1118: Der Glaube – „Für mich gibt es keine Hilfe“ – ist zu einem sehr großen Hemmnis auf deinem Lebensweg geworden.

Der Glaube – „Für mich gibt es keine Hilfe“ –
ist zu einem sehr großen Hemmnis auf deinem Lebensweg geworden.

Der Glaube trennt dich von uns Helfern der geistigen Welt!

Er führt dich zu Medien,
die nicht einmal die Gesetze der Jenseitigen kennen,
geschweige denn sich danach richten.

Er führt dich zu Büchern, deren Inhalt aus Halbwahrheiten bestehen
und dich nur noch weiter in deinem Irrtum bestärken,
dass du nie die Hilfe wert sein kannst, die du brauchst.

Und er trennt dich von den Menschen,
die wir dir in deinen Lebensweg bringen könnten,
die du in einem echten und gleichberechtigten Miteinander erleben könntest.

Schutzengelkontakt

Ich bitte meinen Guide, mich mit dem Schutzengel von Clara zu verbinden. Clara bittet um diesen Kontakt.

Theo ist gleich da. Er schaut mich lächelnd an, wird dann aber sofort ernst.

Er hat Bücher unter dem Arm, legt sie auf meinen Schreibtisch und setzt sich dann.

Uta: Grüß dich, Theo…

Theo: Grüß dich, Uta…

Das wird eine schwierige Geschichte, bist du bereit dafür?

Uta: Ja. Was meinst du mit schwierig?

Falschen Trost in echten Rat zu wandeln bei einem Menschen mit wundem Herzen, ist eine schwierige Geschichte, nicht wahr?

Auch ein falscher Trost ist Trost, ist eine Krücke, für den, der sich zu schwach fühlt, allein zu gehen.

Darum: Es ist mir sehr wichtig, zuerst einige Worte zu meiner Clara zu sprechen, ehe ich ihre Fragen beantworte.

Uta: Ja natürlich…

Theo: Gut, dann wollen wir beginnen:

Liebe Clara! Ich erlaube mir, deinen Brief an mich zu verwandeln in einen, der von mir zu dir geht.

Zuerst einmal möchte ich, dein Schutzengel, mich bei dir dafür bedanken, dass du durchhältst.

Das war gar nicht immer leicht, ich weiß. Und oft genug schien es dir so unerträglich schwer…

Danke, dass du nicht aufgegeben hast.

Bedanken möchte ich mich auch im Namen der Engel deiner Kinder.

Dass dir deine Verantwortung und liebe zu ihnen mehr bedeutet haben, als du dir selbst bedeutet hast.

Du warst sehr oft, sehr tapfer.

Aber Leben soll doch mehr sein dürfen als ausharren, nicht wahr?

Auch du willst doch einmal auf ein Leben zurückschauen und sagen können: Oh, viel, viel habe ich erlebt!

Viel, viel habe ich entwickelt in mir, es war nicht umsonst, dass ich ins Leben gegangen bin. Ich bin nun im Frieden und verstehe. Ich bin dankbar.

Das kannst du jetzt nicht!

Und es gibt Niemanden, der das jetzt zu Recht von dir verlangen könnte.

Ganz im Gegenteil: Du bist so müde.

Das ausharren, das NICHTS geändert finden, ist dir zunehmend schwerer und schwerer…

Ja, das ist so und ich wünsche dir so sehr, dir wahren Trost geben zu dürfen und guten Rat.

Zuerst aber gilt es, dir etwas aufzuzeigen, das du gar nicht recht zu würdigen weißt, obwohl es solch eine Kraft in dir ist!

Clara, ganz tief in dir – ganz, ganz tief – da ist eine Wahrheit in dir, die sagt:

Ich bin es wert, dass ich ein gutes Leben habe.

Und das ist auch wirklich wahr!

Nur weißt du, Clara: Es ist IMMER wahr, ganz gleich, ob es irgendwen in deinem Leben gibt, der dich in dieser Wahrheit bestätigt oder nicht.

Die Schwierigkeit, die es zu meistern gilt in diesem Leben, ist, dass deine Seele wieder lernen muss, ihren Wert UNABHÄNGIG von der Zustimmung anderer zu machen.

Aus dir heraus soll diese Erkenntnis ganz klarwerden.

Egal, was ihr sagt, ihr, meine Mitmenschen: Ich bin es wert, ein gutes Leben zu leben!

Mit dem guten Leben ist nicht nur äußeres Wohlergehen gemeint, sondern vor allem die Möglichkeit, dass du dich selbst entwickelst, deine Stärke wieder entdeckst und deine Talente ins Leben bringst.

So gut diese so tiefliegende Wahrheit deiner Seele ist, so unsicher ist sie dir.

Wie so viele Menschen leidest du daran, dass du ein Selbstbild von dir aufzubauen hattest, das diesem rechten Selbstbewusstsein widerspricht.

Du hast eine „Fehl-Wahrheit“ in deinem Unbewussten!

Die ist dir leider genauso wahr wie die, dass du es wert bist, ein gutes Leben zu haben.

Diese Fehlwahrheit besagt: Ich, die Clara, bin zu schwach, um meine Ansprüche auf ein gutes Leben zu verwirklichen.

Ich brauche Hilfe, aber es gibt keine, nirgends! Für mich nicht!

Das ist nicht wahr, Clara.

Auch wenn du bisher nichts anderes in deinem Leben bestätigt findest: Es ist nicht wahr.

Wahr ist: Dieser Glaubenssatz hat dich zu Menschen geführt – und zwar von Geburt an – die an ihre Hilfe Bedingungen geknüpft haben, die von dir die Aufgabe deiner eigenen Interessen gefordert haben.

Helfer: die wem helfen? Dir? Nein, sich selbst letzten Endes.

Menschen sind menschlich: Je unbewusster sie sind, je weniger sie sich selbst hinterfragen, je weniger sie bereit sind, jeden Tag ihres Lebens als Schulung zu betrachten.

Umso weniger sind sie geeignet, wahre Hilfe zu leisten, wenn ein anderer Mensch sich auf den Weg macht, sich selbst zu entwickeln.

Auch wenn sie noch so sehr dich lieben und wenn sie noch so sehr sich wünschen, dass es dir gut gehen möge.

Sie haben einfach nicht den Weitblick, um ihre Ansprüche an dich von deinen auseinanderzuhalten, um ihre Interessen nicht wichtiger zu nehmen, als deine.

Das ist ganz normal, liebe Clara!

So ist es einfach, das Leben als Mensch: Man hat nur einen sehr begrenzten Horizont, meint es gut, tut aber nicht gut. Jedenfalls nicht so ohne Weiteres.

Das ist eben das Problem, meine Liebe: Einerseits willst du es schaffen, dein Leben gut für dich werden zu lassen.

Andererseits glaubst du, Hilfe dabei zu brauchen.

Aber alle Helfer erweisen sich als ungeeignet, aus welchen Gründen auch immer.

Aber, Clara, es gibt diese Helfer, die du brauchst.

Es sind so viele Kräfte zur Verfügung: Sowohl Fähigkeiten in dir, mit denen du geboren wurdest, als auch im „spirituellen“ Bewusstseinsraum.

Nicht nur mich gibt es da…

Nenn uns Engel, wenn du magst, nenn uns Kräfte Gottes…

Wir sind da und wir haben alle miteinander die Aufgabe, dir Hilfe zukommen zu lassen, sobald du bereit bist, sie anzunehmen.

Doch genau da wird es schwierig, Clara!

Wir können nicht helfen, wenn du uns nicht einlädst, das zu tun.

Wir können, um dir helfen zu können, nicht deine vermeintliche „Wahrheit“ – dass es für dich keine Hilfe nirgends gibt – einfach wegzaubern.

Solange in dir wahr ist, dass du letztlich ohne jede Unterstützung bist, stoßen wir auf eine unüberwindliche Mauer!

Du merkst sie nicht einmal, wenn wir helfen!

Du musst nichts dafür opfern, nichts beweisen außer einem: Den Glauben, dass es keine Hilfe Gottes für dich geben kann.

Dieser Glaube trennt dich von der Hilfe, die du brauchst.

Er trennt dich von der Hilfe, die du in dir selbst trägst: Nämlich deinem Gefühl dafür, was du brauchst und was dir zusteht und was du wert bist.

Er trennt dich von deinem gesunden Menschenverstand, der ganz genau weiß, wer dir guttut und wer nicht.

Und er trennt dich von natürlichen Bedürfnissen deines Körpers, die dir zeigen können, wie du gesünder wirst…

Er macht jede Intuition zunichte, wischt jeden Gedanken in diese Richtung einfach weg.

Der Glaube trennt dich von uns Helfern der geistigen Welt!

Er führt dich zu Medien, die nicht einmal die Gesetze der Jenseitigen kennen, geschweige denn sich danach richten.

Er führt dich zu Büchern, deren Inhalt aus Halbwahrheiten bestehen und dich nur noch weiter in deinem Irrtum bestärken, dass du nie die Hilfe wert sein kannst, die du brauchst.

Und er trennt dich von den Menschen, die wir dir in deinen Lebensweg bringen könnten, die du in einem echten und gleichberechtigten Miteinander erleben könntest.

So ist dieser Glaube – „Für mich, Clara, gibt es keine Hilfe“ – zu einem sehr großen Hemmnis auf deinem Lebensweg geworden.

Ich weiß: Das hast du dir nicht ausgesucht, mit diesem Glauben zu leben.

Das ist in dir gewachsen: mit jedem Unglück und jeder Enttäuschung mehr.

Was ist zu tun? Für dich?

Du KANNST die Hilfen – die Inneren, die aus dir kommen und die Äußeren, die von uns kommen – einfach nicht sehen…

Bitte uns, sie endlich sehen zu können!

Sie SIND da, Clara, und sie waren auch da in der Vergangenheit…

Aber wie willst du sie greifen, wenn dein Unbewusstes ihre Existenz leugnet?

Bitte uns um Hilfe, sehend zu werden, was Gottes Liebe und Treue dir gegenüber angeht, mehr ist nicht zu tun.

Nimm dein ganzes Beharrungsvermögen und bleib in der Übung, sehend zu werden und zu bleiben.

Soweit mein Anliegen an dich.

Und jetzt will ich mich deinen Fragen stellen.

Diese Fragen und die sich daraus ergebenden Umstände sind Folge deines Glaubenssatzes.

Und deshalb bitte ich, dass du verstehst, dass dir niemand einen Vorwurf macht!

Du hast nie etwas bewusst und freiwillig „falsch gesehen“!

Eine falsche Sicht der Dinge ergibt sich einfach daraus, dass du eine Fehlwahrnehmung hattest, die wie eine Art Hypnosesatz in deiner Seele wirkt. Wie eine falsche Brille, die es unmöglich macht, die Wahrheit zu sehen.

Ich habe ein paar Fragen an dich und ich hoffe sehr, dass du mir weiterhelfen kannst. Vorab danke für deine Hilfe!

  1. Im April 2016 hatte ich plötzlich die „Vision“, dass mein Mann tot in unserem Arbeitszimmer liegt, gestorben an einem Herzinfarkt.

Theo: Diese Vision ist dir aus dir heraus gekommen. Sie ist so, wie du sie gesehen hast, weder wahr noch unwahr.

Sie ist ein „Trost“: Sklaven tröstet der Gedanken, dass ihre Gefangenschaft vorbeigeht.

Und sie brauchen diesen Trost, um dem unerträglichen versklavt sein weiterhin gewachsen zu sein.

Wahr ist natürlich, dass er einmal sterben wird…

Aber mehr ist dir da nicht gezeigt worden, Clara, alles andere ist nicht „Vision“, sondern „Deutung“.

Ich weiß, dass dich das jetzt enttäuscht. Es ent – täuscht, nimmt dich aus der Täuschung und raubt scheinbar den Trost, der in dieser Vision liegt.

Aber wer sagt dir, dass du die Erlösung aus deiner Sklaverei dadurch bekommst, dass er stirbt? Das ist DEUTUNG, Clara!

Niemand – nicht einmal wir Engel – können sagen, wann EXAKT ein Mensch stirbt.

Es gibt wenigstens drei mögliche Momente und Zeitpunkte und eine Vielzahl von Ursachen…

Ein Engel hat es dir nicht gezeigt, deine Seele ist nicht über Zeit und Raum gegangen…

Denn bestenfalls ist, was du gesehen hast, eine von drei möglichen Varianten.

Du solltest darauf also nicht bauen…

Und das! meine Liebe, spürst du auch, sonst hättest du mich nicht gefragt.

Wenn eine Vision von uns kommt, ist das Ergebnis: Friede…

Egal, was vorher geschaut wird: Der Empfänger ist im Frieden…

Du bist nicht im Frieden damit!

Daran siehst du: Deine inneren Helfer funktionieren durchaus, nur vertraust du ihnen weniger, als gut ist.

Dafür kannst du allerdings nicht: Deiner eigenen Ansicht zu vertrauen, ist dir ziemlich aberzogen worden.

Ich besuche schon ein paar Jahre die Vorträge und Jenseitsdurchgaben eines Mediums.

Diese Dame hat mit meinem verstorbenen Schwiegervater Kontakt aufgenommen und der hat es mehrmals bestätigt, dass es so kommen werde wie in meiner „Vision“.

Er wolle mir mit dieser Information helfen, dass ich in meiner sehr unglücklichen Ehe noch ausharre und keine Scheidung veranlasse.

Theo: Diese freundliche Dame, die es gewiss gut meint, ist leider in Unkenntnis der jenseitigen Gesetze.

Clara: Kein Verstorbener – weder liebender Mensch noch Engel – nimmt euch eure Entscheidungen durch Zukunftsprognosen ab.

NIEMALS! Das dürfen wir nicht. Warum nicht?

Weil eure Entscheidungen dann nicht die euren sind, sondern wir Jenseitigen die karmische Verantwortung für alle Folgen haben, die sich aus unseren Mitteilungen ergeben.

Wir sind aber frei von karmischen Verknüpfungen!

Der Tod ist der Moment, an dem wir davon entbunden sind, die Verantwortung für das, was wir tun oder nicht tun, sagen oder nicht sagen, verantworten zu müssen und gegebenenfalls in weiteren Inkarnationen verarbeiten zu müssen.

Verstehst du, wie folgenschwer das ist?

Er DARF dir nichts mehr raten. Und er darf!!! dir deine Entscheidung nicht abnehmen! Auf gar keinen Fall! Es ist nicht zum Segen, wenn er das tut.

Er hilft so nicht dabei, dass du findest, was du WIRKLICH brauchst: Vertrauen in deine eigene Kraft und deine eigene Wahrheit.

Im Gegenteil: Er mutet dir zu, zu tragen und auszuharren, was dir nicht tragbar ist!

Und das Medium merkt nicht, dass sie NICHT mit einer erlösten Seele spricht.

Und du? Nun, du KANNST ja einfach nicht glauben, dass du dir selbst vertrauen kannst: Deinem! Urteil! DEINEN! Empfindungen…

Ach, meine Liebe, es tut mir so leid, dir das in dieser Klarheit sagen zu müssen.

Aber es gibt jenseitige Regeln und wer gegen die verstößt – Jenseitige wie Irdische – der ist damit aus dem Zugang der Hilfe und wahren Helfer heraus getreten…

Und genau das spürst du!

Da ist kein innerer Frieden in dir entstanden durch diese Aussage: irgendwas stimmt nicht…

Sieh mal, Clara, wie gut deine innere Wahrnehmung funktioniert!

Es ist nur so schwer für dich, nicht! folgsam zu sein.

Du bist ja anders erzogen.

Der Tod meines Mannes wäre im April!

Danach würde mir meine Schwiegermutter, die mir nie gut gesinnt war, die Schuld am Tod ihres Sohnes geben und mir das Leben schwermachen.

Theo: Was verursacht diese so ungeheuer „präzise“ Aussage in dir? Na Angst! Und ja, natürlich: Hilflosigkeit.

Clara, das ist NICHT von uns….

Hier wird ein weiteres Gesetz gebrochen, das wir Jenseitigen niemals brechen: Wir machen keine Aussagen über Dritte!

Über Menschen, die nicht um Erlaubnis gefragt wurden, ob über sie geredet werden kann!

Weißt du woran „Täuscher“-Geister erkannt werden?

Daran, dass sie eine mehr oder weniger intelligente Mischung aus Wahrheit und Unwahrheit sagen, die IMMER dazu führt, die Seele des Fragenden in Abhängigkeit zu halten oder sie in Verzweiflung führt.

Und jetzt denk nach, Clara.

Es ist leicht, zu sagen: „Ich bin der oder der.“

Das kann ein Fopp-Geist ganz leicht…

Aber der Schwiegervater hat dich liebgehabt, würde der dich ängstigen wollen? Niemals!

Ich bin arbeitslos und krank, unsere beiden Söhne wohnen noch bei uns, sind in Ausbildung. Im Falle einer Scheidung müsste das Haus verkauft werden…

Theo: Ja, müsste es.

Was wäre denn, wenn du dich einmal darüber kundig machen würdest, wie die Differenz zwischen Kredit und zu erzielendem Gewinn durch den Verkauf des Haues einbrächte?

Was wäre denn, wenn du einmal eine unverbindliche Rechtsberatung machen ließest?

Ich darf dir nicht sagen, dass du das tun sollst.

Aber ich darf dir sagen, dass es vielleicht eine interessante und für dich hilfreiche Beratung sein könnte, die es dir erleichtert, eine gute Entscheidung zu treffen.

Bisher MEINST du, zu wissen, wie das ausginge…

Nun ja, diese deine Meinung ist allerdings eine Sklavenfessel.

Da mag es wichtiger sein, Meinung durch Wissen zu ersetzen. Nicht wahr?

Was soll ich von diesen Botschaften halten?

Hat mein Schwiegervater diese Aussagen gemacht? Wenn ja, warum?

Wenn nicht, wer dann und warum?

Theo: Ein Fopp-Geist, Clara!

Die brauchen keine Begründung, die haben einfach Spaß daran, „mächtig“ zu sein: Menschen zu verführen und zu verleiten, ins Unglück zu gehen…

Die sind nicht im Licht!

Die sind, was sie zu Lebzeiten waren: Herzlos!

Meine 2. Frage betrifft meine Ehe! Mein Mann und meine Schwiegermutter behandeln mich sehr schlecht.

Meine Schwiegermutter greift mich oft an, mein Mann verteidigt mich nicht, hält nicht zu mir.

Das Zusammenleben mit meinem Mann wird immer schwieriger. Er ist sehr hart, kalt, aggressiv, jähzornig, boshaft…

Er schikaniert mich, unterdrückt und erpresst mich.

Und er zeigt keine Gefühle und die Gefühle anderer sind ihm egal.

Zuletzt sagte er mir, dass mich ein anderer Mann schon umgebracht hätte!

Ich fühle mich so gefangen in dieser Situation, sehe keinen Ausweg.

Mein Lebenswille, Lebensfreude werden immer weniger.

So denke ich halt immer über diese Botschaften nach und meine, es bis zu seinem Tod aushalten zu können.

Aber was ist, wenn diese Botschaften nicht stimmen und es gar nicht so kommt?

Und im Moment ist es eben so untragbar, dass ich denke, ob ich nicht doch JETZT schon die Scheidung veranlassen sollte.

Aber ich würde viel verlieren… und ich habe Angst davor!

Theo: Clara, ein großer Weiser der Menschheitsgeschichte, Laotse sagte:

Wo Unheil ist, hat Angst ihm die Tür geöffnet!

Und mein Freund Elia sagte: Angst ist dämonisch, Vorsicht ist göttlich.

Gegen Angst hilft nur eines: Wissen.

Ich sage: Ersetze deine Angst durch Wissen, DANN! Und nur dann weißt du, wann du was zu tun hast.

Geh zu einem Rechtskundigen, lege alles dar und frage ihn, was du und die Kinder zu erwarten hätten im Falle einer Trennung oder Scheidung.

Glaube NIEMAND anderem als denen, die das nötige Wissen haben.

Was meinst du: Es könnte sein, dass eine weibliche Rechtsberaterin besser versteht, in welcher Not du bist, als ein männlicher Berater?

Magst du über meinen Vorschlag einmal nachdenken?

Dieses Leben ist kein Leben für mich, sondern nur ein Vegetieren. Auch als Frau werde ich in meiner Ehe nicht wahrgenommen…

Mein Mann hängt auch an diesem Haus und würde es auch nicht verkaufen wollen, so wie ich.

Eine sehr schwere Situation!

Theo: Wessen Interesse ist es, dass du da bleibst und sich nichts – aber auch gar nichts – ändert? Gottes? Nein!

Dann also: Wem GLAUBST du da? Nun ja…

Deiner Angst, zumindest SELBSTSTÄNDIG zu sein, was ja bedeutet: hilflos zu sein?

Clara? Freilich brauchst du Hilfe!

Die kommt doch nicht von denen, die kein Interesse an Veränderungen haben. Hast du dich nie gefragt, warum dein Mann, wenn er es so unerträglich findet, mit dir zu leben, keine Scheidung anstrebt?

Das könnte doch gute Gründe haben? Oder nicht?

Ist er einer, der Rücksicht auf deine Bedürfnisse nimmt? Oder nicht?

Du meinst, er sollte viel mehr Respekt vor deinen Bedürfnissen haben?

Und was, wenn DU viel mehr Respekt vor deinen Bedürfnissen haben solltest?

Bricht dann WIRKLICH die Welt zusammen, weißt du das wirklich?

Oder MEINST du das nur?

Angst ist nur durch Wissen zu überwinden, schaff dir Wissen, lass die Meinung!

  1. Wie geht es mit mir beruflich weiter? Ich bekomme schon sehr lange keinen Job mehr als Lehrerin.

Nun denke ich an eine Umschulung (falls ich das schaffe).

Bin ich am richtigen Weg oder kannst du mir etwas empfehlen?

Theo: Schau mal, Clara, ist das nicht großartig?

Dein inneres Gefühl dafür, was gut für dich ist, hat funktioniert!

Und du hast die Inspiration, dich umschulen zu lassen, wahrgenommen.

Bist nicht einfach über den Impuls weggegangen.

Das ist wirklich sehr, sehr erfreulich.

Nun geht es darum, die ANGST – nun weißt du ja, dass die immer dämonisch ist – in den Griff zu bekommen.

Aber nicht, indem ich dir etwas aus deiner Zukunft vorhersage, sondern indem du den Versuch machst, wie es sich anfühlt, diese Idee der Unabhängigkeit umzusetzen in Taten.

Wenn ein Mensch sehr viel Angst davor hat, Fehler zu machen, neigt er dazu, NICHTS zu verändern.

Und genau das führt dann das Unheil herbei, das er doch so ängstlich versucht, zu vermeiden.

Vorsicht ist gut, Angst nicht.

Vorsichtig kann nur sein, wer Informationen hat!

Wer Angst hat, hat keine Informationen, sondern einfach nur eine Meinung.

Die Zukunft KANN aus gutem Grund im Leben nicht im Detail vorausgesehen werden.

Ihr sollt die doch ER-LEBEN!

Wer seinen Lebensweg aktiv geht, dem wird alle Hilfe des Universums zu teil.

Aber wer still steht aus Angst, Fehler zu machen, der bekommt, was er fürchtet: nichts Gutes! Oft einfach nur NICHTS.

Der geht leer aus dem Leben ins Jenseits ohne jeden Zugewinn für die Seele!

Sie geht mit den gleichen unbeantworteten Fragen ins Jenseits zurück, mit denen sie schon gekommen ist.

  1. Welche Lebensaufgaben habe ich noch?

Theo: Ich wünschte, ich könnte dir das sagen…

Aber es hängt davon ab, wer in Zukunft dein „Gott“ ist.

Deine Angst davor, immer hilflos zu sein?

Oder deine innerste Überzeugung, es wert zu sein, ein gutes Leben zu führen? Du entscheidest!

Ich helfe, aber die Folgen deiner Entscheidungen kann ich dir nicht abnehmen, meine Liebe.

Hilflos sein oder kämpfen? Wie siehst du deine Aufgabe?

NIE! verordnet Gott „Hilflosigkeit“, “Ohnmacht“ oder „Verlassenheit“…

Aber es geht sicher nicht darum, ANDEREN aufzuladen, was selbst zu erledigen ist, weil Kraft, Verstand und Herz genug dafür von Gott geschenkt wurden…

Anders gesagt: Im Wesentlichen geht es darum, DICH zu erfahren!

Wie du BIST, was du KANNST, auch zu tun… und zwar selbst.

Wenn sich in solchem Tun dann Blockaden ergeben, dann ist um Hilfe zu bitten…

Dein „Lebensplan“ ist es, zur Eigenmächtigkeit zurückzufinden.

Der Anfang ist dann getan, wenn klar ist, dass genau das der Weg sein muss.

  1. Wie geht es mit meinen Söhnen weiter, beruflich und persönlich? Kannst du mir sagen, warum sie sich mich als Mutter ausgesucht haben, was sie lernen wollten?

Theo: Ich darf dir diese Frage nicht beantworten, liebe Clara!

Und umgekehrt gefragt: Was sollte ich von ihnen lernen, bzw. welche Aufgaben gibt es da?

Theo: Du hast von Ihnen etwas sehr, sehr Kostbares: Durchhaltevermögen…

Clara, sie haben oft die Stärke in dir hervorgeholt, von der du selbst glaubst, sie sei nichts wert.

Aber deine Liebe zu ihnen und dein Verantwortungsbewusstsein haben dich deine Kraft kennenlernen lassen.

Da wollen wir diesen beiden Seelen für ihre Liebe sehr dankbar sein, nicht wahr?

Bleib dabei: Sei in Liebe und Fürsorge zu ihnen.

Versuch, zu verstehen, dass sie jetzt ihren Weg gehen möchten.

Und eine starke Mutter, die ein Vertrauen zeigt: Das Recht darauf, ein glückliches Leben zu führen.

Eine Mutter, die die Stärke sucht, sich aus den Fesseln ihrer Angst und Hilflosigkeit zu befreien, hilft ganz sicher so sehr dabei, dass sie selbst Helfer werden.

Ohne ohnmächtig mitansehen zu müssen, wie ihre Mutter dahinsiecht.

  1. War ich bis jetzt nur auf der Erde inkarniert oder auch wo anders?

Theo: Auch woanders… ja!

  1. Bin ich eine „alte Seele“?

Die Bezeichnung „alte Seele“ ist irreführend!

Alle Seelen sind gleich alt, aber sie sind nicht gleich erfahrend.

Es ist wie an einer Schule: Einer lernt so schnell und so intensiv, dass er gleich mehrere Klassen überspringt.

Ein anderer bleibt scheinbar ohne Ende in der ersten Klasse sitzen, weil er nicht lernen WILL!

Du bist weder das eine noch das andere.

  1. Lieber Schutzengel, woher kennen wir uns?

Theo: Aus vielen Leben, Clara. Wir waren Freunde und wir waren Vater und Kind. Wir waren Kampfgefährten und wir waren Schwestern.

Viele Leben, sehr viele!

  1. Wo ist mein Schwiegervater, was macht er und wie geht es ihm?

Theo: Lass ihn ein wenig in Ruhe, Clara, bitte.

Er versucht immer noch, sich zu stabilisieren.

Ansonsten geht es ihm recht gut.

Somit möchte ich mich die dir, lieber Schutzengel, für die Beantwortung meiner Fragen bedanken! Danke, dass du für mich da bist!

Deine Clara

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