Guten Tag

1124: Guten Tag zu sagen zu so finsterer Zeit, ist kaum möglich: Der Winter geht.

Guten Tag zu sagen zu so finsterer Zeit, ist kaum möglich. 
Der Winter geht.
Ihr merkt es nicht und er geht doch: Der Winter geht.
Die dunkle Zeit wandelt sich in helle Zeit.
Ist das nicht wunderschön?
Ja, das ist ein Schöpfungsgesetz.
Dunkle Zeiten gibt es.
Und sie scheinen, wenn sie ihren Höhepunkt erreicht haben,
geeignet, einen zu zerschmettern.

Und tatsächlich ist es möglich,
dass Menschen davon zerschmettert werden.

Nicht umsonst haben jene Menschen,
die die nördliche Hemisphäre bewohnen,
Feste in diesen Zeiten gefeiert seit jeher.

Sie haben die tiefste Dunkelheit zu einem Fest des Lichts erklärt.
Wie weise!
Wer das als Gewissheit in sich behält,
dass auch aus der dunkelsten Zeit Tag entsteht,
der kann in dem Vertrauen bleiben: „Alles wird gut!“

Und das ist sehr wichtig und das ist wahr.
Es kommt halt darauf an, was man als gut betrachtet.
Gut, gut ist, was euch im Herzen freut. Das ist euch gut.
Im Herzen, da muss es ein Gut geben, nicht im Verstand.
Und wer auf sein Leben so blickt, auch auf seine Niederlagen,
auch auf seine Verluste, auch auf sein Leid,
wer darauf schaut und sagt:
„Wie war das damals als es am Allerdunkelsten war,
was ist dann passiert?
Was kam danach?“

Der wird sehen: Danach wurde es langsam hell.
Und so kann der Mensch aus seinen dunkelsten Zeiten
große Belehrung und große Kraft schöpfen.

Nicht, wenn er mitten drin ist.
Das Leugnen der Dunkelheit, das bringt nichts.
Aber wenn es sich gewandelt hat, dann kann er das.
Das ist, was den frohen Menschen
vom niedergestimmten Menschen unterscheidet.

Der frohe Mensch hat nicht ein besseres Schicksal.
Jeder Mensch hat auch Schweres zu tragen
und manchem sieht man es nicht an.

Elia

Elia: Guten Tag, liebe Freunde.
Hajo: Guten Tag, Elia.
Elia: Guten Tag zu sagen zu so finsterer Zeit, ist kaum möglich.
Der Winter geht.
Ihr merkt’s nicht und er geht doch.
Der Winter geht.
Die dunkle Zeit wandelt sich in helle Zeit.
Ist das nicht wunderschön?
Sabrina: Ja.

Elia: Ja, das ist ein Schöpfungsgesetz.
Dunkle Zeiten gibt es. Und sie scheinen, wenn sie ihren Höhepunkt erreicht haben, geeignet, einen zu zerschmettern.

Und tatsächlich ist es möglich, dass Menschen davon zerschmettert werden.
Nicht umsonst haben jene Menschen, die die nördliche Hemisphäre bewohnen, Feste in diesen Zeiten gefeiert seit jeher.
Sie haben die tiefste Dunkelheit zu einem Fest des Lichts erklärt.
Wie weise!
Wer das als Gewissheit in sich behält, dass auch aus der dunkelsten Zeit Tag entsteht, der kann in dem Vertrauen bleiben: „Alles wird gut!“
Und das ist sehr wichtig und das ist wahr.
Es kommt halt darauf an, was man als gut betrachtet.
Gut, gut ist, was euch im Herzen freut. Das ist euch gut.
Im Herzen, da muss es ein Gut geben, nicht im Verstand.
Und wer auf sein Leben so blickt, auch auf seine Niederlagen, auch auf seine Verluste, auch auf sein Leid, wer darauf schaut und sagt: „Wie war das damals als es am Allerdunkelsten war, was ist dann passiert? Was kam danach?“
Der wird sehen: Danach wurde es langsam hell.
Und so kann der Mensch aus seinen dunkelsten Zeiten große Belehrung und große Kraft schöpfen.
Nicht, wenn er mitten drin ist.
Das Leugnen der Dunkelheit, das bringt nichts.
Aber wenn es sich gewandelt hat, dann kann er das.
Das ist, was den frohen Menschen vom niedergestimmten Menschen unterscheidet.
Der frohe Mensch hat nicht ein besseres Schicksal.
Jeder Mensch hat auch Schweres zu tragen und manchem sieht man es nicht an.
Ja?
Sabrina: Ja.

Elia: Gestern haben wir in deine dunkelste Stunde geschaut, zu dunkel war es.
Und was ist daraus geworden? Licht!

Es ist ein bisschen Dunkelheit zurückgeblieben, weil die Beurteilung zurückgeblieben ist, die du damals gewählt hast.
Das wandelt sich jetzt. Da darf es Licht werden.
Es wird nicht plötzlich hell. Wenn es plötzlich hell wird, sind wir geblendet und verblendet.
Langsam wird’s hell. Es gibt keinen Weg, das zu beschleunigen.
Aber es gibt dieses tiefe, tiefe Vertrauen „Alles wird gut“.
Sabrina, ich möchte dich bitten, dass du dieses ungewöhnliche „Aufs Gute schauen“ trainierst. Ja?
Sabrina: Ja.
Elia: Trainiere, das Gute zu schauen. Das ist mein Weihnachtsgeschenk an dich.
Gut. Nun bitte deine Frage.
Sabrina: Ich hatte ja zu Anfang im Mutterleib diese Freude an der Körperlichkeit…
Elia: Ja.
Sabrina: Und das ist so nicht mehr da. Hast du einen Tipp für mich, wie ich da wieder drankomme?
Elia: Ja, Das ist sozusagen langsam, tatsächlich langsam.
Im Grunde bist du dran.
Du hast etwas ganz anderes gemacht, Sabrina.
Du hast versucht, deinen Körper nicht zu spüren.
Du hast versucht, nicht wahrzunehmen, wie beengt und bedroht du dich empfunden hast.
Und das ist zu einer tiefen Prägung geworden. Du hast aufgehört, im Jetzt körperlich zu sein.

Da gibt es nur einen Weg: Dass du jeden Tag zwei, drei Sekunden trainierst.
Das nenne ich Jetzt-Wahr:
Was rieche ich?
Was fühle ich?
Wo?

Tatsächlich: Es geht nicht darum, dass das eine Entscheidung ist.
Es geht darum, dass dein Gehirn sich umbauen muss!
Und da gibt es keinen anderen Weg.
Sabrina: Okay.
Elia: Ja. Achte einmal darauf.
Zu den schönsten Augenblicken deines Alltags gehört, wenn du den Kindern ganz nah bist.
Sabrina: Ja.
Elia: Ja. Aber sofort schaltet sich dein Gehirn dazwischen und trennt dich von der Wahrnehmung des Körpers.
Wie riecht das Haar an meiner Nadine: jetzt?
Wie fühle ich die warmen Hände von Christian: jetzt?
Mehr braucht es nicht.
Aber jeden Tag!
Sabrina: Okay.
Elia: Ja? Hast du das verstanden?
Sabrina: Ja.
Elia: Wenn es einmal eintrainiert ist, wirst du es nie wieder verlieren.
Dann ist es ganz selbstverständlich. Ja?
Sabrina: Okay. Dankeschön.
Elia: Es bleibt dir erhalten: Die Fähigkeit, in notvollen Situationen deinen Körper nicht zu wahr zu nehmen.
Das ist ja auch eine gute Fähigkeit.
Aber sie ständig aufrechtzuerhalten, das war schon ein Zwang.
Und der war kein psychischer, sondern ein körperlicher Zwang.
Die Wahrnehmung ist an Hirnzellen gebunden.
Und wenn die nicht trainiert werden, dann bauen sie sich nicht auf.
Verstehst du?
Sabrina: Ja.
Elia: Ja. Jetzt darfst du das nachholen.
Das ist tatsächlich möglich.
Deine nächste Frage.
Sabrina: Was kann ich tun, dass Werners und meine Beziehung für jeden bereichernd ist?
Oder dass er mich einbezieht in sein Leben?
Elia: Was du tun kannst?
Sabrina: Ja.
Elia: Du kannst nur bitten, dass dir dein Guide hilft und dass dir sein Guide hilft.
Denn es liegt weder an deinem Tun und Lassen noch an seinem.
Es liegt im Unbewussten seiner Persönlichkeit.
Da kommst du nicht heran. Ja?
Sabrina: Okay.
Elia: Gib es ab.
Deine nächste Frage.
Sabrina: Was braucht Nadine zurzeit von mir?

Elia: Ich bin versucht zu sagen: Ent-Ernstung.
Das Kind wird zu ernst und nimmt zu ernst.
Da kannst du ihr helfen, hilf ihr.
Gleichzeitig ist es ein schöner Weg, deiner eigenen Leichtigkeit wieder auf die Spur zu kommen.

Was hältst du davon?
Sabrina: Das hört sich schön an.
Elia: Ja. Eure Nadine möchte Spaß haben.
Und Nadine möchte nicht für Spaß kämpfen müssen.
Das kannst du verstehen, nicht wahr?
Sabrina: Ja.
Elia: Ja, siehst du. Sie ist halt deine Tochter.
Magst du das versuchen mit ihr?
Sabrina: Ja.
Elia: Gut.
Sabrina: Wenn ich medial arbeite, passiert es ganz schnell, dass sich mein Kopf einschaltet und ich dann bewerte oder analysiere.
Dann ist es nicht mehr neutral oder es sind Fehlinterpretationen da.
Wie kann ich üben, dass das neutral bleibt?
Elia: Da bin ich wieder bei der Übung, die Wirklichkeit zu betrachten.
Die Konzentration aufs Jetzt: Das ist, was fehlt.
Dein Kopf ist Kilometer weit voraus.
Der ist schon da, wo noch nichts anderes ist in einer Zukunft.
So machst du es unmöglich, dass das Jenseits ins Jetzt hineinwirkt, weil du nicht mehr im Jetzt stehst.

Das ist kein Mangel an Medialität, sondern es ist ein Untrainiert sein, im Jetzt zu bleiben.
Was ich dir über die Körperlichkeit sagte, das gilt auch hierfür.
Jeden Tag zwei, drei Sekunden Achtsamkeit auf das, was jetzt ist.
„Jetzt stehe ich hier, sehe ich das, höre ich dies, fühle ich so“.

Das reicht.
Und dann kannst du die Konzentration auch über einen längeren Zeitraum zum Jenseits halten. Ja?
Sabrina: Ja.
Elia: Gut. Bitte erwarte nicht, dass das schlagartig funktioniert.
Das ist ein Wachstumsprozess.
Was erforderlich ist, ist die Disziplin, das täglich zwei, drei Sekunden zu tun.
Das schaffst du.
Gibt es noch eine Frage?
Sabrina: Ja. Ich würde gerne wissen, wer ich im Leben mit Jesus bin.
Elia: Ja. Ist das so wichtig?
Sabrina: Ja.
Elia: Du bist Esther gewesen.
Sabrina: Okay. Und waren Werner und Christian auch da in dem Leben?
Elia: Christian war da. Werner zu der Zeit nicht. Später.
Sabrina: Okay. Was war da Christian? Waren wir da gut bekannt?
Elia: Da wart ihr sehr gut bekannt, ja.
Christian möchte ich nicht damit belasten, dass ich es dir jetzt sage.
Später einmal.
Das möchte ich deshalb nicht tun, weil ihr ohnehin schon mit unbewussten Rollenmustern kämpfen müsst und das möchte ich nicht verstärken.
Er ist dir vertraut, das weißt du auch.
Und er ist sich seiner Rolle vertraut.
Aber er soll doch nichts wiederholen. Ja?
Sabrina: Ja, okay.
Elia: Ich sag es so: Es war Liebe.
Gibt es noch etwas?
Sabrina: Nein, das war es. Dankeschön.

Elia: Die Welt ist schön, Sabrina.
Dein Kampf in der dunkelsten Stunde deines Seins war es wert, gekämpft zu werden. Und, Sabrina, du hast nicht allein gekämpft.

Wer gab dir im Mutterleib diesen Impuls, im wahrsten Sinne des Wortes die richtige Reißleine zu ziehen?
Sabrina: Gott.
Elia: Wir sind bei dir jederzeit, auch in solcher Stunde.
Und es ist wirklich wahr: Mitten in der Nacht, exakt um Mitternacht fängt der Tag an.
Es ist wirklich wahr. Ja?
Sabrina: Ja. Gut.
Elia: Und jetzt, meine Liebe, fahr heim.
Denn es ist tatsächlich ein Heim.
Es ist nicht immer heimelig, aber es wird mehr und mehr dein Heim.
Irgendwann wird man die Spuren der Frauen, die auf diesen Höfen die Königinnen waren, nicht mehr recht wahrnehmen können.
Aber deine Spur schon.
Du bist gerade dabei.
Irgendwann ist die Tradition der Gestrigen nicht mehr wichtig.
Aber deine schon!
Du gründest Traditionen.
Also gehe in Würde in dein Heim, kleine Königin.
Auf Wiedersehen, liebe Sabrina.

Sabrina und Hajo: Auf Wiedersehen und Dankeschön.