1095: Die Fragen von Andreas an Elia zur Achten Ebene

Die Fragen von Andreas an Elia zur Achten Ebene

Andreas: Wie viel Ebenen gibt es?

Elia: Es gibt neun Ebenen.

Das heißt, wir sind mit der Achten Ebene
schon sehr tief in die Materie eingedrungen, ja?

Andreas: Okay. Dann hätte ich ganz gerne gewusst:

Gibt es denn das eine Ziel bezogen auf die Seele oder die Unendlichkeit?

Elia: Ja, das Ziel ist Vollkommenheit.

Und ist die Vollkommenheit erreicht, neue Ziele. Es hört nicht auf.

Immer weiter reicht das Streben nach Vollkommenheit.

Am Ende ist nicht Ruhe, sondern Anfang.

Das heißt aber nicht eine Rückkehr zum alten Zustand,
sondern wirklich Neuanfang.

Ist das Vollkommene, das möglich war, das immanent in einem lag, erreicht, so ist das die Basis für ein neues Ziel.

Und so entfaltet sich die Ewigkeit immer weiter. Ja?

Zu Gast ist Andreas.

Elia: Guten Tag, liebe Freunde.

Hajo: Guten Tag, Elia.

Andreas: Hallo.

Elia: Hallo! Es gibt viel zu tun.

Andreas: Ja.

Elia: Ja, pack’s doch an.

Nein, du lebst.

Du bist trotz der Widrigkeiten so lebendig wie schon lange nicht mehr. Leben spüren: heiß – kalt, bitter – süß.

Ja, genau. Beides ist da und beides ist Lebendig sein.

Dies ist eine so intensive Zeit und diese Zeit ist der Grundstock für dein Morgen, für deine Zukunft.

Das weißt du, das spürst du.

Darum ist etwas sehr wichtig, lieber Freund.
Das ist: Dass du nicht jeder Emotion Bedeutung beimisst.

Das ist die Lehre des letzten Jahres.
Und ist das nicht eine große Befreiung?

Auch Emotionen relativieren sich.

Andreas: Ja.

Elia: „Tatsächlich bin ich nicht der Spielball der Launen anderer, aber auch nicht meiner eigenen.“

Das ist in der Tat Befreiung!

Und deshalb schauen wir mit Zuversicht in die Zukunft und zunehmend mehr mit Freude.

Ein neues Jahr beginnt, schwer war das letzte.

Es war dunkel. Und jetzt kommt es darauf an aus Dunkel Hell werden zu lassen.

Es ist wichtig, wenn es hell wird, die Rollos hochzumachen.

Und es ist wichtig, aus dem vertrauten Dunkeln sich hinaus zu wagen.

Schritt für Schritt, ganz nach deiner Kraft.

Ich freue mich, dass ich dich dabei begleiten darf.

Und nun deine erste Frage, bitte.

Andreas: Ich danke, Elia.

Uta und ich haben überlegt, ob wir dieses Wochenende anfangen sollten mit den Inkarnationsarbeiten, oder ob wir das auf das nächste Mal verschieben sollen.

Elia: Ich weiß, und ich habe Uta schon eine Intuition gegeben, die sie noch nicht so ganz versteht.

Nein, keine Inkarnation.

Sondern es geht darum, dass du zurückholst, was du auf dem Weg der Inkarnationen verloren hast, was im Abseits gestanden hat und jetzt wieder zu dir zurückkommen darf: Würde!

Würde, die nichts damit zu tun hat, sich aufzuspielen oder beweisen zu müssen oder beeindrucken zu müssen.

Sondern echte Würde.

Auch Leichtigkeit, die nichts mit Leichtsinn zu tun hat.

Ich möchte, dass ihr das morgen macht. Bis morgen, denke ich, habe ich genug an Uta übermittelt. Ja?

Andreas: Okay. Gut.

Elia: Du hast es schon gespürt, dass dies nicht das Wochenende der Inkarnationen ist.

Andreas: Ja.

Elia: Ja. Warum sollten wir etwas vorschlagen, dass für dich noch sperrig ist?

Der Weg mit uns, den erkennst du daran, dass das, was geschieht, selbstverständlich ist, ganz normal.

Einfach richtig. Ja?

Andreas: Okay.

Elia: Gut. Nun kommen wir – denke ich – zu deinen Fragen. Stell sie mir bitte.

Andreas: Okay. Du hattest viel über die Achte Ebene mitgeteilt. Ich würde da gerne anschließen und dich als erstes fragen: Wie viele Ebenen gibt es denn überhaupt?

Elia: Neun. Es gibt neun Ebenen.

Das heißt, wir sind mit der Achten Ebene schon sehr tief in die Materie eingedrungen, ja?

Andreas: Okay. Dann hätte ich ganz gerne gewusst: Gibt es denn das eine Ziel bezogen auf die Seele oder die Unendlichkeit?

Elia: Ja. Das Ziel ist Vollkommenheit.

Und ist die Vollkommenheit erreicht, neue Ziele. Es hört nicht auf.

Immer weiter reicht das Streben nach Vollkommenheit. Am Ende ist nicht Ruhe, sondern Anfang.

Das heißt aber nicht eine Rückkehr zum alten Zustand, sondern wirklich Neuanfang.

Ist das Vollkommene, das möglich war, das immanent in einem lag, erreicht, so ist das die Basis für ein neues Ziel.

Und so entfaltet sich die Ewigkeit immer weiter. Ja?

Andreas: Ist das denn der erste Planet, auf dem wir auf humanen Ebenen leben?

Elia: Nein, nein, bei weitem nicht.

Du siehst mich lachend, aber das ist noch sehr schwer und sehr utopisch für euch, zu verstehen.

Nein, ihr seid nicht der erste Planet. Ihr werdet auch nicht der Letzte sein. Ja?

Andreas: Okay. Vielleicht relativ zentral.

Du hattest was über die Angst gesagt und ich hätte ganz gerne noch gefragt: Ist die Angst denn der Weg zum Destruktiven?

Elia: Sie ist das Destruktive!

Angst ist ja ein schrecklich lähmendes Gefühl.

Und weil es so schrecklich ist, versucht der Mensch es zu vermeiden, so gut es geht.

Und dafür ist ihm jedes Mittel recht.

Vorsichtig sein, etwas be – fürchten, das kann sehr lebensrettend sein.

Aber Angst – dieses lähmende Gefühl der absoluten Ohnmacht – das ist sehr destruktiv. Ja?

Hast du dazu noch Fragen?

Andreas: Was mich sehr beschäftigt hat, als ich von der achten Ebene gelesen habe und auch mit der Anna darüber referiert habe.

Warum wird nicht mehr Menschen mitgeteilt, dass wir nicht allein sind und dass wir nicht nur einmal leben?

Ich denke, vieles von den Egoismen und dem Leid kommen genau daher.

Elia: Ich widerspreche dem.

Es ist euch mitgeteilt worden, wieder und wieder. Und dann verfälscht!

Das ist, was immer wieder geschieht: Es wird euch mitgeteilt, es wird euch in eure Herzen gelegt.

Es kommen weise Männer und Frauen, die es euch wiedergeben in unverfälschter Weise.

Und dann kommen Machthaber und verfälschen!

Es gibt nur einen Weg: Das ist der Weg der Inneren Wahrheit.

Wer Wahrheit außen sucht, wer sie anderen abverlangt, aber nicht bereit ist, seine Innere Wahrheit zu finden.

Wer seine wahren Reaktionen auf die Umstände, die ihm begegnen, auf das Jetzt – in dem er ist – beschränkt, der trägt zur Verfälschung bei.

Jeder, wirklich jeder hat als junger Mensch in sich die tiefe Wahrheit, dass es keine Nichtexistenz gab.

Kein Mensch kann das wirklich denken und spüren: „Mich hat es noch nie gegeben“.

Es ist also in euch.

Aber die Religionen – wozu ich durchaus auch die Wissenschaften zähle – verneinen das.

Das gleiche gilt für die Freiheit: „Jeder Mensch ist wertvoll“. Jeder!

Und jeder Mensch hat in sich einen göttlichen Keim. Jeder!

Ihr spürt das auch.

Es ist gar nicht schön, jemanden zu verachten.

Schöner fühlt sich an, den anderen gut, wichtig, bereichernd, interessant finden zu dürfen.

Aber das bedeutet, vom Hass Abstand zu nehmen.

Und Hass ist verlockend.

Denn wen ich hasse, dem bin ich überlegen.

Und Überlegen sein scheint lebensnotwendig, scheint!

Überlegenheit ist schrecklich und ganz und gar Schöpfungswidrig.

Das Höchste, was ihr sein könnt, ist, ergänzend zu sein. Ja?

Es ist euch alles das gesagt.

Und es ist euch all das so gesagt, dass ihr es fassen konntet.

Eurem Wissenstand, eurer Kultur, eurer Bildung angepasst ist es euch gesagt.

Aber die Angst, dann abhängig zu sein, die hat verhindert, dass es angenommen wurde.

Die Angst dadurch, das – was euch so wichtig ist – loslassen zu müssen, hat dazu geführt, dass all diese Weisheiten verfälscht wurden.

Macht haben, der Beste sein, der Herausragende, der, der die Kontrolle hat, das ist verlockender gewesen.

Also schimpft nicht, sondern seht es, wie es ist.

Unermüdlich, unermüdlich geht das Werk der Aufklärung weiter.

Jede Kultur, jede Generation, jede Familie, jedes Land hat die Lichtträger, die die Wahrheit aussprechen: In Worten, Taten, als Musik, als Malerei, vielfältig wird die Wahrheit mitgeteilt. Ja?

Andreas: Okay.

Elia: Hast du noch eine Frage?

Andreas: Was genau bedeutet denn Lebensfreude? Das steht ja immer als zentrales Thema, eigentlich…

Da hätte ich gerne noch ein bisschen mehr gewusst, wenn ich darf.

Elia: Ist es nicht schrecklich, dass man danach fragen muss, wenn man erwachsen ist?

Schau dir kleine Kinder an. Sie können es dir erklären.

Es ist die Lust daran, zu leben.
Die Lust, zu atmen, Dinge zu bewirken.

Es ist die Lust daran, neue Eindrücke zu gewinnen.

Ja, es ist Lust, pure Lust.

Und das darf sein.

Das ist wichtig, das ist heilig.

Jedes Tier kann es dir zeigen, das nicht domestiziert ist, selbstverständlich.

Aber ein erwachsener Mann muss danach fragen: Was ist Lebensfreude?

Fröhlich sein, lachen, Leicht sein, heiter.

Ganz im Jetzt, ohne Dinge zu zerdenken.

Einfach spüren: „Jetzt ist gut“. Ja?

Andreas: Ja.

Elia: Die Angst verhindert Lebensfreude.

Die Angst: was für ein Wahnsinn!

Angst davor, Lebensfreude zu verlieren, führt dahin, Lebensfreude gar nicht erst aufkommen zu lassen.

Ist das nicht verrückt? Ganz verrückt! Hm?

Hast du noch eine Frage?

Andreas: Warum werden denn nicht noch mehr Dinge wissentlich in die nächste Inkarnation mitgenommen?

Elia: Das ist nicht so, dass das so bleibt.

Es wird in der Zukunft immer mehr wirklich erinnert.

Immer mehr Menschen werden diese Fähigkeit nicht nur haben.

Sondern es wird sogar möglich sein, dass zu erlernen, Techniken zu beherrschen, in denen euch das bewusster werden darf.

Hier ändert sich sehr viel.

Und hier ist in sehr kurzer Zeit für viele eine ganz neue Wahrnehmungsebene deutlich geworden.

Noch vor hundert Jahren war es dem europäisch-westlichem Denken völlig fremd.

Und auch im buddhistisch-hinduistischen Glauben ist das so ritualisiert, dass kaum jemand alleine in diese Fähigkeit kam.

Hier hat sich eine große Weiterentwicklung vollzogen, ganz still, kaum bemerkt und doch ist es so. Ja?

Andreas: Ja.

Elia: Gut.

Andreas: Okay. Ich würde zum Schluss gerne noch sagen: Ich freue mich, dass ich – bezogen auf die achte Ebene – hier mitarbeiten darf und ich würde es auch gerne weitermachen, wenn ich darf.

Elia: Wir freuen uns sehr über dich.

Und wir danken dir sehr für diese Fragen.

Denn es sind die Fragen von jemandem, der am Anfang seines Verständnis Weges steht.

Und darum sind diese Fragen so immens wichtig für viele.

Expertenfragen führen zu Expertenantworten.

Das kann auch reizvoll sein.

Aber die Fragen eines Menschen, der ganz neu und ganz ohne Vorerwartung hier steht und Wissen sammeln möchte, ist ungleich viel wertvoller.

Ich danke dir.

Andreas: Danke schön.

Elia: Dann ziehe ich mich jetzt zurück und ich möchte gerne heute Abend weitermachen. Ja?

Andreas: Ja. Danke schön.

Hajo: Danke, Elia.