Anhaftung

1100: Anhaftung durch einen Jungen, der Suizid begangen hat.

Anhaftung durch einen Jungen, der Suizid begangen hat
und noch im erdnahen Bereich ist.

Zu Gast ist Hans, der die Anhaftung hat,
die wir ins Licht bringen wollen.

Uta geht in Trance:

Uta: Wir gehen zuerst zu Elia, ja?

Hajo: Ja, natürlich.

Elia: Guten Abend, liebe Freunde.

Hajo & Hans: Guten Abend, Elia.

Elia: Guten Abend, Hans, ich grüße dich.

Ein Abenteuer? Nicht das letzte in deinem Leben, nehme ich an.

Ja, ein Abenteuer. Das Leben ist ziemlich bizarr, findest du nicht?

Hans: Absolut.

Elia: Ja. Jetzt schauen wir, dass wir Lästiges aussortieren. Nicht wahr? Das ist ja eine deiner Hauptaufgaben.

Lieber Hajo, bitte stelle mir deine Fragen.

Hajo: Ja, es geht darum, dass Hans eine Anhaftung hat.

Elia: Eine temporäre, sie ist nicht ständig bei ihm.

Hajo: Was können wir da tun?

Elia: Ja. Es ist im Grunde keine schwierige Angelegenheit. Die einzige Schwierigkeit besteht darin, dass ihr sie nicht ins Licht führen könnt.

Hajo: Da müssen wir sie also verbannen.

Elia: Ja, ihr müsst sie verweisen.

Hajo: Verweisen, ja.

Elia an Hans: Es geht hier um eine Persönlichkeit, die sich eher zufällig in euer Haus eingefunden hat. Und ihre Nahrung ist Angst.

Angst, Hans, ist immer dämonisch.

Nicht, dass sie von einem Dämon käme, sondern sie ist in ihrer destruktiven Wirkung dämonisch.

Denn sie eröffnet einem keinen Lösungsweg, nur Hilfslosigkeit.

Angst darf nicht verwechselt werden mit Vorsicht.

Vorsicht ist etwas, das du gut kannst.

Aber die letzte Zeit hat dich das Angst haben gelehrt. Und du hast die Angst von Christels Schultern genommen und trägst sie stellvertretend.

Es ist wichtig, dass Angst wieder zu Vorsicht wird. Ja?

Wir können diesem verirrten Menschen den Weg weisen von dir fort.

Aber, Hans, es ist wichtig, dass du die Angst wieder in Vorsicht verwandelst.

Das geht. Das kannst du, ganz gewiss. Und da wo du es nicht kannst, da kann dein Guide für dich eintreten und dir helfen. Du musst ihn nur bitten. Bitten ist ziemlich schwierig, nicht?!

Dein Guide hat es erlaubt, dass in deinem Bewusstsein diese drastische Wahrnehmung stattfindet.

Er hat es erlaubt, um dir den Weg zu ermöglichen, Angst wieder zur Vorsicht werden zu lassen und aufzuhören, Christels Angst zu tragen an ihrer Stelle.

Auch ihr hilft Angst nicht, aber Vorsicht. Hast du das verstanden?

Hans: Ja.

Elia: Lieber Hajo, ich möchte, dass ihr mit diesem jungen Seelchen – und das ist es, es ist gerade ein zwölfjähriger Knabe – ganz klar in Anweisungen sprecht.

Er glaubt nur Anweisungen!

Und ich möchte, dass ihr ihm anbietet, dass er in der Natur ausprobieren kann, was er bewirkt. Das darf er.

Und er wird dort erfahren, dass es gar nicht, gar nicht schön ist, Angst zu machen.

Vielleicht kannst du ihm noch sagen: „Wenn du aufhörst, Angst machen zu wollen, dann wirst du jemanden finden, der dich lieb hat.“

Mag sein, es hilft. Aber ich bin mir da nicht sicher. Ja?

Hajo: Ja.

Elia: Gut.

Hajo: Wie kann ich ihn anreden?

Elia: Als Andreas.

Hajo: Andreas, ja. Und wie finde ich ihn?

Elia: Uta findet ihn.

Hajo: Okay.

Elia geht aus Uta raus und Uta ist wieder ansprechbar.

Hajo: Uta!

Uta: Ja.

Hajo: Kannst du mal nach einem Andreas schauen, einem zwölfjährigen…

Uta: Ja. Der ist hier im Raum.

Hajo: Okay. Na, guck an.

Uta: Er trägt Jeans, aber sehr alte mit so umgeschlagenen Hosenbeinen.

Hajo: Ja. Kann ich ihn ansprechen?

Uta: Ja.

Hajo: Hallo, Andreas!

Uta: Er versucht gerade seine Tricks.

Hajo: Hör auf mit deinen Tricks, Andreas. Wir wissen, dass du da bist.

Uta: Er ist sehr unentschlossen.

Ihm macht es wirklich Lust. Da hört er gar nicht zu. Das ist ihm viel wichtiger.

Hajo: Andreas, wir müssen sprechen!

Andreas: Ja, man!

Hajo: Das, was du da machst, ist nicht okay.

Andreas: Ach Scheiße!

Uta: Das hört er schon die ganze Zeit. Er kann frotzeln. Soll ich mal.

Hajo: In der Natur, hier nicht. In der Natur kannst du das ausprobieren.

Andreas: Ach, das ist immer das gleiche.

Hajo: Ja. Und wenn du nicht aufhörst, Angst zu machen, findest du auch einen, der dich liebhat.

Sonst kriegst du keinen, der dich liebhat. Alle lehnen dich ab.

Andreas: Brauch ich auch nicht.

Hajo: Doch. Brauchst du!

Andreas: Neee! Brauch ich nicht!

Hajo: Doch, natürlich brauchst du das!

Uta: Hajo, das geht so nicht.

Hajo: Ja, der braucht klare Anweisungen. Was soll ich machen?

Uta: Hajo, der war eben bei mir drin. Da musst du ein bisschen mehr aufpassen.

(Zur Erklärung: Es besteht immer die Gefahr, dass die Beltseele versucht, sich bei Uta anzuhaften oder sie zu besetzen, deswegen wird nachfolgend Uta im Reporterstil die Antworten von Andreas wiedergeben.)

Hajo: Ja. Okay. Was machen wir da?

Uta: Jetzt schicken wir ihn erst mal raus. Ich gehe mit ihm in den Garten. Der ist sofort da. Der ist sofort drin. Das kennt er.

Sag ihm, wir gehen raus.

Hajo: Soll ich Licht machen?

Uta: Nein, sag ihm einfach, wir gehen raus. Und dann pass auf, dass ich nicht wieder reinrausche!

Hajo: Okay. Andreas! Wir gehen jetzt in den Garten. Dann zeige ich dir das.

Raus da! Raus da! Aber jetzt raus da aus Uta!

Uta: Er motzt. Er ist vollkommen auf Motzen aus.

Ich denke, dass der eigentlich nicht sauer, sondern traurig ist.

Vielleicht kannst du ihn mal fragen, worüber er so sauer ist. Ich glaube, mit dem spricht keiner. Den motzt nur jeder an.

Hajo: Ach so. Dann mache ich das. Aber…

Uta: Ist okay. Ich bin draußen mit ihm.

Hajo: Andreas, worüber bist du denn sauer?

Uta im Reporterstil: Ich scheiß auf alles.

Hajo: Und warum scheißt du auf alles? Du wirst doch einen Grund haben.

Uta: Er zeigt mir einen Zettel. Das ist ein Gutachten. Ich kann das nicht alles lesen: Es ist ein Gutachten über ihn. Das hat er so zusammengefaltet in der Hosentasche stecken.

Frag ihn mal. Ich nehme an, das hat etwas mit seinem Tod zu tun.

Hajo: Andreas, was hast du denn da für einen Zettel? Was steht da drauf?

Uta: „Dass ich ein hoffnungsloser Fall bin“, sagt er.

Hajo: Warum?

Uta: Er zuckt mit den Achseln. Er weiß das, er will es nur nicht sagen. Er hat Angst, dass er wieder fertiggemacht wird.

Hajo: Nein. Du wirst nicht fertiggemacht, Andreas. Wir wollen nur schauen, was wir für dich tun können.

Uta: Er sagt: „Was willst du für ihn noch tun? Er ist tot. Toter geht’s nicht.“

Hajo: Ja, aber du gehörst hier nicht hin.

Uta: Das ist ihm scheißegal.

Hajo: Du gehörst da raus. Das ist doch nicht schön.

Andreas: Doch!

Hajo: Nein.

Andreas: Doch!

Hajo: Nein, da wird man nicht geliebt…

Uta: Braucht er auch nicht, sagt er. Er braucht keine Liebe.

Hajo: …und hat keine Freunde.

Uta: Er hat Freunde gehabt. Er sagt, er hat richtig gute Freunde gehabt.

Hajo: Ja. Die kannst du nur wiedertreffen, wenn du ins Licht gehst, jetzt.

Uta: Er weiß nicht, was für einen Scheiß du redest.

Hajo: Hier ist nicht der richtige Platz für dich. Du kannst alle deine Freunde wiedertreffen, wenn du ins Licht gehst. Aber nicht, wenn du hier bleibst auf der Erde.

Uta: Weiß er ja nicht, ob die tot sind.

Hajo: Ja, aber du kannst sie zumindest sehen. Und wenn sie nicht mehr leben, kannst du mit ihnen zusammen sein.

Uta: Er hat aber einen umgebracht.

Hajo: Ja. Ist okay.

Uta: Seinen besten Freund. Ist immer noch okay? Er glaubt dir kein Wort.

Hajo: Andreas, wenn du Angst davor hast, ihn im Himmel wiederzutreffen, dann ist es natürlich okay, dass du hier bist. Aber…

Uta: Er wollte ihn nicht umbringen.

Hajo: Das kannst du ihm dann ja erklären, wenn du ihn wiedersiehst.

Uta: Es glaubt ihm ja doch keiner.

Hajo: Warum denn nicht?

Uta: Es hört ihm ja keiner zu.

Hajo: Doch! Ich hör dir doch zu!

Uta: Nö.

Hajo: Doch!

Uta: Nö.

Hajo: Was tue ich denn die ganze Zeit?!

Uta: Was alle tun.

Hajo: Was tun denn alle?

Uta: Du schwaderst ihn zu.

Hajo: Ah! Und wie hättest du es gerne? In kurzer Befehlsform?

Uta: Ja, dann hör ihm doch zu, Hajo!

Hajo: Ja. Dann erzähl doch mal.

Uta: Er spricht vom 18. August.

Hajo: Welches Jahr?

Uta: 1957.

Hajo: Weißt du, welches Jahr jetzt ist?

Uta: Nö.

Hajo: 2017.

Uta: Tja, Pech gehabt.

Hajo: Schau mal, jetzt sind alle deine Freunde im Licht.

Uta: Keiner hört ihm zu. 18. August, und…

Hajo: Was ist da passiert?

Uta: Wir haben `ne Wette gemacht.

Er zeigt mir ein Dach. Da sind mehrere Dächer, zwei stehen in einem Winkel zueinander. Das eine ist tiefer als das andere.

Und sie haben gewettet: Wer sich traut, über die Dachfirste zu gehen, wer am weitesten kommt, der gewinnt.

Bei ihm ist ein Junge, ein bisschen untersetzt. Er hat eine gestrickte Weste an und er hat kurze Hosen an.

Und den nennt er Norbert. Es sind noch andere Jungs dabei. Ich schätze, die sind alle so dreizehn, vierzehn, fünfzehn Jahre alt. Ist schwer zu sagen.

Hajo: Andreas ist zwölf.

Uta: Ja. Der ist von seinem Aufzug her – wenn das die Zeit war – sehr gestylt. Er trägt schon Jeans. Und er hat sich die Haare mit irgendwas eingeschmiert.

Er macht da den Großen, wird aber nicht wirklich für voll genommen. Die anderen finden auch seine Idee bescheuert, weil es seine Idee ist. Bis auf den Norbert.

Und ich glaube, der ist sogar entweder gleich alt oder ein bisschen jünger. Die beiden sind eigentlich so geduldet bei den anderen. Das sind deren Zuträger.

Die machen so Sachen: schaffen Bier ran und so was.

Jetzt bin ich auf einem Dachboden und da ist so eine Luke, die man hochstellen muss.

Und er führt den Norbert über die Räuberleiter hoch. Und der Norbert zwängt sich da durch. Es ist für ihn wirklich eng, weil: Er ist untersetzt.

Und indem kracht es auch schon. Ich sehe noch, dass er das Knie nachzieht. Das eine Bein ist länger unten und er zieht dieses Knie nach. Und ich höre: Es scheppert.

Jetzt sehe ich einen ganz alten Krankenwagen.

Und ich sehe, dass der… der Junge hier, der steht ganz alleine da, die anderen Jungs sind weg. Und er weint immer.

Er sagt: Ich wollte das nicht. Ich wollte ihn nicht runterwerfen.

Jetzt sehe ich als nächstes… das ist ein Raum.

Ich kann das nicht genau von meiner Position sehen, aber ich denke, da sind vier oder sechs Betten drin. Da ist ein schmales hohes Fenster. Da sind aber Gitter vor, aber die Türen sind auf. Es geht in den Flur raus. Da sind überall so Jungs.

Hajo: Wahrscheinlich ein Kinderheim.

Uta: Das denke ich auch, dass das ein Kinderheim ist. Es ist nur irritierend mit diesen Gittern.

Hajo: Damit sie nicht ausbrechen.

Uta: Ja. Es geht wieder in den Raum rein, der ist leer. Ein paar Utensilien liegen da auf den Betten. Offensichtlich sehe ich das jetzt alles durch seine Augen.

Er schreibt einen Brief, offensichtlich an seine Mutter: „Liebe Mutti!“ Und dann zerreißt er den.

Er geht jetzt eine Treppe hoch. Zwischendurch – da ist wirklich noch ein Flur – da geht eine Frau lang. Die trägt eine Schwesterntracht. Also, es könnte auch ein Krankenhaus sein.

Vor der versteckt er sich in so einem Schrank oder Essenswagen. Als sie weg ist, geht er weiter.

Da sind zwei Stockwerke. Da geht er hoch. Jetzt bin ich wieder auf dem Dachboden. Er zeigt mir, was sie mit ihm gemacht haben.

Hajo: Was haben sie denn gemacht?

Uta: Da hat sich jemand sexuell an ihm vergangen.

Hajo: Ja.

Uta: Ja. Er hat eine Leine mit. Nein, das möchte ich jetzt nicht sehen.

Gut. Wir sind danach. Er hat sich erhängt!

Hajo: Okay. Soll ich ihn jetzt ansprechen?

Uta: Frag ihn mal, warum er Angst machen will.

Hajo: Andreas?

Uta: Wir sind wieder draußen.

Hajo: Andreas, warum willst du denn Angst machen?

Uta: Ist doch klar, sagt er.

Hajo: Was ist daran klar?

Uta: Wenn die keine Angst vor mir haben, machen die mit mir, was sie wollen.

Hajo: Aber du hast das doch hinter dir. Du hast dich doch umgebracht. Schau, wenn du in der Natur das ausprobierst, dann siehst du, was du bewirkst.

Aber beim Menschen doch nicht.

Uta: Nö, sagt er. Soll er Tieren vielleicht Angst machen? Das macht er nicht.

Hajo: Hast du Angst, dass die Tiere dir Angst machen?

Uta: Nö, er tut Tieren nichts. Das hat sein Stiefvater immer gemacht. Aber er macht so was nicht.

Hajo: Und warum bei Menschen?

Uta: Weil er es kann.

Hajo: Aha. Wo ist da der Vorteil?

Uta: Ihm ist langweilig, ihm ist sehr langweilig.

Hajo: Ja, das ist wirklich langweilig. Du kannst zu deinen Freunden gehen.

Dir wird öfters schon mal das Licht begegnet sein, hm?

Uta: Das kennt er.

Hajo: Ja. Wen möchtest du denn sehen im Licht? Deinen alten Freund?

Uta: Auf keinen Fall. Da hat er Angst. Er hat Angst!

Hajo: Schau, Andreas, du hast Angst …

Uta: Er hat keine Angst.

Hajo: …vor Norbert.

Andreas: Jaaaa, davor hat er Angst.

Hajo: Was hilft’s. Du kannst hier Jahrhunderte lang herumlaufen. Aber was hilft es denn?! Dort könntest du ein neues Leben im Licht anfangen.

Andreas: Er kann doch auch bei Hans bleiben.

Hajo: Was hast du denn davon?

Andreas: Er kann auch wieder zu Christel gehen. Das ist ihm eigentlich egal. Hauptsache, er hat ein Zuhause.

Hajo: Aber da liebt dich doch keiner. Du könntest doch erleben, was Liebe ist und jemanden finden, der dich liebhat.

Uta: Er sagt, du willst ihn ja auch nur loswerden.

Hajo: Nein. Ich will dir helfen.

Uta: Okay, er versucht es, vielleicht…

Hajo: Vielleicht. Wer soll dich denn aus dem Licht abholen? Oder möchtest du ein Fahrzeug haben?

Uta: Er ist doch kein Baby mehr. Er kann auch alleine hingehen.

Hajo: Ja, ich frage ja nur. Was würde denn ein Anreiz für dich sein, das mal auszuprobieren?

Du kannst ja wieder zurück.

Uta: Kann er wieder zu Hans?

Hajo: Nein, zu Hans nicht. Aber wieder zurück in den erdnahen Bereich, wenn dir das im Licht nicht gefällt. Aber hier ist eigentlich nicht dein Platz.

Andreas: Also, es geht mit Rückfahrkarte?

Hajo: Wenn dir das da nicht gefällt, ja.

Uta: Okay. Gibt’s da für solche wie ihn auch so Orte? So eine Hölle?

Hajo: Nein, die Hölle gibt’s gar nicht. Du kannst da hingehen, ohne dass dich da jemand bestraft.

Im Licht bestraft dich niemand. Dort lieben sie dich alle.

Andreas: Dann sind die aber ganz schön bescheuert.

Hajo: Aber sie lieben alle. Da gibt es keine Strafe. Da gibt es keine Hölle.

Uta: Er weiß nicht…

Ja, wenn es da Fernsehen geben würde.

Hajo: Ja, warum nicht. Du kannst dir alles wünschen, was du willst.

Uta: Fernsehen findet er großartig.

Hajo: Ja! Du kannst dir da wirklich alles wünschen.

Uta: Mit Programmauswahl?

Hajo: Mit Programmauswahl. Echt! Du kannst dir da selber auch ein Haus wünschen. Oder du kannst am Strand liegen. Egal.

Uta: Das ist ja langweilig.

Hajo: Du kannst auch einfach so da dich hinsetzen und Fernsehen gucken, ohne dass irgendwer irgendwas sagt. Du kannst essen, was du willst.

Uta: Mädchen aufreißen?

Hajo: Wenn Mädchen da sind, die das mitmachen.

Uta: Er ist ja noch so klein. Ja, er kann es ja mal versuchen. Funktioniert vielleicht sowieso nicht mehr so mit Hans.

Hajo: Nein, der weiß ja jetzt Bescheid. Und wenn es dir nicht gefällt, kommst du wieder zurück und machst was in der Natur. Da kannst du ausprobieren…

Uta: Nee, ich mach nix mit Tieren, sagt er.

Hajo: Weil die dir vielleicht auch Angst machen würden?

Uta: Quatsch!

Hajo: Nein, okay, gut. Möchtest du, dass da ein Fernseher aus dem Licht kommt?

Uta: Ja.

Hajo: Gut. Dann schau da mal hin.

Uta: Gut. (Ein Fernseher erscheint ihm.) Der gehört dann auch wirklich mir?

Hajo: Ja. Natürlich, dir allein.

Uta: Er ist ganz aufgeregt, aber er traut dem Braten nicht.

Von Vertrauen kann keine Rede sein, Hajo.

Hajo: Andreas!

Uta: Er sieht das Ding. Das ist noch so ein kleines Teilchen.

Hajo: Ja, guck es dir an.

Uta: Er hat Angst. Er hat solche Angst vorm Licht. Das ist schlimm.

Hajo: Du brauchst nichts zu befürchten.

Uta: Der Norbert steht jetzt da. Er kickt ihm einen Ball zu.

Und Andreas ruft: „Bist du bescheuert?!“

Und Norbert ruft zurück: „Mach doch Kopfnuss!“

Andreas läuft: „Du Arsch, ich kriege dich!“

Er hat ganz vergessen, dass er ins Licht gerannt ist.

Hajo: Schön! Das war´s dann…

Uta: Okay, gut, danke!

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