Stell dir vor deinem geistigen Auge vor, du würdest jetzt in einem Kinosaal sitzen.

Stell dir vor deinem geistigen Auge vor,
du würdest jetzt in einem Kinosaal sitzen.

Der Vorhang geht auf, der Film beginnt und die erste Szene wird gezeigt.

Da siehst du dich in einem großen, prächtigen Saal,
wie du vor einem großen Spiegel stehst.

Du als Zuschauerin siehst dich da stehen
und du siehst gleichzeitig das Spiegelbild von Dir.

Wer BIST Du?

Die, die vor dem Spiegel steht oder das Spiegelbild?

Tatsächlich identifizieren Kleinkinder sich NICHT mit ihrem Spiegelbild.

Wer ICH ist, das wird ganz einfach durch das gespürt, was „ICH“ erlebt.

Ich BIN, was ich fühle, höre, schmecke, rieche, denke…

Solange dies so ist, ist der kleine Mensch ganz eins mit sich:
ICH IST INNEN.

Und das DU: DAS ist alles, was nicht INNEN wahrnehmbar ist.

Das Bewusstsein sagt: Niemals bin ich AUSSEN.
NIEMALS kann ein AUSSEN mir zeigen, was ich bin.

Das ändert sich, weil sich das Gehirn ändert.
Das Gehirn baut andere Erfahrungen ein.

Alles, was von außen gespiegelt wurde von dem,
was ich tat oder ließ, das wird langsam auch zum ICH.

Die Spiegelbild Hanna und die Hanna, die gespiegelt wird, werden eins.

Das ist normal, es ist sogar ein wichtiger Grund, zu inkarnieren!

Denn im Jenseits gibt es keinen derartigen Riss
zwischen Innen und Außen, an dem wir doch so viel lernen können.

Es ist solange gut und richtig,
solange das Bewusstsein dafür nicht verloren geht,
dass das gespiegelte ICH nicht das ICH BIN ist.

Schutzengelkontakt

 

Ich bitte meinen Guide, mich mit Iwan, dem Guide von Hanna zu verbinden.
Hanna bittet um diesen Kontakt.

Ich bin erstaunlicherweise in einer Arztpraxis im Wartezimmer.
Helles Sonnenlicht fällt in den Raum, links und rechts an der Wand stehen bunte Plastikstühle, die obligatorischen Zeitschriften auf einem kleinen Hocker vor dem Fenster.

Der Raum ist – abgesehen von mir und Iwan – leer, der mir lächelnd gegenübersitzt und auf eine imaginäre Uhr sieht.

Uta: Hallo, Iwan, bin ich zu spät?

Iwan: Nein… die Sprechstunde hat gerade angefangen.
Du fragst dich, warum wir uns hier treffen?

Uta: Ja, allerdings…

Iwan: Weil ich Hanna die Alternative zeigen möchte, ohne die sie ihre Stärke nicht erkennen kann. Aber langsam, langsam…
ZUERST: Meine liebe Hanna, es ist schön, dass du mich noch einmal zu Worte kommen lässt, es ist gut, dass ich das darf.
Meine Freude darüber kannst du dir sicher vorstellen.

Jedoch, Hanna: Was willst du hören?

Ja, das frage ich dich allen Ernstes: Was willst du hören?

Das ist ein toller Satz, ein zynischer Satz?
Nein, durchaus nicht!
Ich meine den sehr, sehr ernst.

Was WILL dein DU hören?
Das, was es hören KANN!
Aber was KANN es hören?

Ja, der Sinn der Sache wäre erfüllt, wenn wir sagen könnten: Was du zu hören brauchst.

Wer dem Leben zuhört, was bekommt der? Hinweise!

Du hörst ein Martinshorn und du weißt, dass du zur Seite fahren musst.

Du hörst Sturm und Hagel und du weißt, dass es besser ist, die Fenster zu schließen.

Wer hört, was er zu hören braucht, ist gewarnt, darum kann er seine Körperlichkeit schützen.

Was noch?

Du hörst den Song, der irgendein Gefühl in dir berührt.

Also hörst du, was dich emotional lebendig macht.

Du hörst, dass dich jemand freundlich beim Namen ruft.

Du hörst, dass es Jemanden gibt, der dir wohl gesonnen ist.

Wer hört, was er braucht, bekommt also Nahrung für seine Psyche!

So weit, so gut: Beides zu hören, ist dir ganz leicht.

Was unmittelbar schützt, ist leicht, was unmittelbar nährt, ist leicht.

Weil es dein Wille ist – dein nie in Frage gestellter tiefster, innerer Wille ist – zu überleben, was immer auch kommen mag.

Was für ein starker, guter Wille.

Hanna, der ist NICHT selbstverständlich.

Es hätte auch ganz, ganz anderes sein können!
Deshalb treffen wir uns hier in einer imaginären Praxis und in einem anderen, möglichen Leben von dir.

Dieses Leben zu leben oder das der jetzigen Hanna war deine Entscheidung, die Entscheidung deines tiefsten ICHS.

Niemand hätte diese Entscheidung je anzweifeln können oder verändern, sie lag nur bei dir!

Und wenn du versuchst, zu verstehen, wer oder was du bist, dann ist es wirklich wichtig, diesen Lebenswillen, der dich aus tiefsten Tälern gezogen hat, zu begreifen.

Er ist dir darum auch so sehr, sehr wichtig.

Jetzt kannst du sagen: Na, das stimmt gar nicht, im Gegenteil!

Und ich stimme dir zu: Es gibt das Gegenteil!
Es gibt diese finsteren Zeiten, in denen du dich von Gott und der Welt so verlassen fühlst, dass du hinschmeißen möchtest. Ja!

Aber, Hanna, das, was da hinschmeißen möchte, bist nicht du in deinem Innersten!

Das sind Folgen im Denken und Fühlen aus längst Vergangenem.

Und genau das macht deine Zerrissenheit aus.

Es gibt eine völlig intakte Hanna, sozusagen die Quintessenz deiner Persönlichkeit.
Und es gibt darüber eine Schicht, die du auch als ICH bezeichnest.

Obwohl sie das nur sehr begrenzt ist, nennen wir es die Prägungsschicht.

Die Quintessenz Hanna ist: Wie will ich leben, das heißt, erfahren und probieren und wirken in der Welt.

Und es gibt die Prägungs-Hanna.

Vielleicht, um es deutlicher zu machen:

Stell dir vor deinem geistigen Auge vor, du würdest jetzt in einem Kinosaal sitzen.

Der Vorhang geht auf, der Film beginnt und die erste Szene wird gezeigt.
Da siehst du dich in einem großen, prächtigen Saal, wie du vor einem großen Spiegel stehst.

Du als Zuschauerin siehst dich da stehen und du siehst gleichzeitig das Spiegelbild von Dir.

Wer BIST Du?

Die, die vor dem Spiegel steht oder das Spiegelbild?

Tatsächlich identifizieren Kleinkinder sich NICHT mit ihrem Spiegelbild.

Wer ICH ist, das wird ganz einfach durch das gespürt, was „ICH“ erlebt.

Ich BIN, was ich fühle, höre, schmecke, rieche, denke…

Solange dies so ist, ist der kleine Mensch ganz eins mit sich: ICH IST INNEN.

Und das DU, DAS ist alles, was nicht INNEN wahrnehmbar ist.

Das Bewusstsein sagt: Niemals bin ich AUSSEN.
NIEMALS kann ein AUSSEN mir zeigen, was ich bin.

Das ändert sich, weil sich das Gehirn ändert.
Das Gehirn baut andere Erfahrungen ein.

Alles, was von außen gespiegelt wurde von dem, was ich tat oder ließ, das wird langsam auch zum ICH.

Die Spiegelbild Hanna und die Hanna, die gespiegelt wird, werden eins.

Das ist normal, es ist sogar ein wichtiger Grund, zu inkarnieren!

Denn im Jenseits gibt es keinen derartigen Riss zwischen Innen und Außen, an dem wir doch so viel lernen können.

Es ist solange gut und richtig, solange das Bewusstsein dafür nicht verloren geht, dass das gespiegelte ICH nicht das ICH BIN ist.

Wer ist der Spiegel, Hanna?

Alles, was NICHT DU bist: Alles, was dir sagt, was du fühlst, willst, bist…
Ohne dass es auch tatsächlich in deinem Innersten Ich so sein muss.

Es gibt so viele Spiegelflächen, das ist wirklich sehr verwirrend.

Jeder, der dich betrachtet, der in dir in Kontakt tritt, ist in dem Sinn Spiegel.

Das ist in Ordnung, so soll es sein.

Aber, Hanna: Wer zu früh zu lernen hat, dass die Wahrheit über einen selbst das Spiegelbild ist und NICHT man selbst, der identifiziert sich mit dem Bild, nicht mit der Essenz.

Das war so bei dir: Das BILD wurde viel bedeutender als das, was du SELBST fühlst, hörst, schmeckst, riechst, weißt.

Das Bild hatte recht, der Spiegel wurde zu „Gott“.

Und du? Deine Wahrheit dessen, was du erlebst, wurde weniger wichtig, ja, sogar unbedeutender als der ANSCHEIN, den dein So sein in anderen erweckte.

Die Anderen bekamen die Deutungshoheit, wer und was du BIST.

In deiner Wahrnehmung BIST du das Spiegelbild und NICHT die, die vor dem Spiegel steht.

Du merkst das mehr und mehr, dass da irgendetwas nicht stimmt!
Dass du zwar „denkst“, zu wissen, was du fühlst, aber du spürst es nicht.

Gefühle können wir aber nicht denken und wissen, sie sind nur UNSERE, wenn wir sie FÜHLEN.

Aber ein Leben lang wirkt nun schon die Prägung auf dich, dem sei nicht so!

Was du WIRKLICH fühlst, ist unwichtig. Wichtig ist, was du DENKST, dass du es fühlst.

Dieses Muster zu verlassen – das sich eingegraben hat in dein Gehirn wie die Hauptautobahn durch die Landschaft deines Lebens – ist möglich, aber natürlich ist es mit Unsicherheiten verbunden.

Du hast es ja schon oft gehört: Es sei wichtig, authentisch zu sein.

Aber wie authentisch kann ein Spiegelbild sein?

Wie kommst du dahin, authentisch zu werden?
Wie kommst du zu lebendigen, wahren Gefühlen?
Wie kommst du dazu, zu hören, was das Leben dir sagt?

Es klingt so banal und doch: Indem du wirst wie ein Kind.
Nicht kindisch!
Kindisch zu sein, das erzwingt das Spiegelbild nur allzu oft.

Wie ein Kind zu sein, bedeutet, die Aufmerksamkeit ganz dem innersten Erleben zu widmen, das als RESONANZ auf das äußere Erleben reagiert.

Ohne Werte, ohne Urteile!
Was sich erfüllend anfühlt, IST erfüllend.
Was sich abstoßend anfühlt, IST abstoßend.

Es gibt keinen Richter, der darüber urteilt, welche Fühl-Resonanz dein ICH hat. Es gibt erst einmal nichts weiter als diese Wahrnehmung.

Die Frage ist dann nicht mehr: Wer soll ich sein?
Wer darf ich sein? Wer muss ich sein?

Sondern: Wer bin ich JETZT? JETZT!

Ein Kleinkind hat keine Erfahrung, mit dem es sich von dem Gestern ins Jetzt versetzt.

Da ist kein: Ach, das kenne ich schon. Das, was ich gerade erlebe, bedeutet dies und das…

Es hat auch keine Vorstellung davon, was die Zukunft bringt!

Ach das, was jetzt ist, das kenne ich schon (Erinnerung) und da weiß ich: Es geht so und so und so weiter…

Neu sein! Jeden Tag ist sowohl der Tag neu als auch du!

Hanna, das musst du entscheiden, ob du daran arbeiten möchtest.

Jeden Tag offen für die „Neue Hanna“, um das Vergangene vergangen sein lassen.

Was heißt das? Alles vergessen?
Nein, aber es nicht verurteilen.
Was einmal war, das war einmal!
Aber es sagt nichts darüber aus, was sein wird.

Was einmal war, hat etwas mit dir gemacht BIS heute!

Aber was es über das Heute hinaus in der Zeit macht, das kann niemand sagen.

Vergangenes ist vergangen: jetzt ist jetzt.
Was morgen ist, wird sich ergeben.

Das bedeutet ein Kind sein!
Und ein Kind sein, ohne aufzuhören, ein Erwachsener zu sein, bedeutet, den Weg des Glücks zu gehen.

Es stimmt nicht, dass die innerste Wesensstruktur nicht veränderbar wäre. Jeder neue Tag kann dazu dienen.
Du bist nicht festgelegt darauf, wie das Leben weiter zu gehen hat.

Es sei denn, du bleibst dabei, dich mit deinem eigenen Spiegelbild zu identifizieren, das doch nichts weiter ist als die Betrachtung der anderen.

Das war jetzt sehr kompliziert, dabei ist es einfach!

Steh einfach morgens auf und sei fröhlich gespannt darauf, wer du heute BIST! Und was die Welt dir heute gibt, um dieses ICH BIN zu erkennen.

Fröhlich gespannt statt wütend auf dich selbst, weil du sowieso davon ausgehst, dich schon irgendwie schuldig zu machen…

Hör auf damit!

Was du falsch gemacht hast, ist genauso Vergangenheit wie das, was andere an dir falsch gemacht haben.

Das ist nur dazu da, um zu lernen, was dir im innersten „Falsch“ IST, aber ohne jede Aussagekraft darüber, wer du BIST!

Denn du BIST nicht festgelegt in dem, wer du WIRST!

Es gibt keine logische Anleitung darüber, aus der Vergangenheit über die Zukunft schließen zu wollen.

Jeder Tag ist NEU!

Jeden Morgen wird eine neue Hanna geboren, jeden Tag eine neue Erde erschaffen.

Es ist einzig die Erstarrung in alten Mustern, die das NEUE ausschließen.

Gut, ja, dann will ich jetzt in diesem Sinn deine Fragen beantworten.

Uta, geht das?

Uta: Ja sicher.

Hanna fragt: Wenn Moni und ich ein Dual sind, warum hat es nicht funktioniert und was darf ich daraus lernen?

Iwan: „Da treffen sich zwei Spiegelbilder.
Und das eine Spiegelbild sagt zum anderen Spiegelbild: „Komm, lass uns zusammenleben, um zu lernen, wer wir sind.“
Das kann nicht funktionieren!
Weder konnte jeder von euch wahrer Spiegel sein – dazu hätte jede darauf verzichten müssen, das zu spiegeln, was sie zu denken gelernt hat, was zu „liefern“ wäre, sondern hätte authentisch sein müssen – noch konntet ihr euch selbst im Spiegel des Anderen in Wahrheit erkennen.

Keine war ihr ICH SELBST, beide bemühten sich, zu „liefern“, was verlangt wurde, war aber gleichzeitig im „Liefer-Service“ des eigenen Weltbildes und anerzogenen Selbstbildes verhaftet.

Was du daraus lernen kannst, ist: Dir klar darüber zu werden, WAS du BIST und was du damit wirken KANNST.
Und was du brauchst und damit annehmen MUSST.

Und dass diese Auseinandersetzung mit dem Thema Authentizität sehr wichtig ist.

Egal, wie sehr Liebe gewünscht, erhofft und gewollt wird: Ohne dass ein Jeder ist, wer er im Innersten ist, wird es nur eine Spiegelung sein und nicht erlebtes Glück.

Uta: Weiter fragt Hanna: Warum muss ich im Moment meine Miete etc. von einem Minijob bei einem Arzt sichern und kann es nicht wie bisher mit meinem eigentlichen Job?

Iwan: Weil etwas in deiner Präge-Persönlichkeit in deinem Selbstbildnis sagt: Du DARFST nicht selbstständig sein, du darfst nicht erfolgreich sein, du darfst nicht erreichen, was du erreichen willst.
Und außerdem straft die „Welt“ die „Schuldigen“.

Dein Spiegel sagt: Du BIST eben ganz arm dran!
Und DAS ist IMMER so und bleibt IMMER so!
„So muss es sein!“
Das sagt der Spiegel.

Gott sei Dank sagt das nicht dein wahres Selbst!
Das hat einen guten WILLEN und der Wille kann – nutzt du ihn – vieles in gute Bewegung bringen.

Der Sinn und Zweck dieser Konstellation dir bewusst zu machen, ist, dir zu zeigen: Ich BIN nicht der Spiegel!

Ich bin ICH, einzigartig – weil es niemals irgendwo und irgendwie eine andere Hanna gibt – und doch absolut gewollt.

Warum du diese Konstellation verloren hast, will ich dir aber auch sagen.
Du hättest sie wieder als Spiegel betrachtet, der dir sagt, was du sein hast und wie du auf dieses So sein emotional zu reagieren hast.

Das wollte ich gerade in der jetzigen Entwicklungschance, die du hast, nicht.

Stell nicht mir, stell niemandem anderen, sondern stell nur dir die Frage:
WER bin ich? Und zwar JETZT! HEUTE!

Hör auf, dich zu fragen, wer du morgen sein wirst.
Das hängt nämlich von JETZT und HEUTE ab!

Suche ERFÜLLUNG!
Erfüllung im Tun, im Wirken, im Erleben, im HEUTE!
Daraus entwickelt sich alles andere.

Uta: Sie fragt: Was hindert mich daran, meine Seelenkonstellation anzunehmen?

Iwan: Deine Angst vor Liebe!
Jede Form von Liebe erzeugt Angst.
Liebe zu dir selbst? Angst!
Liebe zu anderen? Angst!
Liebe, die du geben darfst? Angst!
Liebe, die du nehmen darfst? Angst!

Warum? Weil Liebe Bindung bedeutet und deine Erfahrung mit Bindung Sklaverei bedeutet.

GESTERN war das auch richtig, aber du bist HEUTE!

Das heißt: Du ängstigst dich aufgrund vergangener Ereignisse.
Also sind sie nicht vergangen, sondern immer noch hochaktiv!

Völlig unsinnigerweise wird so Vergangenes fortgesetzt und übertragen.
Vergangenes Leid, vergangene Schuld: immer wieder und wieder und wieder reinszeniert? Wozu?

Du kannst genau JETZT damit aufhören: Genau JETZT!
Heute ist HEUTE!
Die jetzige Hanna ist die einzig lebendige Hanna!
Die Gestrige ist vorbei, die Morgige völlig uninteressant.

Uta: Weiter fragt Hanna: Warum bin ich nicht in der Lage, in einer größeren Menge Menschen zu sein? Selbst beim Sport wird die Anspannung immer größer.

Iwan: Das liegt an deiner Art, die Energien der Anderen sehr intensiv aufzunehmen.
Auf-zunehmen, nicht nur Wahr-zunehmen. 

Mit zunehmendem Alter wird diese Wahrnehmungsfähigkeit intensiver für dich: Leidvoll, da du ja den Druck hast, zu spiegeln, was erwartet wird, um dich sicher zu fühlen.

Uta: Nächste Frage: Beide Seelenanteile haben ihren eigenen Namen und einen gemeinsamen, aber warum bleibe ich im Moment stecken in meiner Entwicklung?

Iwan: Liebe, damit du mir genau diesen Raum gibst, um dir zu sagen, was mir so sehr wichtig war. Wir Guides sind manchmal auf „Tricks“ angewiesen, verstehst du?

Ich möchte dir noch etwas zu diesem Wartezimmer sagen.
Denken wir uns einmal, es gäbe ein Parallel-Universum.
Auch dort gäbe es eine Hanna, geboren in in dem gleichen Ort…

Die hätte aber keinen Zugang zu ihrem innersten Willen, sich weiter zu entwickeln. Die würde jede Form von eigenem Willen sogar ablehnen.

Sie würdest du hier treffen: In dieser Praxis wäre sie sozusagen Dauergast.
Sie hätte ständig irgendeine Krankheit.
Nicht etwa, weil sie sich vor Krankheiten fürchten würde…
Sondern weil sie die herbeisehnen würde, damit endlich Schluss wäre.

Diese Hanna hat nie ihr Elternhaus verlassen, sie ist dienstbare Dienerin.
Sie hätte nie die Freuden der Liebe erfahren, einfach, um das Leid der Liebe zu mildern.
Nie hätte sie es gewagt, einen anderen als den Beruf zu lernen, den die Eltern ihr gesagt hätten.

So ist ihre einzige „Leidenschaft“ die, nach Zeichen für Krankheiten zu forschen, als wäre es reines Glück, wenn endlich, endlich mal etwas Ernsthaftes gefunden würde!

So hätte es auch werden können, ist es aber nicht, Hanna!

Und ich möchte, dass du dich über dich freust.
Dass du es annimmst, dass dies groß von dir war und erwachsen und stark, diesen verführerisch leichten Weg NICHT zu gehen.

In tiefer Treue und liebe, dein Engel!