatten. Er war überhaupt nicht GEGEN Weiße, im Gegenteil: Einige seiner engsten Freunde waren Weiße!

Er war auch nicht GEGEN seinen Staat, ihr würdet euch wundern, wenn ihr seine Ansichten über Amerika hören könntet! Er liebte sein Land über alles.

Und genau aus dieser Liebe und Begeisterung heraus gewann er Anhänger, die seinem Traum folgten, lange über seinen Tod hinaus. Sein Traum ist noch nicht erfüllt, wer wollte das bezweifeln, aber er hört nicht auf, in den Herzen der Menschen eine Wahrheit zu sein, die es zu erreichen gilt.

Ganz anders Malcolm X…
Malcolm war voller Wut, und er hatte jedes Recht darauf wütend zu sein: wütend auf die Chancenlosigkeiten seines Lebens und das vieler Menschen seiner Nation.

Aber er hatte keine Begeisterung FÜR etwas in sich, nur GEGEN: die Weißen.

Liebe Ilona, ich habe die Geschichte dieser beiden Männer in deine Erinnerung gerufen, damit du an ihnen siehst, worum es mir geht.

Ich kenne deine innere Not. Du kannst einfach nicht mehr mit den Abläufen deiner Arbeitswelt einig sein. Da ist einfach NICHTS mehr, was dich begeistert, und da ist, wenn wir ehrlich sind, auch niemand mehr, den du begeistern könntest…

Du bist DAGEGEN ohne irgendeine Aussicht, etwas verändern zu können.
Was bleibt zu tun?

Einen Weg hast du gerade ausprobiert: Du hast versucht, mit innerer Resignation zu arbeiten.

Nun, deine Seele spricht über deinen Körper mehr als deutliche Worte, sie sagt: Wenn du mir noch mehr unverdauliches Zeug zu schlucken gibst, fresse ich mich eher selbst…

Begeisterung geht nicht (mehr), Resignation geht nicht weiter, was dann? Flucht?
Ilona? Flucht geht auch nicht! Flucht ohne Ziel, das begeisternd ist, wird unweigerlich wieder in die Resignation münden …

Ich weiß ja, ich soll dir jetzt sagen, geh hierhin, geh dorthin: Aber du weißt, das darf ich nicht tun. Ich möchte dich aber auf den WEG bringen, überhaupt Entscheidungen treffen zu können. Die Flucht ist keine Entscheidung, die ist nur Vermeidung weiterer Belastungen.

Deine Erkrankung ist eine solche Flucht, der Preis ist aber schmerzhaft und darum treibt es dich, weitere Fragen zu stellen. Mit solchen Schmerzen KANN man nicht zufrieden sein und das ist auch gut so, ich will gar nicht, dass du mit dieser Flucht zufrieden bist.

Ist dir eigentlich schon einmal aufgefallen, dass du keinen Traum hast?
Dein Haus war dein Traum?
Wirklich?
DEINER?
Ein ZUHAUSE war DEIN Traum, das ist etwas anders…

Ilona?
Welchen Traum träumst du?
Für dich, für andere?
Was ist es, woran DU in tiefstem Inneren glaubst?
Was ist es, wofür du ALLES geben würdest, damit es wahr wird, für dich oder für andere?

Das sind Gedanken, die du JETZT beachten solltest: Was ist mein Traum vom Leben? Dabei geht es nicht um das, was man besitzt, es geht um das, was man lebt.

Es ist sehr anstrengend, diese Gedanken zu verfolgen. Nichts habt ihr weniger gelernt als dies. Eure Träume sind die Träume derer, die wollen, dass ihr niemals darüber hinausgeht.

Das sind deine Vorfahren, die dir sagen, wie weit du zu gehen hast (und was ihre Gesetze angeht, bist du als Frau ohnehin schon viel zu weit gegangen).

Aber es sind auch die Gesetze einer Gesellschaft, die nur einen Gott kennt und der heißt: materieller Gewinn!

HABEN sollt ihr, nicht SEIN!

Die Sache ist nur die: Deine Seele kann und kann sich mit dem HABEN als Lebenstraum einfach nicht begnügen!
Sie will SEIN, sie will an das glauben können, worauf sie hinarbeitet! Solange ihr das gewährt wird, geht es ihr gut. Sie will arbeiten, unbedingt sogar, aber nicht ohne Begeisterung und erst recht nicht in einem Zustand andauernder Opposition und Ohnmacht.

Nun macht es keinen Sinn, sich in Träume zu ergehen, an deren Verwirklichung man sich nicht beteiligen kann.

Angenommen, du würdest deine Arbeit verlieren, keine neue bekommen und ihr müsstet letztlich vielleicht sogar die Privatinsolvenz anmelden, dann wärst du mehr als je von der Möglichkeit abgeschnitten, deine Träume aktiv angehen zu können.

Flucht aus der Arbeitswelt kann also nicht der Weg sein, den ich dir empfehle. WAS ich dir aber rate, ist: Dass du dir viel, viel mehr Klarheit darüber verschaffst, was deine Seele träumt, um dann!!! erst dann geeignete Schritte zu unternehmen, sie Wirklichkeit werden zu lassen.

Wenn du das tust, kann deine Arbeit wieder sein, was sie ist: ein Broterwerb, nicht mehr, nicht weniger. Deine Zerrissenheit in deiner Firma rührt daher, dass deine Seele in sich die Wahrheit hat, GUTES in die Wirklichkeit umsetzen zu wollen.

Ich will nicht sagen, deine Firma sei nichts Gutes, das wäre eine Malcolm X -Einstellung. Sie gibt immerhin vielen Menschen das an finanziellen Ressourcen, was sie zum Leben brauchen. Gäbe es diese Firma nicht mehr, es wäre für viele Menschen ein Desaster.

Ich weiß, das ist dir auch klar, darum geht es nicht. Es geht um die Unmenschlichkeit, zu der anscheinend früher oder später jeder gezwungen ist!

Gut, dann musst du eben dich menschlich zeigen wie Rosa, nicht mehr machen, was nicht mehr geht? Das könnte Folgen haben, ich weiß.

Aber zwischen Rosas Müdigkeit und deiner gibt es einen großen Unterschied, Rosas Wahrheit war: IRGENDWANN und IRGENDWIE wird MEIN Land so sein, wie ich es mir erträume.

Das war auch Martins Wahrheit. Und beides war die Hoffnung Tausender anderer, die ihm in Begeisterung folgten.

IRGENDWANN und IRGENDWIE wird MEINE Firma sein, wie ich sie mir erträume?

Ilona, wenn das DEINE innere Wahrheit ist, dann musst du bleiben, denn dann liebst du deine Firma und leidest an „Liebeskummer“.

Wenn es aber nicht so ist, dann musst du sie nehmen, wie sie ist und solange benutzen als Erwerbsquelle, bis du die Arbeit gefunden hast, für die du so und nicht anders fühlen kannst.

Du hast deine Begeisterung verloren, meine Liebe, das ist gar nicht so schlimm. Denn es zwingt dich, darüber nachzudenken, WOFÜR du dich begeistern kannst. Ungeachtet dessen, was deine Ahnen dir vorgeben, deine Gesellschaft erwartet, deine Nächsten dir abverlangen! Es zwingt dich auch dazu, ernsthaft darüber nachzudenken, WAS du als Preis der Begeisterung zu zahlen bereit bist.

Es werden selten Menschen wie Martin geboren, der sein Leben seinem Traum opferte, das sollst du auch nicht von dir erwarten.

Aber du musst darüber nachdenken, welche Kosten / Nutzen Rechnung deine Seele dir aufmacht. Und zwar Punkt für Punkt!
Was ist mir wie viel wert?
Und was KANN ich bezahlen, seelisch, körperlich und finanziell?

Mehr werde ich dir heute nicht sagen, die Gefahr, dass du überliest, was wichtig wäre, ist zu groß. Denn wenn du das letzte Reading liest, wirst du sehen: Auch damals schon habe ich dich aufgefordert, tiefer zu gehen…

Ilona, um eines möchte ich dich sehr bitten: Sieh die Zeit jetzt nicht als Verlust, so schwer und schmerzhaft sie ist! Sie ist da, um dich zu deiner Begeisterung zurückzuführen. Manchmal bleibt der Seele kein anderer Weg, um auf ihre Not – Wendigkeiten hinzuweisen.

U. Vielen Dank, Etréu, ich hoffe, es hilft Ilona.
Sie stellt jetzt sehr konkrete Fragen hinsichtlich eines Berufs. Ich hoffe, die zu beantworten, ist dir möglich?

E. Hm… (seufzt). Ich würde das gerne tun, aber wie wäre das? Folgt sie dann IHRER Wahrheit oder MEINER?

U. Ok, dann die erste Frage, falls du sie beantworten kannst: Was ist meine berufliche Mission in dieser Inkarnation bzw. meine Berufung?

E. Ilona, wenn ich das beantworte, dann tust du das ewig Gleiche, nämlich du folgst den Träumen anderer, so, wie du die Träume deiner Mutter gelebt hast.

Ich antworte nicht, ich sage dir aber, um was es geht: Es geht um jene, für die du MITGEFÜHL empfindest! Es geht darum, sich einzusetzen.

U. Dann lassen wir die zweite Frage, oder? Da will sie den Beruf genannt bekommen.

E. Es geht nicht um den Beruf! Beruf kann, darf und muss manchmal sogar nichts weiter als Broterwerb sein.

Mitgefühl in Form von Engagement kann sich durchaus außerhalb des Berufs zeigen!
Aber ich werde dir nicht sagen, mit wem du Mitgefühl haben SOLLST, es ist ja eben gerade so wichtig für dich, dies SELBST zu erspüren.

U. Sie schreibt: Wäre es meiner Berufung förderlich, wenn ich meinen jetzigen Arbeitsplatz verlasse?

E. (lächelnd): Siehst du, so geschickt ist sie in Gesprächsführungen!
Ilona, es bleibt von mir unkommentiert, ich KANN dir nicht sagen, was du als in dir wahr zu FÜHLEN hast!

U. Wer oder was kann mich bei der Suche hilfreich unterstützen?

E. Um DEINEN Traum zu finden, musst du die Fremdträume aufdecken! Du brauchst also jemanden, der dir hilft, dein ICH zu entdecken.

U. Was meintest du damit, als du sagtest, sie solle die Brücke zwischen Avalon und der angstvollen Welt sein?

E. Ilona, siehst du es nicht? Gleiches Thema!

Avalon, die „bessere Welt“, die, in der Träume gelebt werden, wahr werden lassen.

Und die angstvolle Welt: Was meinst du, wer regiert deine Firma?
Gier? Nein, ANGST!
Von der Spitze bis zum Zeitarbeiter, alle handeln aus Angst.

Man muss SEIN Avalon aber kennen, um andere für IHR Avalon zu begeistern.

U. Wie geht es ihrem geliebten Bandu, hat er eine Nachricht für Ilona?

E. (lächelnd): Außer dass er dich ununterbrochen darauf aufmerksam macht, dass du ihn wahrnimmst, nicht. Denk einmal nach, was das bedeutet!

Er liebt dich schließlich und es ist anstrengend für den kleinen Schmuser…

U. Hm, wir sind am Ende Etréu. Ich fürchte, wir konnten ihr nicht viel helfen?

E. Weil ich ihr nicht die Arbeit abnehme, ihre innere Wahrheit zu suchen? Sie kennt nun die Richtung, sie kennt die Notwendigkeit, sie kennt die Prioritäten, mehr darf ich nicht eingreifen.

Denn, Ilona: Ihr seid alle aufgerufen, freie Lebensentscheidungen zu treffen!
Nicht was eure Lebensumstände angeht, aber was eure Bewertung dieser Bedingungen angeht.

Eure Freiheit beginnt genau da, wo ihr anfangt, euren eigenen Wahrheiten mehr zu glauben als anderen.

Manchmal ist der Anfang einfach nur die Unfähigkeit, falschen Wahrheiten weiter zu folgen, so wie bei Rosa. Aber IMMER braucht es einen wahren Traum FÜR eine bessere Zukunft, um sie zu erreichen!

Liebe Ilona, ich verabschiede mich nun…

Ich weiß, du bist klug, nun wird viel davon abhängen, ob du auch mutig sein darfst.
Mutig genug, alle deine „Urteile“ daraufhin zu überprüfen, ob das eine oder andere nicht ein Vorurteil sein könnte.

Malcolm hatte nichts als Vorurteile, Martin urteilte…

Sei getrost, es wird kein Leid geschehen, solange du deinen Wahrheiten folgst!

Lass mich abschließen mit einem Wort Jesu: Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinne, und nähme doch Schaden an seiner Seele.

Ilona? DAS ist EINE der Wahrheiten deiner Seele.

Und nun schlaf gut. Du bist nicht am Ende, du bist am Anfang.

Dein Etréu!