Luther

0244: Die Trauer der Mutter Maria um ihren gestorbenen Sohn Jesus

Maria hält den toten Jesus in ihren Armen.

Warum, meint ihr, hatte ich in meinem Park das Bildnis stehen?

 Nicht, weil ich an Trauer erinnert werden musste…

 Trauer hatte mich mein Leben lang begleitet.

 Sondern weil ich Maria so sehr schätzte…

 Weil sie aus ihrem Schmerz heraus um dieses wunderbare Kind zur Mutter vieler geworden war.

Auszug aus einem Channeling von Elia während eines Trauer-Seminars:

Mutter Maria und ihr gestorbener Sohn


Anwesend Dieter und Marianne zu einem Seminar.

Guten Abend, liebe Familie.

Ich freue mich, dass ich zu euch sprechen darf.

Und ich darf nicht nur in meinem Namen, sondern auch in dem eurer Guides und in dem eures geliebten Sohnes zu euch sprechen.

Trauer und Sinnlosigkeit, weil er bei uns ist, das ist, was dich erfüllt, nicht wahr?

Die Mutter, die ihr totes Kind in den Armen hält, wird in der Kunst des Abendlandes seit Jahrhunderten vielfältig dargestellt.

Auch ich hatte in meinem Heim eine solche Skulptur stehen: Maria hält den toten Jesus in ihren Armen.

Warum, meint ihr, hatte ich in meinem Park das Bildnis stehen?

Nicht, weil ich an Trauer erinnert werden musste…

Trauer hatte mich mein Leben lang begleitet. Sondern weil ich Maria so sehr schätzte…

Weil sie aus ihrem Schmerz heraus um dieses wunderbare Kind zur Mutter vieler geworden war.

Für mich war dieses Bild ein Bild der Hoffnung, wenn ich traurig war, dann dachte ich darüber nach, wie Maria es gemacht hat.

Ja, auch ich habe Kinder verloren, zwei.

Das war nicht ungewöhnlich in meiner Zeit: Gott gab und Gott nahm, so wuchs ich auf.

Ihr klagt über das Unverständnis eurer Mitmenschen. Das Unverständnis meiner Zeit war ungleich größer.

Die Menschen waren noch härter. Denn der Tod war ein ständiger Begleiter.

Das war uns bewusst. Dennoch traf es uns genauso.

Was mache ich mit meiner Trauer?

Wer hat die Macht über mein Leben?

Ich kann euch sagen: Nur ihr allein!

Auch euer Sohn hatte die Macht über sein Leben und hat sie heute noch.

Und er liebt sein Leben, auch heute noch.

In einer Welt, die für euch soweit weg ist…

Und doch sind wir euch so nah. Er ist bei euch, jeden Tag.

Aber er kämpft auch um sein Recht, sein Leben leben zu dürfen.

Ich bitte euch in seinem Namen: Freut euch ein wenig mit ihm, dass er glücklich ist…

Dass er eingebunden ist in einer Liebe und Freundschaft zu anderen, wie er es zu Lebzeiten niemals erlebt hat.

Wie er Gleicher unter Gleichen ist.

Wie er leiten darf, unterrichten darf jene, die wie er die Welt früh verlassen haben.

Die sich fragen, was nun gut tut, ihnen und ihren Angehörigen.

Ihr habt einen Sohn, dessen Seele eine hohe Ethik hat, der sich dem Guten verpflichtet hat, bei euch, aber hier erst recht.

Er ist keiner, der sich nur um sich sorgt. Ihr hättet ihn so oder so loslassen müssen.

Ihr hättet früher oder später sehen müssen, dass dieser Mann ein besonderer Mensch ist, nicht geeignet, den Weg zu gehen, den alle gehen.

Eine große Seele…

Er war bei euch aus Liebe.

Ich mache heute eine große Ausnahme, denn ich warte nicht auf eure Fragen, denn ich habe euch zu sagen, was von ihm kommt.

Er war da, um euch zu zeigen, was Liebe bewirkt.

Er war wie eine Brücke, über die ihr zueinander gehen konntet.

Er war mit seiner Seele ganz nah.

Es war nicht nur das, was er sagte…

Es war die Selbstverständlichkeit, wie er mit euch war…

Es war die Art, wie er euch angesehen hat…

Es war die Art, wie er gestritten hat…

Es war die Art, wie er gelacht hat.

Eine große Seele, zu groß für die meisten Gleichaltrigen.

Eine wissbegierige Seele, die lernen wollte und lernt…

Die leben wollte und lebt…

Nichts davon hat er abgelegt.

Er lebt, aber es ist schwer…

Jede Träne spürt er doch…

Er spürt es doch, er möchte so gerne helfen, aber er kann die Brücke, die euch zueinander führt, nicht mehr sein!

Und das ist wichtig, dass ihr ohne seine Hilfe zueinander finden könnt.

Da ist eine Familie, die hat ihren inneren Aufbau, sie hat eine innere Struktur.

Da ist die Mutter, dann steht da der Sohn und ihnen gegenüber steht der Vater…

Manchmal stellt sich der Sohn in die Mitte zwischen Mutter und Vater, dann ist es sehr gut…

Aber nun geht das nicht mehr, der Platz neben der Mutter ist leer…

Was ist nun zu tun?

Der Vater wartet darauf, dass er sich neben die Mutter stellen darf…

Es ist wichtig, dass ihr euch fragt, wie ihr euren Sohn am meisten ehrt.

Er ist von Anfang an da gewesen, zu euch gekommen, um euch miteinander zu verbinden.

Eure Seelen sind einander seit vielen Inkarnationen in großer Liebe zugetan.

Und er war bereit, euch miteinander zu verbinden.

Aber es war nicht sein Lebensziel.

Sein Ziel, seine Aufgabe, was euch beide angeht, war es, euch dorthin zu führen, wo es keine Brücke mehr braucht zwischen euch.

Ich gebe euch dieses zu bedenken, redet darüber…