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1059: Inkarnation – Ich bin Teil eines ungeheuer großen Netzwerks der Liebe.

Mittler sein zwischen uns und den Menschen,
das ist eine Bitte, die wir an dich haben.

Es ist eine Abzweigung auf deiner Autobahn
und du darfst sie genießen und fahren oder auch nicht.

Als Medium musst du die Krankheit
vielleicht auch als Chance betrachten.
Es ist ein Weg voller Abenteuer.
Und es ist ein Weg so wunderbar, so unbegreiflich,
verstehen lernen, was Liebe wirklich ist.

Das ist es, was wir euch sagen wollen,
wir Guides und die allermeisten Verstorbenen.
Das macht den Himmel aus:
Der Wahrheit begegnen und doch lieben.

Ich bin nur eine Seele von unzählig vielen.
Ich stehe weder über jemandem noch unter einer anderen Seele.
Ich stehe unter Gott.
Ich stehe innerhalb der Schöpfung so wie du und jeder andere.
Ich bin Teil eines ungeheuer großen Netzwerks der Liebe.
Teil, und es ist wunderbar, ein Teil zu sein.
Das ist Demut.

Elia

Zu Gast ist Rita.
E: Wir fahren fort. Deine nächste Frage, bitte.

Rita: Was liegt mir im Bereich der Medialität und Heilung?

E: Es ist die Medialität selbst.
Es ist das Medium-Sein, die Brücke zwischen Jenseits und Diesseits.
Die Heilung ist eine Neigung, die verständlich ist, aber bei Weitem nicht das größte Potenzial.

Und ich möchte das erklären:
Dein tiefstes Anliegen habe ich am Anfang benannt.
Es ist, dazu beizutragen, dass das Leben des Menschen ein wenig heller, ein wenig leichter, vielleicht auch ein wenig tiefer wird, als es ohne dich der Fall wäre, des Menschen, der dir begegnet.

Freilich, Krankheit ist in der Tat eine unangenehme Etappe auf der Autobahn, der Motor stottert.
Das ist sehr hinderlich und manchmal auch gefährlich, und es verzögert in jedem Fall die Aufnahmefähigkeit all dessen, was es sonst zu erleben und zu schauen gäbe.
Und Menschen von ihrer Krankheit zu befreien, ist in eurer Gesellschaft ein großes und mit Ehrerbietung versehenes Gebiet.

Aber das Leid, ein Mensch zu sein, spiegelt sich wohl im Körper, hat aber ihre tiefste Ursache in der Wahrheit der Seele selbst.
Was sie als wahr sieht, das wird wahr.
Vielleicht über den Körper, weil der Verstand nicht fassen kann, was die Seele meint, vielleicht aber auch in immer wiederkehrenden Verhaltensmustern, Begegnungen, Blockaden.
Dies ist der tiefste Schmerz der Seele, sich einer vermeintlichen Fügung beugen zu müssen und nicht zu verstehen, warum.

Sinnentleertes Leid zu erleben, nichts ist schlimmer.
Psychisches Leid, physisches Leid ohne Sinn, ohne Ursache, ohne Richtung, ohne Gewinn für sich selbst oder Andere, das ist die schlimmste Form von Verlassenheit.

Hier zu helfen, dass die Menschen klarer werden, dass sie herauswachsen aus ihren vermeintlichen Wahrheiten, dies ist der wichtigste Kampf, den wir derzeit kämpfen.
Krankheit im Ergebnis dieser Einstellungen ist auch Leid, selbstverständlich, aber es ist Ergebnis.

Mittler sein zwischen uns und ihnen, das ist eine Bitte, die wir an dich haben.
Eine Bitte, nichts als eine Bitte.
Und du musst unseren Bitten nicht entsprechen.
Es ist eine Abzweigung auf deiner Autobahn und du darfst sie genießen und fahren oder auch nicht.
Ob du es tust, wir wissen es nicht.
Daran siehst du: Auch für uns ist der Ablauf der Zeit variabel.

Du bist vielseitig medial, du hast in die die Fähigkeit einer umfassenden Wahrnehmung.
Aber das allein macht dich nicht zu einem Medium.
Sondern ein Medium, das ist Mittler.
Das bedeutet, dass wir dich bitten, nur bitten, und wir sind dir nicht böse und wir sind dir nicht abgeneigt, sondern hätten tiefstes Verständnis, wenn du nein sagst.
Aber wir bitten dich:
„Bitte, ach bitte, sei unser Sprachrohr.
Ach, bitte, leih uns deinen Verstand, deine Hand und deinen Mund.
Bitte, das wäre schön.“

Ich will dir sagen, warum es schön wäre:
Wir fragen viele, wir bitten viele, aber nur wenige sind bereit.
Und von diesen wenigen sind nur wenige bereit, sich auf das größte aller Abenteuer einzulassen: die Menschen zu lieben, wie sie wirklich sind.

Damit meine ich kein schönes Gefühl.
Damit meine ich tiefstes Mitgefühl mit den Fehlbarkeiten des Menschen zu haben, Verstorbene wie Lebende, tiefstes Mitgefühl mit den Irrungen der Seele zu haben.
Das ist ein Abenteuer, das ist gewaltig, denn du wirst mit allem konfrontiert, was der Mensch an sich doch meidet.
Du wirst damit konfrontiert, dass du selbst voller Vorurteile bist, und dass du selbst immer in der Gefahr bist, selbst zu urteilen über dich und andere, über Gegebenheiten und Gelegenheiten.
Und gerade das Urteil, das steht dem Medium nicht zu.

Als Heiler, da darfst du zurecht, ja, du musst sogar die Krankheit selbst als feindlich betrachten.
Als Medium musst du die Krankheit vielleicht auch als Chance betrachten.

Es ist ein Weg voller Abenteuer.
Und es ist ein Weg so wunderbar, so unbegreiflich, verstehen lernen, was Liebe wirklich ist.

Wir bitten dich, wir laden dich ein.
Wir sagen: „Komm, versuch’s mit uns.“
Aber wir zwingen dich nicht.
Und wenn du es vorziehst, es in diesem Leben nicht zu tun, soll es so sein.
Ich schätze, dann wirst du es im nächsten tun.

Aber wenn du mit uns gehst, dann, weil es schön ist für dich, weil es dich freut, weil’s dich leicht macht, leicht.

Es gibt Menschen, die bitten uns.
Sie bitten uns: „Lasst mich euer Sprachrohr sein. Nehmt mich.“
Wir tun es nicht, denn sie werden nicht leicht, sondern sie wollen groß werden, größer als die anderen.
Dies ist bei dir keine Gefahr, denn das willst du gern, der Liebe helfen.

Welcher Liebe?
Einer süßlichen Allliebe, die alles unter dem Mantel der Liebe zudeckt, sei es gut oder böse?
Die alles in einem rosa Licht sieht, immer optimistisch?

Nein, ich spreche von einer Liebe, die auf Wahrheit basiert, eine Liebe, in der die Wahrheit gesagt werden darf, – die Wahrheit, die unbedingt gesagt werden muss – ist:
Liebe Menschen, es ist sehr schwer, sehr schwer, ein guter Mensch zu sein.
Liebe Menschen, ihr seid so, wie ihr seid, dunkel und hell, hart und weich, mächtig und ohnmächtig, gut und böse, ihr seid immer beides und werdet doch geliebt.
Ihr seid immer beides und seid doch der Liebe wert.
Ihr tut Gutes und Schlechtes und was gut ist, soll so genannt werden, und was ungeeignet ist, soll auch so genannt werden, und dennoch seid ihr der Liebe wert.

Das, das ist es, was wir euch sagen wollen, wir Guides und die allermeisten Verstorbenen.
Das macht den Himmel aus: Der Wahrheit begegnen und doch lieben.

Es gibt wenige, deren Seele bereit ist, dies zu tun.
Und es gibt noch wenigere, die die intellektuelle Fähigkeit haben, dies in Schrift und Wort so zu tun, dass es verstanden wird.
Es gibt viele Mediale, aber es gibt nur wenige liebende, kluge und dennoch demütige Mediale.

Was ist Demut?
Demut ist nicht, sich unwert fühlen oder weniger wert als andere.
Nein, Demut bedeutet, zu wissen, wo innerhalb der Schöpfung man steht.
Ich bin demütig, wenngleich ich um meine Qualitäten weiß und mich daran erfreue.
Ich weiß, ich bin ein kluger Lehrer und in der Lage komplizierte Zusammenhänge auf’s Einfachste wiederzugeben.
Darüber freue ich mich.
Dennoch, ich bin nur eine Seele von unzählig vielen.
Ich stehe weder über jemandem noch unter einer anderen Seele.
Ich stehe unter Gott.
Ich stehe innerhalb der Schöpfung so wie du und jeder andere.
Ich bin Teil eines ungeheuer großen Netzwerks der Liebe.
Teil, und es ist wunderbar, ein Teil zu sein.
Das ist Demut.

Wer demütig ist, ist frei.
Und ich bin frei.

Denn der, der größer ist als ich, dem darf ich alles in Obhut geben, was notwendig wäre und doch von mir nicht zu erreichen ist.

Liebevoll, mitfühlend, klug und demütig, das ist Teil deines Wesens.
Und wenn ich Wesen sage, dann meine ich nicht nur Rita, sondern dann meine ich die Quintessenz deines Seins über alle Inkarnationen hinaus.
Und das ist sehr kostbar.
Darum bitten wir dich.
Antworte mir nicht, lass es in deinem Herzen nachwirken und in deinem Verstand und dann, wenn es an deiner Zeit ist, dann triff deine Entscheidung.
Gut.

Rita: danke schön.

E: Hast du noch eine Frage?

Rita: Mhm, ja, Familie hab ich, meine Familie, meine, in der ich bin, die Rolle, die ich da einnehme, das Drumherum …

E: Ich habe diesbezüglich nur einen Auftrag.
Du bist als mediale Mutter durchaus in die Aufgabe geraten, dass du deine mediale Gabe genetisch vererbt hast.
Bitte behandle dies mit Respekt, aber nicht mit Vorerwartung.
So wie wir dich frei lassen in deinen eigenen Entscheidungen, so sei auch du eine Mutter, die akzeptiert, aber nicht erwartet. Ja?

Rita: Mhm.

E: Das ist sehr wichtig!
Des weiteren möchten wir dir sagen, dass du innerhalb deiner Familie das bist, was du im Grunde in jeder sozialen Struktur bist.
Du bist jemand, der in einem dunklen Raum das Licht anmacht.
Einige sind davon geblendet und wenig beeindruckt und andere sind dir dankbar dafür.
Und diese Familie ist bereit gewesen, dich als Seele zu sich zu nehmen und sich auf das Abenteuer Rita einzulassen.
Und das ist großer Quell.
Mehr darf ich dir dazu leider nicht sagen.
Ja?

Rita: Mhm.

E: Gut.
Hast du noch eine Frage?

Rita: Ja, ich hab immer wieder Zweifel, Meckern, einen Schmerz in mir, das ist so, ich bezeichne das für mich als ein Stachel in meinem Herzen, wo ich immer glaube, ich hole mir den Schmerz selbst immer wieder. Das ist so ein Leiden und Schmerzen, so ein ganz tiefes Leid und …
Was ist das?

E: Mhm.
Ich möchte Uta nicht überstrapazieren, wir reden schon sehr lange, darum gibt es jetzt von mir einen Verweis.
Und der Verweis ist: Bitte, lass dir die siebte Ebene erklären.

Hajo: alles klar.

E: ja? Gut.
Du wirst es verstehen, sobald sie es dir erklären.

Hajo: Mhm.
Hast du noch was zum Ablauf zu sagen?

E: Es geht hier um Theorie.

Hajo: Ja, also Schule.

E: Es geht ums Lernen.

Hajo: Keine Blockaden?

E: Doch, es ist eine Blockade da.
Und die liegt darin, dass sie meint, die Verantwortung nicht tragen zu können.
Und ich würde vorschlagen, wenn du es erlaubst und wenn es der zeitliche Rahmen erlaubt, dass ihr euch in einer Regression diesem Thema annähert.

H: ja, mhm.

E: Du verstehst, was ich meine, Rita?

Rita: Regression ist eine..

H: Reinkarnation..

E: Das ist eine Erinnerung an ein vergangenes Leben, verstehst du das Thema, das ich meinte?

Rita: ja.

E: Ja, da ist ein Gefühl, als könnest du die Last der Verantwortung nicht tragen und es wäre gut, wenn diese Wahrheit der Seele sich wandeln würde.
Ja?

Rita: mhm.

E: Denn es ist ein Irrglaube.
Das Leben, an dem du an der Last der Verantwortung zerbrochen bist, ist längst vorbei. Aber die Seele hat keinen Frieden damit gemacht.
Und das solltest du tun.
Gleichzeitig erhoffen wir uns, dass du dadurch angeregt wirst, diese Form, einer Seele zu helfe,n auch kennenzulernen. Ja?

Rita: mhm.

E: gut.

Rita: danke schön.

E: Denn, wie gesagt, wenn wir dich bitten unser Sprachrohr zu sein, dann unter einer Voraussetzung: dass dir leicht bei dieser Arbeit ist.

Rita: danke.

E: Es darf niemals Last sein.
Magst du?
Magst du uns das versprechen:
Wann immer wir dir Last sind, dann schick uns nach Haus.

Rita: ok.

E: gut.
Dann verabschiede ich mich.
Ich möchte zum Abschluss noch einmal eines ganz sicher sagen:
Dies ist gar keine Mondnacht, nur draußen, innen geht gerade die Sonne auf.
Wir wünschen dir Freude auf deinem Weg.
Und wenn es möglich wäre, dann wäre es sehr schön, wenn du dir an diesem Wochenende helfen ließest, deinen Guide kennenzulernen.

Auf Wiedersehen, meine liebe Rita.

Rita: danke schön, Elia.

H: danke, Elia.