manipuliert

1099: Seit Jahrtausenden werdet ihr manipuliert!

Seit Jahrtausenden werdet ihr manipuliert!

Hier ruht Zuversicht in uns,
dass ihr die Mechanismen der Manipulation immer besser begreift.

Tatsächlich sind in den letzten hundert Jahren
hier sehr viele Kenntnisse ins Bewusstsein der Menschheit gekommen.

Noch sieht es sehr seltsam aus.

Ihr werdet manipuliert in eurem Wunschdenken.

Ihr werdet manipuliert in euren Wertungen.

Und ihr werdet manipuliert in eurem Gottesbild. Das stimmt.

Und es wurde kaum so erfolgreich manipuliert wie in eurer Zeit.

Das ist möglich, weil ihr in einer Zeit seid, in der zum ersten Mal
in der Geschichte der Menschheit jeder Mensch jederzeit erreichbar ist.

Und ihm jederzeit Bedürfnisse, Urteile, Ansprüche
suggeriert werden können, die ihr vorher gar nicht hattet.

Das ist wahr.

Aber gerade diese Überflutung der Manipulation
löst im Endergebnis etwas Gutes aus.
Nämlich eine Art Immunität.

Noch ist es nicht sichtbar, aber du wirst es noch erleben,
dass das mehr und mehr entsteht.

Irgendwann ist die Menschheit satt davon,
sich von anderen sagen zu lassen,
was sie braucht, was sie sich wünscht.

Irgendwann ist sie so satt von den vielen Versuchen der Befriedigung, dass sie etwas begreift.
Nämlich: Dass sie die Antwort darauf, was gebraucht wird,
was ein Ziel ist, was zu fürchten ist und was zu wünschen ist,
nur in jedem Einzelnen selbst finden kann.

Deshalb wollen wir gar nicht so pessimistisch darauf schauen. Ja?

 

Zu Gast ist Anne.

Elia: Guten Tag, liebe Freunde.

Hajo: Guten Tag, Elia.

Anne: Guten Tag, Elia.

Elia: Herzlichen Glückwunsch zur Wiedergeburt! Du bist bei dir angekommen.

Eine Geburt, die über sechzig Jahre dauert?

Ja! Freu dich. Bleib in der Erwartungshaltung.

Weißt du, dass du mit der geboren bist? Voller Elan, voller Wünsche sich selbst zu sein, das Leben als Gelegenheit sehen – so bist du gekommen.

Und der Anspruch war berechtigt. Nun ja, es hat über sechzig Jahre gedauert, bis die Möglichkeit eröffnet wurde, sich dem kindlich zu nähern. Freuen wir uns?

Anne: Ja.

Elia: Und nun bitte ich dich um deine erste Frage.

Anne: Wie kann ich am Besten mein Selbst und meine Wahrheit in der Phase des Älter werdens darstellen?

Elia: Gar nicht. Gar nicht darstellen! Das ist nicht nötig etwas darzustellen.

Darstellen ist für die Bühne. Aber jetzt beginnt das Üben ohne Bühne.

Die ganze Welt ist offen. Und es gibt auf dieser Welt deinen Weg. Und manchmal gehen andere ein Stück mit, und manchmal Lebende und manchmal solche ohne Körper, deinen Weg ohne Darstellung, ohne vorgeschriebenen Texten zu folgen. Aus der Mitte heraus.

Einfach nur gehen, wie es der Weg erfordert. Mit langen Schritten und kurzen. Stehen bleiben und sich umsehen und richtig auftreten, mutig voran, Sprünge machen, ohne jede Darstellung.

Das ist schwer, höre ich dich schon sagen, das ist schwer. Nein! Nein, nein. Das ist nur das, was man euch einreden will, dass es schwer sei.

Schwer ist nur zu akzeptieren, dass manche Menschen nicht mitgehen möchten auf diesem Weg. Das ist schwer.

Schwer ist nur zu akzeptieren, dass das eine oder andere Hindernis recht schwer ist und man Menschen oder Jenseitige braucht, die einen tragen. Das ist schwer. Alles andere nicht.

Sei du! Auch im Alt sein sei du.

Du wirst du sein in jedem Fall.

Es ist sogar so, dass je älter du wirst, um so mehr Du wird da sein, weil die Ängste an Bedeutung verlieren und das Erleben an Bedeutung gewinnt, weil das Nehmen bedeutender ist als der Preis, den man vermeintlich dafür zu zahlen hat.

Ha! Alt sein als Drohung? Ja, das wird euch so beigebracht.

Alt sein als letzte Etappe sich zu entfalten, das ist ja ein ganz neuer Gedanke.

Sei bei dir selbst, so gut es möglich ist. Da, wo du nicht gehen kannst, da tragen dich andere. Das ist gut.

Manchmal wirst du andere tragen. Und das ist auch gut.

Pass gut auf, was deine Gedanken tun. Sie sind wie Pferde vor einer Kutsche. Solche Pferde sind wunderbar. Sie lassen dich schneller Ziele erreichen.

Wenn du aber die Zügel nicht in der Hand behältst, gehen sie, wohin sie wollen.

Deshalb ist das mein Rat: Nimm die Zügel in die Hand. Lass die Gedanken denken, was du willst. Und du wirst sehen, Alter bedeutet frei werden.

Du kannst die Zügel nicht halten, wenn du in deinen Händen den Schmerz von gestern bewahrst.

Viele Alte tun das. Und sie merken gar nicht, wenn sie dabei die Zügel losgelassen haben. Sie merken gar nicht, dass sie ihr Ziel nicht erreichen. Sie schauen wie gebannt auf das, was gestern war. Das wird gefördert.

Es wird aller Orten gesagt, was du in deiner Vergangenheit erlebt und erlitten hast, bestimmt deine Zukunft. Du hast keinen Einfluss darauf.

Das ist unwahr. Das ist ganz und gar unwahr. Die Vergangenheit war dir ein Lehrmeister. Vor dir liegt die Zukunft. Vor dir liegt dein Weg. Lass Vergangenes vergangen sein.

Nichts wiederholt sich, gar nichts. Es sei denn ihr wiederholt eure Bedeutung immer wieder. Das wäre die Zügel loslassen. Hast du das verstanden?

Anne: Ja.

Elia: Gut. Deine nächste Frage.

Anne: Gibt es heute noch reale Gefahren für mich, wenn ich mein Selbst zeige und lebe?

Elia: Es gibt reale Gefahren, wenn du es lässt. Dann gibt es die Gefahr der Nutzlosigkeit. Und das ist das Letzte, was du erfahren möchtest.

Reale Gefahren, außer dass du auf Widerstand und Ablehnung deiner Ideen und Gedanken und deiner Art und Weise stehst, damit ist doch nicht zu rechnen.

Dass Ablehnung aber eine Gefahr ist, das ist das Festhalten am Alten. Ja? Es ist eine Belästigung, aber keine Gefahr. Ja?

Anne: Okay.

Elia: Wer käme denn wohl daher auf dem Weg, der Anne heißt? Da käme eine Wanderin daher, warmherzig, offen interessiert, mutig, ausdauernd, ehrlich.

Die käme daher, wenn sie keine Rolle hat, in der sie auftritt, sondern einfach diese Wanderin ist. Da gibt es keine Gefahr. Ja?

Anne: Ja.

Elia: Ja. Lass dir Zeit. Vertrauen ist eine ganz kleine Pflanze. Und dieses Pflänzchen ist jetzt durch die Erde gebrochen, ganz neu, ganz zart.

Nicht vertrauen in Menschen, meine Liebe, sondern Vertrauen in dich und uns. Dieses Vertrauen macht dich freier. Aber es muss wachsen.

Sei bitte nachsichtig und geduldig mit dir. Das ist mir sehr wichtig.

Es macht ja keinen Sinn einen Weg zu beginnen und sich im Inneren zu wünschen, man wäre nach drei Schritten am Ziel. Hm? Darf es langsam gehen?

Anne: Ja.

Elia: Gut. Hast du noch eine Frage dazu?

Anne: Nein, zu dem Thema nicht, aber eine neue Frage.

Elia: Ja.

Anne: Wie kann ich am Besten in dieser immer verrückteren Chaoswelt leben?

Elia: Das ist eine wichtige Frage. Zuerst einmal, indem du dich nicht mit allem identifizierst und betroffen machen lässt, was dir zugetragen wird.

Dein reales Dasein, dein Weg führt nur durch einen bestimmten Teil der Landschaft. Und nur was dir dort persönlich begegnet, ist tatsächlich wahr und wichtig für dich.

Der Adlerflug, der beinhaltet, dass du nicht nur diesen Weg siehst, sondern den ganzen Globus.

Der kann dich in Verzweiflung bringen und dich völlig überfordern und obendrein dafür sorgen, dass du deinen Weg nicht gehst.

Versuch, nie weiter zu gucken, als der Horizont liegt, den du sehen kannst. Nie!

Das Vorwegnehmen von Entwicklungen – tendenziell – ist gut. Aber die Identifizierung damit, die da sagt, das wird mir sicher begegnen, ist gefährlich.

Das kann schon bedeuten, dass du deinen Weg verlierst.

Schau nur, soweit du es sehen kannst. Schau nur auf das, was dich betrifft. Dann reichen auch deine Kräfte. Dann reicht auch dein Vertrauen.

Und dann reicht auch die Energie, um zu leben und das Himmelreich in sich selbst zu entdecken. Sonst nicht. Ja?

Das ist eine Überlebensstrategie aus Krisenzeiten, die Menschen kennen, die schwere Krisenzeiten erlebt haben. Und die gebe ich jedem, der in dieser Zeit lebt. Hast du dazu noch Fragen?

Anne: Nein, dazu nicht mehr.

Elia: Die nächste Frage dann bitte.

Anne: Ja. Da hab ich das Stichwort: Zeitgeist, Manipulation. Wir werden sehr manipuliert. Kannst du bitte dazu was sagen?

Elia: Manipuliert werdet ihr seit Jahrtausenden.

Anne: Mhm.

Elia: Der Zeitgeist ist allerdings spezieller. Der Zeitgeist, in dem ihr seid, ist ein Menschen verachtender Geist.

Und zwar nicht unbedingt bezogen auf die Masse, sondern was verachtet wird, ist der Wert des Individuums. Das ist eine sehr traurige Einstellung.

Erst durch die Vielfalt entwickelt sich das Gute. Überall wo Vielfalt ist, ist Leben. Und zwar ein Leben, in dem sich alles gegenseitig unterstützt und ergänzt. Nur wo Vielfalt ist und gefördert wird, entstehen neue gute Wege und Ziele.

Aber das ist nicht der Zeitgeist. Im Gegenteil! Vielfalt wird abgelehnt.

Und damit kommt es zu einer großen Reduzierung potentieller menschlicher Kräfte, Talente, Eigenarten. Das ist etwas, was ihr verlassen werdet, denn das kann nicht gut sein. Ihr seht es.

Ihr seht es in der Tierwelt, in der jedes Jahr viele Tierarten aussterben. Die hatten aber ihre Funktionen im großen Ganzen. Die waren wichtig.

Noch spürt ihr die Folgen nur mäßig. Geht es so weiter, spürt ihr dies drastisch. Etwas was ausgestorben ist, ist fort – unwiederbringlich.

Vielfalt aber ist Leben. Was passiert, wenn die Vielfalt zerstört wird?

Ihr seid auf dem Weg, zu glauben, dass das Vielfältige etwas Böses wäre. Auch in euch selbst.

Ihr sucht nicht mehr das Individuelle, das zueinander gehört, das Einzigartige eines jeden, sondern ihr sucht das Gleiche.

Das löst große Not und Ängste psychischer Art in den Menschen aus, die in sich spüren, dass irgendwas in ihnen individuell ist, einzigartig.

Aber gerade das Einzigartige ist so wertvoll.

Es ist so, als würde in dem großen Netzwerk, in dem ihr eingebunden seid, einzelne Fäden gekappt.

Da wo das geschieht, ist Wachstum nicht möglich. Das muss sich ändern. Das Bewusstsein dafür muss sich ändern.

Was die Manipulation angeht, sagte ich:

Seit Jahrtausenden werdet ihr manipuliert, hier ruht Zuversicht in uns, dass ihr die Mechanismen der Manipulation immer besser begreift.

Tatsächlich sind in den letzten hundert Jahren hier sehr viele Kenntnisse ins Bewusstsein der Menschheit gekommen.

Noch sieht es sehr seltsam aus.

Ihr werdet manipuliert in eurem Wunschdenken.

Ihr werdet manipuliert in euren Wertungen.

Und ihr werdet manipuliert in eurem Gottesbild. Das stimmt. Und es wurde kaum so erfolgreich manipuliert wie in eurer Zeit.

Das ist möglich, weil ihr in einer Zeit seid, in der zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit jeder Mensch jederzeit erreichbar ist und ihm jederzeit Bedürfnisse, Urteile, Ansprüche suggeriert werden können, die ihr vorher gar nicht hattet.

Das ist wahr.

Aber gerade diese Überflutung der Manipulation löst im Endergebnis etwas Gutes aus. Nämlich eine Art Immunität.

Noch ist es nicht sichtbar, aber du wirst es noch erleben, dass das mehr und mehr entsteht.

Irgendwann ist die Menschheit satt davon, sich von anderen sagen zu lassen, was sie braucht, was sie sich wünscht.

Irgendwann ist sie so satt von den vielen Versuchen der Befriedigung, dass sie etwas begreift. Nämlich: Dass sie die Antwort darauf, was gebraucht wird, was ein Ziel ist, was zu fürchten ist und was zu wünschen ist, nur in jedem Einzelnen selbst finden kann.

Deshalb wollen wir gar nicht so pessimistisch darauf schauen. Ja?

Anne: Ja.

Elia: Die beste Methode, einem Menschen, der Schokolade in süchtiger Weise liebt, abzugewöhnen, ist, ihn tagelang von morgens bis abends ausschließlich Schokolade zu geben. Und das passiert gerade hinsichtlich der Manipulation. Ja?

Anne: Ja.

Elia: Gut. Hast du noch eine Frage an mich?

Anne: Nein, ich hab keine Fragen mehr.

Elia: Dann feiere jetzt bitte Geburtstag.

Anne: Okay.

Elia: Dein Selbst – du weißt es ja, du weißt es längst, aber jetzt weißt du es wieder – ist einzigartig.

Und Darstellen brauchst du gar nicht.

Du brauchst nur weiterhin ein- und ausatmen, Essen und Trinken, frische Luft, Spaziergänge. Mehr braucht es eigentlich nicht. Ja?

Anne: Okay.

Elia: Gut.

Ich wünsche dir eine gesegnete Zeit.

Ich wünsche dir, dass die kleine Pflanze Vertrauen in die Hände deiner Guidin gelegt wird, jeden Tag.

Und ich wünsche dir, dass der Mut zum Abenteuer wieder ordentlich aktiviert wird.

Geh in Frieden.

Auf Wiedersehen.

Anne: Dankeschön, Elia.

Hajo: Danke, Elia.

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