1096: Klug ist, wer begreift, dass er bedürftig ist

Klug ist, wer begreift, dass er bedürftig ist.

Alle Menschen sind bedürftig, alle Menschen sind stark und schwach.

Und das ist sehr gut so.

Es war nie anders angelegt.
Denn ihr seid eine Gattung, die nur im Kollektiv Vollendung erfährt.

Es wäre gar nicht möglich, wäre jeder Einzelne in allem perfekt.

Die Bedürftigkeit des Einen deckt sich durch die Stärke seines Nächsten.

Aber so werdet ihr nicht gelenkt, geprägt und erzogen.

Sondern jede Form von Bedürftigkeit soll Scham auslösen.

Und aus der Scham soll ein schlechtes Gewissen erwachsen
und aus dem schlechten Gewissen Fügsamkeit.

Das ist alles andere als klug!

Darunter leiden die Menschen.

Die Menschen leiden an der Scham darüber, unperfekt zu sein.

Unsere ganze Arbeit widmen wir dem Auftrag,
euch zu helfen, eure Scham loszulassen.

Elia

 

Zu Gast ist Nico.

Elia: Guten Morgen, lieber Freund.

Hajo: Guten Morgen, Elia.

Nico: Guten Morgen, Elia.

Elia: Wie schön, dass du den Weg hierher gefunden hast.

Nico: Wieder einmal.

Elia: Ja, wieder einmal. Ist das ein Zeichen von Bedürftigkeit oder von Klugheit?

Nico: Ich vermute… ich hoffe, beides.

Elia: Klug ist, wer begreift, dass er bedürftig ist.

Alle Menschen sind bedürftig, alle Menschen sind stark und schwach.

Und das ist sehr gut so.

Es war nie anders angelegt. Denn ihr seid eine Gattung, die nur im Kollektiv Vollendung erfährt.

Es wäre gar nicht möglich, wäre jeder Einzelne in allem perfekt.

Die Bedürftigkeit des Einen deckt sich durch die Stärke seines Nächsten.

Also werdet ihr nicht gelenkt, geprägt und erzogen.

Sondern jede Form von Bedürftigkeit soll Scham auslösen.

Und aus der Scham soll ein schlechtes Gewissen erwachsen und aus dem schlechten Gewissen Fügsamkeit.

Das ist alles andere als klug!

Darunter leiden die Menschen.

Die Menschen leiden an der Scham darüber, unperfekt zu sein.

Unsere ganze Arbeit widmen wir dem Auftrag, euch zu helfen, eure Scham loszulassen.

Und wenn ich heute mit dir rede, dann möchte ich dir sagen: Vieles habe ich in meinem Leben auf Erden entfalten können. Das, was angelegt war, hat Vollendung erfahren.

Und mein Fazit ist: Ich bin insgesamt gesehen weiterhin bedürftig.

Ich mag ein kluger Begleiter sein und doch nicht klug genug.

Ich bin bedürftig der Weisheit, die mir gegeben wird, um euch zu trösten, zu raten, wenn ihr mich bittet.

Das, was ich euch sage, ist – dort wo ich stark bin aus mir, dort wo ich selbst bedürftig bin – nur weitergegeben.

Ich schäme mich meiner Bedürftigkeit nicht, sondern freue mich daran. Denn sie macht es notwendig, dass ich im Kontakt bleibe, im Miteinander. Und das, das ist mir bis in alle Ewigkeit Freude über Freude.

In diese Freude möchten wir euch alle führen: Dass es Freude macht, Bedürftigkeit durch die Stärke der anderen gestillt zu bekommen.

Und umgekehrt die eigene Stärke der Bedürftigkeit der anderen zur Verfügung zu stellen.

Zusammenhalt nennt man das.

Wir Menschen im Leib und außerhalb der Leiblichkeit sind bedürftig der Gemeinschaft und des Zusammenhaltes.

Ist Zusammenhalt gestört, dann ist es wichtig, zu sehen, dass das etwas sehr Essentielles ist.

Das ist etwas, das wider die Natur geht, nämlich die Natur eines jeden Menschen.

Jeder von euch hat in sich den Antrieb, einen Zusammenhalt zu finden. Aber manche wissen den Weg nicht mehr oder schämen sich sogar dafür, dass sie den brauchen.

Autark sein, ja, aber innerhalb eines Zusammenhaltes.

Außerhalb bedeutet Einsamkeit und tiefes Verlassen sein.

Viele der Beltseelen sind im Belt, weil sie Zusammenhalt für sich nicht akzeptieren.

Sie kämpfen also darum, den rechten Zusammenhalt zu finden.

Deine erste Frage, bitte.

Nico: Elia, was wird denn die vordringliche Aufgabe sein, die ich an diesem Wochenende mit Uta zusammen bearbeiten kann?

Elia: Ich denke, das ist klar.

Das habt ihr schon formuliert: Herauszufinden, wo in dir der Zusammenhalt mit dir selbst verloren gegangen ist.

Du hältst nicht mit dir zusammen, bist zerrissen zwischen sehr unterschiedlichen Empfindungen und Wertungen.

Es ist wichtig, dass du in dir, mit all deinen Anteilen dich als gesammelt entwickelst.

„Ich bin mit mir Eins!“

Darfst du das überhaupt von dir behaupten oder ist das unverschämt?

Nico: Das wäre schön.

Elia: Ja, das wäre schön und das wäre tatsächliche Freiheit.

„Ich bin im Zusammenhalt mit meiner Familie.

Ja, aber nicht zum Preis, dass ich den Zusammenhalt mit mir verliere. Denn das kann nicht Harmonie bringen.“

Jeder Mensch – du, deine Kinder, deine Schwestern, deine Frau – hat in sich die Sehnsucht nach echt erfahrenem Zusammenhalt.

Einen Zusammenhalt, der selbstverständlich geschieht, mühelos, ohne Anstrengung, ohne Opfer.

Ohne sich verstellen müssen, ohne Unterforderung, ohne Überforderung: selbstverständliches Zusammenhalten.

Und das ist eine gute Sehnsucht.

Sie ist die beste Richtschnur von allem.

Es ist deine Aufgabe an diesem Wochenende, die Möglichkeit zu nutzen, da hinzuschauen, wo du den Zusammenhalt mit deinem Selbst verloren hast.

Durch was verlierst du es?

Wo gibst du dich zugunsten anderer Dinge auf?

Wenn einer damit beginnt, besteht die Chance, dass die anderen nachziehen.

Aber nicht darum darfst du das tun.

Sondern wirklich, weil du begreifst, dass du nur dann von wahrem Nutzen bist für die Schöpfung, wenn du mit dir Eins bist!

Ohne Scham „JA“ sagst auch zu dem, was du nicht kannst, was du einfach nicht kannst.

Also das hast du zu geben, dass du – ehe du andere anklagst – auf dich schaust und darauf achtest, was du in dir zu befreien hast.

Ehe du anderen sagst „befreie dich“, befreie dich selbst.

Das ist deine Aufgabe, ja?

Nico: Ja.

Elia: Deine nächste Frage, bitte.

Nico: Ich denke, damit hast du sie wahrscheinlich schon beantwortet.

Denn ich hätte gefragt, welchen Beitrag ich zum Wohle für alle Beteiligten leisten kann?

Elia: Was ist dein Beitrag?

Nico: Mein Beitrag: auf mich schauen.

Elia: Ja, und danach handeln, was du siehst.

Wo immer ihr seid, in welcher Einbindung ihr euch auch befindet, in all dem, was ihr tut und sagt, ist doch das Größte von allem an Wirkung eure innere Einstellung.

Die Menschen reagieren viel weniger auf das Wort oder den Anblick als vielmehr auf das dahinterliegende Selbstbewusstsein.

Es gibt Menschen, die haben ein so gut ausgearbeitetes Selbstbewusstsein, Selbstverständnis, dass sie ganz ohne Worte zu wirken vermögen.

Das ist von dir nicht verlangt.

Aber du wirkst, du wirkst auch dann, wenn du schweigst.

Du wirkst auch dann, wenn du den Forderungen anderer nachkommst, obwohl du sie für falsch hältst.

Du wirkst im Handeln, aber auch im Nichthandeln.

So ist es bei jedem Menschen!

Und darum ist es so wichtig, dass in eurem Zusammenhalten einer beginnt, an dieser Stelle wahr zu werden, echt zu sein.

Um das zu können, lieber Nico, musst du aufhören, dich zu schämen. Das ist wirklich wichtig!

Wenn du aufhörst, dich deiner Kraft und deines Mangels an Kraft zu schämen, da kann das bewirken, dass sich auch die anderen daran orientieren können.

„Hier – um den Nico herum – da muss keiner sich schämen.“

Wäre das nicht schön?

Nico: Oh, ja!

Elia: Ja. Deine nächste Frage bitte.

Nico: Oft hadere ich mit Dingen, die so sind, wie sie sind.

Wie gelingt es mir da, eine vielleicht auch entspanntere Sichtweise zu bekommen, ein ändern meiner Einstellung?

Elia: Ja, im Grunde habe ich das schon angesprochen.

Was immer dir geschieht, in welchen Verhältnissen auch immer du bist, nichts ist wirklich unveränderbar.

Es geht nicht darum, ob sich etwas verändern kann oder nicht.

Sondern darum, ob du den Preis, den eine solche Veränderung nach sich zieht, bereit bist, zu bezahlen.

Damit zu hadern, dass zu bezahlen ist, das ist etwas, womit du dich nur belastest und beschwerst.

Es ist das Gesetz der Inkarnation, dass jede Ursache Folgen hat!

Und es geht nicht darum, damit zu hadern, dass dies so ist.

Sondern mit klarem Menschenverstand darauf zu sehen, ob ein Preis bezahlbar ist für einen selbst oder nicht, ja?

Nico: Ja.

Elia: Ja.

Wenn du das beherzigst, dann wirst du wieder spüren, dass du ein Mitspracherecht hast.

Und das wiederum stärkt deine Lebensfreude, von der derzeit wenig übrig ist.

Dass so wenig übrig ist, liegt daran, dass der Preis an manchen Stellen zu hoch ist.

Oder dass dir nicht klar ist, dass du eine Entscheidung getroffen hast.

Die Einstellung, dass du nichts zu entscheiden hast, sondern nur reaktiv bist, ist etwas, das in Ordnung gebracht werden musst.

Immer entscheidest du!

Und ich bitte dich, dies an Uta weiterzugeben. Das soll das sein, womit ihr zuerst arbeitet: „Wo und wie treffe ich Entscheidungen, ohne dass ich es merke? Und warum bin ich bereit, den Preis zu zahlen, den das hat?“

Ja?

Nico: Ja.

Elia: Bitte gib ihr das weiter.

Nico: Ja.

Elia: Hast du noch eine Frage?

Nico: Ja. Das letzte Mal, als wir gesprochen haben, hast du gesagt:

„Im Mai darf ein Bauer den Blick noch nicht auf die Ernte richten.“

Habe ich mich schon fortbewegt? Bin ich immer noch im Mai?

Elia: Du bist noch im Mai. Das ist auch gemessen am Lebensalter völlig in Ordnung.

Es ist immer noch Mai.

Das ist auch gut so, alles andere wäre eine Überforderung.

Die Ernte einzufahren, ist wahrlich zu früh.

Aber schauen, welcher Samen aufgegangen ist und welcher nicht aufgeht, das ist auch eine Aufgabe des Meisters, ja?

Nico: Ja.

Elia: Gut. Gibt es noch eine Frage?

Nico: Ich habe das Gefühl, dass mein Vater noch in irgendeiner Art und Weise für mich wichtig, für meine Entwicklung wichtig ist.

Ich mag es nicht, mich mit ihm zu beschäftigen. Und eine Befriedung bei uns halte ich auch für ausgeschlossen.

Und trotzdem ist in mir ein Gefühl, als ob ich ihm irgendwie noch helfen möchte.

Irgendetwas hält mich klein, habe ich den Eindruck. Und ich wollte fragen, ob ihr mir helfen könnt, dort raus zu kommen.

Elia: Ich möchte vorschlagen, dass wir diese Frage auf den Sonntag verschieben.

Nico: Gut.

Elia: Du wirst sie dann vielleicht sogar nicht einmal mehr stellen.

Nico: Okay.

Elia: Ich denke, wir beenden das Channeling für heute an dieser Stelle und wir sprechen uns wieder am Sonntagmittag. Ja?

Nico: Damit bin ich einverstanden. Vielen Dank.

Elia: Ich danke dir, dass du bereit bist, in aller Offenheit mich anzuhören. Du weißt schon, ich schenke dir keine Illusion, sondern ich mache dich aufmerksam darauf, wo welche liegen.

Und das ist unangenehm, ich weiß das.

Deshalb danke ich auch dir.

Ich wünsche dir segensreiche Zeit.

Auf Wiedersehen.

Nico: Auf Wiedersehen. Bis bald.

H: Danke, Elia.

 

Es war nie anders angelegt.
Denn ihr seid eine Gattung, die nur im Kollektiv Vollendung erfährt.

Es wäre gar nicht möglich, wäre jeder Einzelne in allem perfekt.

Die Bedürftigkeit des Einen deckt sich durch die Stärke seines Nächsten.

Aber so werdet ihr nicht gelenkt, geprägt und erzogen.

Sondern jede Form von Bedürftigkeit soll Scham auslösen.

Und aus der Scham soll ein schlechtes Gewissen erwachsen
und aus dem schlechten Gewissen Fügsamkeit.

Das ist alles andere als klug!

Darunter leiden die Menschen.

Die Menschen leiden an der Scham darüber, unperfekt zu sein.

Unsere ganze Arbeit widmen wir dem Auftrag,
euch zu helfen, eure Scham loszulassen.

Elia

 

Zu Gast ist Nico.

Elia: Guten Morgen, lieber Freund.

Hajo: Guten Morgen, Elia.

Nico: Guten Morgen, Elia.

Elia: Wie schön, dass du den Weg hierher gefunden hast.

Nico: Wieder einmal.

Elia: Ja, wieder einmal. Ist das ein Zeichen von Bedürftigkeit oder von Klugheit?

Nico: Ich vermute… ich hoffe, beides.

Elia: Klug ist, wer begreift, dass er bedürftig ist.

Alle Menschen sind bedürftig, alle Menschen sind stark und schwach.

Und das ist sehr gut so.

Es war nie anders angelegt. Denn ihr seid eine Gattung, die nur im Kollektiv Vollendung erfährt.

Es wäre gar nicht möglich, wäre jeder Einzelne in allem perfekt.

Die Bedürftigkeit des Einen deckt sich durch die Stärke seines Nächsten.

Also werdet ihr nicht gelenkt, geprägt und erzogen.

Sondern jede Form von Bedürftigkeit soll Scham auslösen.

Und aus der Scham soll ein schlechtes Gewissen erwachsen und aus dem schlechten Gewissen Fügsamkeit.

Das ist alles andere als klug!

Darunter leiden die Menschen.

Die Menschen leiden an der Scham darüber, unperfekt zu sein.

Unsere ganze Arbeit widmen wir dem Auftrag, euch zu helfen, eure Scham loszulassen.

Und wenn ich heute mit dir rede, dann möchte ich dir sagen: Vieles habe ich in meinem Leben auf Erden entfalten können. Das, was angelegt war, hat Vollendung erfahren.

Und mein Fazit ist: Ich bin insgesamt gesehen weiterhin bedürftig.

Ich mag ein kluger Begleiter sein und doch nicht klug genug.

Ich bin bedürftig der Weisheit, die mir gegeben wird, um euch zu trösten, zu raten, wenn ihr mich bittet.

Das, was ich euch sage, ist – dort wo ich stark bin aus mir, dort wo ich selbst bedürftig bin – nur weitergegeben.

Ich schäme mich meiner Bedürftigkeit nicht, sondern freue mich daran. Denn sie macht es notwendig, dass ich im Kontakt bleibe, im Miteinander. Und das, das ist mir bis in alle Ewigkeit Freude über Freude.

In diese Freude möchten wir euch alle führen: Dass es Freude macht, Bedürftigkeit durch die Stärke der anderen gestillt zu bekommen.

Und umgekehrt die eigene Stärke der Bedürftigkeit der anderen zur Verfügung zu stellen.

Zusammenhalt nennt man das.

Wir Menschen im Leib und außerhalb der Leiblichkeit sind bedürftig der Gemeinschaft und des Zusammenhaltes.

Ist Zusammenhalt gestört, dann ist es wichtig, zu sehen, dass das etwas sehr Essentielles ist.

Das ist etwas, das wider die Natur geht, nämlich die Natur eines jeden Menschen.

Jeder von euch hat in sich den Antrieb, einen Zusammenhalt zu finden. Aber manche wissen den Weg nicht mehr oder schämen sich sogar dafür, dass sie den brauchen.

Autark sein, ja, aber innerhalb eines Zusammenhaltes.

Außerhalb bedeutet Einsamkeit und tiefes Verlassen sein.

Viele der Beltseelen sind im Belt, weil sie Zusammenhalt für sich nicht akzeptieren.

Sie kämpfen also darum, den rechten Zusammenhalt zu finden.

Deine erste Frage, bitte.

Nico: Elia, was wird denn die vordringliche Aufgabe sein, die ich an diesem Wochenende mit Uta zusammen bearbeiten kann?

Elia: Ich denke, das ist klar.

Das habt ihr schon formuliert: Herauszufinden, wo in dir der Zusammenhalt mit dir selbst verloren gegangen ist.

Du hältst nicht mit dir zusammen, bist zerrissen zwischen sehr unterschiedlichen Empfindungen und Wertungen.

Es ist wichtig, dass du in dir, mit all deinen Anteilen dich als gesammelt entwickelst.

„Ich bin mit mir Eins!“

Darfst du das überhaupt von dir behaupten oder ist das unverschämt?

Nico: Das wäre schön.

Elia: Ja, das wäre schön und das wäre tatsächliche Freiheit.

„Ich bin im Zusammenhalt mit meiner Familie.

Ja, aber nicht zum Preis, dass ich den Zusammenhalt mit mir verliere. Denn das kann nicht Harmonie bringen.“

Jeder Mensch – du, deine Kinder, deine Schwestern, deine Frau – hat in sich die Sehnsucht nach echt erfahrenem Zusammenhalt.

Einen Zusammenhalt, der selbstverständlich geschieht, mühelos, ohne Anstrengung, ohne Opfer.

Ohne sich verstellen müssen, ohne Unterforderung, ohne Überforderung: selbstverständliches Zusammenhalten.

Und das ist eine gute Sehnsucht.

Sie ist die beste Richtschnur von allem.

Es ist deine Aufgabe an diesem Wochenende, die Möglichkeit zu nutzen, da hinzuschauen, wo du den Zusammenhalt mit deinem Selbst verloren hast.

Durch was verlierst du es?

Wo gibst du dich zugunsten anderer Dinge auf?

Wenn einer damit beginnt, besteht die Chance, dass die anderen nachziehen.

Aber nicht darum darfst du das tun.

Sondern wirklich, weil du begreifst, dass du nur dann von wahrem Nutzen bist für die Schöpfung, wenn du mit dir Eins bist!

Ohne Scham „JA“ sagst auch zu dem, was du nicht kannst, was du einfach nicht kannst.

Also das hast du zu geben, dass du – ehe du andere anklagst – auf dich schaust und darauf achtest, was du in dir zu befreien hast.

Ehe du anderen sagst „befreie dich“, befreie dich selbst.

Das ist deine Aufgabe, ja?

Nico: Ja.

Elia: Deine nächste Frage, bitte.

Nico: Ich denke, damit hast du sie wahrscheinlich schon beantwortet.

Denn ich hätte gefragt, welchen Beitrag ich zum Wohle für alle Beteiligten leisten kann?

Elia: Was ist dein Beitrag?

Nico: Mein Beitrag: auf mich schauen.

Elia: Ja, und danach handeln, was du siehst.

Wo immer ihr seid, in welcher Einbindung ihr euch auch befindet, in all dem, was ihr tut und sagt, ist doch das Größte von allem an Wirkung eure innere Einstellung.

Die Menschen reagieren viel weniger auf das Wort oder den Anblick als vielmehr auf das dahinterliegende Selbstbewusstsein.

Es gibt Menschen, die haben ein so gut ausgearbeitetes Selbstbewusstsein, Selbstverständnis, dass sie ganz ohne Worte zu wirken vermögen.

Das ist von dir nicht verlangt.

Aber du wirkst, du wirkst auch dann, wenn du schweigst.

Du wirkst auch dann, wenn du den Forderungen anderer nachkommst, obwohl du sie für falsch hältst.

Du wirkst im Handeln, aber auch im Nichthandeln.

So ist es bei jedem Menschen!

Und darum ist es so wichtig, dass in eurem Zusammenhalten einer beginnt, an dieser Stelle wahr zu werden, echt zu sein.

Um das zu können, lieber Nico, musst du aufhören, dich zu schämen. Das ist wirklich wichtig!

Wenn du aufhörst, dich deiner Kraft und deines Mangels an Kraft zu schämen, da kann das bewirken, dass sich auch die anderen daran orientieren können.

„Hier – um den Nico herum – da muss keiner sich schämen.“

Wäre das nicht schön?

Nico: Oh, ja!

Elia: Ja. Deine nächste Frage bitte.

Nico: Oft hadere ich mit Dingen, die so sind, wie sie sind.

Wie gelingt es mir da, eine vielleicht auch entspanntere Sichtweise zu bekommen, ein ändern meiner Einstellung?

Elia: Ja, im Grunde habe ich das schon angesprochen.

Was immer dir geschieht, in welchen Verhältnissen auch immer du bist, nichts ist wirklich unveränderbar.

Es geht nicht darum, ob sich etwas verändern kann oder nicht.

Sondern darum, ob du den Preis, den eine solche Veränderung nach sich zieht, bereit bist, zu bezahlen.

Damit zu hadern, dass zu bezahlen ist, das ist etwas, womit du dich nur belastest und beschwerst.

Es ist das Gesetz der Inkarnation, dass jede Ursache Folgen hat!

Und es geht nicht darum, damit zu hadern, dass dies so ist.

Sondern mit klarem Menschenverstand darauf zu sehen, ob ein Preis bezahlbar ist für einen selbst oder nicht, ja?

Nico: Ja.

Elia: Ja.

Wenn du das beherzigst, dann wirst du wieder spüren, dass du ein Mitspracherecht hast.

Und das wiederum stärkt deine Lebensfreude, von der derzeit wenig übrig ist.

Dass so wenig übrig ist, liegt daran, dass der Preis an manchen Stellen zu hoch ist.

Oder dass dir nicht klar ist, dass du eine Entscheidung getroffen hast.

Die Einstellung, dass du nichts zu entscheiden hast, sondern nur reaktiv bist, ist etwas, das in Ordnung gebracht werden musst.

Immer entscheidest du!

Und ich bitte dich, dies an Uta weiterzugeben. Das soll das sein, womit ihr zuerst arbeitet: „Wo und wie treffe ich Entscheidungen, ohne dass ich es merke? Und warum bin ich bereit, den Preis zu zahlen, den das hat?“

Ja?

Nico: Ja.

Elia: Bitte gib ihr das weiter.

Nico: Ja.

Elia: Hast du noch eine Frage?

Nico: Ja. Das letzte Mal, als wir gesprochen haben, hast du gesagt:

„Im Mai darf ein Bauer den Blick noch nicht auf die Ernte richten.“

Habe ich mich schon fortbewegt? Bin ich immer noch im Mai?

Elia: Du bist noch im Mai. Das ist auch gemessen am Lebensalter völlig in Ordnung.

Es ist immer noch Mai.

Das ist auch gut so, alles andere wäre eine Überforderung.

Die Ernte einzufahren, ist wahrlich zu früh.

Aber schauen, welcher Samen aufgegangen ist und welcher nicht aufgeht, das ist auch eine Aufgabe des Meisters, ja?

Nico: Ja.

Elia: Gut. Gibt es noch eine Frage?

Nico: Ich habe das Gefühl, dass mein Vater noch in irgendeiner Art und Weise für mich wichtig, für meine Entwicklung wichtig ist.

Ich mag es nicht, mich mit ihm zu beschäftigen. Und eine Befriedung bei uns halte ich auch für ausgeschlossen.

Und trotzdem ist in mir ein Gefühl, als ob ich ihm irgendwie noch helfen möchte.

Irgendetwas hält mich klein, habe ich den Eindruck. Und ich wollte fragen, ob ihr mir helfen könnt, dort raus zu kommen.

Elia: Ich möchte vorschlagen, dass wir diese Frage auf den Sonntag verschieben.

Nico: Gut.

Elia: Du wirst sie dann vielleicht sogar nicht einmal mehr stellen.

Nico: Okay.

Elia: Ich denke, wir beenden das Channeling für heute an dieser Stelle und wir sprechen uns wieder am Sonntagmittag. Ja?

Nico: Damit bin ich einverstanden. Vielen Dank.

Elia: Ich danke dir, dass du bereit bist, in aller Offenheit mich anzuhören. Du weißt schon, ich schenke dir keine Illusion, sondern ich mache dich aufmerksam darauf, wo welche liegen.

Und das ist unangenehm, ich weiß das.

Deshalb danke ich auch dir.

Ich wünsche dir segensreiche Zeit.

Auf Wiedersehen.

Nico: Auf Wiedersehen. Bis bald.

H: Danke, Elia.