1101: Werdet Feinde der Angst – Denkt immer daran, es gibt nur zwei heilige Werte: Selbsterhalt und Arterhalt!

Was auch geschieht – denkt immer daran,
es gibt nur zwei heilige Werte:

Selbsterhalt und Arterhalt!

Ausnahmslos hat alles und jedes ein Recht darauf,
sein Selbst zu erhalten und die Art zu erhalten.

Werdet Feinde der Angst!

Werdet Freunde des Wissens!

Und liebt es, lebendig zu sein!

Liebt es mehr als alles andere auf der Welt!

Dann kann viel Gutes geschehen, auch in dunkler Zeit.

Denn dann geht ihr nicht allein durch,
was auch immer und wohin auch immer.

Niemand geht allein!

Der das Leben liebt, der die zwei Heiligen Gebote heilig hält,
der geht mit Gott, der geht mit der Schöpfung.

Der trägt in sich alles Potenzial der Anpassung an die Umstände,
um zu überleben.

Wollt ihr das beherzigen?

Elia

Martin: Elia, du hast vorhin in der Einleitung schon gesagt, wir sollen eher positiv in die Zukunft gucken. Dennoch…

Elia: In die persönliche Zukunft.

Martin: In die persönliche Zukunft, okay.

Uta und ich, wir haben beide den Anschein, dass wir schon in der Zeit sind, wo wir massive Umwälzungen haben und wo vielleicht auch die Gefahr eines Krieges besteht.

Über diese Risiken: Vielleicht kannst du da noch was dazu sagen, das wäre super.

Elia: Ja, obwohl ich einen ganz anderen Betrachtungswinkel als ihr habe.

Ich kann dir nicht sagen, ob es Krieg gibt oder nicht. Aber ich möchte dich auf Zusammenhänge aufmerksam machen.

Martin: Okay.

Elia: Krieg ist immer etwas, das auf Gier basiert. Stets ist es die Gier der Machthaber. Immer! So ist es immer gewesen.

Und es ist nur möglich, dass die gierigen Machthaber Krieg führen können, weil sie in der Mehrheit der Bevölkerung Ängste schüren. Beides gehört zusammen.

Es kann ein Machthaber noch so gierig sein: Hätte er niemanden, der ihm folgt, gäbe es keinen Krieg. Verstehst du?

Also ist es nicht der Anlass, solche Machthaber zu entfernen, die entfernen sich von selbst.

Sondern der Anlass ist, zu der Angst, die sie schüren, „Nein“ zu sagen.

Und genau das ist das Problem.

Wenn du dich umschaust: Was wird weltweit getan?

Angst wird erzeugt. Weltweit!

Und es spielt gar keine Rolle, unter welchem Decknamen diese Angst benannt wird.

Hier ist es die Angst vor Fremden.

Dort ist es die Angst, seine Würde zu verlieren.

Da ist es die Angst, unterzugehen.

Dort ist es die Angst… und so weiter, und so weiter, und so weiter…

Angst!

Und die Angst braucht immer eines: Sie braucht die Entmenschlichung des Feindes.

Das ist dann plötzlich nicht mehr der Sergej aus Moskau.

Nein, das ist der Russe bei den Russen.

Es ist nicht der Joe aus Amerika.

Nein, es ist der Amerikaner bei den Amerikanern.

Und so geht’s weiter.

Angst und Entmenschlichen führen dazu, dass der Mensch – der an sich lieben will, der Frieden möchte, der sich entfalten will, der Glück haben möchte und Mitgefühl zeigen – zu einer mordenden, raubenden Bestie mutiert, zum Dämon wird, der ununterbrochen zerstört.

Im Fazit zerstören sie sich alle nur selbst!

Nachfolge durch Angst zu erzeugen, ist das Kennzeichen der Tyrannen!

Und die Tyrannen sind stets nur eins: Gierig auf Dinge, die ihnen nicht zustehen.

So war es immer und so ist es auch heute.

Sie nennen sich nicht Tyrannen, sondern Helfer, Befreier, Kämpfer für Recht.

Aber sie sind nur gierig, nichts weiter!

Der Rest hat sich verängstigen lassen.

Wenn die Angst so groß ist, nun: Was kann man ihr entgegensetzen?

Vernunft!

Angst wird erstaunlicherweise nur mit einem einzigen Mittel bewältigt: Wissen, wirkliches Wissen.

In keiner Zeit der Menschheitsgeschichte wurde Wissen einerseits derart verdreht wie jetzt.

Aber es wird auch die Möglichkeit gegeben, wirkliches Wissen an sehr, sehr viele Menschen weiterzugeben.

Das ist so.

Die Tyrannen, ob sie Alleinherrscher sind, demokratisch scheinbar gewählt oder auch nicht: Die Tyrannen vernebeln die Wahrnehmung für das, was wahr ist.

Aber was ist denn wahr dem Einzelnen?

Dem Einzelnen ist wahr, was ihm im Alltag begegnet. Das ist wahr.

Davon ist er Zeuge. Davon weiß er.

Alles andere hat er gefälligst zu glauben oder auch nicht!

Glaubt nicht jeder Angst!

Seht dahinter die Manipulation!

Jetzt mögt ihr sagen: Was sollten wir denn tun, wenn die Machthaber „Krieg“ schreien und Krieg machen?

Innen wahr bleiben.

Glaubt nicht! Glaubt niemals, dass es sein muss!

Es muss manchmal sein, dass ein Tyrann mit Gewalt abgesetzt wird. Auch wenn das sehr, sehr schmerzliche Opfer in seinem Umfeld erfordert.

Manchmal muss das sein.

Aber es muss niemals sein, dass ein Volk oder ein Staatenbund vernichtet werden muss. Glaubt das niemals!

Ja, die Zeiten ändern sich. Nun, das ist nicht außergewöhnlich.

Prinzipien der Art, zu regieren, wechseln im Laufe der Geschichte.

Auch das ist eine Form von Anpassung an das, was ist.

Alte Prinzipien überleben sich. Sie erreichen einen Höhepunkt, um dann inhaltlich abzubauen.

Und dann kommt ein anderes Prinzip.

Das ist ein steter Wechsel durch die Kulturen und Zeiten der Menschheit. Das ist nicht ungewöhnlich.

Und das ist nicht einmal etwas, was es wirklich zu befürchten gibt.

Was es zu fürchten gibt, sind Tyrannen, die ihre Macht missbrauchen!

Die sich nicht als die Väter ihrer Völker betrachten, denen sie in Liebe zugetan sind.

Die ihr Volk schützen, fördern, die für Ausgleich, Gerechtigkeit und Wohlstand sorgen.

Sondern der Krieg geht von jenen aus, denen die Folgen ihres Tuns auf andere und anderes ganz egal ist!

Ihr habt eine – wie ihr sagt – globalisierte Welt. Ja.

Das bedeutet aber, dass auch das Unrecht, die Ausbeutung, der Machtmissbrauch und seine Folgen zunehmend globalisiert werden.

Ich sagte es bereits: Es geht euch etwas an, was in Indien, Pakistan, China oder anderen Ländern der Welt geschieht.

Es geht euch immer etwas an.

Die Zeiten sind ein für alle Mal vorbei, in denen ihr sagen könnt: „Was geht’s mich an, dass es in Zentralafrika keine ärztliche Versorgung hat?“

Das ist vorbei, dass ihr sagen könnt: „Was geht’s mich an, wenn in Pakistan eine Schneiderin nicht einmal so viel verdient, dass sie sich davon ihr tägliches Brot kaufen kann?“

Das geht euch alle etwas an!

Denn auch das wird exportiert.

Es wird nicht nur der Bodenschatz Afrikas exportiert, sondern auch die Unbarmherzigkeit der Regierenden.

Es wird nicht nur die Ausbeutung der Schwachen aus Südasien transportiert, sondern auch die Gesinnung, dies tun zu dürfen.

Und es wird nicht nur die Gier der westlichen Welt exportiert, sondern auch das Gefühl, dies tun zu müssen in allen Enden der Welt.

Das ist auch Globalisierung.

Dieser Zeit seid ihr zugefügt, daran lässt sich nichts ändern.

Es ist eure Zeit. Es ist eure Kultur.

Aber verantworten?

Verantworten könnt ihr nur das, was unmittelbar um euch herum geschieht.

Also setzt allen Angstmachern die Suche nach wahrem Wissen entgegen!

Und wenn ihr dieses Wissen nicht findet, dann seid sicher, dass es verdeckt wird, damit ihr Angst habt.

Setzt der Globalisierung von der Natur-, Gottes- und Menschenverachtung eure Liebe und Barmherzigkeit im Alltag entgegen, damit ein völlig neues Handelsgut global weiterverbreitet wird: Zuversicht, Wertschätzung, Achtsamkeit.

Ihr mögt sagen: Das ist ein Tropfen im Ozean.

Ja, einstweilen.

Aber dieser Ozean, das ist das kollektive Bewusstsein!

Nichts – kein Tropfen – geht darin verloren.

Im Gegenteil!

Mehr und mehr und mehr kann dieser Ozean durch jeden Tropfen eines anderen Bewusstseins gesunden.

Das kollektive Bewusstsein der Menschheit ist krank, wirklich krank: schwer krank.

Die Krankheit heißt: Angst.

Setzt Liebe und Wissen in dem euch möglichen Maß entgegen.

Immer – was auch geschieht – denkt daran, es gibt nur zwei heilige Werte: Selbsterhalt und Arterhalt!

Ausnahmslos hat alles und jedes ein Recht darauf, sein Selbst zu erhalten und die Art zu erhalten.

Werdet Feinde der Angst!

Werdet Freunde des Wissens!

Und liebt es, lebendig zu sein!

Liebt es mehr als alles andere auf der Welt!

Dann kann viel Gutes geschehen, auch in dunkler Zeit.

Denn dann geht ihr nicht allein durch was auch immer und wohin auch immer.

Niemand geht allein!

Der das Leben liebt, der die zwei Heiligen Gebote heilig hält, der geht mit Gott, der geht mit der Schöpfung.

Der trägt in sich alles Potenzial der Anpassung an die Umstände, um zu überleben.

Wollt ihr das beherzigen?

Martin und Hajo: Ja.

Elia: Dann freue dich auf die Zukunft, Freund.

Auf deine und auf die, die du liebst.

Sei neugierig, sei gespannt.

Deine Zukunft ist Gottes Gegenwart.

Niemand darf die treten. Nicht wahr?

Martin: Ja.

Elia: Gut. Ich fürchte, du hast noch weitere Fragen?

Martin: Zwei Fragen hätte ich noch. Einmal wegen der Reinkarnationen, die wir jetzt beginnen sollten.

Ich habe das einmal nur gemacht bis jetzt. Ich habe nichts gesehen.

Denn ich habe nur gespürt.

Kann ich irgendwas – was ich jetzt auch mache mit Übung, Kung-Fu etc. – kann ich irgendwas tun, damit ich eventuell mehr sehen kann bei diesen Reinkarnationen?

Oder ist das völlig unabhängig davon?

Elia: Es ist unabhängig davon. Wovon allerdings etwas abhängt, das ist, dass du dich bitte auf das konzentrierst, was du bekommst.

Nicht darauf, dass die Bilder kommen. Ja?

Martin: Ja.

Elia: Noch eine Frage?

Martin: Eine letzte Frage hätte ich noch, was mich schon länger beschäftigt. Mich hätte interessiert, ob ich mal Guide war und ob der Stand der eigenen Entwicklung dafür entscheidend ist, oder ob das da auch egal ist?

Elia: Ja, du warst Guide. Allerdings nur ein temporärer, es tut mir leid.

Temporär: Du bist bei einem kleinen Jungen dabei gewesen, ihn zu begleiten bis zu seinem elften Lebensjahr. Das war dir ganz leicht.

Aber das lag auch daran, dass du in dem davorliegenden Leben nicht älter als zehn Jahre geworden bist.

Martin: Ah, okay.

Elia: Das war wichtig. Das war für dich auch wichtig, jemanden zu begleiten, zu stützen und zu helfen, ohne dafür auch nur das Geringste an Lob und Zuwendung zu bekommen. Verstehst du?

Martin: Ja.

Elia: Da bist du zum ersten Mal wirklich der Tatsache begegnet, wie sehr es dich freut, jemandem zu helfen und zu schützen.

Das ist eine ganz wichtige Ich-Erfahrung gewesen!

„Ich freue mich wirklich, Einfaches zu tun.“

Um ein Guide in dem Sinn zu sein wie die Begleiter, die ihr hier für gewöhnlich kennen lernt, braucht es etwas ganz Anderes: den Abschluss der Reifung.

Das ist noch nicht so weit.

Darüber wollen wir aber bitte nicht traurig sein.

Ich weiß, das ist ein bisschen so, wie wenn der zehnjährige Martin sich nachts, weil er sich geärgert hat und frustriert ist, damit tröstet, dass er sagt: „Wartet, wenn ich einmal groß bin“.

Nein, der Weg zum Groß werden, die Zeit zum Reif sein, das ist nichts mehr, was du dir mühselig abzwingen musst.

Diese Reifung geschieht leicht, selbstverständlich und voller Freude.

Es sind die Krankheiten des kollektiven Unbewusstseins, die diesen Weg so mühselig machen.

Er ist doch gut, es ist doch gut, dass es noch so viel Martin zu entdecken gibt.

Wenn sich da noch etwas fürchtet, dann, weil jemand Angst gemacht hat. Ja?

Martin: Ja.

Elia: Gut. Dann verabschiede ich mich.

Martin: Ich danke dir, Elia.

Elia: Ich wünsche dir ein gesegnetes Wochenende.

Martin und Hajo: Dankeschön.

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